242117 · Beschlussvorlage
Klimaplan Steckbrief 6.3.3.2. Mobilitätapp für Bonn und die Region
Kerndaten
- Nummer
- 242117
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 21.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
Dateien
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Volltext
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Beschlussvorlage öffentlich 242117 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Dezernat III Dezernat: Dez. III Klimaplan Steckbrief 6.3.3.2. Mobilitätapp für Bonn und die Region Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 05.12.2024 Empfehlung Rat 12.12.2024 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird beauftragt 47.000 Euro aus Klimaplanmitteln zu verwenden, um die Weiterentwicklung des Maßnahmenpakets II der BonnMobilApp zu beauftragen. Begründung: Ziel des Steckbriefes 6.3.3.2 Mobilitätapp für Bonn und die Region ist es eine App zu haben, die durch einfache Buchungsprozesse für die kombinierte Nutzung von Mobilitätsangeboten in Bonn und der Region den Umstieg vom PKW auf Alternativen erleichtert. Zugangshemmnisse sollen abgebaut und das komfortable Planen und Zurücklegen von Wegen ermöglicht werden. Laut Änderungsantrag 2222006-71 und 2222006-41 AA zum Steckbrief 6.3.3.2 Mobilitätapp für Bonn und die Region soll keine zusätzliche App geschaffen werden, sondern die bestehenden Angebote weiterentwickelt werden. Dies soll im Dialog mit den Nutzer*innen erfolgen. Zudem sollen Projekte in regionaler Kooperation forciert werden. Zur Weiterentwicklung der App sollen im Haushalt 23/24 bis zu 50.000 Euro zur Verfügung stehen. Auch die Bonnerinnen und Bonner haben sich im Rahmen der Erarbeitung des Klimaaktionsplans von Bonn4Future eine „App für alle“ gewünscht. Barrierefreiheit und Zuverlässigkeit sind als Erfolgsvoraussetzungen für das Gelingen definiert. Die Bürger*innen wünschen sich unter anderem die Aufnahme weiterer Anbieter inkl. Buchungsfunktionen sowie die Aufnahme eines Bonussystems für klimafreundliches Mobilitätsverhalten. Zur Umsetzung des Steckbriefs wurde daher die seit Ende 2022 in Betrieb befindliche BONNmobil App als Mobilitätsplattform von SWB Bus und Bahn, als Grundlage zur Weiterentwicklung betrachtet. Die Umsetzung dieses Klimaplansteckbriefes liegt in Federführung der Stadtwerke Bonn. Die Anforderungen an die App wurden in Zusammenarbeit mit der StadtverwaltungSeite 1 von 18 Seite 2 erarbeitet (u.a. Barrierefreiheit, Angebot aller Mobilitätsmöglichkeiten, Bezahlsystem uvm.). Für die Umsetzung eines Bonussystems für klimafreundliches Mobilitätsverhalten haben die Stadtwerke Bonn bereits den Markt sondiert und ein bereits am Markt befindliches Produkt gefunden, durch das sich BONNmobil möglicherweise ergänzen lässt. Aktuell wird die technische Spezifikation dieses Bonussystems genauer geprüft und die Aufwände für eine Tiefenintegration kalkuliert. Zu den Ergebnissen wird erneut berichtet. In Kooperation mit einem externen Dienstleister wurden im Jahr 2024 qualitative User Experience Tests der BONNmobil-App in Bonn durchgeführt, um Verbesserungspotenziale im Sinne der Nutzer*innen zu identifizieren und Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Diese wurden anhand der Testergebnisse priorisiert und hinsichtlich ihres Kostenaufwandes taxiert. Parallel zur Durchführung der User Experience Tests wurden alle relevanten Mobilitätsangebote in der Stadt identifiziert. Ebenso wurden Marktrecherchen über andere bestehende Mobilitäts-Apps angestellt. Die Durchführung des Projekts und die Ergebnisse der App-Testung sind Anlage 1 zu entnehmen. Im Rahmen der qualitativen Testung mit Bonnerinnen und Bonnern wurden folgende Fragestellungen betrachtet: • Wie wird die BONNmobil-App wahrgenommen, auch im Vergleich zu anderen bestehenden Mobilitätsapps (Jelbi und MVV)? • Welche Bedürfnisse haben die Nutzenden? • Welche Pain Points existieren, die einer regelmäßigen Nutzung im Wege stehen? • Gibt es Bedarf an der App und wenn ja, welche Zielgruppen und Nutzungsszenarien sind zu berücksichtigen? Folgende Verbesserungswünsche wurden u.a. angeführt: • eine genauere Berücksichtigung der Zielgruppen, • technische und optische Überarbeitung der Karte, • Optimierung der Navigation und Ortung • Ausbau der Kommunikation zwischen Nutzenden und App. Die erarbeiteten Optimierungsmaßnahmen für die Nutzung von BONNmobil wurden priorisiert und anschließend in zwei Maßnahmenpakete unterteilt. Maßnahmenpaket 1 sind diejenigen Optimierungsmaßnahmen, die im Rahmen der Weiterentwicklung der BONNmobil-App bei den Stadtwerken finanziert werden können. • Vereinfachung der Startseite und der Erscheinung der App, inkl.Seite 2 von 18 Seite 3 Segmentierung des Einstiegs • Erweiterung der Bezahlarten (Paypal, ApplePay, GooglePay) • Neutrale und anschauliche Darstellung der Ausgangssituation mit dem Fokus auf den Standort (Trichterfunktion wie google). Überarbeitung der Zoomfunktion • Weitere Verbesserungen; insbesondere im Rahmen der App-Nutzung (QR Codes, Standortortung, Prozessleiste) • Integration von Störungsmeldungen • Integration von EyeAble für Menschen mit Sehbehinderung Maßnahmenpaket 2 betrifft die für die Stadt als besonders wichtig identifizierten Optimierungsmaßnahmen an der BONNmobil-App : • die Erweiterung der App auf den Rhein/Sieg-Kreis, denn Bonn und der Rhein-Sieg Kreis haben hohe Verflechtungen im Bereich Pendel- sowie Freizeit-Verkehr • die Integration von neuen Mobilitätsanbietern in Bonn und Rhein-Sieg- Kreis wie z.B. dem regionalen Fahrradmietsystem, aber auch die Integration der Carsharingangebote. Die Stadtverwaltung schlägt daher vor, dass die Umsetzung des Maßnahmenpakets II durch Klimaplanmittel finanziert werden. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.02.00.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.04 Strategische Programmsteuerung Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen DeckungSeite 3 von 18 Seite 4 Auszahlungen / Aufwendungen 47.000,00 € 102000103 72.1000 2024 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Präsentation V_17112024 (öffentlich)Seite 4 von 18 Eine für Alle: Mobilitäts-App für Bonn und die Region Bonn, im November 2024 Georg Bechthold, Projektleiter BONNmobilSeite 5 von 18 Ziel des Klimasteckbriefs „Eine App für alle“ Umsetzungskonzept Vorgaben zur Userbefragung (UX Test) Ergebnisse der Userbefragung Priorisierung der Testergebnisse Umsetzungskonzept Maßnahmenpaket I Maßnahmenpaket II ÜbersichtSeite 6 von 18 Ziel des Klimasteckbriefs „Eine App für alle“ 25 % öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 50 % Fuß-und Radverkehr 25 % motorisierter Individualverkehr (MIV)zu erreichen Erleichterung des Umstieges vom Pkw zu Alternativen Bündelung und Kombination der Mobilitätsangebote in Bonn und der Region Abbau von Zugangshemmnissen und Beachtung von Barrierefreiheit im Umgang mit der App Komfortables Planen und Zurücklegen von Wegen und Wegeketten (ohne eigenes Auto) Die App ergänzt bereits vorhandene Informations- und Vertriebskanäle Erarbeitung eines Prioritätenkatalogs zur Weiterentwicklung von BONNmobil Weiterentwicklung im Dialog mit den Nutzenden (Nutzerbefragung) Es soll keine zusätzliche, neue App geschaffen werdenSeite 7 von 18 Umsetzungskonzept Klimasteckbrief „Eine App für alle“Seite 8 von 18 Repräsentative Gruppe von Bonnerinnen und Bonnern aus verschiedenen Altersstufen Nutzende von Mobilitäts-Apps Nutzende von