242046-18 · Mitteilungsvorlage
Projekt Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn: Sachstandsbericht zum Ergebnis des Realisierungswettbewerbs, zur Fortschreibung der Abwicklungsstrategie und zum weiteren Vorgehen im VgV-Verfahren
Kerndaten
- Nummer
- 242046-18
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 19.06.2026
- Letzte Änderung
- 26.10.2026
Orte
- Elisabeth-Selbert-Platz Hauptort
- Stadthaus
- Wachsbleiche
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 242046-18 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Projekt Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn: Sachstandsbericht zum Ergebnis des Realisierungswettbewerbs, zur Fortschreibung der Abwicklungsstrategie und zum weiteren Vorgehen im VgV-Verfahren Beratungsfolge Rat 09.07.2026 Kenntnisnahme Mitteilung (Zusammenfassung) Mit dieser Vorlage wird der aktuelle Sachstand zum Projekt „Zukunft Stadthaus- Areal in Bonn“ dargestellt. Der Realisierungswettbewerb wurde planmäßig durchgeführt; das Ergebnis des Preisgerichts wird mit dieser Vorlage vorgestellt und bildet die Grundlage für die weitere Projektentwicklung. Parallel wurden die Projektorganisation weiter etabliert, die Projektziele ge- schärft sowie die Abwicklungs- und Vergabestrategie vertieft. Insbesondere wurden die Vergabepakete weiter ausdifferenziert und um ein vorbereitendes Paket (VP0) ergänzt, um die Schnittstellen zwischen Planung, Rückbau und Umsetzung klar zu strukturieren und Risiken zu minimieren. Auf dieser Grundlage wird nun das VgV-Verfahren zur Vergabe der General- planungsleistungen durchgeführt. Ziel ist die Auswahl eines leistungsfähigen und wirtschaftlich überzeugenden Generalplaners, der das Projekt in die nächs- te Planungsphase überführt. Mit dem Abschluss des Wettbewerbs und der Vorbereitung des Vergabeverfah- rens ist ein zentraler Meilenstein erreicht. Das Projekt wird damit planmäßig in die nächste Phase der konkreten Planung und Umsetzung überführt. Mitteilung (im Detail) 1. Einordnung der Ratsbeschlüsse Das Projekt „Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn“ basiert auf folgenden maßgebli- chen Ratsbeschlüssen: • 14.03.2024: Beschluss zum weiteren Vorgehen; Beauftragung der Verwaltung zur Erarbeitung von Nutzungsszenarien, Wirtschaftlich- keitsbetrachtung und Vorbereitung einer Grundsatzentscheidung, Drucksachen-Nr. 240198 • 12.12.2024: Grundsatzbeschluss zur Entwicklung des Areals als Verwaltungsstandort mit ergänzenden Nutzungen (Mischnutzung)Seite 1 von 19 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) sowie Festlegung der Realisierungsform (Teilabriss mit integriertem Neubau und Sanierung), Drucksachen-Nr. 242046 • 13.02.2025: Information zu planungsrechtlichen Rahmenbedingun- gen und ergänzenden Nutzungen, insbesondere zur Einordnung von Wohnnutzung, Drucksachen-Nr, 242046-07 • 20.03.2025: Beschluss zur Projektinitiierung, Projektstruktur und Vorbereitung der Planerbeauftragung sowie Festlegung der Verga- bestrategie (stufenweise Generalplaner Vergabe), Drucksachen-Nr. 242046-08 • 20.03.2025: Ergänzende Festlegungen zum Nutzungsmix und zur Konkretisierung der ergänzenden Nutzungen als Grundlage für den Wettbewerb, Drucksachen-Nr. 242046-09 • 26.06.2025 und 03.07.2025: Beschluss zum Projekt Stadthaus- Areal: Vorbereitung der Auslobung des Wettbewerbs, hier: Ergän- zende Nutzungen und Büro- und Immobilienstrategie, Drucksachen- Nr. 242046-11 • 04.09.2025: Beschluss zur Durchführung des Realisierungswettbe- werbs inklusive inhaltlicher Ergänzungen (u.a. Gastronomie, Woh- nen, Stellplätze), Drucksachen-Nr. 242046-14 • 15.12.2025 und 22.01.2026: Mitteilungsvorlage zum Projektstand mit Abschluss des Teilnahmewettbewerbs und Aufbau der Teilpro- jekte sowie Fortschreibung der Vergabestrategie, Drucksachen-Nr. 242046-17 Diese Beschlüsse bilden den verbindlichen strategischen Rahmen. Der aktuelle Projektstand setzt diese konsistent fort und konkretisiert sie insbesondere durch das Wettbewerbsergebnis und die Weiterentwicklung der Abwicklungs- strategie. 