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242316-002 · Beschlussvorlage

N-Vorlage zum Bürgerantrag: Einrichtung einer direkten Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem, Bonn-Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel

Nummer
242316-002
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
16.06.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Landgrabenweg Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Langenbergsweg Straße· Lannesdorf, Bad Godesberg
  • Mehlem Ortsteil· Bad Godesberg
  • Ramersdorf Ortsteil· Beuel
  • Oberkassel Ortsteil· Beuel
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Sitzung des Rates 04.09.2025 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 09.07.2025 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 242316 Bürgerantrag: Einrichtung einer direkten Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem, Bonn-Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel

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Beschlussvorlage
öffentlich
242316-002
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
N-Vorlage zum Bürgerantrag: Einrichtung einer
direkten Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem,
Bonn-Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 09.07.2025 Empfehlung
Rat 04.09.2025 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Beschlussvorschlag aus dem Votum des Ausschuss für Beteiligungen der
Bürgerinnen und Bürger zu der Eingabe nach § 24 GO NRW (DS: 242316 )
vom 19.03.2025 mit der Intention, der Einrichtung einer direkten Busverbindung
zwischen Bonn-Mehlem, Bonn-Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel, wird
abgelehnt.
Begründung
Der Ausschuss für Beteiligungen der Bürgerinnen und Bürger hat in seiner
Sitzung vom 19.03.2025 den Bürgerantrag behandelt.
Durch die Annahme des Bürgerantrages im Ausschuss für Beteiligungen der
Bürger*innen wird es erforderlich, die Thematik dem Rat mit dieser N-Vorlage
nach Vorberatung im zuständigen Fachausschuss zur Entscheidung
vorzulegen.
Der ursprüngliche Bürgerantrag DS-Nr.: 242316 lautete:
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag ist auf die Einrichtung einer direkten Busverbindung zwischen Bonn-
Mehlem, Bonn-Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel gerichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Hierzu hatte die Verwaltung wie folgt Stellung genommen (DS Nr. 242316):
"Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung zu dem Antrag:
Unter der DS-Nummer 231000 gibt es bereits einen inhaltlich ähnlich
lautenden, politisch beschlossenen Prüfauftrag. Dieser sieht die EinrichtungSeite 1 von 4
Seite 2
einer direkten Busverbindung zwischen Bad Godesberg und Beuel vor. Dieser
Antrag wurde in der Sitzung des Hauptausschusses am 15.08.2023
beschlossen. Der Beschluss sieht vor, dass die Prüfung einer solchen
Verbindung im Zuge der Neuaufstellung des Nahverkehrsplanes erfolgen soll.
Aufgrund der inhaltlichen Ähnlichkeit der Anträge schlägt die Verwaltung vor,
dass der im Bürgerantrag gemachte Vorschlag im Zuge der Prüfungen
zu DS231000 mitbetrachtet wird und somit bei der anstehenden Neuaufstellung
des Nahverkehrsplanes untersucht wird."
Dementsprechend lautete der Behandlungsvorschlag der Verwaltung wie folgt:
"Der Ausschuss nimmt Kenntnis von den inhaltlichen Ausführungen in der
Stellungnahme der Verwaltung und befürwortet die von der Verwaltung
vorgeschlagene Vorgehensweise. Mit diesem Votum ist das in § 24 GO NRW
für die formelle Beratung von Anregungen und Beschwerden der
Einwohnerinnen und Einwohner vorgesehene Verfahren abgeschlossen."
Die Verwaltung begründet den Vorschlag, dem Votum des Ausschusses
für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nicht zu folgen, wie folgt:
Die Verwaltung ist nachwievor der Auffassung, dass die von ihr vorgeschlagene
Mitbetrachtung des Vorschlags aus dem Bürgerantrag im Gesamtkontext der
anstehenden Neuaufstellung des Nahverkehrsplanes die richtige
Vorgehensweise ist.
Des Weiteren hat die Verwaltung mit der Mitteilungsvorlage DS 252881 den
aktuellen Planungsstand für die Einführung einer Schnellbuslinie Wachtberg bis
Ramersdorf vorgestellt, die die Verbindung aus Bad Godesberg in Richtung
Ramersdorf ebenfalls deutlich verbessern würde.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 4
Von:
Gesendet: Donnerstag, 26. Dezember 2024 00:43
An: Buergerantrag <buergerantrag@Bonn.de>
Betreff: Bürgerantrag: Einrichtung einer direkten Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem, Bonn-
Ramersdorf, Oberkassel und Bonn-Beuel
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen mehrerer Bürger stelle ich hiermit den Antrag auf die Einrichtung einer direkten
Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem und Bonn-Ramersdorf bzw. Oberkassel. Diese Linie
könnte beispielsweise in Bonn-Beuel enden und Mehlem so deutlich besser an Beuel
anbinden. Ziel ist es vor allem, Arbeitnehmer zu entlasten, die zu den dort ansässigen
