242074 · Mitteilungsvorlage
Titelerneuerung für die Fair Trade Town Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 242074
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 25.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Volltext
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Mitteilungsvorlage öffentlich 242074 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Titelerneuerung für die Fair Trade Town Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 04.02.2025 Kenntnisnahme Rat 12.12.2024 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Stadt Bonn hat sich im November 2024 erneut für die Auszeichnung zur Fair Trade Town qualifiziert. Zum siebten Mal bestätigt die zertifizierende Orga- nisation, Fairtrade Deutschland, mit einer Urkunde, dass sich die Bundesstadt in besonderem Maße für den Fairen Handel engagiert. Die vorherigen Aus- zeichnungen erfolgten 2010, 2014, 2016, 2018, 2020 und 2022 (der Rhythmus der Auszeichnung wurde nach anfänglich vier Jahren auf zwei geändert). Mit dieser Titelerneuerung gehört Bonn zu den annähernd 900 Kommunen in Deutschland und weltweit rund 2.000 Städten, die sich Fair Trade Town nennen dürfen. Für die Auszeichnung und Titelerneuerung müssen die Kommunen nachwei- sen, dass sie folgende Kriterien erfüllen: Ein Ratsbeschluss spricht sich für die Unterstützung des Fairen Handels aus und beschließt die Nutzung fair gehan- delten Kaffees und eines weiteren Produkts aus dem Fairen Handel in den Sit- zungen des Rates und der Ausschüsse sowie im Büro der Oberbürgermeisterin (vgl. DS 1110653NV4). Eine bestimmte Anzahl an Geschäften und Gastrono- miebetrieben bietet Produkte aus Fairem Handel an. Schulen, Kirchen sowie Vereine verwenden fair produzierte Waren und thematisieren den Fairen Han- del in ihrer Bildungsarbeit und eine Steuerungsgruppe mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik koordiniert die Aktivitäten und betreibt entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Bonn setzt sich seit vielen Jahren mit Aktionen für den Fairen Handel ein: Dazu gehören unter anderem Informations- und Musikveranstaltungen, Faire Frühstücke und Kaffee-Ausschänke, Ausstellungen und Schulaktionen. Eine wichtige Rolle nimmt hier das Büro für lokale Nachhaltigkeit ein, das die Akti- vitäten mit einer 50%-Stelle initiiert, koordiniert oder begleitet, oft in enger Ko- operation mit der Bonner Zivilgesellschaft. Informationen zu den Aktivitäten des Büros für lokale Nachhaltigkeit bietet der Jahresbericht (DS 240161). Für die Titelerneuerung wurden im letzten Beurteilungszeitraum verschiedene Aktivitäten als Beleg für das Engagement der Stadt Bonn herangezogen und vorgelegt.Seite 1 von 2 Seite 2 Dazu gehörten unter anderem der Einsatz der Stadt Bonn für die jährliche Faire Woche unter anderem mit einem Programmheft zu den verschiedensten Ver- anstaltungen und die öffentliche großflächige Bewerbung dieser bundesweiten Aktionswoche. Zentral waren in beiden Jahren auch die Veranstaltungen „Bonn – Rundum nachhaltig“ auf dem Bonner Münsterplatz, die nachhaltiges öko- faires Engagement von Bonner Bürger*innen in den Mittelpunkt stellen. Zu den Aktivitäten zählten auch die Organisation von Ausstellungen, so bei- spielsweise zu Kinder- und Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert wie auch Vorträ- ge- so zu Arbeitsbedingungen von Frauen in der indischen Textilindustrie oder der Zusammenhang von Klimagerechtigkeit und Fairem Handel. Darüber hin- aus gab es kostenfrei Ausschänke fair gehandeltem Kaffee und Tee im Stadt- haus um die Bandbreite des fair produzierten Angebots und Handlungsper- spektiven aufzuzeigen. Strukturelle Ansätze wurden verfolgt mit einer Umfrage an die Bonner Stadtge- sellschaft zum Fairen Handel in Bonn, deren Ergebnis verdeutlichte, dass es in dem Bereich noch große Informationsdefizite gibt, aber auch Bildungseinrich- tungen wie Kitas und Schulen als wichtige Handlungsfelder definierte. In diesen Bereich gehört auch ein Projekt von Engagement Global zur Strategiefindung im Bereich der fairen Beschaffung. Ämterübergreifend wurden hier die vorhan- denen Beschaffungsstrukturen überprüft und mit den städtischen Akteuren Vor- schläge zur Integration in das Beschaffungswesen erarbeitet (DS 241462). Das Amt für Umwelt und Stadtgrün hat daraufhin ein verwaltungsweites Netz- werk initiiert, um gemeinsam mit dem Referat Vergabedienste Informationsaus- tausch und kollegiale Beratung zu ermöglichen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de