2. Aktueller Projektstand (übergeordnet) Das Projekt befindet sich nach Durchführung des Realisierungswettbewerbs am Übergang von der Grundlagenschaffung in die konkrete Planungs- und Umsetzungsphase. Parallel zur Durchführung des Wettbewerbs wurden die Projektorganisation stabilisiert, fachliche Grundlagen weiter geschärft und die Abwicklungs- und Vergabestrategie detailliert ausgearbeitet. Ziel war es, die Voraussetzungen für ein rechtssicheres, wirtschaftliches und umsetzbares Ver- gabeverfahren zu schaffen und die Schnittstellen zwischen den Projektphasen klar zu definieren. 3. Konkretisierung und Visualisierung der Projektziele Die Projektziele wurden zwischen den Projektbeteiligten geschärft, priorisiert und visualisiert und bilden die zentrale Grundlage für alle weiteren Planungs- und Umsetzungsentscheidungen. Die Ziele umfassen insbesondere: • die Entwicklung eines funktionalen, zukunftsfähigen und wirtschaftlichen VerwaltungsstandortsSeite 2 von 19 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) • die Sicherstellung von Termin-, Kosten- und Qualitätszielen • die städtebauliche Integration und Belebung des Areals • nachhaltige, ressourcenschonende Bauweise • flexible und langfristig tragfähige Flächennutzung Die Projektziele werden im weiteren Verlauf kontinuierlich überprüft und dienen als Maßstab für alle Vergabe- und Planungsentscheidungen. 4. Stand und Ergebnis Realisierungswettbewerb Der Realisierungswettbewerb wurde planmäßig durchgeführt und fungierte als zentrales Instrument zur Qualitätssicherung sowie zur Auswahl eines geeigne- ten Entwurfsansatzes für das Stadthaus-Areal. Der Prozess gliederte sich in mehrere Stufen: • Durchführung eines vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs zur Aus- wahl eines qualifizierten und vielfältigen Teilnehmerfeldes • Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe durch die ausgewählten Büros unter Anwendung der beschlossenen Rahmenbedingungen • Vorprüfung der eingereichten Arbeiten durch eine fachliche Vorprüfung • Sitzung des Preisgerichts mit Bewertung, Diskussion und Entscheidung Das Preisgericht setzte sich aus Fach- und Sachpreisrichterinnen und -richtern zusammen und bewertete die eingereichten Arbeiten anhand festgelegter Krite- rien wie städtebauliche Qualität, funktionale Organisation, Wirtschaftlichkeit, Realisierbarkeit und Beitrag zur Belebung des Areals. Wettbewerbsergebnis: Das Preisgericht hat am 28. Mai 2026, 09:00 Uhr – 22:00 Uhr im Forum Süd, Beethovenhalle Bonn, Wachsbleiche 16, 53111 Bonn getagt. Mit 13 Ja-Stimmen / 2 Nein-Stimmen wurde der 1. Rang, 1. Preis an die Arbeit 1011, Kennzahl 260296 vergeben an: SCOPE Architekten GmbH, Stuttgart (Architektur) mit - ORplan - Partnerschaftsgesellschaft für Architektur und Städtebau mbB, Degen-Tritschler, Stuttgart (Stadtplanung) - Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten BDLA IFLA GbR, Stuttgart (Landschaftsarchitektur) - Sailer Stepan Tragwerksteam München GmbH, München (Trag- werksplanung) - MW Energiebüro, Prof. Dipl.-Ing. Michael Wengert, Stuttgart (Ener- gie-, Klima- und Nachhaltigkeitskonzept) - Ingenieurbüro Marko Weckwerth, Ludwigshafen am Rhein (Brand- schutz) Die Jury würdigt insbesondere die Qualität des Entwurfs im Hinblick auf städte- bauliche Einbindung, funktionale Klarheit, Umgang mit dem Bestand und den Beitrag zur Belebung des Areals. Das Architekturkonzept, insbesondere die angedeutete, klar lesbare Fassaden- behandlung der Verwaltungsgebäude ebenso wie des Wohnens wird gewür- digt. Während das Stadthaus weiterhin als öffentliches Gebäude ablesbar ist, gelingt es auch dem Wohnen ein eigenständiges Gesicht zu geben, ungeachtet dessen, dass es sich im Bestand um die gleiche Baustruktur handelt. Die Arbeit erfüllt das Raumprogramm einschließlich der funktionalen Anforde- rungen auch für die internen Verwaltungsbereiche. Der Zugang zur geplantenSeite 3 von 19 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Sky-Gastronomie kann außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung über die Abtrennung des Multifunktions-Foyers sichergestellt werden. Besonders überzeugend ist der architektonische Auftritt am Elisabeth Selbert- Platz, wo der neue Ratssaal von der Innenstadt her einen Blickfang über dem zukünftigen Haupteingang darstellt. Die Orientierung der Haupteingänge dieser Bebauung zum neuen Quartiersplatz ebenso wie die vorgeschlagene Dichte der ergänzenden Nutzungen verspricht das Areal in der angestrebten