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242132 · Beschlussvorlage

Projektzuschuss für den Kinder- und Jugendring Bonn e.V.: „Junge Menschen erleben Demokratie: Kommunalwahlen in Bonn“

Nummer
242132
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
04.12.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 11.12.2024 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage
öffentlich
242132
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Projektzuschuss für den Kinder- und Jugendring
Bonn e.V.: „Junge Menschen erleben Demokratie:
Kommunalwahlen in Bonn“
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Entscheidung
Begründung der Eilbedürftigkeit:
Die Beschlussvorlage soll dieses Jahr noch in die Beschlussfassung und
Umsetzung kommen.
Es handelt sich hierbei nicht um einen wirtschaftlichen Schaden, der für die
Stadt eintritt.
Ohne die Förderung entsteht ein Schaden auf Seiten des Kinder- und
Jugendring Bonn e.V., da dieser seine geplanten Maßnahmen nicht umsetzen
können, die für eine bedarfsorientierte Jugendhilfelandschaft erforderlich sind.
Insofern entsteht ein – mittelbarer Schaden – für die Kinder und Jugendlichen,
aber auch ein Imageschaden für die Stadt, wenn Träger der Jugendhilfe ihre
Maßnahmen nicht umsetzen können.
Beschlussvorschlag
Der Kinder- und Jugendring Bonn e.V. erhält zur Umsetzung des Projektes
„Junge Menschen erleben Demokratie: Kommunalwahlen in Bonn“ eine Förde-
rung in Höhe von bis zu 24.000 € zu den Personal- und Sachkosten aus Mitteln
des Kinder- und Jugendförderplans.
Begründung
Ziel der Maßnahme:
Bei den Kommunalwahlen sind junge Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt.
Dabei ist vielfach festzustellen, dass die Kommunalpolitik im Gegensatz zur
Bundespolitik in der Wahrnehmung junger Menschen einen geringeren
Stellenwert hat, gleichzeitig ist der Einfluss auf ihr tägliches Leben, den
Menschen mit ihrer Wahlentscheidung bei den Kommunalwahlen haben, sehr
groß. Und auch umgekehrt ist der Einfluss der gewählten Vertreter auf die
Jugendpolitik und das Leben von Kindern und Jugendlichen groß.
Ziel des Projektes des Kinder- und Jugendrings ist es daher, junge Menschen
mit einem Angebot auf die Kommunalwahlen hinzuweisen, die KommunalpolitikSeite 1 von 3
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zu erklären und in Kontakt mit den Kandidierenden der Wahlen zu bringen,
auch mit dem Ziel den zu wählenden politischen Vertreter die Themen der
Jugendpolitik näher zu bringen. Ziel ist es, Kandidierende und
Kinder/Jugendliche aus der Jugendverbandsarbeit und der Offenen
Jugendarbeit zusammenzubringen. Sie sollen sich bei sich vor Ort in den
Jugendzentren oder Gruppenräumen treffen, gemeinsam etwas unternehmen
und dabei davon erzählen, wie sie in ihrem Viertel leben und was sich ggf.
verbessern soll.
Durch den KJRB sollen im Vorfeld der Kommunalwahl (1. Halbjahr) Schulungen
für haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte in der Jugendarbeit angeboten, um zu
vermitteln, wie und was gewählt wird. Dort sollen auch Methoden vermittelt
werden, mit denen in den Jugendgruppen zur Kommunalwahl gearbeitet
werden kann. Zudem macht sie die Kinder und Jugendlichen vor dem Treffen fit
darin, qualifiziert und authentisch mit den Politikerinnen und Politikern zu
sprechen.
Zwischen Mai - August sollen dann die Treffen von Jugendgruppen und
Politikerinnen und Politikern in den Jugendtreffs und bei Jugendverbänden
organisiert werden.
Kurz vor den Kommunalwahlen sind alle Gruppen zur Wahlarena, einer
spielerischen und altersgerechten Podiumsdiskussion, mit den Kandidaten der
OB-Wahl eingeladen.
Nach der Kommunalwahl sollen in den Gruppen die Wahlergebnisse
besprochen werden, um herauszufinden, ob die Kandidierenden, die sie
kennengelernt haben, gewählt wurden. Ggf. kommt es zu erneuten Treffen
zwischen Jugendlichen und den Politikerinnen und Politikern.
Der KJRB möchte zur Umsetzung des Projekts eine Honorarkraft beschäftigen.
Diese soll im Vorfeld der Kommunalwahl neben den Schulungen für haupt- und
ehrenamtliche Fachkräfte auch die Koordinierung der Veranstaltungen in den
Einrichtungen mit den Kandidaten organisieren. Die Termine und
Veranstaltungen werden über Social-Media begleitet. Auf der Website junges-
bonn.de sollen die wichtigsten Informationen für die jungen Wähler
zusammengestellt werden.
Die Maßnahme leistet damit einen Beitrag zu den Zielen des Kinder- und
Jugendförderplanes „Alle Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene
werden auf breiter Ebene gefördert, damit sie den Herausforderungen der
Zukunft und des Alltags gewachsen sind“ und dem Strategieziel „Junge
Menschen der Stadt Bonn beteiligen sich an der Gestaltung der Gesellschaft“.
Die Beteiligung an Wahlen und eine bewusste, kritische Wahlentscheidung ist
eine bedeutende und wichtige Säule einer demokratischen und damit
vielfältigen Gesellschaft. Die Befähigung junger Menschen hierzu durch Bildung
und Beratung gehört zum gesetzlichen Auftrag der Jugendarbeit (§ 11 Abs. 3
Nr. 1 und Nr. 6).
Die Maßnahme wird durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie befürwortet
und begleitet.Seite 2 von 3
Seite 3
Finanzielle Auswirkungen:
2024:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.06.04 Einrichtungen der
Jugendarbeit
1.06.04.02 Offene Kinder- und Jugendarbeit
in Einrichtungen freier Träger
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
24.000,00 € 151000604/
731000
2024
Einzahlungen /
Erträge
0,00 €
Haushaltsbelastung
jährlich
24.000,00 €
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 20:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de