242057 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Wiederaufnahme des alten Linienwegs der Buslinie 635 über die Kautexstraße sowie Wiederaufnahme der Bushaltestelle Ennertstraße (Linie 635)
Kerndaten
- Nummer
- 242057
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 12.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 242057 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue- rung Dezernat: Dez. OB 04.11.2024 Bürgerantrag: Wiederaufnahme des alten Linienwegs der Buslinie 635 über die Kautexstraße sowie Wiederaufnahme der Bushaltestelle Ennertstraße (Linie 635) Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 10.12.2024 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Bürgerantrag ist auf die Wiederaufnahme des alten Linienwegs der Buslinie 635 über die Kautexstraße sowie die Wiederaufnahme der Bushaltestelle Ennertstraße (Linie 635) gerichtet. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4 1 Achtung: Absender von außerhalb der Stadtverwaltung Bonn! Bürgerantrag für die Linie 635 hiermit beantragen wir, dass die Linie 635 ab sofort die Haltestelle Ennertstraße wieder anfährt und den alten Linienweg über die Kautexstraße aufnimmt. Wir als Bürger:innen von Holzlar können es nicht nachvollziehen, wie man die Busse 529/635 zusammenlegen konnte, ebenso wenig, dass ein Teil von Holzlar mit vier Bussen und morgens mit vier E Bussen bedient wird und der untere Teil mit einer Linie die 609. Dass die Haltestelle Ennertstraße mit der 635 wegfällt, ist eine Katastrophe. Die 609 fährt weiter, das ergibt aber keinen Sinn, da sie nach Gielgen fährt und nicht in die Mitte von Holzlar. Dies ist keine bürgergerechte Entscheidung. Die Stadt Bonn kann nicht davon ausgehen, dass wir nur Radfahrende haben. Wir haben ältere Menschen, kleine Kinder, Grundschulkinder und mobilitätseingeschränkte Menschen. Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit schwenken die Menschen auf den ÖPNV um. Das nicht entsorgte nasse Laub ist eine Gefahr für die Radfahrenden. Das gilt besondere auch auf dem Schulweg. Mobilitätseingeschränkte Menschen, denen selbst der Weg zur Bushaltestelle Finkenweg zu weit ist, werden nicht berücksichtigt. Ältere Menschen, die z.B. zu Ärzten und Zahnärzten fahren, wurden nicht berücksichtigt. Ist das Inklusion? Nein, das ist es nicht! Genauso betrifft dies die Menschen, die zu den Ärzten nach Hangelar fahren. Dass diese Haltestelle wegfällt, verschlechtert den ÖPNV im unteren Teil von Holzlar um 50%. Die neue Haltestelle bzw. die neuen Linien sind überhaupt nicht durchdacht. Die Hangelarer Straße/Kohlkauler Straße ist viel zu eng und seitlich zugeparkt, deshalb wurde der frühere Busverkehr dort eingestellt. Selbst wir haben Probleme, diese Strecke mit dem Auto zurückzulegen. Der Begründung der Verspätung der 635 an der B56 stimmen wir nicht zu. Da gibt es auch Möglichkeiten, dies zu minimieren, z.B. durch eine andere Ampelschaltung. Die neue Linie wird genauso ihre Probleme haben. Die Ampelschaltung von der B56 in die Adenauer Straße ist viel zu kurz, ebenso von der B 56 in die Kautextstraße. Der obere Knick der Hangelarer Straße / Ecke Alte Bonner Straße ist jetzt schon gefährlich für Spaziergänger und Schüler, da man die Straße dort nicht einsehen kann. Wir Bürger:innen werden noch eine Unterschriftenliste gegen diese Maßnahmen nachreichen. Die morgendliche Auslastung der Linien 609 und der des E-Busses wird verstärkt werden bzw. noch höher sein, als sie jetzt schon ist. Wann wollte die Stadt das diese Änderung den Anwohner:innen von Holzlar und Hangelar mitteilen?Seite 2 von 4 2 Darum muss die 635 wieder aufgenommen und ihren alten Weg fahren. - kurze Schulwege - sicheres Ein- und Aussteigen - keine Überfüllung - ältere Menschen, die zum Penny oder ins Zentrum von Holzlar wollen. - mobileingeschränkte Zahnärzte, Ärzte - Verbindung nach Hangelar (Ärzte, Fußpflege, Physiotherapeut und Einkaufen). Kürzere Zeit zum Umsteigen in die Straßenbahnlinie 66. Dafür muss man nicht erst nach Sankt Augustin fahren, um umzusteigen, was Zeit kostet. - Schüler von Hangelar zum SAG - Schüler der KGS Holzlar - Schüler der Marktschule Die Aussage der Stadt Bonn, die 635 sei nicht ausgelastet, stimmt nur zum Teil. Dies betrifft nur einen bestimmten Stundenbereich am Tag. Gegen 11uhr ist die 609 auch leer. Die neue Linie verbessere die Infrastruktur in Holzlar. Nein, da der Linienweg im oberen Teil von Holzlar gleich mit der 635 ist. Ebenfalls entlaste die neue Linie die 609 und den E Bus. Falsch, bis auf Ennertstraße ändert sich die Führung in Holzlar nicht. Der größte Teil ist Finkenweg und Pappelhain. Es wird keine Entlastung geben. Die Probefahrten durch die Kohlkauler Straße und Hangelarer Straße wurden nicht zu den Stoßzeiten gemacht. Wenn wir gegen 11 Uhr durchfahre, haben wir keine Probleme. Die Haltestelle Hangelarer Straße stelle keine Gefahr für Schüler beim Aussteigen und Überqueren dar. Falsch: Kinder warten nicht, bis der Bus weiterfährt. Sie laufen über die Straße, um schneller nach Hause zu kommen, das kann man noch so oft üben. Es bleiben Kinder! Die Straße sei nicht viel befahren. Zu Stoßzeiten ja. Frühmorgens und nachmittags ist die Auslastung groß. Es seien nur 200 Meter mehr von der Ennertstraße bis zur Hangelarer Straße.Seite 3 von 4 3 Das ist korrekt. Für Grundschüler, besonders die kleinen, die in einer 50er Zone mit Parkbuchten und Großbaustelle durchlaufen, ist besonders in der dunklen Jahreszeit kein sicherer Schulweg, um diesen selbstständig zu üben. Wir reden nicht von Erwachsenen, wir reden von Kindern! Dass wenige um Umkreis wohnen würden, trifft ebenfalls nicht zu. Liebe Politiker, die Ennertstraße, ebenso Bergmeisterstück wird von sehr vielen Menschen bewohnt. Schon allein das Hochhaus besitzt hunderte Wohnungen. Wenn man die 635 früher fahren lässt, z.B. um 7:25 anstatt 7:37, umgeht man das Verkehrschaos der B56 und Verspätungen. Das sind alles wichtige Punkte zum Erhalt der 635, auf die auch von behinderte Menschen angewiesen sind, die zur Werkstatt wollen. Was sind die negativen Punkte? Kosten. Sollten wir aber nicht in den ÖPNV investieren, um die Bürger vom Auto weg zubringen? Sollten wir nicht in den sicheren Schulweg investieren, um Elterntaxis zu vermeiden? Hier muss sofort gehandelt werden und nein, es reicht nicht zum nächsten Fahrplanwechsel! Mit freundlichen GrüßenSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de