Weise zu beleben und auch nachts eine soziale Kontrolle sicherzustellen. Das Wettbewerbsergebnis bildet die Grundlage für die weitere planerische Be- arbeitung und wird im Rahmen der nächsten Projektphase vertieft. Die Ergeb- nisse des Planungswettbewerbs wurden der Öffentlichkeit im Rahmen der Aus- stellung in der ehemaligen Stadthaus-Kantine vom 12.06. bis 26.06.2026 zugänglich gemacht. Das Preisgericht beschließt zudem einstimmig, zwei 2. Preise, dafür keinen 3. Preis zuzuteilen. Das Preisgericht beschließt zudem einstimmig, drei Anerken- nungen zu vergeben. Die weiteren Preisträger sind: 2. Rang, 2. Preis, Arbeit 1006, Kennzahl 995511: heinlewischer Partnerschaft freier Architekten mbB, Dresden (Architektur) mit - HJPplan+ Stadtplaner und Architekten PartGmbB, Aachen (Stadt- planung) - Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden (Landschaftsarchitektur) - sbp SE - schlaich bergermann partner GmbH, Berlin (Tragwerkspla- nung) - Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart (Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitskonzept) - Prof. Rühle, Jentzsch & Partner GmbH Ingenieurgemeinschaft für Bautechnik, Dresden (Brandschutz) 2. Rang, 2. Preis, Arbeit 1017, Kennzahl 270386: Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (Architek- tur, Stadtplanung) mit - capattistaubach urbane Landschaften, Landschaftsarchitekt und Ar- chitekt PartGmbB, Berlin (Landschaftsarchitektur) - RSP Remmel + Sattler Ingenieurgesellschaft mbH, Frankfurt am Main (Tragwerksplanung) - Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart (Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitskonzept) - Architektur- und Sachverständigenbüro Peter Stanek, Berlin (Brand- schutz) 5. Organigramm und Rollenverständnis Das Rollenverständnis innerhalb des Projektes wurde im Detail ausgearbeitet und klar definiert. Ziel ist eine eindeutige Zuordnung von Verantwortlichkeiten sowie eine klare Trennung zwischen Bauherrenfunktion, interner und externerSeite 4 von 19 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Projektleitung, Projektsteuerung und Planung (siehe Anlage „20260527_STH_Projektorganigramm und Rollenverständnis“). Die interne Projektleitung ist seit Mai im SGB besetzt und wird durch eine stell- vertretende Projektleitung unterstützt. Beide Funktionen sind aktiv im Projekt- team eingebunden und haben die operative Führung übernommen. Parallel wird die externe Projektleitung derzeit final beauftragt. Diese wird im Laufe des dritten Quartals vollumfänglich in das Projekt einsteigen und gemein- sam mit der internen Projektleitung maßgeblich die weitere Planung und Um- setzung steuern. Die Schnittstellen zwischen interner und externer Projektlei- tung sind eindeutig gefasst und beschrieben. Mit dieser Struktur wird eine stabile Führungs- und Steuerungsstruktur geschaf- fen, die sowohl interne Steuerungskompetenz als auch externe Fachkompetenz integriert. 6. Fortschreibung der Abwicklungsstrategie Die Abwicklungsstrategie wurde weiterentwickelt und inhaltlich geschärft (siehe Anlage „20260610_STH_Abwicklungsstrategie_V1c“). Neu eingeführt wurde das Vergabepaket: • VP0 „Vorbereitende Maßnahmen“: umfasst projektstrukturierende, vorbereitende Leistungen vor Beginn der eigentlichen Planung und Aus- führung und stellt die geordnete Überführung in die folgenden Phasen sicher Die bestehenden Vergabepakete wurden wie folgt weiter konkretisiert: • VP1: Rückbau, Entsorgung, Teilabriss • VP2: Neubau, Sanierung und Wiederherstellung Dabei wurde insbesondere die Schnittstelle zwischen Planung und Aus- führung in VP1 und VP2 weiter detailliert. Ziel ist eine klare Abgrenzung von Leistungen, Verantwortlichkeiten und Übergabepunkten. Parallel wurden die Leistungsbilder der Planung präzisiert, um eine eindeu- tige Grundlage für die Angebotslegung im VgV-Verfahren zu schaffen. Dies dient der Reduzierung von Schnittstellenrisiken, erhöht die Vergleichbarkeit der Angebote und schafft eine belastbare Grundlage für die Vertragsgestaltung. Ergänzend wird aktuell ein weiteres optionales Vergabepaket geprüft: • VP optional „Rohbauertüchtigung / Bauwerkssicherung“ (optional) Dieses Paket wäre zeitlich zwischen VP1 und VP2 verortet und umfasst Leis- tungen zur: • Betonsanierung • konstruktiven Ertüchtigung • Herstellung eines statisch und bautechnisch gesicherten Rohbauzu- stands Ziel eines solchen Pakets wäre es, das Gebäude nach Rückbau und Abbruch in einen hochwertigen, ertüchtigten Rohbauzustand zu überführen, sodass die nachfolgende Ausführung in VP2 auf einer klar definierten und geprüften Substanz aufsetzen kann. Die Umsetzung eines solchen Pakets ist abhängig von der zeitlichen Taktung, der wirtschaftlichen Bewertung sowie der planerischen Durcharbeitung und bleibt daher als optionale Ergänzung der Vergabestrategie zu prüfen. 