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242108 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Verzicht auf Laubbläser bei der Pflege von städtischen Grünflächen

Nummer
242108
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
19.11.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 19.11.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 12.02.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 12.02.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 328,4 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 242108-01 ST Bürgerantrag: Verzicht auf Laubbläser bei der Pflege von städtischen Grünflächen

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
242108
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
19.11.2024
Bürgerantrag: Verzicht auf Laubbläser bei der
Pflege von städtischen Grünflächen
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
12.02.2025 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
hiermit beantrage ich bei der Pflege städtischer Grünflächen möglichst auf
Laubbläser zu verzichten.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2
Von:
Gesendet: Dienstag, 19. November 2024 12:36
An: Buergerantrag <buergerantrag@Bonn.de>
Betreff: Re: Auf Laubbläser im Grünamt verzichten
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich bei der Pflege städtischer Grünflächen möglichst auf Laubbläser zu
verzichten.
Zur Begründung folgende Ausführungen des BUND:
Durch den Schallpegel von über 100 Dezibel – das ist ungefähr so laut wie ein
Presslufthammer – werden vor allem die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der
Benutzer geschädigt. Denn schon ab einem Lärmpegel von 85 Dezibel kann es bei
Dauerbelastungen zu Hörschäden kommen.
Laubsauger und -bläser, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden,
stoßen darüber hinaus gesundheitsschädliche Abgase wie Kohlenwasserstoffe,
Stickoxide und Kohlenmonoxid aus. Auch die Bodenbiologie wird durch Laubsauger
gravierend beeinträchtigt. Die lauten Ordnungshalter saugen mit den welken Blättern
auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei.
Außerdem zerstören sie Pflanzensamen.
Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h
weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die
Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie
Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der
Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer
Kälte schützt.
Wir empfehlen, zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche
Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt
werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als
Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet
werden kann.
Oder man recht das Laub zu Haufen auf. Das freut den Igel ebenso wie
Schmetterlingslarven, Glühwürmchen, Marienkäfer, Molche und Falter, die hier über
den Winter Unterschlupf finden.
Mit freundlichen Grüßen,Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 21:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de