Arbeitgebern wie der Deutschen Telekom, dem DLR oder dem BSI pendeln. Derzeit ist eine
Verbindung ohne zahlreiche Umstiege möglich, was viele Bewohner Mehlems davon abhält,
den Nahverkehr zu nutzen und nach Beuel zu fahren. Die fehlende Direktverbindung macht
den öffentlichen Nahverkehr für viele unattraktiv.
Hintergrund und Bedarf
Als Mitarbeiterin der Deutschen Telekom am Standort Landgrabenweg 149 in Bonn, stehe ich
vor der Herausforderung eines übermäßig langen Arbeitswegs. Obwohl die Distanz von
meinem Wohnort in Mehlem zu meiner Arbeitsstätte nur 10 Kilometer beträgt und mit dem
Auto in maximal 15 Minuten zurückgelegt werden kann, verlängert sich die Fahrtzeit mit
öffentlichen Verkehrsmitteln aufgrund der erforderlichen drei Umstiege und der
komplizierten Route, auf bis zu eineinhalb Stunden – und das in eine Richtung.
Das bedeutet, dass ich an jedem Office Tag zwischen zwei und drei Stunden für meinen
Arbeitsweg (in eine Richtung) benötige, während diese Strecke mit dem Auto nur 30
Minuten für Hin- und Rückfahrt in Anspruch nehmen würde.
Diese Situation betrifft nicht nur mich, sondern auch viele andere Arbeitnehmer:innen, die
ähnliche Fahrtziele und -strecken haben. Aufgrund der langen Umstiegszeiten und
unattraktiven Verbindungen scheuen sich viele, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, und
greifen stattdessen auf das Auto zurück, was den Individualverkehr und die
Verkehrsbelastung auf der B9 weiter erhöht.
Vorteile der vorgeschlagenen Busverbindung
1. Effizienz und Zeitersparnis für Pendler
o Eine direkte Busverbindung ohne Umstiege würde die Fahrzeit zwischen
Mehlem und Ramersdorf und Oberkassel erheblich verkürzen und Pendlern
eine zuverlässigere sowie komfortablere Alternative bieten.
2. Verkehrsentlastung während der Hauptverkehrszeiten
o Zu den Hauptverkehrszeiten (morgens zwischen 7:00 und 9:00 Uhr sowie
abends zwischen 16:00 und 18:00 Uhr) kommt es auf der B9 regelmäßig zu
erheblichen Verkehrsstaus. Eine gut getaktete Busverbindung könnte den
Individualverkehr reduzieren und somit zur Entlastung der Straßen beitragen.
3. Förderung des Klimaschutzes
o Durch die Schaffung einer attraktiven öffentlichen Verkehrsanbindung werden
mehr Menschen motiviert, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen, was
den CO₂-Ausstoß senkt und einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der
Stadt Bonn leistet.Seite 3 von 4
4. Stärkung zentraler Arbeitsstandorte
o Arbeitgeber wie die Deutsche Telekom, das DLR, die Bundespolizei und das
BSI sind bedeutende Einrichtungen für die Region. Eine verbesserte
Verkehrsanbindung würde deren Attraktivität als Arbeitgeber fördern und die
Mobilität ihrer Beschäftigten verbessern.
5. Beuel als optimaler Endpunkt
o Bonn-Beuel ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt mit umfangreichen
Anschlussmöglichkeiten an Bus-, Straßenbahn- und Regionalbahnlinien. Eine
Endstation in Beuel würde Pendlern die Möglichkeit bieten, nahtlos in weitere
Verkehrsmittel umzusteigen, und gleichzeitig die Attraktivität des öffentlichen
Nahverkehrs in der gesamten Region steigern.
Konkrete Vorschläge zur Umsetzung
 Einrichtung einer direkten Busverbindung zwischen Bonn-Mehlem (Berücksichtigung
der Haltestellen Kapelle und Langenbergsweg) und Bonn-Ramersdorf / Oberkassel
mit Zwischenhalten an zentralen Arbeitgeberstandorten.
 Optional: Endstation in Bonn-Beuel, um eine bessere Anbindung an die
rechtsrheinischen Stadtteile und darüber hinaus zu gewährleisten.
 Optimierung der Taktung zu den Hauptverkehrszeiten, um den Bedürfnissen der
Pendler gerecht zu werden.
Unterstützung durch Bürger
Ich bin Mitglied der Jury des Quartiersmanagements Mehlem und habe dort bereits um
Unterstützung für diesen Antrag gebeten. Das Anliegen wurde kürzlich im Newsletter des
Quartiersmanagements veröffentlicht. Ich gehe davon aus, dass sich weitere Interessenten
melden werden, die den Antrag unterstützen.
Der Antrag wird bereits von mehreren Bürgern sowie von Frau Annegret Schemmer,
Mitarbeiterin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberkassel, getragen.
Schlussbemerkung
Ich bitte Sie, diesen Vorschlag wohlwollend zu prüfen und stehe Ihnen jederzeit für
Rückfragen oder ein persönliches Gespräch zur Verfügung, um den Vorschlag weiter
auszuarbeiten. Ich freue mich darauf, gemeinsam Ideen zu entwickeln und aktiv an der
Gestaltung einer optimalen Busverbindung mitzuwirken. So möchte ich meine Perspektive
einbringen, um Lösungen zu schaffen, die sowohl den Pendlern als auch der Stadt Bonn
echten Mehrwert bieten.
Eine direkte Busverbindung zwischen Mehlem, Ramersdorf, Oberkassel und Beuel würde
nicht nur die Lebensqualität zahlreicher Bürger erheblich verbessern, sondern auch einen
wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in Bonn leisten.
Mit freundlichen GrüßenSeite 4 von 4

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Datenstand: 02.11.2026, 22:02 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de