252410 · Einwohnerfrage
Sachstand Guido Westerwelle Brücke, Bornheimer Straße
Kerndaten
- Nummer
- 252410
- Art
- Einwohnerfrage
- Veröffentlicht
- 15.01.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Guido-Westerwelle-Brücke Hauptort
- Bornheimer Straße
- Hochstadenring
- Adolfstraße
- Taunusstraße
- Ellerstraße
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Einwohnerfrage öffentlich 252410 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Bezirksverwaltungsstelle Bonn Dezernat: Dez. I 14.01.2025 Sachstand Guido Westerwelle Brücke, Bornheimer Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 04.02.2025 Kenntnisnahme Inhalt der Einwohneranfrage: Wegen der Eilbedürftigkeit (Fertigstellung des Masterplanprojekts Bornheimer Straße im Frühjahr 2025) bitte ich um Beantwortung der nachfolgenden Fragen in der Februarsitzung: 1. Trifft es zu, dass die Verwaltung entgegen der wiederholt öffentlich ge- gebenen Erklärungen beabsichtigt, frühestens ab dem Jahr 2033 mit der Realisierung der Rampe zur Guido Westerwelle Brücke zu beginnen statt direkt nach der Fertigstellung der Bornheimer Straße? 2. Trifft es zu, dass die Verwaltung entgegen der Beschlusslage, der Inhal- te des Städtebauförderantrags und öffentlich gemachten Versprechen gegenüber den Anliegern beabsichtigt, die Umsetzung ausgerechnet des zentralen Bereichs des Städtebauförderprojektes zur Verkehrsent- lastung der Bornheimer Straße und zur Aufwertung des direkten Um- felds des August Macke Hauses auf unbestimmte Zeit ab 2035 zu ver- schieben, also statt des beschlossenen planmäßigen Umbaus nur die Fahrbahnoberfläche im Kreuzungsbereich mit dem Hochstadenring und der Guido Westerwelle Brücke sowie in den angrenzenden Abschnitten der Bornheimer Straße bis zur Adolfstraße bzw. zur Einmündung der Taunusstraße provisorisch wieder herzustellen und den Linksabbieger aus der Bornheimer Straße (aus Richtung Innenstadt) auf die Guido Westerwelle Brücke zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit für die Durch- gangsverkehre wieder einzuführen? Begründung: Die Einwohnerfrage dient der Klärung des Sachstands für die zentralen Maß- nahmen des Masterplans Innere Stadt zur Aufwertung des direkten Umfelds des überregional bedeutenden Museums August Macke Haus sowie zur Stei- gerung der Wohnqualität im Wohngebiet entlang der Bornheimer Straße. Die Gerüchte über das geplante Vorgehen der Fachverwaltung haben zu Irritatio- nen bei Betroffenen geführt. Nach Kenntnisstand der Fragestellerin wurden die zuständigen Gremien mit den in der Einwohnerfrage genannten Inhalten bisher nicht befasst, so dass Hoffnung besteht, es handele sich um Fake News. Denn die Aussagen stehen auch im Widerspruch zu der von der OberbürgermeisterinSeite 1 von 5 Seite 2 und der Koalition propagierten Verkehrswende mit Reduzierung der KFZ- Durchgangsverkehre in der inneren Stadt. zu 1: Die Fachverwaltung hatte wiederholt erklärt, direkt nach dem Umbau der Born- heimer Straße (Bauzeit bis Ende 2024) mit dem Bau der Rampe zu beginnen (Bauzeit zwei Jahre, Fertigstellung 2026). Bei der Diskussion um die Abwei- chungen von der bewilligten Planung für die Viktoriabrücke/ Guido Westerwelle Brücke (Gelbmarkierung) hatte die Initiative lebenswerte Bornheimer Straße wiederholt darauf hingewiesen, dass die geplanten Abweichungen erhebliche negative Auswirkungen auf das Verkehrswende- und Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße, die Rampe und den Viktoriatunnel hätten. Eine Verkehrs- wendemaßnahme würde gegen eine andere