BONNmobil Qualitative Befragung von 10 Personen in 60-minütigen Interviews mit Videobegleitung Mobile Tests bei 5 Personen zur Evaluierung von Live Anwendungen im Statdgebiet Zusätzlich: App-Testing durch den Dienstleister unter Laborbedingungen User Experience Test - Vorgaben 5Seite 9 von 18 User Experience Test – Vorgaben und Erfahrungen 18. November 2024 6 Vorgaben Testgruppe Erwartungen der User an eine App Erster Eindruck der User Verschiedene Nutzertypen In einer Stadt unterwegs Pendler Intensiv mobil Genutzte Apps DB Navigator BONNmobil VRS App Native Sharing Apps Wichtigste Use Cases Routensuche Information zur Verbindung Ticketkauf eher unwichtig D-Ticket Mieten eines Sharingangebots Routensuche Infos zu Störungen Namensbedingte Erwartungen von verschiedenen Mobilitätsangeboten Funktionen Routensuche relevant Standort wird freigegeben Ticketkauf nicht relevant Positives Feedback auf Mobilitätsangebote Darstellung Im Vergleich zu viele Farben Deutlichere Trennung zwischen Funktionen und integrierten Apps Weniger Sichtbarkeit der Karte Optimierung der Interaktion mit Karte bzw. Anleitung zur NutzungSeite 10 von 18 49 Punkte Ergebnisliste User Befragung I 7 Der Fokus sollte stärker auf die Routensuche gelegt werden. Die unteren Elemente auf der Startseite sollten dafür etwas weiter nach unten gerückt werden.(vgl. Zeile 55) Die Karte sollte in der Ausgangssituation möglichst neutral dargestellt werden mit dem Fokus auf den Standort. Der Zoom sollte nahtlos und uneingeschränkt funktionieren. Die Start-Ziel-Eingabe sollte durch farbliche Akzente und eine Überschrift hervorgehoben werden. Der Standort sollte immer automatisch als Start übernommen. Eine nachträgliche Änderung des Starts sollte in jedem Fall gegeben sein. (vgl. Zeile 52) Abgespeicherte Favoriten sollten in der Ortssuche hinterlegt werden, um den Vorteil von Favoriten zu stärken. Die Anzeige zur Abfahrtszeit sollte mit der Beschriftung „Abfahrt in“ ergänzt werden. Es sollte der Preis in den Tabs der einzelnen Verkehrswege aufgenommen werden, da dieser eine wichtigere Bedeutung für Nutzenden hat als die Angabe zu dem CO2. Für eine transparentere Übersicht sollte der Verkehrsweg Roller als eigener Tab angeführt werden. Ähnlich wie bei Google Maps sollten Nutzende an dieser Stelle die Möglichkeit haben, sich den Fußweg auf der Karte anzeigen zu lassen und womöglich eine zusätzliche Routenbeschreibung angeführt bekommen. Der Ticketkauf sollte als Alleinstellungsmerkmal der App in der Kommunikation mit Nutzenden ohne Deutschlandticket hervorgehoben werden. Fahrrad-Zusatztickets sollten in dem Ticketkauf ergänzt werden, da dies das Ziel mithilfe verschiedener ÖPNV-Angebote an einen bestimmten Ort zu kommen berücksichtigt. Tagestickets können mithilfe eines Hinweises „Bist du heute öfters mit Bus und Bahn unterwegs?“ als eine Upselling Möglichkeit angeboten werden. Für eine bessere Kontrollmöglichkeit sollte statt einem Button ein Stepper verwendet werden. Aus Expertensicht sollte der Text unterhalb des Ticketnamens durch ein „Mehr Infos“ Button ersetzt werden. Muss aus rechtlichen Gründen der Text angeführt werden sollte er gekürzt und in einfacher Sprache formuliert werden. Die Prozessleiste sollte als Navigation verwendet werden können. Zusätzlich sollte der Button „Zum Warenkorb“ in die untere rechte Ecke verschoben werden, wie es aus anderen Checkouts bekannt ist. Nutzende sollten die Möglichkeit haben ihre Auswahl anzupassen. Dazu sollte sie entweder über die Prozessleiste navigieren können oder der Button „Abbrechen“ sollte zu „Zurück“ umbenannt werden. Das “X“ ermöglich bereits den Prozessabbruch. Auf Basis des Standorts sollte die Karte schon gezoomt sein, um einfacher