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242046-17 · Mitteilungsvorlage

Zukunft Stadthaus-Areal: Sachstandsbericht

Nummer
242046-17
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
09.12.2025
Letzte Änderung
31.10.2026
  • Stadthaus Straße· Bonn-Zentrum, Bonn Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sondersitzung des Rates 22.01.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Rates 15.12.2025 Aktuelle Informationen der Verwaltung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 1,3 MB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 242046 Grundsatzbeschluss Stadthaus-Areal

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
242046-17
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Zukunft Stadthaus-Areal: Sachstandsbericht
Beratungsfolge
Rat 11.12.2025 Aktuelle
Informationen
der Verwaltung
Rat 05.02.2026 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Mit dieser Vorlage wird der aktuelle Sachstand zum Projekt „Zukunft Stadthaus-
Areal in Bonn“ berichtet. Der Teilnahmewettbewerb des Planerauswahlverfah-
rens wurde erfolgreich abgeschlossen; die gesetzten und gelosten Büros ste-
hen fest und bilden ein qualifiziertes, vielfältiges Teilnehmerfeld.
Die Aufbauorganisation und Vergabestrategie für die Generalplanung wer-
den weiter konkretisiert. Die Teilprojekte, Immobilienstrategie, Flächen- und
Bedarfsanalyse, Städtebau, Verkehr und Freiraum, Kunst am Bau und Logistik
wurden aufgestellt und haben ihre Arbeit gestartet. Das Berichtswesen doku-
mentiert die Fortschritte und Herausforderungen.
Planerauswahlverfahren:
Wettbewerb und Teilnehmende
Verfahren und Rechtsgrundlagen
Der Teilnahmewettbewerb ist Teil des nichtoffenen, anonymen Realisierungs-
wettbewerbs nach RPW 2013 und wird mit anschließendem Verhandlungsver-
fahren gemäß VgV durchgeführt. Die Veröffentlichung erfolgte am 26.09.2025,
die Bewerbungsfrist endete am 29.10.2025. Die Auslosung der Teilnehmenden
fand am 10.11.2025 statt.
Bewerberstruktur und Auswahl
Eingang: 120 Bewerbungen, davon 113 gültig (7 doppelte Bewerbungen)
Zulassung: 8 gesetzte Büros, 10 geloste Teilnehmende, 10 Nachrücker
Teilnehmendenfeld: ca. 80% national, 18% EU-Ausland, 2% international;Seite 1 von 17
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Mehrheit mittlere Büros (10–50 MA), daneben kleine und große Büros; Ein-
zelbüros und Bewerbergemeinschaften sind vertreten.
Gesetzte Büros
• AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien/München
• ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln
• Atelier Kempe Thill Thörner Kaczmarek GmbH, Düsseldorf
• heinlewischer Partnerschaft mbB, Dresden
• Auer Weber Assoziierte GmbH, München/Stuttgart
• BauWerkStadt Partnerschaft mbB, Bonn + ppp architekten, Lübeck
• Henn GmbH, Berlin
• Oezen-Reimer+Partner Architekten & Ingenieure, Bonn
Geloste Büros
• SCOPE Architekten GmbH, Stuttgart
• h4a Gessert+Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
• Kuehn Malvezzi Projects GmbH, Berlin
• Winking Froh Architekten GmbH, Berlin
• LANKES KOENGETER Architekten GmbH, Berlin
• Nattler GmbH, Essen
• Gerber Architekten GmbH, Dortmund
• Rohdecan Architekten GmbH, Dresden
• blauraum Architekt*innen GmbH, Hamburg
• Heimspielarchitekten, Matzken Kampherbeek PartGmbB, Münster.
Die Büros Kuehn Malvezzi Projects GmbH, Berlin und Rohdecan Architekten
GmbH, Dresden haben ihre Teilnahme nach der Information zur Zulassung
abgesagt, daher werden die ersten beiden Nachrücker mit in das Teilnehmen-
denfeld aufgenommen.
