252462 · Mitteilungsvorlage
Förderantrag zum Aktionsprogramm Klimaschutz
Kerndaten
- Nummer
- 252462
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 25.02.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (5.581 Zeichen)
Mitteilungsvorlage öffentlich 252462 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Förderantrag zum Aktionsprogramm Klimaschutz Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 01.04.2025 Kenntnisnahme Mitteilung: Das Amt für Umwelt und Stadtgrün hat einen Zuwendungsbescheid für einen Förderantrag im Rahmen der Förderrichtlinie für Natürlichen Klimaschutz in Kommunalen Gebieten im ländlichen Raum erhalten. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz ausgerufene Förderprogramm fördert Maßnahmen, die den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich verbessern, ihre Klimaschutzleistung stärken und damit einen dauerhaften Beitrag zum Klimaschutz leisten. In diesem Rahmen werden auch Pflegefahrzeuge für eine biodiversitätsunterstützende Pflege gefördert. Zentrales Vorhabenziel des gestellten Antrages ist der nachhaltige Klimaschutz durch stadtweite Entsiegelung von Verkehrsraum und das Anpflanzen 1001 klimagerechter Bäume. Grundlage hierfür bildet das Bonner Stadtbaumkonzept, in dessen Wertung auch soziale Aspekte wie Arbeitslosigkeit etc. eingeflossen sind, sodass die Umsetzungspriorisierung diese Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtigt. Durch die verstärkte Berücksichtigung des Schwammstadtprinzips soll Niederschlagswasser als Ressource effektiv genutzt werden. Ziel ist es hierbei, den natürlichen Wasserkreislauf zu stärken und anfallendes Regenwasser möglichst ortsnah zu speichern bzw. zu nutzen. Auf diese Weise soll die Bodenfeuchtigkeit erhöht und damit die Vegetation besser mit Wasser versorgt werden. Hierdurch soll u.a. die Verdunstungskühlung der Bäume gestärkt und durch Entsiegelung und Verschattung Kühlung erzielt werden. Durch die stadtweite Ansaat heimischer Kräuter in den Baumscheiben und auf bestehenden Intensivrasenflächen im Verkehrsgrün wird weiterhin Aufheizung reduziert und biologische Vielfalt gestärkt. Die Flächen dienen vor allem Bestäuberinsekten, aber auch heimischen Kräutern als Trittsteinbiotope und sind somit essenziell zur innerstädtischen Biotoptypenvernetzung. Blühende Kräuter steigern die Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger, ziehen Insekten wie Wildbienen an und tragen somit zum positiven Naturerleben bei. Bäume und Kräuter binden schädliche Emissionen und speichern Kohlenstoff. Weiterhin wird im Baumsubstrat Aktivkohle zum Schutz des Grundwassers und zur dauerhaften Bindung von Kohlenstoff eingebaut. Somit wird bis zum Projektende ein Funktionsgrün mit artenreicher Krautschicht und damit eine deutlicheSeite 1 von 5 Seite 2 Biotopwertsteigerung erreicht. Weiterhin sollen ein Straßenbau-LKW mit kombiniertem System zum Schneiden und schonenden Absaugen des Mähgutes mit stark verringerter Sogwirkung exklusiv für den Straßenrand sowie ein Fahrzeug mit Balkenmäher zum Aufladen und Abtransport des Mähgutes zum zukünftigen Erhalt und zur weiteren Förderung der Biodiversität beschafft werden. Beide Fahrzeuge erhalten zum Wässern der vorgenannten Bäume ebenfalls je ein Wasserfass sowie einen Bewässerungsausleger. Damit können die Fahrzeuge die ganze Saison eingesetzt werden. Stillstand wird vermieden. Die Fahrzeuge sind ein wichtiger Schritt in der Umstellung auf ein naturnahes Stadtgrün. Sie lassen ein kosteneffizientes Pflegen der Flächen zu und sind damit geeignet, langfristig Unterhaltungskosten einzusparen. Attraktive Blühflächen in Bonn tragen zu einem vielfältigen, schönen Stadtbild und damit u.a. zur Steigerung der Lebensqualität bei. Bei dem zweistufigen Verfahren wurde eine förderfähige Summe von rund 8,5 Mio. € eingeplant, welche in einem Zeitraum von ca. fünf Jahren bis Ende 2029 in diversen Maßnahmenpaketen verausgabt werden soll. Bei einer Förderquote von 80% entspricht dies einer Förderung von rund 6,8 Mio. €. In dem Fördermittelantrag liegen folgende Maßnahmen zugrunde: *** siehe Anlage 1*** Die Fahrzeugbeschaffung erfolgt durch das FPM (Amt 10). Für Umsetzungen sind im Haushalt investiv folgende Finanzmittel vorgesehen (s. auch Anlage 2). Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.13.01 Öffentliches Grün 1.13.01.02 Serviceprodukt Grün Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen 8,5 Mio. 56809120170002025ff 5680712013000 5680612011000 5680812015000 5680012010100 / 7852100 2025-2029 Einzahlungen 6,8 Mio. 5680012010200 / 6810002025 ff 2025-2029 Investiver Finanzsaldo 1,7 Mio. 2025-2029 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich FolgekostenSeite 2 von 5 Seite 3 Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Anlage 1 (öffentlich) 2 Anlage 2 (öffentlich)Seite 3 von 5 Seite 4 von 5 Anlage 2 Detaillierte Aufstellung der Ausgaben und Einnahmen Finanzstelle 2025 2026 2027 2028 2029 5680012101000 Neubau Verkehrsgrün 210.000,00 300.000,00 350.000,00 300.000,00 300.000,00 5680912017000 Verkehrsgrün HA 77.000,00 75.400,00 150.000,00 115.000,00 115.000,00 5680712013000 Verkehrsgrün GO 353.400,00 470.000,00 950.000,00 525.000,00 530.000,00 5680612011000 Verkehrsgrün BN 330.000,00 440.000,00 890.400,00 500.000,00 510.000,00 5680812015000 Verkehrsgrün BE 130.000,00 175.000,00 320.000,00 195.400,00 198956,08 5680012010200 Einnahmestelle Fördermittel - 880.320,00 - 1.168.320,00 - 2.128.320,00 -1.308.320,00 -1.323.164,86Seite 5 von 5
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de