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252488 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Querungshilfe auf der K8 zwischen Roleber und Ungarten an der Bushaltestelle Ettenhausen

Nummer
252488
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
30.01.2025
Letzte Änderung
02.11.2026
  • Heiderhof Ortsteil· Bad Godesberg Hauptort
  • Alter Heeresweg Straße· Holtorf, Beuel
  • Burghofstraße Straße· Holtorf, Beuel
  • Ungartenstraße Straße· Holtorf, Beuel
  • Ettenhausener Straße Straße· Holtorf, Beuel
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 30.01.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 07.05.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 07.05.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 619 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 252488-01 ST Bürgerantrag: Querungshilfe auf der K8 zwischen Roleber und Ungarten an der Bushaltestelle Ettenhausen

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
252488
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
28.01.2025
Bürgerantrag: Querungshilfe auf der K8 zwischen
Roleber und Ungarten an der Bushaltestelle
Ettenhausen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 12.03.2025 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Beantragt wird eine sichere Querungshilfe für Fuß- und Radverkehr auf der K8
auf Höhe der Bushaltestelle „Ettenhausen“. Um die Querungshilfe für alle Nut-
zenden so sicher wie möglich zu gestalten, beantragen wir einen beleuchteten
Übergang mit Mittelinsel, alternativ eine Bedarfsampel.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Karten (öffentlich)
3 Foto (öffentlich)Seite 1 von 6
Alter Heeresweg 32 – 53639 Königswinter – T: 0177 6691400
www.siebengebirgsregion.de - www.ennertaufstieg.de
Per E-Mail: buergerantrag@bonn.de
An den
Rat der Stadt Bonn
Bonn, 28.1.2025
Bürgerantrag gemäß § 24 GO NRW – Querungshilfe auf der K8 zwischen Roleber und Ungarten
an der Bushaltestelle Ettenhausen
Für den Fall, dass unsere Königswinterer Vereinsadresse einen Bürgerantrag nicht zulässt, wird der
Antrag von Dr. Susanne Gura, Burghofstr. 116, 53229 Bonn gestellt.
Auf die Anonymisierung unseres Antrags bitten wir zu verzichten.
Der Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V. beantragt:
Eine sichere Querungshilfe für Fuß- und Radverkehr auf der K8 auf Höhe der Bushaltestelle „Etten-
hausen“. Um die Querungshilfe für alle Nutzenden so sicher wie möglich zu gestalten, beantragen
wir einen beleuchteten Übergang mit Mittelinsel, alternativ eine Bedarfsampel.
Begründung
1. An der Bushaltestelle Ettenhausen überqueren die Fahrgäste der Buslinien 636, 537 und
der Nachtbuslinie 4 die K8/Ungartenstraße. Es gibt keine Querungshilfe und die
Beleuchtung reicht nicht aus. V.a. in der dunklen Jahreszeit könnte eine beleuchtete
Querungshilfe bzw. Bedarfsampel den ÖPNV-NutzerInnen mehr Sicherheit geben.
2. Die Reiterhöfe Heiderhof und Gut Ettenhausen liegen fußläufig erreichbar, daher nutzen
regelmäßig auch Kinder die Bushaltestelle. Die Bereitschaft von Eltern, ihre Kinder mit
dem Bus fahren zu lassen, statt sie mit dem Auto zu bringen, könnte sich durch mehr
Sicherheit bei der Querung der K8 verbessern.
3. Besonders gefährlich ist die Überquerung der K8 durch die in unmittelbarer Nähe liegende
Einmündung der K25 sowie der Ettenhausener Straße. Während des Berufsverkehrs ist der
Autoverkehr dicht, allerdings fahren auch ganztägig Fahrzeuge mit Ziel und Herkunft A3
über die K8.
Diese Kreuzung verbindet nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern auch den Fuß-
und Radverkehr von Roleber und Bonn mit Königswinter-Vinxel. Die relativ gut
ausgebauten Fahrrad- und Gehwege - allerdings nur auf der westlichen Straßenseite, siehe
Karte anbei – sind sicher und daher attraktiv, jedoch nicht die Überquerung der K8.