Nachrücker
• steidle architekten Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH,
München
• Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Planerauswahlverfahren:
Fortschreibung der Auslobung
Der Auslobungstext wurde seit dem Ratsbeschluss Anfang September 2025Seite 2 von 17
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
punktuell durch Hinweise verschiedener Fachdienststellen ergänzt und präzi-
siert.
Weitere Präzisierungen und Anpassungen erfolgten nach der Erörterung des
Vorabzugs der Aufgabenstellung mit den Mitwirkenden am Preisgericht.
In inhaltlicher Hinsicht sind folgende Punkte hervorzuheben:
• Der Abschnitt zur zulässigen BGF wurde überarbeitet. Dieser berück-
sichtigt nun auch die bevorstehenden gesetzlichen Änderungen, die für
die Wohnnutzung in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt weit-
gehende Befreiungen vom geltenden Planungsrecht zulassen
• Lösungen der technischen Gebäudeausrichtung, die nicht die volle
Punktzahl für die DGNB-Zertifizierung „Gold“ erreichen, können akzep-
tiert werden, sofern sie nachvollziehbar begründet sind und einen positi-
ven Beitrag zur Gesamtnachhaltigkeit der gebäudetechnischen Systeme
und des Gebäudes leisten (z.B. Low-Tech-Ansatz)
• Insgesamt werden die genehmigungsrechtlichen Anforderungen an den
Brandschutz auch unter dem Aspekt des Bestandsschutzes präzi-
siert. Dies gilt auch für die konzeptabhängige Anordnung von Feuer-
wehraufstellflächen
• Der Kostenrahmen für KG 500 (Freianlagen) kann in dieser Phase des
Projekts nicht angegeben werden, da dieser sehr stark von der zukünf-
tigen städtebaulichen und hochbaulichen Gesamtkonzeption abhängt.
Anstelle eines Kostenraums wurde in Rücksprache mit den Fachpreis-
richter*innen ein „Kostenkennwert je m², netto in Höhe von 450 EUR/m²
für KG 500 in die Auslobung aufgenommen
Entwicklung des Raumprogramms
• Im Hinblick auf die Bearbeitung der Planungsaufgabe im Wettbewerb
wurde das vom Rat genehmigte Nutzungskonzept nun in ein Raumpro-
gramm übersetzt, welches die einzelnen Raumgruppen und die funktio-
nalen Zuordnungen beschreibt.
• Grundlage bildet hierzu die Beschreibung der Nutzungen sowie, für die
städtischen Nutzungen und die Gastronomie, die von der Stadtverwal-
tung zusammen mit externer Unterstützung erarbeiteten Raumbedarfs-
liste.
• Für die ergänzenden Nutzungen werden im Raumprogramm die rele-
vanten Nutzungseinheiten präzisiert, die deren Gliederung zugrunde zuSeite 3 von 17
Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
legen sind. Die Zielgrößen für die einzelnen Nutzungen entsprechend
den Festlegungen des Ratsbeschlusses und der Auslobung wurden ins
Raumprogramm übernommen.
Aufbauorganisation und Vergabestrategie
Aufbauorganisation und Vergabestrategie Planung
Die Projektstruktur sieht – entsprechend dem Ratsbeschluss vom März 2025 –
eine klare Trennung zwischen Generalplanung und Ausführung vor. Zur Mini-
mierung von Schnittstellen, zur Bündelung der fachlichen Verantwortung und
zur Sicherstellung einer durchgängigen, qualitätsgesicherten Bearbeitung des
komplexen und herausfordernden Projekts soll die Generalplanung an aussch-
ließlich einen Partner vergeben werden.
Der Generalplaner übernimmt sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand.
Dies umfasst insbesondere die Bereiche Architektur, Stadtplanung, Land-
schaftsarchitektur, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tragwerksplanung,
Bauphysik, Akustik, Brandschutz, Energiekonzept, Materialkreislauf,
Bauschadstoffkonzept, Baulogistik, Innenarchitektur und Raumgestaltung,
Fassadenplanung, Sicherheitsplanung, Türengineering, Verkehrssicherung,
Abbruch- und Rückbauplanung, Signaletik und Personenstromsimulationen.