ausgespielt. Die Verwaltung hatte die Bedenken der Initiative als unbegründet zurückgewiesen und gegenüber der Politik erklärt, dass sie sehr zuversichtlich sei, eine Zustimmung der Be- zirksregierung zur geänderten Planung zu erhalten, so dass die Fördermittel- rückzahlung von mindestens 4 Mio. Euro nicht zu befürchten sei und signali- siert, mit dem Bau der Rampe ohne deutliche zeitliche Verzögerungen begin- nen zu können. Ein Bürgerantrag zum Themenkomplex wird allerdings immer wieder vertagt, weil die vom Ausschuss für Mobilität und Verkehr beauftragte Maßgabe nicht erfüllt wird, eine Chronologie sowie eine Zeitschiene für die Rampe, die Born- heimer Straße und den Viktoriatunnel vorzulegen. Die Fragestellerin möchte daran erinnern, dass die Grünen mit ihrer damalige Oberbürgermeisterinkandidatin im Wahlkampf 2020 versprochen hatten, sich für eine zügige Umsetzung der Rampe einzusetzen. Die Fachverwaltung hatte bereits vor ca. 10 Jahren im Zuge des Petitionsverfahrens gegen das Einkaufs- zentrum an der Ecke Ellerstraße erklärt, durch einen möglichen Bau der Rampe viel bessere Optionen zur Verkehrsentlastung und Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße schaffen zu wollen. Bei der Schaffung von Baurecht für die Rampe sind jedoch seit der letzten Kommunalwahl 2020 für die Öffentlichkeit keine Fortschritte (keine Offenlage) festzustellen. Weitere mindestens zehn Jahre Wartezeit auf die Fertigstellung der Rampe zur Verkehrsentlastung der Bornheimer Straße sind den Anliegern nicht vermittelbar. zu 2: Der Rat (Jamaika-Koalition) hatte 2020 ausdrücklich beschlossen, dass die Verwaltung in den Städtebauförderantrag Masterplan Innere Stadt Bornheimer Straße für die Kreuzung Bornheimer Straße mit Viktoriabrücke, Hochstadenring den Umbau mit Sperrung für die KFZ-Durchgangsverkehre auf der Bornheimer Straße aus bzw. in Richtung Innenstadt aufnimmt, sodass in Zukunft nur noch Busse und Radfahrende geradeausfahren können. Für den KFZ-Verkehr enthält die beschlossene Planung für jeden Kreuzungsast der Bornheimer Straße jeweils nur Rechtsabbiegemöglichkeiten. Zielsetzung des Masterplan- projektes ist die deutliche Reduzierung der KFZ-Durchgangsverkehre. Laut Planung soll sich nach dem Umbau je nach Abschnitt die Verkehrsbelastung um ca. 50 bzw. 30% verringern.. Die Fachverwaltung hatte wiederholt versichert, die Kreuzung entsprechendSeite 2 von 5 Seite 3 dem Städtebauförderantrag direkt umzubauen und die Fahrbeziehungen provi- sorisch bis zur Fertigstellung der Rampe zu markieren. Allerdings hat die Ver- waltung die Ausführungsplanung für die Kreuzung der Politik noch nicht vorge- legt, obwohl in diesem Frühjahr das Städtebauförderprojekt fertiggestellt wer- den soll. Die Bezirksvertretung Bonn hat die Verwaltung per Beschluss bereits beauf- tragt, die Sperrung direkt mit der Fertigstellung der Bornheimer Straße zu reali- sieren. Im letzten Infobrief an die Anwohner hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass in diesem Frühjahr nicht vor März die Baumaßnahme abgeschlossen wird. Dem Schreiben ist nicht zu entnehmen, dass beabsichtigt sei, den zentrale Bereich des Städtebauförderprojektes nicht umzusetzen. Die Anlieger gehen deshalb davon aus, dass die gesamte Planung entsprechend den Inhalten des Städte- bauförderantrags und der Beschlusslage realisiert und die versprochene Ver- kehrsentlastung zeitnah kommen wird. Die Initiative hatte bereits per Bürgerantrag darauf hingewiesen, dass die Funk- tionsfähigkeit des Umbaus ohne der zugrunde gelegten Verkehrsentlastung