7. Ausblick: Nächste Schritte im VgV-Verfahren Auf Grundlage des abgeschlossenen Realisierungswettbewerbs schließt sich unmittelbar das Verhandlungsverfahren nach VgV zur Vergabe der Generalpla-Seite 5 von 19 Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) nungsleistungen an. Der Ablauf folgt einem klar strukturierten und terminierten Prozess, der Transparenz, Wettbewerb und Qualitätssicherung gewährleistet. Nach Abschluss des Preisgerichts Ende Mai 2026 und der anschließenden Veröffentlichung der Ergebnisse werden zunächst bis Ende Juni 2026 die pla- nerischen Grundlagen für die Vertragsverhandlungen finalisiert. Parallel erfolgt die technische Übergabe des Wettbewerbsergebnisses an den Preisträger als Grundlage für die Angebotsphase. Hinweise des Preisgerichts zur weiteren Bearbeitung Das Preisgericht hat ergänzend zur Entscheidung für den 1. Preis konkrete Hinweise für die weitere Bearbeitung des Entwurfs formuliert. Diese sind inte- graler Bestandteil des Wettbewerbsergebnisses und bilden eine wesentliche Grundlage für die nun folgende Vertiefung im Rahmen des VgV-Verfahrens. Die Hinweise betreffen insbesondere: • die Weiterentwicklung der stadträumlichen Qualitäten angrenzender Platzräume, insbesondere im Bereich des Jan-Loh-Platzes und des Ber- liner Platzes, • die Überprüfung und Reduzierung versiegelter Flächen sowie die stär- kere Berücksichtigung von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und zum Starkregenmanagement im Sinne eines integrierten Schwammstadt-Ansatzes, • die kritische Prüfung einzelner Rückbaumaßnahmen, insbesondere im Sockelbereich, im Hinblick auf ihre Notwendigkeit sowie ihre Auswir- kungen auf Bestandserhalt und Wirtschaftlichkeit, • die Weiterentwicklung eines differenzierten Materialstrom- und Rück- baukonzepts zur Stärkung zirkulärer Bauweisen, • die Konkretisierung und Optimierung des gebäudetechnischen Kon- zepts sowie des Zusammenspiels von Fassade und technischer Ge- bäudeausrüstung, • sowie die weitere Klärung der Nutzungspotenziale in den Unterge- schossen und deren Beitrag zur funktionalen und wirtschaftlichen Ge- samtstruktur. Das Preisgericht hat damit bewusst eine Lösung ausgewählt, die eine hohe Qualität und Tragfähigkeit aufweist, gleichzeitig jedoch Entwicklungsspielräume für die weitere Bearbeitung eröffnet. Die genannten Hinweise werden in der folgenden Planungsphase systematisch aufgegriffen und bereits im laufenden VgV-Verfahren sowie in den Vertragsver- handlungen mit dem Generalplaner in die Überarbeitung und Konkretisierung des Entwurfs integriert. Ziel ist es, die entwurfsprägenden Qualitäten zu erhal- ten und gleichzeitig die Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und technische Durcharbeitung weiter zu schärfen. Mit der Aufforderung zur Abgabe des Erstangebots Ende Juni 2026 startet for- mal das Verhandlungs-Verfahren. Es folgt eine erste Angebotsphase bis Ende Juli 2026, in der die Bieter auf Basis der definierten Leistungsbilder und Ver- tragsunterlagen ihre Erstangebote einreichen. Nach Prüfung und Auswertung dieser Erstangebote im August 2026 werden mit den ausgewählten Bietern strukturierte Verhandlungsgespräche geführt. Das erste Verhandlungsgespräch findet voraussichtlich Mitte August 2026 statt undSeite 6 von 19 Seite 7Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) dient insbesondere der Klärung inhaltlicher, technischer sowie vertraglicher Fragestellungen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Phase ist die inhaltliche und wirtschaftliche Überprüfung sowie Weiterentwicklung des Entwurfs unter Berücksichtigung der Hinweise des Preisgerichts. Hierzu werden die planerischen, funktionalen und technischen