Durch die Vergabe an einen Generalplaner werden Schnittstellen zwischen den
einzelnen Fachdisziplinen reduziert, die Koordination vereinfacht und die Um-
setzung der Projektziele im Sinne einer integrierten Gesamtplanung gestärkt.
Die Vergabe der Generalplanungsleistungen erfolgt stufenweise entsprechend
den Vorgaben der HOAI (§ 3 Abs. 3 HOAI 2021) und unter Berücksichtigung
der VOB/A. Ziel ist es, nach jedem wesentlichen Meilenstein eine qualifizierte
Entscheidung über die Fortsetzung und den Umfang der weiteren Beauftragun-
gen zu ermöglichen.
Stufenmodell der Beauftragung
• Die Leistungen des Generalplaners werden in aufeinanderfolgenden
Stufen vergeben, die sich an den Leistungsphasen der HOAI und der
AHO orientieren
• Nach Abschluss jeder Stufe erfolgt eine Bewertung der erreichten Er-
gebnisse und eine Entscheidung über die Beauftragung der jeweils
nächsten Stufe. Dies ermöglicht eine gezielte Steuerung und KontrolleSeite 4 von 17
Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
des Projektfortschritts sowie eine Anpassung an veränderte Rahmen-
bedingungen oder neue Erkenntnisse.
Zur Sicherstellung einer unabhängigen und umfassenden Qualitätssicherung
werden die Leistungen des Generalplaners durch externe Dritte gesteuert und
geprüft. Hierzu zählen insbesondere Sachverständige, Prüfstatiker sowie das
projektbegleitende Projektmanagement.
Diese externen Fachleute werden gesondert beauftragt und sind nicht Teil des
Generalplanervertrags. Sie übernehmen gemeinsam mit dem SGB die fachli-
che Kontrolle, Prüfung und Freigabe der Planungs- und Ausführungsleistungen
in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Dadurch wird gewährleistet, dass
die Einhaltung aller relevanten Normen, Vorschriften und Qualitätsstandards
unabhängig überwacht wird und die Projektziele in Bezug auf Sicherheit, Funk-
tionalität und Nachhaltigkeit erreicht werden.
Die gesonderte Beauftragung der Qualitätssicherung entspricht den Anforde-
rungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit im öffentlichen Bauwesen und
trägt dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern.
Die Teilprojekte
Das Gesamtprojekt „Zukunft Stadthaus-Areal gliedert sich in mehrere Teilpro-
jekte (TP), die jeweils spezifische Aufgabenbereiche abdecken. Der aktuelle
Status stellt sich wie folgt dar:
TP Realisierung (SGB)
Ziel des Teilprojekts: Die bauliche Umsetzung des Stadthausprojekts
nach Ratsbeschluss, termingerecht und qualitätsgesichert bis zur Inbe-
triebnahme. Das Teilprojekt steuert Planung, Vergaben und Bau, koordi-
niert alle Schnittstellen und sichert die Einhaltung von Terminen, Kosten
und Qualitäten. Wichtige Meilensteine sind der Abschluss des Wettbe-
werbs, die Vergabe des Generalplaners und die Übergabe des Gebäudes.
Erwartet wird ein nachhaltiges, wirtschaftliches und funktionsgerechtes
Gebäude für die Stadtverwaltung.
TP Immobilienstrategie (SGB)
Ziel des Teilprojekts: Entwicklung einer gesamtstädtischen, nachhaltigen
und wirtschaftlichen Immobilienstrategie für die Stadtverwaltung. Dazu
gehören die Bestandsaufnahme aller relevanten IVerwaltungsimmobilien,
Aufbau einer zentralen Datenbank und Wirtschaftlichkeitsanalysen. DieSeite 5 von 17
Seite 6Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Strategie wird in die Gesamtplanung integriert. Erwartet wird eine bedarfs-
gerechte, flexible und nachhaltige Flächenverteilung.