die korrekte Position der Roller anzeigen lassen zu können. BONNmobil sollte die nächsten Roller für die Nutzenden identifizieren. Die Umsetzung kann sich an der App City Mapper orientieren. Sobald ein Roller ausgewählt wird, sollte der untere Bereich zwei Drittel des Bildschirms einnehmen und die Karte nur ein Drittel. Nutzende sollten sich über einen Info-Button über E-Roller informieren können. Die Informationen sollten für unerfahrene Nutzende aufbereitet sein. Der Button sollte entsprechend der aktiven Auswahl mit „Abstellzonen einblenden“ bzw. „ausblenden“ beschriftet sein. Nutzende sollten die Möglichkeit haben die Karte zu drehen, um sie mit ihrer tatsächlichen Laufrichtung übereinstimmen zu können. Ergänzend sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Karte wie üblich nach Norden auszurichten. Es sollte technisch geprüft werden, dass der Standort möglichst genau und aktuell bei der Nutzung der App ist. Wird ein falscher Roller gescannt sollte ein Pop-over genutzt werden, um Nutzenden klar zu kommunizieren, dass sie den falschen Roller gescannt haben und wie sie abgleichen können, welcher Roller der richtige ist. BVG Jelbi nutzt die Fläche innerhalb des Scanners noch für zusätzliche Informationen. Diese könnte auch mit Blick auf die unerfahrenen Nutzenden zur Kommunikation verwendet werden.Seite 11 von 18 49 Punkte Ergebnisliste User Befragung II 8 Statt einer kurzen Benachrichtigung sollte ein Pop-over verwendet werden, dass ein Roller erfolgreich ausgeliehen wurde. Kann eine kurze Verzögerung aufgrund des Datenaustausches nicht verhindert werden, sollte ein kurzer Ladescreen eingebaut werden. Ist der untere Bereich ausgefahren, sollte immer der obere Abschnitt mit dem Profil sichtbar sein. Ein Tooltip bei der ersten Ausleihe kann genutzt werden, um Nutzende auf diesen Bereich und die aktive Ausleihe aufmerksam zu machen. Neben der Positionierung auf erster Ebene sollte die aktive Ausleihe auch über „Meine Ausleihen“ gesteuert werden können. Ein Bestätigungsfenster zum Beenden der Ausleihe sollte ergänzt werden. Hier könnten erneut Hinweise angezeigt werden, die bei der Rückgabe beachtet werden müssen wie z.B. der Abstellort. Das Icon sollte nach der Rückgabe automatisch ausgeblendet werden. Die technische Umsetzung des Favoriten Buttons sollte überprüft werden. Anstatt eine Straße einzugeben, sollten Nutzende auch hier ein Suchfeld nutzen können, über das sie Haltestellen und Adressen auswählen können. Die Favoriten sollten thematisch passend neben “Meine Tickets“ und „Meine Ausleihen“ platziert werden. Die Positionierung neben dem Suchfeld kann wegfallen. Bei der Registrierung sollten alle relevanten Informationen (persönliche Daten, Zahlungsdaten) direkt in einer Abfrage eingetragen werden. Der SWB easy.GO Account sollte automatisch zum BONNmobil Account erstellt werden. Wenn technisch möglich, sollte alternativ der SWB easy.GO Account als Login verwendet werden können - wie z.B. auch bei Social-Logins das Google Konto oder die Apple ID verwendet werden können. Zusätzlich sollten Nutzende zu dem Punkt zurückkehren, den sie aufgrund der Registrierung verlassen haben, um wiederholte Vorgänge zu vermeiden. Störungsmeldungen integrieren über API Schnittstelle SWB, um diese a) als Liste mit Timecode in einer separaten Liste zu zeigen c und b) als gefilterte Information zur Routenabfrage gezeigt werden kann (vgl. MVV App) Aufnahme weiterer Mobilitätsdienstleister mit Button zum Absprung in Stores oder eigener App, Beispiel Cambio (hat keine Schnittstelle) Integration von V-Locker (Angebot liegt bereits vor) Tiefenintegration von Clara Ortung bei Start der App inkl. Zoomanpassung (vgl. nextbike u.