242129 · Mitteilungsvorlage
Maßnahmen der Gewaltprävention im Jahr 2024
Kerndaten
- Nummer
- 242129
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 26.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie Kenntnisnahme
- Sitzung des Schulausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 242129 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 51 Amt für Kinder, Jugend und Familie Dezernat: Dez. V Maßnahmen der Gewaltprävention im Jahr 2024 Beratungsfolge Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 11.12.2024 Kenntnisnahme Schulausschuss 22.01.2025 Kenntnisnahme Mitteilung: Für das Jahr 2024: Insgesamt wurden in Bonn für das Jahr 2024 bereits 79 Anträge mit einem An- tragsvolumen von 282.617,60 € im Bereich der Gewaltprävention gestellt. Da- von handelt es sich bei 67 Anträgen um eine Maßnahmenförderung für junge Menschen, bei 11 Anträgen um die Förderung von Fachkräftefortbildungen und bei einem Antrag, um die Förderung einer Konzeptionsentwicklung. Die Maßnahmen sind gleichmäßig auf die vier Stadtbezirke verteilt. Lediglich im Stadtbezirk Bonn wurden mehr Maßnahmen beantragt als in den übrigen Stadtbezirken beantragt. Dies lässt sich jedoch mit der Größe des Stadtbezirks erklären: - Bad Godesberg: 14 - Beuel: 15 - Bonn: 24 - Hardtberg: 14 Der Großteil der Antragsstellenden kommt aus dem Bereich Schule, dort vor allem Grundschulen: - Grundschulen: 49 - Realschulen: 3 - Gymnasien: 3 - Gesamtschulen: 4 - Förderschulen: 2 - Sportvereine: 1 - Jugendhilfeträger: 5 Bezuschusst wurden (Stand 18.10.2024) bereits 46 Maßnahmen in Höhe von 144.610,47 €. Von den weiteren 33 Anträgen, die noch nicht bezuschusst sind, laufen zum Stichtag 17. Oktober noch 23 Maßnahmen, von fünf Maßnahmen fehlen noch die Verwendungsnachweise und fünf Anträge wurden zurückgezo- gen oder abgelehnt. Durch die Neubesetzung der Fachberatung Gewaltprävention und die damitSeite 1 von 3 Seite 2 einhergehende Bewerbung der Fördermittel, wird der Fördertopf bekannter und ist dementsprechend gefragter als im letzten Jahr. Daher ist auch im kommen- den Jahr mit einer Steigerung der Anträge zu rechnen. Für das Jahr 2025: Für 2025 wurden bisher acht Anträge mit einem Antragsvolumen von 31.016 € gestellt. Folgende weitere Aktivitäten werden/wurden von der Fachberatung Gewaltprä- vention angeboten bzw. durchgeführt: Fortbildungsreihe: Die Fachberatung Gewaltprävention bietet im Zeitraum von Oktober bis No- vember eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte und Ehrenamt- ler*innen in der Kinder- und Jugendarbeit an. Themen sind unter anderem (Cy- ber)Mobbing, Sexualisierte Gewalt, Umgang mit Aggression und Gewalt, Dees- kalation und Diversität. Angedacht ist auch eine Fortbildung für Fachkräfte aus den Kitas. Diese sollen als Multiplikator*innen ausgebildet werden, um gewaltpräventiv in ihren Einrich- tungen zu arbeiten. Dies hätte zum Vorteil, dass eine kontinuierliche Auseinan- dersetzung und eine Verankerung im Alltag im Bereich Gewaltprävention statt- finden können. Handlungskonzept Offene Jugendarbeit: Seit September trifft sich eine Gruppe von Fachkräften zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes für die Offene Jugendarbeit. Ziel ist es Handlungsleitfä- den für die praktische Arbeit in den Einrichtungen zusammenzustellen und die- se den Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es vor allem auch um das Festlegen von Rahmenbedingungen, die für eine gelingende gewalt- präventive Arbeit in den Einrichtungen eine Voraussetzung wären. Es ist ange- dacht auch für weitere Handlungsfelder Konzepte im Bereich Gewaltprävention zu erstellen. Arbeitsgruppe Gewaltprävention: Die Arbeitsgruppe Gewaltprävention trifft sich in regelmäßigen Abständen, um auf die gesamtstädtische Präventionsarbeit zu schauen. Dort vernetzen sich unterschiedliche Einrichtungen und bringen ihre Bedarfe mit ein. Angegangen werden praktischen Themen (z.B. Elternarbeit), die sich aus den Bedürfnissen der teilnehmenden Einrichtungen entwickeln und eine Relevanz für die Arbeits- bereiche haben. Versand Förderrichtlinien: Die Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention wurden in diesem Jahr gedruckt und an alle Bonner Schulen, OGS, Kindertageseinrichtungen, Einrich- tungen und Träger der Offenen Jugendarbeit und Kirchengemeinden versen- det. Website „Bonn gegen Gewalt“: Um einen besseren Überblick über die gewaltpräventive Arbeit und Angebote in Bonn zu geben, wurde die Website „Bonn gegen Gewalt“ (htt-Seite 2 von 3 Seite 3 ps://www.bonn.de/gegen-gewalt) erstellt. Auf dieser finden sich neben allge- meinen Infos zur Fachberatung, Informationen zu den Richtlinien, Informatio- nen für junge Menschen, Eltern und Fachkräfte. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de