fraglich ist. Eine Verkehrsentlastung frühestens in 10 Jahren widerspricht den bisherigen Aussagen. Anlage/n 1 Einwohnerfrage öff. (öffentlich) 2 Einwohnerfrage nichtöff. (nichtöffentlich)Seite 3 von 5 1 Sehr geehrte Damen und Herren, fristgerecht zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Bonn reiche ich die beigefügte Einwohnerfrage ein. mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für das neue Jahr Einwohnerfrage für die Bezirksvertretung Bonn am 04.02.2025 Sachstand Guido Westerwelle Brücke und Bornheimer Straße Wegen der Eilbedürftigkeit(Fertigstellung des Masterplanprojekts Bornheimer Straße im Frühjahr 2025) bitte ich um Beantwortung der nachfolgenden Fragen in der Februarsitzung: 1. Trifft es zu, dass die Verwaltung entgegen der wiederholt öffentlich gegebenen Erklärungen beabsichtigt, frühestens ab dem Jahr 2033 mit der Realisierung der Rampe zur Guido Westerwelle Brücke zu beginnen statt direkt nach der Fertigstellung der Bornheimer Straße? 2. Trifft es zu, dass die Verwaltung entgegen der Beschlusslage, der Inhalte des Städtebauförderantrags und öffentlich gemachten Versprechen gegenüber den Anliegern beabsichtigt, die Umsetzung ausgerechnet des zentralen Bereichs des Städtebauförderprojektes zur Verkehrsentlastung der Bornheimer Straße und zur Aufwertung des direkten Umfelds des August Macke Hauses auf unbestimmte Zeit ab 2035 zu verschieben, also statt des beschlossenen planmäßigen Umbaus nur die Fahrbahnoberfläche im Kreuzungsbereich mit dem Hochstadenring und der Guido Westerwelle Brücke sowie in den angrenzenden Abschnitten der Bornheimer Straße bis zur Adolfstraße bzw. zur Einmündung der Taunusstraße provisorisch wieder herzustellen und den Linksabbieger aus der Bornheimer Straße (aus Richtung Innenstadt) auf die Guido Westerwelle Brücke zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit für die Durchgangsverkehre wieder einzuführen? Begründung: Die Einwohnerfrage dient der Klärung des Sachstands für die zentralen Maßnahmen des Masterplans Innere Stadt zur Aufwertung des direkten Umfelds des überregional bedeutenden Museums August Macke Haus sowie zur Steigerung der Wohnqualität im Wohngebiet entlang der Bornheimer Straße. Die Gerüchte über das geplante Vorgehen der Fachverwaltung haben zu Irritationen bei Betroffenen geführt. Nach Kenntnisstand der Fragestellerin wurden die zuständigen Gremien mit den in der Einwohnerfrage genannten Inhalten bisher nicht befasst, so dass Hoffnung besteht, es handele sich um Fake News. Denn die Aussagen stehen auch im Widerspruch zu der von der Oberbürgermeisterin und der Koalition propagierten Verkehrswende mit Reduzierung der KFZDurchgangsverkehre in der inneren Stadt.Seite 4 von 5 2 zu 1: Die Fachverwaltung hatte wiederholt erklärt, direkt nach dem Umbau der Bornheimer Straße (Bauzeit bis Ende 2024) mit dem Bau der Rampe zu beginnen(Bauzeit zwei Jahre, Fertigstellung 2026). Bei der Diskussion um die Abweichungen von der bewilligten Planung für die Viktoriabrücke/ Guido Westerwelle Brücke (Gelbmarkierung) hatte die Initiative lebenswerte Bornheimer Straße wiederholt darauf hingewiesen, dass die geplanten Abweichungen erhebliche negative Auswirkungen auf das Verkehrswende und Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße, die Rampe und den Viktoriatunnel hätten. Eine Verkehrswendemaßnahme würde gegen eine andere ausgespielt. Die Verwaltung hatte die Bedenken der Initiative als unbegründet zurückgewiesen und gegenüber der Politik erklärt, dass sie sehr zuversichtlich sei, eine