TP Bedarfe & Flächenstrategie (Amt 10)
Ziel des Teilprojekts: Sicherstellung der Bedarfsdeckung für ca. 71.000 m²
Verwaltungsfläche und Entwicklung eines modernen Arbeitsplatzkonzepts.
Das Teilprojekt führt Bedarfsanalysen durch, erstellt und validiert Raumpro-
gramme und entwickelt ein Verortungskonzept für alle Verwaltungsnutzun-
gen in enger Zusammenarbeit mit dem TP Immobilienstrategie. Erwartet
werden ein Konzept zum Auszug aus dem Stadthaus, ein abgestimmtes
Raumprogramm als Grundlage für die Generalplanung mit der Integration
von Sonderflächen.
TP Städtebau, Verkehr und Freiraum (Dezernat III)
Ziel des Teilprojekts: Sicherstellung der städtebaulichen Integration, pla-
nungsrechtlichen Absicherung und nachhaltigen Erschließung des Stadt-
haus-Areals. Es werden städtebauliche Anforderungen für die Auslobung
erarbeitet, ein Verkehrskonzept entwickelt und die Freiraumgestaltung ge-
plant. Leitplanken und Konzepte wurden abgestimmt und in den Wettbe-
werb integriert, die Umsetzung wird begleitet. Erwartet werden ein umsetz-
bares städtebauliches Konzept, gesicherte Planungsgrundlagen und ein
nachhaltiges Mobilitäts- und Freiraumkonzept.
TP Kunst am Bau (SGB)
Ziel des Teilprojekts: Sicherung, Bewertung und Integration der Kunstwer-
ke im Stadthaus-Areal sowie Entwicklung eines Umgangskonzepts für Er-
halt, Restaurierung und Wiedereinbau. Es werden alle Kunstwerke inventa-
risiert, urheberrechtliche Fragen geklärt und die Integration in die Planung
abgestimmt. Die wichtigsten Termine sind der Abschluss der Inventarisie-
rung und der Konzeptionierung sowie die Abstimmung mit dem Generalpla-
ner. Erwartet werden eine vollständige Dokumentation, ein abgestimmtes
Konzept und eine transparente Kommunikation während der Bauphase.
TP Logistik (SGB)
Ziel des Teilprojekts: Entwicklung eines gesamtstädtischen Logistikkon-
zepts zur effizienten Nutzung der Flächen und Integration von Arbeitsorten
mit Sonderanforderungen. Schwerpunkte sind die Analyse und Bündelung
von Lager- und Funktionsorten, die Digitalisierung der Poststellen und die
Optimierung der Infrastruktur für städtische Fahrzeuge. Erwartet wird eineSeite 6 von 17
Seite 7Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
messbare Flächenoptimierung, effiziente Logistik und Unterstützung der Di-
gitalisierung.
Berichtswesen
Das Berichtswesen wird kontinuierlich, monatlich fortgeschrieben. Der aktuelle
Projektbericht (November 2025) enthält das Management Summary mit Rück-
blick und Ausblick, Kosten, Terminen, Risiken und Qualitäten. In zweiter Ebene
wird in derselben Struktur zum Status der Teilprojekte berichtet.
Ausblick und Termine
Versand der Auslobungsunterlagen
Am 17.12.2025 werden die Auslobungsunterlagen und alle digitalen Dokumen-
te an die ausgewählten Teilnehmenden über die Vergabeplattform versendet.
Parallel erhalten die Mitglieder des Preisgerichts die Unterlagen per Post und
digital. Die Auslobungsbroschüre wird bis zum 12.01.2026 gedruckt und ver-
schickt.
