252478 · Dringlichkeitsantrag
Koalitionsantrag: Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen in der Region Bonn-Rhein-Sieg
Kerndaten
- Nummer
- 252478
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 28.01.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda mit dem Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und dem Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises Empfehlung
- Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda mit dem Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und dem Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 252478 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Clara Hennes SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Nico Janicke DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Julia Schenkel Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Niklas Peters 27.01.2025 Koalitionsantrag: Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen in der Region Bonn-Rhein-Sieg Beratungsfolge Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz 11.02.2025 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 11.02.2025 Empfehlung Rat 20.03.2025 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Die gemeinsamen Sitzungen zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis finden nur mit sehr großen zeitlichen Abständen statt. Krisen können aber jederzeit und ohne Vorwarnung eintreten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Antrag in der Februar-Sitzung zu beraten. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Die Verwaltungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises werden beauftragt, bei der Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen zusammenzuarbeiten. Dazu sollen beide Gebietskörperschaften regelmäßig gemeinsam die Schnittstellen beüben, die in der Bewältigung von Krisen oder Katastrophen bestehen. Hierzu können gemeinsame Krisenmanagementübungen auf administrativer Verwaltungsebene sowie gemeinsame Katastrophenschutzübungen durchgeführt werden. Diese Übungen sollen insbesondere auf das Ziel der Vernetzung der Krisen- und Katastrophenschutzorganisationen von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis einzahlen. Dabei ist der Übungsbegriff weit zu fassen und bspw. nicht notwendigerweise als operative Vollübung auszulegen. Politisches Ziel ist die gemeinsame Vorbereitung auf besondere Situationen zu stärken, so dass schnell und effizient im Ereignisfall gehandelt werden kann. Die jeweiligen Verwaltungen berichten einmal im Jahr den zuständigen Gremien über die durchgeführten Übungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse. Zudem werden die weiteren Planungen vorgestellt.Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Bezugnehmend auf die Drucksache 240249 des Bonner Stadtrates wird ein gemeinsamer Beschluss beider Gebietskörperschaften angestrebt. Die schriftliche Antwort zur GA 240250 und die Beratung haben gezeigt, dass gemeinsame Katastrophenschutzübungen mit dem Rhein-Sieg-Kreis in der Vergangenheit gar nicht bzw. nur sehr limitiert stattfanden. Die aufgeführten Übungen sind im Wesentlichen Übungen und Kooperationen im Rahmen der täglichen Gefahrenabwehr. Es ist wichtig gemeinsam zu üben, um effizient und effektiv bei einer Katastrophe agieren zu können. Damit wird der Schutz der Bevölkerung in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis (der Bonn fast vollständig umschließt) verbessert. Nicht zuletzt die Katastrophe im Ahrtal hat gezeigt, wie wichtig eine abgestimmte Katastrophenbewältigung ist. Zudem müssen wir auch Vorbereitungen im Rahmen der Zeitenwende auf kommunaler Ebene treffen. Wie wichtig abgestimmtes Handeln zum Schutz der Bevölkerung auch bei kriegerischen Konflikten ist, zeigen tagtäglich die Berichte aus der Ukraine und anderen Konfliktregionen. Dabei ist der Begriff Übung sehr vielfältig und breit zu verstehen. Dieser kann von Planbesprechungen und Stabsrahmenübungen bis hin zu einer Vollübung gehen. Wichtig ist dabei, die Schnittstellen zu beüben und hier Trainingseffekte zu erzeugen sowie Schwachstellen zu identifizieren, die gemeinsam abgestellt werden können. Schon die gegenseitige Hospitation bei Übungen ist ein erster Schritt und stellt keinen wesentlichen Mehraufwand dar. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 05:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de