Zustimmung der Bezirksregierung zur geänderten Planung zu erhalten, so dass die Fördermittelrückzahlung von mindestens 4 Mio. Euro nicht zu befürchten sei und signalisiert, mit dem Bau der Rampe ohne deutliche zeitliche Verzögerungen beginnen zu können. Ein Bürgerantrag zum Themenkomplex wird allerdings immer wieder vertagt, weil die vom Ausschuss für Mobilität und Verkehr beauftragte Maßgabe nicht erfüllt wird, eine Chronologie sowie eine Zeitschiene für die Rampe, die Bornheimer Straße und den Viktoriatunnel vorzulegen. Die Fragestellerin möchte daran erinnern, dass die Grünen mit ihrer damalige Oberbürgermeisterinkandidatin im Wahlkampf 2020 versprochen hatten, sich für eine zügige Umsetzung der Rampe einzusetzen. Die Fachverwaltung hatte bereits vor ca. 10 Jahren im Zuge des Petitionsverfahrens gegen das Einkaufszentrum an der Ecke Ellerstraße erklärt, durch einen möglichen Bau der Rampe viel bessere Optionen zur Verkehrsentlastung und Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße schaffen zu wollen. Bei der Schaffung von Baurecht für die Rampe sind jedoch seit der letzten Kommunalwahl 2020 für die Öffentlichkeit keine Fortschritte(keine Offenlage) festzustellen. Weitere mindestens zehn Jahre Wartezeit auf die Fertigstellung der Rampe zur Verkehrsentlastung der Bornheimer Straße sind den Anliegern nicht vermittelbar. Zu 2: Der Rat (JamaikaKoalition) hatte 2020 ausdrücklich beschlossen, dass die Verwaltung in den Städtebauförderantrag Masterplan Innere Stadt Bornheimer Straße für die Kreuzung Bornheimer Straße mit Viktoriabrücke, Hochstadenring den Umbau mit Sperrung für die KFZDurchgangsverkehre auf der Bornheimer Straße aus bzw. in Richtung Innenstadt aufnimmt, sodass in Zukunft nur noch Busse und Radfahrende geradeausfahren können. Für den KFZVerkehr enthält die beschlossene Planung für jeden Kreuzungsast der Bornheimer Straße jeweils nur Rechtsabbiegemöglichkeiten. Zielsetzung des Masterplanprojektes ist die deutliche Reduzierung der KFZ Durchgangsverkehre. Laut Planung soll sich nach dem Umbau je nach Abschnitt die Verkehrsbelastung um ca. 50 bzw. 30% verringern.. Die Fachverwaltung hatte wiederholt versichert, die Kreuzung entsprechend dem Städtebauförderantrag direkt umzubauen und die Fahrbeziehungen provisorisch bis zur Fertigstellung der Rampe zu markieren. Allerdings hat die Verwaltung die Ausführungsplanung für die Kreuzung der Politik noch nicht vorgelegt, obwohl in diesem Frühjahr das Städtebauförderprojekt fertiggestellt werden soll. Die Bezirksvertretung Bonn hat die Verwaltung per Beschluss bereits beauftragt, die Sperrung direkt mit der Fertigstellung der Bornheimer Straße zu realisieren. Im letzten Infobrief an die Anwohner hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass in diesem Frühjahr nicht vor März die Baumaßnahme abgeschlossen wird. Dem Schreiben ist nicht zu entnehmen, dass beabsichtigt sei, den zentrale Bereich des Städtebauförderprojektes nicht umzusetzen. Die Anlieger gehen deshalb davon aus, dass die gesamte Planung entsprechend den Inhalten des Städtebauförderantrags und der Beschlusslage realisiert und die versprochene Verkehrsentlastung zeitnah kommen wird. Die Initiative hatte bereits per Bürgerantrag darauf hingewiesen, dass die Funktionsfähigkeit des Umbaus ohne der zugrunde gelegten Verkehrsentlastung fraglich ist. Eine Verkehrsentlastung frühestens in 10 Jahren widerspricht den bisherigen Aussagen.Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 04:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de