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242219 · Beschlussvorlage

Zuschuss an die Pro Familia Beratungsstelle Bonn

Nummer
242219
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
09.01.2025
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 23.01.2025 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Integrationsrates 28.01.2025 Anhörung
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Beschlussvorlage
öffentlich
242219
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
05 Amt für Integration und Vielfalt
Dezernat:
Dez. OB
Zuschuss an die Pro Familia Beratungsstelle Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
23.01.2025 Entscheidung
Integrationsrat 28.01.2025 Anhörung
Beschlussvorschlag
(vorbehaltlich der Anhörung im Integrationsrat)
Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2025 einen Zuschuss
von bis zu 21.535,00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal-
und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.
Begründung
Das Projekt „Gesundheitsförderung für Migrant*innen“ wendet sich an sozial
benachteiligte eingewanderte und geflüchtete Menschen, vor allem an Frauen
und Familien. Mit der niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit des Projektes
werden diese Zielgruppen erfahrungsgemäß sehr gut erreicht. Der Bedarf ist
groß, denn migrationsbedingte und kulturelle Barrieren führen dazu, dass
Eingewanderte und Geflüchtete an wichtigen präventiven Angeboten im
psychosozialen und gesundheitlichen Bereich nicht teilnehmen. Belastungen
durch Migration und Flucht, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung,
unterschiedliche Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Prävention,
Unkenntnisse und die Überforderung, die hiesigen komplexen Strukturen und
Möglichkeiten zu überblicken, sind – nicht nur in Bonn – die häufigsten Gründe
und ziehen weitere Probleme nach sich, wie z.B. Trennung und Scheidung oder
häusliche Gewalt.
Ziel des Projektes ist es daher, belasteten Familien Zugang in das
Gesundheitssystem (Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft,
Untersuchungen für Kinder, u.a.) und in unterstützende Angebote (Kita, Eltern-
Kind-Gruppen, Müttergruppen, Projekte für Familien u.a.) zu ermöglichen. Pro
Familia informiert zudem zu Themen wie Familienplanung, Lebensplanung,
auch beruflich, gesundes Aufwachsen von Kindern (Ernährung, Bewegung,
Medienverhalten), aber auch zu Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität,
Sexualerziehung in der Schule und nicht zuletzt zu Konflikten und Gewalt in der
Partnerschaft bzw. in der Kindererziehung. Pro Familia arbeitet hierzu seit
langem eng und gut vernetzt mit Organisationen und Einrichtungen in den
Bereichen Migration/Integration, Gesundheit, Soziales, Bildung zusammen.Seite 1 von 2
Seite 2
Das Projekt wird von einer hauptamtlichen, mehrsprachigen, pädagogisch-
therapeutischen Fachkraft und drei Honorarkräften durchgeführt. Für weitere
Sprachen gibt es einen Pool von ehrenamtlichen Übersetzerinnen, die für die
Themen und Vorgehensweisen des Projektes geschult und sensibilisiert
werden.
Der Zuschuss betrug im Vorjahr 28.118,00 €.
Die weitere Förderung des Projektes wird von der Verwaltung befürwortet. Die
Haushaltsmittel sind im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 des Amtes für
Integration und Vielfalt enthalten. Die Auszahlungen entsprechen dem § 82 GO
NRW. Während der vorläufigen Haushaltsführung wird der Zuschuss nur bis
maximal 80% des Jahreszuschusses ausgezahlt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.01.04 Integration und Vielfalt 1.01.04.01 Integration und Vielfalt
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
21.535,00 € 190000104/
73.1000
2025
Einzahlungen /
Erträge
0,00 €
Haushaltsbelastung
jährlich
21.535,00 €
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 18:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de