Rückfragen und Kolloquium
Die Teilnehmenden können bis zum 16.01.2026 (15 Uhr) Rückfragen zur Aus-
lobung einreichen. Am 23.01.2026 findet das Rückfragenkolloquium und paral-
lel die Begehung des Bestands-Areals durch die Teilnehmenden statt. Im An-
schluss werden die Protokolle an alle Teilnehmenden und Jury-Mitglieder ver-
sendet (bis 30.01.2026).
Bearbeitungsphase und Abgabe
Die Teilnehmenden erarbeiten ihre Wettbewerbsbeiträge. Die Abgabe der Plä-
ne ist für den 14.04.2026, die Abgabe der Modelle für den 28.04.2026 vorgese-
hen. Es folgen zwei Vorprüftermine am 30.04.2026 und 07.05.2026, in denen
die Arbeiten formal und inhaltlich geprüft werden. Preisgericht und Ausstel-
lung
Die Sitzung des Preisgerichts zur Bewertung und Prämierung der Arbeiten fin-
det am 28.05.2026 statt. Das Protokoll wird bis zum 08.06.2026 versendet. Am
12.06.2026 wird die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten eröffnet, begleitet
von einer Medieninformation und Einladung der Teilnehmenden. Die Ausstel-
lung läuft bis zum 26.06.2026.
Verhandlungsverfahren (VgV) und VergabeSeite 7 von 17
Seite 8Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Nach Abschluss des Wettbewerbs wird der erste Preisträger zu einem Kennen-
lerngespräch (25.06.2026) und zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren (ab
23.06.2026) eingeladen. Es folgen die Abgabe des Erstangebots (28.07.2026),
Verhandlungsgespräche (03.09. und 10.09.2026), die Aufforderung und Abga-
be des Endangebots (20.10. und 04.11.2026) sowie der abschließende Be-
schluss im politischen Gremium.
Anlage/n
1 Berichtswesen_November 2025 (öffentlich)Seite 8 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn
Projektbericht
November 2025Seite 9 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Inhalt
 Management Summary
 Projektbeschreibung
 Teilprojekte
 Realisierung (SGB)
 Immobilienstrategie (SGB)
 Logistikkonzept (SGB)
 Flächenbedarfe und Bürostrategie (Amt 10)
 Städtebau, Bauordnung, Planung und Verkehr (Dezernat III)
 Kunst am Bau (Kunstmuseum)
 Legenden und BerichtssystematikSeite 10 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Inhalt
 Management Summary
 Projektbeschreibung
 Teilprojekte
 Realisierung (SGB)
 Immobilienstrategie (SGB)
 Logistikkonzept (SGB)
 Flächenbedarfe und Bürostrategie (Amt 10)
 Städtebau, Bauordnung, Planung und Verkehr (Dezernat III)
 Kunst am Bau (Kunstmuseum)
 Legenden und BerichtssystematikSeite 11 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
WICHTIGES IM VERGANGENEN MONAT
Projektstatus, erreichte Meilensteine
Wettbewerb & Planerauswahlverfahren
 Submission und Auswertung: Die Teilnahmeanträge
wurden eingereicht und bewertet, sodass eine
Grundlage für die Auswahl der Teilnehmenden vorliegt
 Teilnehmende Büros: Die gesetzten und gelosten Büros
haben ihre Eignung nachgewiesen. Von einem Büro fehlt
noch eine Unterlage. Nachrücker wurden informiert und
stehen bereit. Die Kommunikation der Teilnehmenden
erfolgt über die Mitteilungsvorlage im Rat, wobei
Nachrücker ab Position 03 nicht öffentlich genannt
