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252597 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag zur Beschlussvorlage DS 242080 / Bebauungsplan Nr. 7213-2 Schlossallee / Schlosshöfe

Nummer
252597
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
21.02.2025
Letzte Änderung
02.11.2026
  • Mehlem Ortsteil· Bad Godesberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 21.02.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 15.05.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 15.05.2025 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 252597-01 ST Bürgerantrag zur Beschlussvorlage DS 242080 / Bebauungsplan Nr. 7213-2 Schlossallee / Schlosshöfe

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
252597
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
17.02.2025
Bürgerantrag zur Beschlussvorlage DS 242080 /
Bebauungsplan Nr. 7213-2 Schlossallee /
Schlosshöfe
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
19.03.2025 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag ist gerichtet auf:
- Umbenennung des sog. Spatzenbrunnenparks in Gisela-Lange-Park oder
Ersatzweise Gisela Lange-Spatzenbrunnenpark
- Erhalt aller auf dem Grundstück stehenden Bäume
- Festsetzung der Grundstücksgrenzen des Parks gem. des aktuellen
Liegenschaftskatasters 131/1
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Bürgerantrag zur Beschlussvorlage 242080 / Bebauungsplan Nr. 7213-2 Schlossallee / Schlosshöfe
Ihr Antrag
Antrag:
1.Umbenennung des sog. Spatzenbrunnen-Parks in Gisela Lange-Park oder ersatzweise Gisela Lange-
Spatzenbrunnenpark
2.Erhalt aller auf dem Grundstück stehenden Bäume
3.Festsetzung der Grundstücksgrenzen des Parks gem. des aktuellen Liegenschaftskatasters 131/1
Begründung des Antrags
Im Zuge der Öffentlichen Beteiligung baut sich in der Mehlemer Öffentlichkeit mehr und mehr Unmut
gegenüber einer zunehmend als nicht transparent wahrge-nommenen Vorgehensweise der Stadtverwaltung
bez. des Bebauungsplanes Nr. 7213-2 / Schlossallee und der damit verbundenen Öffentlichen Beteiligung auf. An
uns als neuen Mehlemer Kulturverein wird das Thema auch herangetragen: Kultur betrifft schließlich wesentlich
die Art und Weise, wie wir künftig zusammenleben wollen.
So rief vor Kurzem die Stifterin des sog. Spatzenbrunnen-Parks, Frau Gisela Lange, bei uns an und bezog sich in
großer Aufregung auf die geplante Umgestaltung des „ihres Parks“. Ganz klar brachte sie dabei zum Ausdruck,
dass ihre umfängliche Spendenbereitschaft - aus ihrer Stiftung finanziert sie mehrere soziale Projekte wie z.B.
Frauenhäuser - an die Art und Weise koppeln will, wie die Stadt mit ihrem Engagement umgehen wird. Da sich
unser Verein eben auch für das kulturelle Miteinander in Mehlem einsetzt, haben wir im Vereinsvorstand
kurzfristig beschlossen, die Interessen von Gisela Lange zu unterstützen. Dass es hierbei um einen öffentlichen
Raum geht, der von fast allen Mehlemern sehr geschätzt wird, ist ein entscheidender Beweggrund und Bezug zu
unserem Vereinszweck.
Zu sachlichen Einordnung: Der Park war Anfang der 2000er Jahre auf einer städtischen Grünfläche erst
entstanden, nachdem Frau Gisela Lange für dessen Herrichtung und für den Brunnen private finanzielle Mittel in
hoher fünfstelliger Höhe bereitgestellt hatte. Die Stadt hatte das Projekt zwar seit den 1980er Jahren geplant,
war jedoch seitdem nie bereit gewesen, hierfür die Finanzierung zu tragen.
Die Einweihung des Parks erfolgte 2001 durch die damalige Oberbürgermeisterin Dieckmann, die in ihrer
Einweihungsrede das Engagement von Frau Lange besonders hervorhob. In verschiedenen gesellschaftlichen
Gruppen Mehlems wird die vorgesehene Verkleinerung des sog. Vogelbrunnenparks nun als Wortbruch und
Respektlosigkeit wahrgenommen.
Dass die Stifterin dies emotional auch so empfindet, bedarf keiner weiteren Erwähnung. Gisela Lange, ihr
besonderer bürgerschaftlicher Einsatz und ihr erhebliches finanzielles und organisatorisches, früheres und
künftiges Engagement gehören zur Mehlemer Kultur. Und die Art, wie wir als Gesellschaft damit umgehen,
gehört zu unser aller Kultur.
Unserer Einschätzung nach ist das bisherige Planareal bereits ausreichend dimensioniert, so dass der östliche
Streifen des Parks nicht notwendigerweise auch noch an den Investor veräußert werden muss. Nach der
vorgesehenen Veräußerung und nach Abholzung der dort stehenden vitalen Bäume ergäbe sich außerdem eine
ungeschützte Sicht auf den geplanten Discounter. Dieser Blick würde die gesamte Anmutung des Parks
verschandeln und steht damit fundamental im Widerspruch zu dem Geist, in dem die Stifterin ihr Geld für diesen
Park bereitgestellt hat.
Sowohl die Konzepte eines im Haushalt 2025/26 für Mehlem geplanten IEK als auch der sog. 15-Minuten-Stadt
messen den Aspekten Naherholung und Freizeit überdies eine äußerst hohe Bedeutung zu. Diese sind unseres
Erachtens bei der weiteren Planung unbedingt zu wahren.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 17:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de