Ansätze gemeinsam mit dem Bieter konkretisiert und vertieft. Auf Basis dieser Gespräche werden die Vergabeunterlagen, insbesondere Leistungsbilder und Vertragsentwurf, weiter geschärft. Anschließend erfolgt im Zeitraum Ende August bis Mitte September 2026 eine Überarbeitungsphase der Angebote, gefolgt von einer erneuten Prüfung und einem zweiten Verhand- lungsgespräch Ende September 2026. Im nächsten Schritt werden die finalen Angebotsunterlagen erstellt, sodass Mitte Oktober 2026 die Aufforderung zur Abgabe des endverbindlichen Ange- bots erfolgt. Die Bieter reichen ihre finalen Angebote Ende Oktober 2026 ein. Die anschließende Endbewertung und Erstellung des Vergabevermerks erfolgt bis Mitte November 2026. Darauf folgt die gesetzlich erforderliche Information der nicht berücksichtigten Bieter einschließlich Wartefrist. Der Abschluss des Verfahrens mündet in die Mitteilung an den Rat im Dezem- ber 2026 zur beabsichtigten Beauftragung des Generalplaners mit ansch- ließender Beauftragung noch im Dezember 2026. Insgesamt wird das Verfahren damit innerhalb eines klar definierten Zeitkorri- dors von rund sechs Monaten durchgeführt. Die gewählte Struktur stellt sicher, dass sowohl die Ergebnisse des Wettbewerbs qualifiziert weiterentwickelt als auch ein wirtschaftlich und fachlich überzeugender Generalplaner ausgewählt wird. Ergänzung: Fortschreibung und Verifizierung der Kostenentwicklung Die dem Grundsatzbeschluss zugrunde liegende Kosteneinschätzung wurde auf Basis eines generischen Gebäudemodells anhand Variante N3c ermittelt. Dieses Modell basierte auf Annahmen zur Kubatur, zu Nutzungsanteilen, zu Rückbau- und Abbruchmengen sowie zu Neubauanteilen und bildete die Grundlage für die Ableitung eines belastbaren Kostenrahmens. Diese Kosteneinschätzung wurde Ende 2024 unter Berücksichtigung der Bau- preisindexentwicklung fortgeschrieben, um eine belastbare Aussage zur zu erwartenden Kostenentwicklung treffen zu können. Mit Vorliegen des Wettbewerbsergebnisses sowie aktueller Daten zur Preis- entwicklung besteht nun die Möglichkeit, die Kosteneinschätzung differenziert zu verifizieren und fortzuschreiben. Hierzu werden aktuell: • die Auswirkungen des Siegerentwurfs und der beiden zweitplatzierten Arbeiten auf Bauvolumen, Flächenstruktur und Kostenentwicklung, • sowie die wirtschaftliche Flächeneffizienz des Siegerentwurfs und der beiden zweitplatzierten Arbeiten vertieft untersucht.Seite 7 von 19 Seite 8Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Alle drei Entwurfsansätze werden dabei systematisch gegenübergestellt und mit den Annahmen aus dem Grundsatzbeschluss, insbesondere der Variante N3c, sowie der zwischenzeitlichen Baupreisentwicklung abgeglichen. Ziel ist es, in den kommenden Wochen eine belastbare und nachvollziehbare Aussage zu den entwurfsabhängigen Kostenwirkungen sowie zur wirtschaftli- chen Flächenstruktur treffen zu können und damit eine fundierte Grundlage für die weiteren Entscheidungen im Verfahren zu schaffen. 8. Exkurs: Teilprojekte Die fachlichen Teilprojekte werden parallel weiter bearbeitet und bilden die Grundlage für die Gesamtentwicklung des Projekts. Hierzu zählen insbesonde- re: • Flächen- und Bedarfsstrategie • Städtebau, Verkehr und Freiraum • ergänzende Nutzungen und Nutzungsmix • Logistik und betriebliche Abläufe Neu hinzugekommen ist das Teilprojekt „Auszug und Räumung“, das eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung darstellt. Dieses Teilprojekt umfasst: • Planung und Organisation des schrittweisen Auszugs der Verwaltung aus dem Bestandsgebäude • Koordination der Unterbringung in Interimsstandorten • zeitliche Abstimmung von Räumung, Rückbau und Planungsfortschritt • Sicherstellung eines geordneten Übergangs zwischen Nutzung, Leer- stand und baulichen Maßnahmen Das Teilprojekt ist eng mit den Vergabepaketen, insbesondere VP0 und VP1, verzahnt und stellt eine wesentliche Schnittstelle zwischen Betrieb, Planung und Bau dar. 9. Fazit Mit dem Abschluss des Realisierungswettbewerbs, der Schärfung der Projekt- ziele, der Klärung der Projektorganisation und der Fortschreibung der Abwick- lungsstrategie wurde eine tragfähige Grundlage für die weitere Projektentwick- lung geschaffen. Insbesondere die klare Strukturierung der