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242079-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Große Anfrage Die Linke: Sanierung des Hardtbergbads - Auswirkungen auf die anderen Hallenbäder

Nummer
242079-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
26.11.2024
Letzte Änderung
03.11.2026
  • Friesdorf Ortsteil· Bad Godesberg Hauptort
  • Hardtbergbad Straße· Hardthöhe, Hardtberg
  • Duisdorf Ortsteil· Hardtberg
  • Hardtberg Stadtbezirk
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Sportausschusses 05.12.2024 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 242079 Große Anfrage Die Linke: Sanierung des Hardtbergbads - Auswirkungen auf die anderen Hallenbäder

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
242079-02 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
52 Sport- und Bäderamt
Dezernat:
Dez. IV
Große Anfrage Die Linke: Sanierung des
Hardtbergbads - Auswirkungen auf die anderen
Hallenbäder
Beratungsfolge
Sportausschuss 05.12.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. Wie vielen der bisher im Hardtbergbad untergebrachten Vereinen und Initia-
tiven konnten in anderen Bädern Zeiten und Schwimmfläche angeboten wer-
den? Konnte der Wegfall des bisher im Hardtbergbad stattfindenden Schul-
schwimmens durch Angebote von Zeiten und Schwimmfläche an die betroffe-
nen Schulen in anderen Bädern kompensiert werden?
Das Hardtbergbad wurde bisher durch die Vereine SC Hardtberg, TKSV Duis-
dorf, ISC Al-Hilal sowie die DLRG genutzt. Außerdem hatte die Bundeswehr
regelmäßige Nutzungszeiten. Allen Vereinen und der Bundeswehr konnten
Zeiten und Schwimmfläche in anderen Bädern angeboten werden. Die vier
Vereine erhielten Ersatzzeiten in der Beueler Bütt, dem Frankenbad, der Trag-
lufthalle Friesdorf sowie in den Lehrschwimmbecken der Ludwig-Richter-Schule
und der Derletalschule. Der Bundeswehr konnten Ersatzzeiten im Sportpark
Nord zugewiesen werden.
Der Wegfall des bisher im Hardtbergbad stattfindenden Schulschwimmens
konnte kompensiert werden. Dabei wurden die bisherigen Belegungszeiten und
Wasserflächen weitestgehend berücksichtigt.
2. Welche Auswirkungen ergeben sich durch die planmäßige Schließung auf
die von Vereinen und Stadt angebotenen Schwimmkurse für Kinder? Können
auch hier ggf. wegfallende Kapazitäten im Hardtbergbad durch Angebote in
anderen Bädern aufgefangen werden?
Die Auswirkungen auf die Schwimmkurse für Kinder sind geringfügig und zei-
gen sich nur in veränderten Zeiten bzw. Bäderstandorten, da - wie bereits unter
Punkt 1 erläutert- allen Vereinen Ausweichzeiten angeboten werden konnten.
3. In welchen Hallenbädern kommt es wegen der Schließung des Hardtberg-
bads während der Sanierung aktuell zu Veränderungen bei den Öffnungszei-
ten, um für Schulen und Vereine, die bisher im Hardtbergbad geschwommen
sind, Platz zu schaffen?
Zu Veränderungen bei den Öffnungszeiten kommt es aufgrund der SchließungSeite 1 von 3
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des Hardtbergbades nur im Frankenbad. Im Frankenbad sind die Zeiten für die
Öffentlichkeit im Vormittagsbereich zur Sicherstellung des Schulschwimmens
entfallen. Für die Vereine wurden darüber hinaus einige Zeiten der Öffentlich-
keit im Nachmittagsbereich reduziert. Hierbei handelt es sich jedoch aussch-
ließlich um kurze Zeitfenster mit geringer Kundennachfrage, in denen bisher
ohnehin wenig Wasserfläche für die Öffentlichkeit zur Verfügung stand.
4. Welche Einschränkungen ergeben sich dadurch im Einzelnen in den betrof-
fenen Bädern für die bisherigen Belegungszeiten von dortigen Schulen, Verei-
nen und Öffentlichkeit?
Für Schulen und Vereine in den betroffenen Bädern ergeben sich keine Ein-
schränkungen. Für die Öffentlichkeit ergeben sich im Frankenbad die unter
Punkt 3 aufgeführten Einschränkungen.
5. Nach welchen Grundsätzen und Prioritäten ist die Verwaltung vorgegangen,
um die Zuteilung von zusätzlichen Schwimmzeiten in anderen Bädern während
der Sanierung mit den Interessen und bisherigen Belegungszeiten von Schu-
len, Vereinen und Öffentlichkeit in den betroffenen Bädern in Einklang zu brin-
gen?
Die höchste Priorität hat das Schulschwimmen, da es eine Pflichtaufgabe der
Bundesstadt Bonn als Schulträgerin ist, den Schulen ausreichend Wasser-
fläche für die Durchführung des Schulschwimmens zur Verfügung zu stellen.
Entsprechend wurden Schulen zunächst Ausweichzeiten unter Berücksichti-
gung von Fahrzeiten angeboten und anschließend die Öffnungszeiten für die
Öffentlichkeit festgelegt.
Bei Vereinen und der Öffentlichkeit wurde jeweils abgewogen, in welchem Um-
fang dem Verein noch Wasserzeiten zur Verfügung stehen und ob die Wasser-
zeit eine hohe Kundenachfrage durch die öffentlichen Nutzer*innen aufwies.
Darüber hinaus wurden nur kurze Zeitfenster der Öffnungszeiten in Betracht
gezogen, in denen ohnehin nur wenige Bahnen für die Öffentlichkeit zur Verfü-
gung standen.
6. Welche Auswirkungen hat die Schließung des Hardtbergbads auf die bisher
vor Ort beschäftigten Mitarbeiter*innen, was z.B. Arbeitszeiten und Einsatzorte
angeht? In welchen Bereichen und in welchen Bädern werden die bislang im
Hardtbergbad beschäftigten Mitarbeiter*innen während der Sanierung einge-
setzt?
Die Mitarbeitenden, die bisher im Hardtbergbad eingesetzt waren, wurden auf
die drei verbleibenden Bäderstandorte verteilt. Auswirkungen auf die Arbeitszei-
ten der Mitarbeitenden gibt es hierdurch keine. Einsatzorte während der Hal-
lenbadsaison sind die Beueler Bütt, das Frankenbad und die Traglufthalle
Friesdorf.
7. Inwieweit kann durch die Beschäftigung der bislang im Hardtbergbad einge-
setzten Mitarbeiter*innen in anderen Bädern eine Verlängerung der Öffnungs-
zeiten erreicht werden, um die unter 3. bis 5. beschriebenen Einschränkungen
für die dortigen Nutzer*innen abzumildern?
Eine Verlängerung der Öffnungszeiten in den anderen Bädern kann durch die
bisher im Hardtbergbad beschäftigten Mitarbeitenden nicht erreicht werden.Seite 2 von 3
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Grund dafür ist die hohe Anzahl der vakanten Stellen im Bäderbetrieb. Derzeit
sind sechs Stellen unbesetzt (fünf Stellen als Fachangestellte und eine Stelle
als Meister*in für Bäderbetriebe).
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 21:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de