242130 · Kleine Anfrage
Volt-Anfrage: Offener Mittagstisch (AT)
Kerndaten
- Nummer
- 242130
- Art
- Kleine Anfrage
- Veröffentlicht
- 21.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
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Kleine Anfrage öffentlich 242130 Fragesteller/in: Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Matthias Keuthen Beate Saul 20.11.2024 Volt-Anfrage: Offener Mittagstisch (AT) Beratungsfolge Betriebsausschuss für Seniorenzentren Kenntnisnahme Rat Kenntnisnahme Fragestellung I Die Verwaltung möge informieren: A Hat es im Zeitraum vom 01.01.2020 bis heute Kontakte oder Kooperation mit außenstehenden Organisationen, Verbänden, Vereinen, Institutionen oder Einzelpersonen gegeben, mit dem Ziel des Austauschs zwischen den Bewohner*innen der Seniorenbetriebe und der übrigen Bevölkerung? B Um welche Organisationen, Verbänden, Vereine, Institutionen oder Einzelpersonen hat es sich dabei gehandelt? C In welcher Form wurde kooperiert? Fanden eventuelle Angebote nur außerhalb oder auch innerhalb der Seniorenzentren statt? D Mit welchen Kräften waren die Seniorenbetriebe bei den Angeboten beteiligt? Welcher Aufwand, beispielsweise Transport und Fahrt, ist entstanden? Wurden Angebote der Seniorenbetriebe, beispielsweise beim Mittagessen, von Nicht- Bewohner*innen genutzt? E In welcher Form und in welchem Umfang werden die Seniorenbetriebe bei der Betreuung der Bewohner*innen durch ehrenamtlich tätige Personen unterstützt? Könnte dieser Personenkreis für die Durchführung eines Offenen Mittagstisch angesprochen werden? II Die Verwaltung wird gebeten, nachstehende Fragen zu beantworten: A Wäre es aus Sicht der Seniorenzentren im Sinne der Bewohner*innen sinnvoll, wenn zusätzlich zu den bestehenden Angeboten der Seniorenzentren, zusätzliche Kontaktmöglichkeiten in den Seniorenzentren geschaffen würden? Wäre eine Öffnung von Seniorenzentren in der Mittagszeit möglich, um älteren Nicht-Bewohner*innen die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen mit den Bewohner*innen zu geben? B Könnten die Seniorenzentren ihrer Obhutspflicht in diesem Fall weiterhin gerecht werden?Seite 1 von 2 Seite 2 C Welcher zusätzliche Aufwand würde den Seniorenzentren durch eine derartige Öffnung entstehen? D Durch den Um- und Neubau der drei städtischen Seniorenwohnheimen verändert sich auch die bisherige Raumstruktur. Sind die neuen Raumstrukturen im Hinblick auf Küche und Essraum in Zukunft noch für die Bewirtung von Nicht-Bewohner*innen geeignet? Begründung Die Kommunalpolitik steht besonders im Hinblick auf die Daseinsfürsorge für die ältere Bevölkerung vor hohen Aufgaben. Im Teilbereich der institutionellen Altenpflege wird sie dabei bereits durch die Verwaltung und die Seniorenbetriebe der Stadt Bonn unterstützt. Bundesweit wird ca. 1/4 aller Pflegebedürftigen institutionell durch professionelle Kräfte gepflegt. Die übrigen 3/4 der Pflegebedürftigen wohnen in Privathaushalten und werden dort teilweise durch professionelle ambulante Dienste unterstützt. Alle gebündelten, institutionellen Unterstützungsangebote können aber den Pflegedruck in den Privathaushalten der befassten Bevölkerung nur eingeschränkt mindern. Die Entwicklung der Verhältnisse deutet auf eine Zunahme dieses Pflegedrucks hin. Das Thema wird von den betroffenen Berufsgruppen, Wohlfahrtsverbänden, Pflegekassen etc. regelmäßig thematisiert. Am Ende der Diskussion wird oft die Politik, zumal die Kommunalpolitik, mit der Forderung nach wirtschaftlicher Unterstützung aus Steuermitteln konfrontiert. Erkennbar sind die Mittel hierfür aber beschränkt. Da das Thema die unmittelbaren Möglichkeiten der Politik eventuell übersteigt und bereits jetzt die Bevölkerung virulent betroffen ist, ist es nötig die Bevölkerung so früh wie möglich in Lösungsstrategien zu integrieren. Mit dem Antrag möchten die Antragsteller sich konkret dazu informieren, ob und unter welchen Bedingungen es den Seniorenbetrieben möglich ist, durch stärkere Transparenz der eigenen Leistungen gegenüber der Bevölkerung, die Politik in ihrem Bemühen zu unterstützen, die Bevölkerung frühzeitig über Möglichkeiten und Grenzen institutioneller Pflege zu informieren. Insgesamt möchten die Antragsteller den Austausch zwischen den Bewohnern der Seniorenzentren und den umgebenden Quartieren stärken. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de