Vergabepakete, die Definition der Schnittstellen sowie die Vorbereitung des VgV-Verfahrens tragen dazu bei, Risiken zu minimieren und die Voraussetzungen für ein wirtschaftliches und qualitätsgesichertes Verfahren zu schaffen. Mit der nun anstehenden Vergabe der Generalplanungsleistungen wird der Übergang in die vertiefte Planung vollzogen. Das Projekt wird damit konse- quent und im Einklang mit den gefassten Ratsbeschlüssen weitergeführt. Der Rat wird über die nächsten Meilensteine und Entscheidungen fortlaufend infor- miert. Anlage/n KeineSeite 8 von 19 Bundesstadt Bonn SGB Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn ORGANIGRAMM UND ROLLENVERSTÄNDNIS IM PROJEKT 27.05.2026 Städtisches Gebäudemanagement Bonn © Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn © Giacomo Zucca/Bundesstadt BonnSeite 9 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ORGANIGRAMM WEITERE TEILPROJEKTE SGB intern Projektleitung Bundesstadt Bonn Externe Projektleitung N.N. Projektsteuerung Generalplaner General- und Totalunternehmer STAKEHOLDER Öffentlichkeit und Presse Behörden Politik Nutzer Anwohner*innen Gutachter/ Berater Qualitätssicherung Kunst am Bau Arbeitswelten und Büroflächenstrategie Immobilienstrategie und Logistikkonzeption Städtebau, Stadtplanung und Freiraum Verkehr TEILPROJEKT REALISIERUNG STADTHAUSSeite 10 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ORGANIGRAMM WEITERE TEILPROJEKTE SGB intern Projektleitung Bundesstadt Bonn Externe Projektleitung N.N. Projektsteuerung Generalplaner General- und Totalunternehmer STAKEHOLDER Öffentlichkeit und Presse Behörden Politik Nutzer Anwohner*innen Gutachter/ Berater Qualitätssicherung Kunst am Bau Arbeitswelten und Büroflächenstrategie Immobilienstrategie und Logistikkonzeption Städtebau, Stadtplanung und Freiraum Verkehr TEILPROJEKT REALISIERUNG STADTHAUSSeite 11 von 19 Bundesstadt Bonn SGB Organigramm: Rollenverständnis interne und externe Projektleitung SGB-Projektleitung, 21.05.2026 Gremien und Rat der Bundesstadt, Verwaltungsvorstand, Politischer Arbeitskreis Externe Projektleitung Interne Projektleitung Betriebsleitung SGB Juristische Beratung Nutzer und Betreiber Teilprojekte Verwaltung Informiert Legende: Stimmen sich ab Projektsteuerung Generalplanung General- und Totalunternehmer Weist an Steuert Bauüberwachung Diverse SachverständigeSeite 12 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS SGB BETRIEBSLEITUNG Rolle & Funktion Vertretung der Betriebs , Nutzungs und Betreiberinteressen Aufgaben ▪ Einbringen betrieblicher Anforderungen ▪ Bewertung von Maßnahmen hinsichtlich: ▪ Betrieb ▪ Sicherheit ▪ Wirtschaftlichkeit ▪ Organisation ▪ Mitwirkung bei Nutzer und Betriebsprozessen Entscheidungskompetenz ▪ Entscheidungsbefugt gegenüber interne und externe PL Abgrenzung ▪ Keine Projektsteuerung ▪ Keine planerische Leitung SICHERT SPÄTERE NUTZBARKEIT UNTERSTÜTZUNG SGB INTERN Rolle & Funktion Fachliche Zuarbeit aus Verwaltung und SGB Aufgaben ▪ Fachliche Beiträge aus Ämtern und Querschnittseinheiten ▪ Mitarbeit an Entscheidungs- und Abstimmungsprozessen ▪ Qualitätssicherung aus fachlicher Sicht Entscheidungskompetenz ▪ keine ZUARBEIT – KEINE STEUERUNG Externe Beratung Rolle & Funktion Strategisch-fachliches Beratungs- und Reflexionsgremium Aufgaben ▪ Beratung zu Abwicklungsstrategie, Risiken und Organisation ▪ Reflexion zentraler Weichenstellungen ▪ Qualitätssicherung auf Meta-Ebene Entscheidungskompetenz ▪ keine BERATUNG – KEINE STEUERUNG SGB BETRIEBSLEITUNG Rolle & Funktion Vertretung der Betriebs- , Nutzungs- und Betreiberinteressen Aufgaben ▪ Einbringen betrieblicher Anforderungen ▪ Bewertung von Maßnahmen hinsichtlich: ▪ Betrieb ▪ Sicherheit ▪ Wirtschaftlichkeit ▪ Organisation ▪ Mitwirkung bei Nutzer- und Betriebsprozessen Entscheidungskompetenz ▪ Entscheidungsbefugt gegenüber interne und externe Projektleitung Abgrenzung ▪ Keine Projektsteuerung ▪ Keine planerische Leitung SICHERT SPÄTERE NUTZBARKEIT UNTERSTÜTZUNG SGB INTERN Rolle & Funktion Fachliche Zuarbeit aus Verwaltung und SGB Aufgaben ▪ Fachliche Beiträge aus Ämtern und Querschnittseinheiten ▪ Mitarbeit an Entscheidungs- und Abstimmungsprozessen ▪ Qualitätssicherung aus fachlicher Sicht Entscheidungskompetenz ▪ keine ZUARBEIT – KEINE STEUERUNGSeite 