252446 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Geplante Bebauung "Alte Stadtgärtnerei"
Kerndaten
- Nummer
- 252446
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 21.01.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Auf dem Dransdorfer Berg Hauptort
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 252446 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue- rung Dezernat: Dez. OB 11.01.2025 Bürgerantrag: Geplante Bebauung "Alte Stadtgärtnerei" Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 12.02.2025 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Beantragt wird, dass eine Aufklärung zu folgenden Punkten erfolgt Kosten; Naturschutz; Verkehrsinfrastruktur; Klimawandel; Abwasser; Erbpacht; Vermietung Keine massive Bebauung wie angedacht, genehmigt wird. Einzelheiten zu den oben genannten Punkten und zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4 BürgerantragzurgeplantenBebauungder„AltenStadtgärtnerei" Sehr geehrte Mitglieder der Bezirksregierung Bonn, wir, die Anwohner„Auf dem Dransdorfer Berg" stellen den Antrag zur Überprüfung folgenderPunktezudergeplantenBebauungdesGeländesder„AltenStadtgärtnerei": 2) Kosten: Es ist beabsichtigt, Gutachten einzuholen. Wir bitten um Prüfung, ob die Kosten zur Prüfung, ob das Gelände zur geplanten Bebauung geeignet ist, nach den bestehenden Regelungen von dem Inverstor übernommen werden. Des Weiteren liegt bereits ein Gutachten im Hinblick auf den Klimaschutz vor. Dieses Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass eine Bebauung des Geländes nicht erfolgen soll. Wir bitten um Prüfung, ob dieses Gutachten als Grundlage für eine Beurteilung der Situation auf dem Gelände ausreichend ist. 2) Naturschutz Das Feld ist geprägt von mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Flächen. Es dient als Naherholungsgebiet. Das Feld ist als Naturfläche wichtig. Es ist die Heimat von seltenen Tieren. So wurde unter anderem die Zauneidechse nachgewiesen, die als eine Art des Anhanges IV der Fauna-Flora-Habitat- Richtlinie auch außerhalb von Naturschutzgebieten streng zu schützen ist. Ferner gibt es auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei Gartenschläfer, die laut den bundesweiten Roten Listen der gefährdeten Tiere und Pflanzen in Kategorie G eingestuft sind. LautAngabender„Montagsstiftung"unddesVereinsfür„NeueStadtgärtnerei"ist eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern für ca.130 Mieter an der Stelle der ehemaligen Gewächshäuser gedacht. Nach den Angaben der Montagsstiftung soll ein “autoarmes”Gebietgeschaffenwerden Wir bitten um Prüfung, ob ein solches autoarmes Gebiet umgesetzt werden kann und ob ältere Menschen, die auf ein Fahrzeug angewiesen sind, damit nicht ausgegrenzt werden und wie Menschen, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen die steilen Zufahrten werden bewältigen können. Es ist zu prüfen, wo Besucher parken, die mit dem PKW das Areal befahren werden. Im GA-Artikelvom8.August2023istsogarvoneinem„Modelldorf"die Rede.Seite 2 von 4 3) Verkehrsinfrastruktur DieVerkehrsinfrastrukturderStraße„AufdemDransdorferBerg"istfüreine massive Bebauung ungeeignet. Die beiden Auffahrten zu der Sackgasse sind für Baufahrzeuge und später für den Autoverkehr zu schmal. Es können keine zwei LKWs aneinander vorbeifahren. Soweit ca. 50 Wohnungen gebaut werden sollten, werden nach Fertigstellung 50 oder mehr Fahrzeuge die Straße passieren.Essindseitensder„Montagsstiftung"unddesVereins„Neue Stadtgärtnerei" keine Angaben über das Problem des ruhenden Verkehrs auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei gemacht worden. Auch hier beantragen wir die Prüfung, wie die Bauarbeiten angesichts der bestehenden Situation durchgeführt werden sollen. Weiter bitten wir um Prüfung, wo die PKWs der Mieter und deren Besucher abgestellt werden und wo die Fahrzeuge der Gewerbetreibenden, deren Mitarbeiter sowie Kunden und Zulieferer der vermieteten Gewerberäume Parkflächen finden sollen. 4) Klimawandel Weiter beantragen wir die Überprüfung, inwieweit angesichts der Feinstaubbelastung und des C02 Ausstoßes, der bei dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen überdurchschnittlich hoch sein wird, die Frischluftschneise des Messdorferfeldes im Bereich„DransdorferBerg"erhalten wird. Dies insbesondere unter dem Aspekt, dass bisher der Erhalt der Frischluftschneise, der immer im Fokus der Politik stand, da dieses Areal Sorge dafür trägt, dass frische Luft in die Innenstadt fließen kann, propagiert wurde. Angesichts des Klimawandels darf ein solches Gebiet nicht so massiv bebaut werden, dass es andernfalls diese Funktion verliert. Dieses Areal befindet sich teilweise im Landschaftsschutzgebiet und im Bereich eines schutzwürdigen Biotops. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Hitzeperioden im Sommer sollte das Gebiet von Bebauung und Verkehr freigehalten werden. 5) Abwasser Es ist zu prüfen, ob das Abwasser, welches in größeren Mengen entstehen wird, von dem vorhandenen Kanalisationssystem aufgenommen werden kann. 6) Erbpacht Das Gelände soll an die Investorin, die “ Montagstiftung”, verpachtet werden. Wie kommuniziert wurde, soll keine Zinszahlung von der Montagsstiftung verlangt werden.Seite 3 von 4 Hier wird um Überprüfung geben, ob dies angesichts des desaströsen Haushaltes der Stadt Bonn zu verantworten und umsetzbar ist. Und wenn ja, ist weiter zu prüfen, ob die Erbpachtverträge kündbar oder zeitlich befristet sind, um gegebenenfalls später noch Pachtzins zu verlangen. 7) Vermietungen Weiter bitten wir um Prüfung, welche Mieter das Objekt zukünftig nutzen werden, insbesondere ob dies nur gemeinnützige Mieter und ob die Mietverträge für einen längeren Zeitraum gebunden sind und insbesondere gekoppelt an die Erbbaupachtverträge zwischen der Stadt Bonn und der Montagsstiftung werden. Dementsprechend beantragen wir, 1. dass eine Aufklärung der vorgenannten Punkte erfolgt 2. keine massive Bebauung wie angedacht, genehmigt wird Bonn, den 12.01.2025Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:21 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de