242067 · Beschlussvorlage
Förderprogramm „Digitalisierung Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)“ – Verlängerung der bewilligten Stellen
Kerndaten
- Nummer
- 242067
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 22.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 242067 Die OberbürgermeisterinDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 53 Gesundheitsamt Dezernat: Dez. II Förderprogramm „Digitalisierung Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)“ – Verlängerung der bewilligten Stellen Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 23.01.2025 Empfehlung Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 30.01.2025 Empfehlung Hauptausschuss 06.02.2025 Empfehlung Rat 13.02.2025 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Das Programm „Digitalisierung Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)“ im Gesundheitsamt der Bundesstadt Bonn wird nach vorliegender Förderzusage des Bundes fortgeführt. Die k.w.-Vermerke (= „künftig wegfallend“) an zwei (von drei) dafür eingerichteten Stellen werden erst nach Auslaufen der neuen Förderung und Umsetzung der Stelleninhabenden auf andere Stellen der Stadtverwaltung ausgelöst (voraussichtlich 31.08.2026). Der k.w.-Vermerk der dritten Stelle wird zum 31.03.2025 wirksam. 2. Die mit dem neuen Förderaufruf verbundenen Aufgaben werden ab dem 01.04.2025 auf die beiden Stellen übertragen. Nach Ablauf des Förderzeitraums wird die natürliche Fluktuation auf artverwandten Stellen genutzt, um der/dem Mitarbeitenden einen anderweitigen unbefristeten Einsatz zu ermöglichen. Begründung Die Bundesstadt Bonn hat sich mit einem umfangreichen Konzept an dem Förderaufruf des Bundes zur „Digitalisierung Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)“ beteiligt und Mittel zur digitalen Transformation des Gesundheitsamtes mit dem Fokus auf Mitarbeitende, Bürger*innen und Prozesse beantragt. Dem Förderantrag wurde in voller Höhe entsprochen, so dass der Bundesstadt Bonn für die Projektlaufzeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2024 insgesamt 1,55 Mio. EUR zur Verfügung stehen. Zur Umsetzung des Projektes wurden mit der DS 222208 insgesamt dreiSeite 1 von 4 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Stellen in der Wertigkeit E 10 TVöD eingerichtet und mit k.w.-Vermerken versehen, die nach Projektende wirksam werden sollten. Von der Möglichkeit des Bundes, eine Verlängerung der Projektlaufzeit bis zum 31.03.2025 zu beantragen, wurde Gebrauch gemacht. Zwischenzeitlich liegt die Zusage für die Verlängerung der Laufzeit bis zum o.g. Zeitpunkt vor. Mit einem neuen dritten Förderaufruf soll die wichtige Arbeit fortgeführt und Vorhaben gefördert werden, die dazu beitragen, den Digitalisierungsgrad der Einrichtungen des ÖGD in kommunaler und Landesträgerschaft weiterzuentwickeln und den digitalen Reifegrad des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland zu erhöhen. Der Projektträger hat dieser Förderung mit Bescheid vom 29.07.2024 in Höhe von 1,31 Mio. EUR zugestimmt. Gefördert werden in der Projektlaufzeit vom 01.09.2024 bis 31.08.2026 sowohl technische als auch prozessuale Modernisierungsmaßnahmen. Das beantragte Modellprojekt des Gesundheitsamtes der Bundesstadt Bonn beinhaltet im Wesentlichen vier Themenkomplexe, welche bei erfolgreicher Umsetzung den Digitalisierungsgrad, die IT-Sicherheit und den Bürgerservice des Amtes weiter ausbauen werden: Prozessmanagement Als Basis für das gesamte Modellprojekt dient die Umsetzung der Prozessoptimierungsmaßnahmen sowie der Ausbau des digitalen Prozessmanagements über alle Organisationseinheiten hinweg. Während des derzeitigen Projektzeitraums (2022 bis 2024) konnte eine Vielzahl von Prozessen mit Digitalisierungspotential identifiziert werden, welche in der neuen Projektlaufzeit umgesetzt werden sollen, wie z. B. die Umsetzung des Prostitutionsschutzgesetz durch