13 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS PROJEKTLEITUNG SGB INTERN Rolle & Funktion Zentrale Bauherrenvertretung und verbindendes Steuerungs- und Führungszentrum des Projekts innerhalb von Verwaltung und Politik Kernverantwortung ▪ Gesamtverantwortung für das Projekt aus Sicht der Auftraggeberin ▪ Bindeglied zwischen Projekt, Verwaltung und Externer Projektleitung (Externe Projektleitung als Bindeglied gegenüber politischen Gremien) ▪ Trägt die Gesamtverantwortung für Zielerreichung (Kosten – Qualitäten – Termine) Aufgaben ▪ Führung des Projekts auf Bauherrenseite ▪ Nutzermanagement (Bedarfe, Anforderungen, Abstimmungen) ▪ Führung und Steuerung der Projektgruppe ▪ Zentrale Schnittstelle zu allen Teilprojekten und Teilprojektleitungen ▪ Koordination aller SGB-internen Beiträge und Interessen ▪ Zusammenführung fachlicher, organisatorischer und politischer Anforderungen. ▪ Abstimmung und Koordination mit der externen Projektleitung Entscheidungskompetenz ▪ Entscheidungen im Rahmen der übertragenen Verwaltungsvollmacht ▪ Verantwortung für alle projektseitigen Entscheidungen vor politischer Beschlussfassung Abgrenzung ▪ Delegiert operative Projektführung an die externe Projektleitung ▪ Trifft keine fachplanerischen Detailentscheidungen STRATEGISCHE UND OPERATIVE GESAMTFÜHRUNG AUF BAUHERRENSEITE STV. PROJEKTLEITUNG SGB INTERN Rolle & Funktion Sicherstellung von Kontinuität, interner Abstimmung und Qualitätssicherung Aufgaben ▪ Vertretung der internen Projektleitung bei Abwesenheit ▪ Operative Koordination innerhalb des SGB ▪ Sicherstellung der Synchronisation Projekt Verwaltung Betrieb ▪ Qualitätssicherung von Entscheidungsgrundlagen und internen Abstimmungen Entscheidungskompetenz ▪ Entscheidungskompetenz ist eingeschränkt ▪ Handelt im Auftrag der internen Projektleitung Abgrenzung ▪ Keine eigenständige Außenvertretung des Projekts ▪ Keine politische Schnittstellenfunktion STABILISIERENDE FÜHRUNGS- UND KOORDINATIONSROLLESeite 14 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS PROJEKTLEITUNG EXTERN Rolle & Funktion Operative Gesamtprojektleitung über alle Phasen der Umsetzung Kernverantwortung ▪ Inzentivierte Verantwortung für die wirksame Ausgestaltung und Umsetzung der Beauftragungen ▪ Führung des Projekts von Planung bis Übergang in Betrieb und Nutzung Aufgaben ▪ Operative Gesamtleitung des Projekts im Auftrag der Auftraggeber ▪ Leitung in der Realisierung von Planung, Ausschreibung und Vergabe, Ausführung bis hin zu den Übergaben in Betrieb und Nutzung ▪ Steuerung der Generalplanung als integrierte Planungseinheit ▪ Sicherstellung von Qualität in Planung und Realisierung, aktivem Risiko- und Chancenmanagement, Zielkonformität in der Umsetzung ▪ Koordination aller Projektbeteiligten ▪ Zusammenführung fachlicher, organisatorischer und politischer Anforderungen. Dazu Vorbereitung, Einbringung und Vertretung von Entscheidungsvorlagen gegenüber Verwaltungsvorstand (VV) in Abstimmung mit der internen Projektleitung und weiterführend im politischen Arbeitskreis und im Rat ▪ Koordination der in Stabstelle eingesetzten Berater und Projektsteuerer ▪ Konfliktmanagement zur Ausrichtung der unterschiedlichen Interessen der Projektbeteiligten auf einheitliche Projektziele Entscheidungskompetenz ▪ Limitierte Entscheidungskompetenz (Inhalt und Umfang der Entscheidungskompetenz noch mit SGB/ interner Projektleitung abzustimmen) ▪ Vorbereitung und Empfehlung von Entscheidungen Abgrenzung ▪ Wahrnehmen von projektbezogenen Repräsentationspflichten ▪ Keine Bauherrenentscheidung FÜHRT DIE UMSETZUNG – VERANTWORTET QUALITÄT UND RISIKO IN DER REALISIERUNGSeite 15 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS STV. PROJEKTLEITUNG EXTERN Rolle & Funktion Operative Unterstützung und Absicherung der Projektleitung extern Kernverantwortung ▪ Sicherstellung der Durchgängigkeit und Stabilität der operativen Projektführung Aufgaben ▪ Vertretung der externen Projektleitung bei Abwesenheit ▪ Übernahme definierter operativer Steuerungsaufgaben (z.B. Teilphasen, Schwerpunktthemen) ▪ Unterstützung bei Steuerung der Planung, Vorbereitung von Vergaben, Begleitung der Ausführung, Koordination der Übergabeprozesse ▪ Qualitätssicherung operativer Abläufe ▪ Unterstützung im Risiko- und