BerufspendlerInnen und FreizeitsportlerInnen nutzen den Rad- und Gehweg auf der
westlichen Seite der K8 und überqueren die K8 an der Kreuzung, um auf den Rad-/Gehweg
auf der südlichen Seite der K25 zu gelangen. Naherholungssuchende überqueren die K8
bei Spaziergängen und Wanderungen ins Siebengebirge. Die VerkehrsteilnehmerInnen per
Rad und zu Fuß werden im Berufsverkehr durch das hohe Autoverkehrsaufkommen in
erheblichen Nachteil gesetzt:
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Sie müssen eine ausreichend große Lücke zwischen Autos, die aus vier Richtungen
kommen können, erkennen. Das erfordert viel Erfahrung bei der Schätzung der
Lückengröße, sowie manchmal sehr viel Geduld. Sie konkurrieren dabei überdies mit den
an der Einmündung auf ihre Chance wartenden Autos. Eine Querungshilfe oder eine
Bedarfsampel könnte die Sicherheit von FußgängerInnen und RadfahrerInnen, die ihr
Fahrrad über die Querungshilfe schieben können, verbessern, ohne den motorisierten
Verkehr erheblich zu beeinträchtigen.
4. Auf der K8 ist auf der Höhe der Bushaltestelle Ettenhausen und der Einmündung von K25
und Ettenhausener Straße Tempo 70 erlaubt. Die Querung ist allein durch diese mögliche
Geschwindigkeit für FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen ohne Querungshilfe
gefährlich. Diese Geschwindigkeit auf der K8 sowie der Autoverkehr in und aus der K25
können weniger routinierte FußgängerInnen und RadfahrerInnen bei der Überquerung der
Straße verunsichern. Die Befürchtung, eintreffende Busse zu verpassen, könnte
schlimmstenfalls zu gefährlichen Sprints über die Straße verleiten. Eine Querungshilfe,
insbesondere mit Mittelinsel, oder eine Bedarfsampel, würde die Sicherheit erheblich
verbessern.
5. Für eine Beleuchtung der beantragten Querungshilfe spricht, dass es auf freier unbebauter
Strecke an der K8 keine Straßenbeleuchtung gibt. Die Leuchte am Ende der beleuchteten
Ettenhausener Straße reicht für eine sichere Überquerung nicht aus. Im Winter enden
Reitstunden bei Dunkelheit, und bei Dunkelheit fahren PendlerInnen heimwärts, per
ÖPNV, Rad und Auto. Die beschriebene Einschätzung der Lückengröße zwischen Autos aus
vier Richtungen macht das Überqueren der K8 bei Dunkelheit nochmals schwieriger und
gefährlicher. Eine beleuchtete Querungshilfe oder eine Bedarfsampel könnte hier die
Sicherheit bei der Nutzung des ÖPNV und von Fahrrädern im Pendlerverkehr verbessern
und dadurch auch mehr Menschen zum ÖPNV- oder Radfahren motivieren.
An dieser Stelle sind in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrere Menschen tödlich
verunglückt. Dass es bisher nicht noch mehr waren, ist wohl auch der bekannten Tatsache
geschuldet, dass ein Teil der VerkehrsteilnehmerInnen die Rad- und ÖPNV-Nutzung wegen solcher
Gefahrenstellen bewusst meiden. Heute muss Verkehrspolitik klimagerecht sein und kann dies
nicht mehr hinnehmen. Wer ÖPNV und Rad fährt, darf erwarten, so gut wie möglich geschützt zu
werden.
Wir meinen: Nicht erst auf weitere Unfälle warten!
Sehr geehrte Rats- und Ausschussmitglieder,
um die Überquerung der K8 v.a. für unsere Kinder und alle betroffenen RadfahrerInnen und
FußgängerInnen sowie NutzerInnen des ÖPNV schnellstmöglich sicherer zu gestalten, hoffen wir
sehr auf zeitnahe Beratung und eine positive Entscheidung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Susanne Gura
Stv. Vorsitzende, Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V.
www.siebengebirgsregion.de, www.ennertaufstieg.de
Burghofstr. 116, 53229 Bonn, T 0228 9480670
Anlagen: 2 Karten, 1 Foto
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Beantragte Bedarfsampel oder
beleuchtete Querungshilfe mit
MittelinselSeite 5 von 6
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Datenstand: 03.11.2026, 02:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de