die Einführung des entsprechenden Moduls in der Fachanwendung ISGA, die Automatisierung der Bearbeitung der Trinkwassermeldungen mittels RPA (Robotic Prozess Automation) sowie die Optimierung des Input-Managements bzgl. der Einreichung von Untersuchungsunterlagen und Anamnesebögen mittels eines Digitalen Kollegen (RPA). Bürger*innenkommunikation Zur Unterstützung der Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit, aber auch zur Entlastung der Bürger*innen ist es geplant, die Kommunikation mit den Bürger*innen weiter zu digitalisieren. So wird z.B. der Internetauftritt des Gesundheitsamtes überarbeitet und auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft angepasst. Zur Vermeidung von Medienbrüchen bei der digitalen Kommunikation soll die e-Akte erweitert und mit Unterschriftenpads verknüpft werden. Auch Beratungsgespräche und Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention sollen ergänzend zu den Präsenzangeboten online zur Verfügung stehen. Change-Management Ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg der Digitalisierung des Gesundheitsamtes sind die Mitarbeitenden. Um einen höchstmöglichen Grad der Mitarbeitendenpartizipation zu erreichen, soll das Change-Management erweitert werden. Das Change-Management soll die Mitarbeitenden für den Sinn und Zweck der Digitalisierung unter Berücksichtigung von IT-Sicherheits-Seite 2 von 4 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) und Datenschutzaspekten sensibilisieren, sowie zur aktiven Teilnahme an den Veränderungsprozessen bestärken. Um die digitale Souveränität der Mitarbeitenden zu erhöhen, soll das Schulungskonzept verbessert und durch bedarfsgerechte Inhalte erweitert werden. IT-Sicherheit Im Rahmen der Fördermaßnahme plant das Gesundheitsamt ein IT- Sicherheitskonzept für das Gesundheitsamt Bonn erarbeiten zu lassen. Erstellt und überprüft werden soll ein ganzheitlicher Überblick über die Fachverfahren, das Sicherheitsmanagement, das Zugriffs-, Rollen- sowie Rechtekonzept. Für die dabei identifizierten Bedarfe sollen Lösungen und Maßnahmen erarbeitet werden, die sowohl eine technische als auch organisatorische Verbesserung der IT-Sicherheit bewirken. Zusätzlich soll in Zusammenarbeit mit der Stabstelle IT-Sicherheit und IT-Strategie ein Dienstleister für Online- Unterweisungen bzgl. der IT-Sicherheit getestet und evaluiert werden. Um die beschriebenen Maßnahmen zu erreichen, werden die k.w.-Vermerke an den zwei, mit der DS 222208 eingerichteten Stellen, verlängert und nach Auslaufen der Förderung am 31.08.2026 und Umsetzung der Stelleninhabenden ausgelöst. Eine dieser Stellen ist bereits mit einer Mitarbeiterin besetzt, welche auch über das Projektende am 31.03.2025 hinaus weiterhin im Projekt tätig sein soll, sodass sie auf dieser Stelle verbleiben wird. Sie wird künftig die Aufgabe "Ausbau des digitalen Prozessmanagements" übernehmen. Die zweite Stelle wird mit dem Tätigkeitsprofil "Teilprojektleiter für die IT-Sicherheit" ausgeschrieben und besetzt. Der k.w.- Vermerk der dritten Stelle wird zum 31.03.2025 wirksam. Die Personalkosten dieser Stellen werden durch Fördermittel vollständig refinanziert und belasten den städtischen Haushalt nicht zusätzlich. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.07.00 Amt 53 - TE übergreifend 1.07.01.01 1.07.02.01 1.07.03.01 1.07.04.01 Gesundheitsförderung Gutachten und Stellungnahmen Gesundheitshilfe Gesundheitsschutz Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen DeckungSeite 3 von 4 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Auszahlungen / Aufwendungen 124.400 EUR 114.000 EUR 153000700/70.1000 153000700/70.1000 2025 2026 Einzahlungen / Erträge 124.400 EUR 114.000 EUR 111000116/64.1000 111000116/64.1000 2025 2026 Haushaltsbelastung jährlich 0 Anlage/n KeineSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:09 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de