Terminmanagement Entscheidungskompetenz ▪ Limitierte Entscheidungskompetenz (Inhalt und Umfang der Entscheidungskompetenz noch mit SGB/ interner PL abzustimmen) ▪ Handelt im Auftrag der externen Projektleitung Abgrenzung ▪ Wahrnehmen von projektbezogenen Repräsentationspflichten ▪ Keine parallele Projektführung OPERATIVE ENTLASTUNG UND RESILIENZ DER EXTERNEN PROJEKTLEITUNGSeite 16 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS PROJEKTSTEUERUNG Rolle & Funktion Steuerungs-, Monitoring-, Transparenz- und Dokumentationsinstanz Rollenverständnis ▪ Operative Steuerung und unterstützende Monitoring-Funktion ▪ Klare Abgrenzung zur externen Projektleitung Aufgaben ▪ Projektsteuerung in den Handlungsbereichen Organisation, Qualitäten, Kosten, Termine und Verträge (ggf. reduziertes Leistungsbild in Abhängigkeit vom Abwicklungsmodell – ist noch festzulegen) ▪ Berichtswesen ▪ Dokumenten- und Informationsmanagement ▪ Nachvollziehbare Projektdokumentation ▪ Pflege des Risikoregisters in Abstimmung mit der externen Projektleitung Entscheidungskompetenz ▪ Keine ▪ Beratende Funktion ohne Weisungsbefugnis STEUERUNG UND MONITORING GENERALPLANUNG Rolle & Funktion Integrale, eigenverantwortliche Gesamtplanung Kernverantwortung ▪ Proaktive Führung, Koordination und Steuerung des gesamten Planungsteams ▪ Sicherstellung einer konsistenten, abgestimmten Planung Aufgaben ▪ Erstellung aller Planstände ▪ Koordination aller Fachplanungen ▪ Eigenständige Team- und Schnittstellensteuerung ▪ Erstellung von Entscheidungsvorlagen und Projekt- Änderungs-Testaten ▪ Bauleitung gemäß HOAI (je nach Beauftragung ggf. nur künstlerische Oberleitung während LPH 8 (abhängig vom Abwicklungsmodell – ist noch festzulegen) Einbindung ▪ Sehr proaktive Einbindung in die Projektabwicklung ▪ Steuerung über Projektsteuerung PLANT UND KOORDINIERT EIGENVERANTWORTLICH IM GESTECKTEN RAHMENSeite 17 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// ROLLENVERSTÄNDNIS VERWALTUNGSVORSTAND Rolle & Funktion Zentrale administrative Entscheidungsebene der Verwaltung – Lenkungskreis Aufgaben ▪ Grundsatzentscheidungen innerhalb der Verwaltungskompetenz ▪ Vorbereitung politischer Beschlüsse ▪ Strategische Steuerung Entscheidungskompetenz ▪ Entscheidungen im Rahmen der Verwaltungsvollmacht LENKT – ERSETZT KEINE POLITISCHE BESCHLUSSFASSUNG POLITISCHER ARBEITSKREIS Rolle & Funktion Politische Begleitung und Meinungsbildung Aufgaben ▪ Diskussion und politische Einordnung ▪ Frühzeitige Einbindung Entscheidungskompetenz ▪ keine BEGLEITUNG – KEINE ENTSCHEIDUNG RAT DER BUNDESSTADT BONN Rolle & Funktion Formale politische Entscheidungsinstanz Aufgaben ▪ Beschlüsse zu Projektgrundlagen, Haushaltsmitteln und Grundsatzfragen EINZIGE POLITISCHE ENTSCHEIDUNGSINSTANZSeite 18 von 19 Bundesstadt Bonn SGB AUFBAUORGANISATION// VP UND SCHNITTSTELLEN// VARIANTE 1c GP MIT LPH 5/ BEREINIGT Leistungsumfang Generalplanung TU ab LPH 3 Rückbau, Abbruch, Kreislaufwirtschaft der Materialien, Baulogistik VP1 Abbruch und Rückbau Stufe 1 LPH 1 bis LPH 2 Abbruchkonzept mit statisch vertiefter Betrachtung Stufe 2 LPH 6 und LPH 7 FLB Stufe 3 LPH 8 und LPH 9 QS GU Rohbau, Fassade, Technik, Ausbau (einfach und spezial) VP2 Kernsanierung und Neubau Stufe 1 LPH 1 bis LPH 5 Grundlagenermittlung, Vorentwurf, Entwurf, Bauantrag, Leitdetails in LPH 5 Stufe 2 LPH 6 bis LPH 7 Teilfunktionale LB Stufe 3 LPH 8 und LPH 9 QS GU/ TU tbd Ertüchtigung, Betonsanierung, Brandschutzsanierung VP optional Ertüchtigung, Betonsanierung, Brandschutzsanierung Stufe 1 tbd Stufe 2 tbd Stufe 3 tbd VP optional optional wenn zeitlich zwischen VP1 und VP2 abbildbar Firma aus FLB Schadstoffsanierung, Materialkreislauf, Baulogistik VP0 Schadstoffkonzept, Materialkataster mit Mengenermittlung und Maßnahmenplanung, 3D Modell, Anforderungen Baulogistik, Statik, Brandschutz, Baugrundgutachten, Kampfmittel FLB zur Beauftragung Aufnahme der Aspekte aus Auszug und Räumung Amt 10 Weitere tbd GU Wohnen optional VP1 Abbruch und Rückbau entsprechend dem Entwurf VP0 Vorbereitende Maßnahmen parallel zur Planerauswahl VP2 Kernsanierung und Neubau nach Schadstoffsanierung, Abbruch und Rückbau und gegebenenfalls nach separater ErtüchtigungSeite 19 von 19
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