werden. Die finale Liste der Wettbewerbs-
teilnehmenden wird nach Abschluss der Prüfung
veröffentlicht
 Preisgericht: Die Vorbesprechung des Preisgerichts hat
stattgefunden. Die neue Zusammensetzung nach der
OB-Wahl ist abgestimmt. Die Vorbereitung der
Preisgerichtssitzung und die Abstimmung der
Bewertungsmaßstäbe laufen
 Auslobung: Die finale Auslobung wird aktuell
abgestimmt, redaktionell geprüft und zur Druckfreigabe
vorbereitet. Der Versand an die Teilnehmenden ist für
Mitte Dezember vorgesehen
WICHTIGES IM VERGANGENEN MONAT
Projektstatus, erreichte Meilensteine
Weitere Maßnahmen des SGB parallel zum Wettbewerb
 Abwicklungsstrategie: Das SGB erarbeitet die
Konzeption und Differenzierung der Vergabepakete für
Planung, Rückbau und Neubau. Schnittstellen und
Zuständigkeiten werden eindeutig definiert und in die
Vertragsentwürfe überführt
 Ergänzende Bewertungen Gebäudebestand:
Ergänzende Analysen und vorbereitende Maßnahmen
werden derzeit vorbereitet
 Klärung Umzug/Auszug: Vorbereitende Maßnahmen,
die im Einklang zum Auszug erfolgen können, werden
derzeit abgestimmt
 Organisation: Das Projekthandbuch wird aktualisiert
und um neue Standards, Prozessdefinitionen und
Organisationsstrukturen ergänzt. Die Dokumentation
erfolgt fortlaufend und transparent. Der Risikoregister
wird erarbeitet und konkretisiert
 Beauftragung von Sachverständigen: Die Beauftragung
von Sachverständigen, Gutachtern und Beratern für die
einzelnen Leistungsphasen wird vorbereitet und
abgestimmt
Management SummarySeite 12 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
WICHTIGES IM VERGANGENEN MONAT
Projektstatus, erreichte Meilensteine
Grundstücksangelegenheiten
 Der Ankauf Carglass wurde per Kaufvertrag
abgeschlossen. Der Eigentumsübergabe ist ebenfalls
abgeschlossen
 Die Eigentumsverhältnisse für das Flurstück 387 wurden
geklärt und ein Kaufangebot wurde unterbreitet
Priorisierte Themen
 Die Arbeit in den Teilprojekten muss mit der Zeichnung
der Teilprojektaufträge begonnen werden, um die Zeit
parallel zum Wettbewerb bestmöglich zu nutzen.
 Die vorbereitenden Maßnahmen müssen ebenfalls
konkret konzeptioniert werden, um die Grundlagen für
die GP Beauftragung zu erhalten.
Juristische und vertragliche Aspekte
 Mit der Auslobung wird ein Eckpunktepapier zum
Generalplanervertrag veröffentlich, welches aktuell in
Ausarbeitung durch Kapellmann und SGB ist
WICHTIGES IM KOMMENDEN MONAT
Nächste Schritte, Gremien, Abstimmungsbedarfe
 Wettbewerb: Abschluss der Auswertung im
Teilnahmeverfahren, Konstellation der Teilnehmenden
Büros und Versand der finalen Auslobung an die
Teilnehmenden. Vorbereitung des Preisgerichts und der
nächsten Gremiensitzungen.
 Teilprojekte: Die Steuerung der Teilprojekte erfolgt
weiterhin engmaschig und transparent.
Start der Themen:
 Durchführung der Bedarfsanalyse und Interviews
durch Amt 10
 Beginn der Parkraumanalyse und Entwicklung des
Verkehrskonzepts
 Fortsetzung der Sichtung und Bewertung der
Kunstwerke sowie Klärung der Urheberrechte
 Organisation & Steuerung: Finalisierung der
Aufbauorganisation für die Planungsleistungen.
