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252451 · Mitteilungsvorlage

Nachhaltige Beschaffung der Arbeits- und Schutzkleidung des Amtes für Umwelt und Stadtgrün

Nummer
252451
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
30.01.2025
Letzte Änderung
02.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 05.03.2025 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
252451
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Nachhaltige Beschaffung der Arbeits- und
Schutzkleidung des Amtes für Umwelt und
Stadtgrün
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
05.03.2025 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Für die ca. 200 Mitarbeitenden des Amtes in den Grünbezirken und des Forstes
hat die Stadt als Arbeitgeberin die Verpflichtung, Arbeits- und Schutzkleidung
zur Verfügung zu stellen. Die Beschaffung wird über das Amt für Umwelt und
Stadtgrün regelmäßig in einem zweijährigen Turnus ausgeschrieben.
Bei der Ausschreibung im Jahr 2024 wurde erstmalig eine Trennung in die
Bereich Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und Warn- und Schutzkleidung
vorgenommen. Dieses geschah vor dem Hintergrund, für die unterschiedlichen
Kleidungsarten und ihren jeweiligen Anforderungen maximale
Nachhaltigkeitsstandards erreichen zu können.
Die durchgeführte Marktanalyse wurde zudem von der Bonner Organisation
FEMNET durchgeführt sowie dem städtischen Büro für lokale Nachhaltigkeit
begleitet.
Für die Arbeitskleidung wurden die ILO-Kernarbeitsnormen als verbindlicher
Mindeststandard festgelegt. Ergänzend wurde ein detaillierter Fragebogen
entwickelt, der soziale (z.B. unternehmerische Sorgfaltspflichten wie
Präventionsmaßnahmen oder die Einrichtung eines Beschwerdeverfahrens)
und ökologische Nachhaltigkeitskriterien (z.B. entsprechender Anbau,
verminderter CO2-Ausstoss oder Rücknahme von Altkleidung für Recycling) bei
den Bietern nachfragte. Diese Kriterien flossen als Zusatzpunkte in die
Bewertung ein. Ein besonderer Fokus wurde hierbei auf die unternehmerischen
Sorgfaltspflichten und ökologische Nachhaltigkeit gelegt.
Bei der Ausschreibung der Sicherheitsschuhe und der Warn-
/Schnittschutzkleidung wurde ein aktualisierter Fragebogen der ILO-
Kernarbeitsnorm verwendet.
Mitgliedschaften in Multi-Stakeholder-Initiativen wie z.B. in Organisationen wie
der Fair Wear Foundation (FWF) oder der Fair Labor Association (FLA) wurden
ebenfalls bei den Ausschreibungen mit zusätzlichen Bonuspunkten bewertet.
Obwohl durch das Ausschreibungsverfahren Lieferanten für die
ausgeschriebene Arbeits- und Schutzkleidung gefunden wurden, verdeutlicht
die geringe Anzahl von Bietern als auch die teilweise Notwendigkeit, LoseSeite 1 von 2
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zweimal ausschreiben zu müssen, dass die Anforderungen von nachhaltiger
Arbeitskleidung viele Unternehmen noch vor große Herausforderungen stellt.
Zudem muss bei Schnittschutzkleidung den Sicherheitsanforderungen und dem
Schutz des Personals Vorrang vor wünschenswerten Nachhaltigkeitsaspekten
eingeräumt werden. Im Bereich der Sicherheitsbekleidung konnten daher keine
Bieter gefunden werden, die den gewünschten Nachhaltigkeitskriterien
entsprechen konnten.
Insbesondere bei der Arbeitskleidung konnten einige Produkte den Zuschlag
erhalten, die den Kriterien entsprachen. So entsprechen z.B. die zukünftigen
Pullover und T-Shirts den Nachhaltigkeitsstandards wie den „Grünen Knopf“
und „Fair Wear“ auf. Auch die Longsleeve-Shirts konnten durch die
Zertifizierung „Fair Wear“ überzeugen.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 21:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de