ä.) Dauerortung nach einmaliger Freigabe Anpassung der Karte: line-by-line auf Anfrage, Kartendarstellung verinfachen vgl. Jelbi, Neustrukturierung der Startseite mit: Schaffung von Rubriken, um die Startseite übersichtlicher zu gestalten Überarbeitung der Farbgebung und Icons in Richtung einfacher und unbunter dafür informativer Echtzeit Support durch einblenden von Hilfefenstern und Deeplinks zur Landingpage mit Erklärungen Auslastungsanzeige aus SWB Schnittstelle (bereits in Planung)Seite 12 von 18 Vergleich der Funktionalitäten der im Usertest abgefragten Vergleichs-Apps jelbi (BVG Berlin) und MVV-App (München) Von Testpersonen in BONNmobil als positiv bewertet dabei z.B. Fahrzeuganzeige in Echtzeit, Parkhäuser mit Belegung, Umgebungssuche mit einem Klick uvm. Vergleich der Test-Apps 9Seite 13 von 18 Prioritätenliste User Befragung (Auszüge) 10 Priorität Handlungsempfehlung 1 Erweiterung um weitere Mobilitätsangebote inkl. Bezahlmöglichkeit 1 Erweiterung der Bezahlarten (PayPal, apple pay, google pay) 1 Vereinfachung der Startseite (unbunter) und Segmentierung des Einstiegs (Spontan- vs. Intensiv-User) 2 Die Karte sollte in der Ausgangssituation möglichst neutral dargestellt werden mit dem Fokus auf den Standort (Trichterfunktion wie google). Der Zoom sollte nahtlos und uneingeschränkt funktionieren. 2 Die Prozessleiste sollte als Navigation verwendet werden können. Zusätzlich sollte der Button „Zum Warenkorb“ in die untere rechte Ecke verschoben werden, wie es aus anderen Checkouts bekannt ist. 3 Der jeweilige Standortortung sollte immer automatisch als Start übernommen. Die nachträgliche Änderung eines Mietvorgangs muß in jedem Fall gegeben sein, auch Abbruch. 4 Orientierung an Jelbi bei der Anzeige beim Scannen von QR CodesSeite 14 von 18 Umsetzungskonzept 11 Die in den durchgeführten Interviews gewünschten Optimierungsmaßnahmen für ein verbessertes Nutzer-Angebot von BONNmobil wurden anhand der Befragungsergebnisse priorisiert und werden in zwei Maßnahmenpakete unterteilt und umgesetztSeite 15 von 18 Umsetzung Maßnahmenpaket I 12 Das Maßnahmenpaket I beinhaltet: Vereinfachung der Startseite und der grafischen Erscheinung der App Segmentierung des Einstiegs (für Power- und Gelegenheits-Nutzer) Erweiterung der Bezahlarten mit neuem Bezahldienstleister (für Paypal, apple pay, google pay) Neutrale und anschauliche Darstellung der Karte mit dem Fokus auf die Standort-Ortung u.a. beim Starten der App (Trichterfunktion wie google) Überarbeitung und Verfeinerung des Handlings der Zoomfunktion Weitere Verbesserungen im Rahmen der App-Nutzung (QR Codes, Ortungsprozesse, Anpassung der Prozessleiste) Integration von Störungsmeldungen (sowohl gelistet als auch routenabhängig) Integration der Software „EyeAble“ für Menschen mit Sehbehinderung Die Umsetzung des Maßnahmenpakets I wird durch Mittel der Stadtwerke Bonn in Höhe von 50 TSD € finanziert. Die Kosten für Wartung und Instandhaltung von BONNmobil werden ebenfalls durch Mittel der Stadtwerke Bonn finanziert.Seite 16 von 18 Umsetzung Maßnahmenpaket II 13 Das Maßnahmenpaket 2 betrifft die für die Stadt als besonders wichtig identifizierten Optimierungsmaßnahmen an der BONNmobil-App und beinhaltet: die Erweiterung der App auf den des Rhein/Sieg-Kreis, (Bonn und der Rhein-Sieg Kreis haben hohe Verflechtungen im Bereich Pendel- und Freizeit-Verkehre) die Integration von neuen Mobilitätsanbietern in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis wie z.B. dem regionalen Fahrradmietsystem und der Integration von Carsharing-Angeboten Die Umsetzung des Maßnahmenpakets II wird durch Klimaplanmittel in Höhe von 47 TSD € finanziert.Seite 17 von 18 DankeSeite 18 von 18
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de