Weiterentwicklung der Prozess- und Qualitätsstandards
 Risiko- und Terminmanagement: Priorisierung der
kritischen Teilprojekte. Erarbeitung von
Steuerungsmaßnahmen bei negativen Abweichungen
von Terminen, Kosten und Qualitäten
Management SummarySeite 13 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Zukunft Stadthaus-Areal in Bonn
Realisierung (SGB) Immobilienstrategie (SGB) Logistikkonzept (SGB) Flächenbedarfe und
Bürostrategie (Amt 10)
Städtebau, Bauordnung,
Planung und Verkehr
(Dezernat III)
Kunst am Bau
(Kunstmuseum)
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Wettbewerbsverfahren
läuft konform zum
Rahmenterminplan
 Die Fristen und Termine
werden aktuell
eingehalten
 Vorbereitende
Maßnahmen werden
konzeptioniert
 Die finale Projektleitung
ist noch vakant
1 Beschaffung / Umsetzung
2 Wettbewerb
3 Planung
4 Ausschreibung und
Vergabe
5 Finanzierung
6 Betrieb
Vakant:
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Zuständigkeiten und
Rollenverständnisse
wurden abgestimmt
 Sichtung und Bewertung
der Kunstwerke sowie
Klärung der
Urheberrechte noch
nicht begonnen und
1 Urheberrechte
2 Maßnahmenplanung
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Analyse der
Parkplatzsituation und
Parkhäuser noch nicht
gestartet, damit kritisch
für den Zeitplan (kein
neuer Stand zum
Vormonat)
1 Ergänzende Nutzungen
2 Städtebau
3 Verkehr
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Zuständigkeit in der
Teilprojektleitung wurde
benannt und
Teilprojektarbeit
aufgenommen
 Kick-Off mit Projektteam
steht noch aus und ist
damit terminkritisch
 Fortschreibung des
Raum- und
Flächenprogramms wird
vorbereitet
1 Nutzung
2 Digitalisierung
3 Büroflächenstrategie
4 Zukunft unserer Arbeit
öffentlich
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Zuständigkeiten wurden
benannt
 Das Vorgehen im
Teilprojekt ist intern
noch in Klärung
1 Logistikkonzeption
gesamtstädtisch
 Die Inhalte im
Teilprojekt wurden
abgestimmt und
verabschiedet durch
den finalisierten
Teilprojektauftrag
 Erhebung der
Datenbasis und
Erstellung der
Gebäudesteckbriefe
laufen
 Die Synchronisierung
mit dem Pilotprojekt
läuft
 Ein gemeinsamer
Termin zur Durchsicht
der Immobilien ist
terminiert
1 Liegenschaftsstrategie
und Wirtschaftlichkeit samt
Umsetzungsvarianten
gesamtstädtisch
Management SummarySeite 14 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Management Summary
 Die aktuelle Kostenschätzung für die Jahres 2025 und 2026 inkl. der Kosten und Honorare für Berater,
Sachverständige und das Projekt- und Wettbewerbsmanagement, sowie der Kosten für den
Wettbewerb liegt im Budget der Haushaltplanung von 4,10 Mio. €
 Das Kostencontrolling für den Haushaltplan 2025/ 2026 erfolgt monatlich
KOSTEN
 Der Rahmenterminplan fasst alle Meilensteine zusammen und wurde am 26.11.2025 fortgeschrieben
 Ein Auszug aus dem Rahmenterminplan dient in den Teilprojekten als Management Tool
 Das Wettbewerbsverfahren läuft weiterhin konkludent zum Rahmenterminplan
 Die Fristen und Termine im Teilprojekt Realisierung (SGB) werden aktuell eingehalten
 Die vorbereitenden Maßnahmen wurden avisiert und somit kann die Zeit parallel zum Wettbewerb
genutzt werden, um die notwendigen Grundlagen für die Projektarbeit zu schaffen
TERMINE
 Finale Zeichnung aller Teilprojektaufträge und Beginn der Arbeit je Teilprojekt
 Finale Zusammenstellung der Teilnehmenden Büros samt Fachplanungen
 Veröffentlichung der Auslobung und damit Beginn der Entwurfsarbeit der Büros
 Konkretisierung der vorbereitenden Maßnahmen in Umfang, Art und Priorität
 Fortschreibung des Risikoregisters
AUFGABENSeite 15 von 17
Bundesstadt Bonn
SGB
Management SummarySeite 16 von 17
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SGB
Management SummarySeite 17 von 17

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Datenstand: 03.11.2026, 03:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de