252646 · Kleine Anfrage
Grüne/Linke/Volt-Anfrage: Wohnungs- und obdachlosen Menschen respektvoll begegnen
Kerndaten
- Nummer
- 252646
- Art
- Kleine Anfrage
- Veröffentlicht
- 26.02.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
Laut OParl-Schnittstelle keine Beratungen zu dieser Vorlage hinterlegt.
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.080 Zeichen)
Kleine Anfrage öffentlich 252646Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Fragesteller/in: Lena Cornelissen Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Claudia Falk DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Beate Saul Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 25.02.2025 Grüne/Linke/Volt-Anfrage: Wohnungs- und obdachlosen Menschen respektvoll begegnen Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit Kenntnisnahme Rat Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird um Stellungnahme zu den nachfolgenden Fragen gebeten: 1. Wie häufig und aus welchem Grund werden wohnungs- oder obdachlose Menschen durch städtische Mitarbeitende und/oder beauftragte Dienstleister von Bus- und Bahnstationen verwiesen? 2. Wie viele extern engagierte Sicherheitsunternehmen sind für die Stadt Bonn bzw. ihrem Tochterunternehmen SWB Verkehr mit der Betreuung von z.B. U- Bahnstationen, Unterführungen etc. betraut? Wie lautet der konkrete Auftrag der Dienstleister? 3. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass die Mitarbeitenden externer Sicherheitsunternehmen einen wertschätzenden Umgang mit vulnerablen Personengruppen pflegen? 4. Schult die Verwaltung ihre Ordnungsbeamt:innen und beauftragte Dritte im Umgang mit vulnerablen Gruppen, insbesondere auch zu Themen wie Rassismus, Sucht- und psychischen Erkrankungen sowie sexualisierter Gewalt? 5. Gibt es psychologische Unterstützungsangebote für Mitarbeitende des Ordnungsdienstes bzw. der beauftragten Sicherheitsdienste, an die sie sich nach besonders belastenden Begegnungen oder Erlebnissen wenden können? 6. Welche konkreten Handlungsanweisungen und Leitlinien gibt es für den Umgang mit wohnungs- und obdachlosen Menschen an öffentlichen Orten, insbesondere während der Wintermonate? 7. Wie wird sichergestellt, dass wohnungs- und obdachlose Menschen bei einer notwendigen Verweisung über Alternativen (z.B. Notunterkünfte, Wärmestuben) informiert werden?Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 8. Gibt es eine systematische Erfassung von Beschwerden über unangemessenes Verhalten gegenüber wohnungs- und obdachlosen Menschen? Wenn ja, wie viele Beschwerden wurden in den letzten zwei Jahren registriert? Begründung Insbesondere in der kalten Jahreszeit suchen wohnungs- bzw. obdachlose Menschen vermehrt Zuflucht an öffentlichen, witterungsgeschützten Orten wie z.B. U-Bahnhaltestellen und Unterführungen. Von dort werden Menschen regelmäßig von Beamt:innen des Ordnungsamtes, vor allem aber von privaten Sicherheitsmitarbeiter:innen, verwiesen. Diese Tätigkeit ist herausfordernd und dass der Tonfall dabei nicht immer der freundlichste sein kann, nachvollziehbar. Jedoch erreichten die Fragesteller:innen Hinweise aus der Bürgerschaft, dass ein respektvoller und sensibler Umgang mit wohnungs- bzw. obdachlosen Menschen teilweise nicht gegeben sei. Das Ziel dieser Anfrage ist es daher, zu eruieren, ob Mitarbeitende und Drittanbieter sensibilisiert und befähigt werden sowie ob die Verwaltung ein solches Schulungsangebot, sofern noch nicht etabliert, für sinnvoll erachtet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de