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241958 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Vorrang an Kreuzungen für Busse und Bahnen

Nummer
241958
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
30.10.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 30.10.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 19.03.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 19.03.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 155,5 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 241958-01 ST Bürgerantrag: Vorrang an Kreuzungen für Busse und Bahnen

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
241958
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
29.10.2024
Bürgerantrag: Vorrang an Kreuzungen für Busse
und Bahnen
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
10.12.2024 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Dieser Bürgerantrag fordert die Verwaltung und Politik konkret auf, dass der
ÖPNV an allen Kreuzungen wo er auch (mit Hilfe einer validen Fahrer- bzw
Kundenbefragung feststellbar) bislang noch nicht optimal läuft und dort daher
Fahrzeiten immer noch deutlich reduziert werden können - via Vorrangschal-
tung - beschleunigt wird.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2
Von:
Gesendet: Dienstag, 29. Oktober 2024 13:59
Betreff: Vorrang an Kreuzungen für ÖPNV durch StVG und StVO Neufassung
Ihr Antrag
Das Dez. III der Stadtverwaltung bedauerte in der Vergangenheit den SWB-ÖPNV-Kunden gegenüber, dass die
LSA-Beschleunigung für den ÖPNV für Busse und Bahnen in Bonn im Rahmen der verkehrsrechtlichen
Möglichkeiten nahezu ausgeschöpft und nahezu perfekt eingestellt ist und keinerlei Spielräume mehr für Vorrang
für ÖPNV-Kunden bestehen.
Durch die Neufassungen von StVG und StVO wurden mit dem Vorrang der Sicherheit vor der Leichtigkeit, der
Aufnahme neuer Ziele wie Klimaschutz und Städtebau und den Einstieg in die Abkehr von der Dominanz des
motorisierten Verkehrs auch durch einzelne Neuregelungen in der StVO wesentliche Weichen in Richtung
Zukunft gestellt. Dieser Bürgerantrag fordert die Verwaltung und Politik konkret auf, dass der ÖPNV an allen
Kreuzungen wo er auch (mit Hilfe einer validen Fahrer- bzw Kundenbefragung feststellbar) bislang noch nicht
optimal läuft und dort daher Fahrzeiten immer noch deutlich reduziert werden können - via Vorrangschaltung -
beschleunigt wird.
Begründung des Antrags
Sowohl in Beuel am Konrad-Adenauer-Platz, als auch am Bertha-von-Suttner-Platz, nicht zuletzt auch vor dem
Stadthaus ist zu beobachten, dass Bahnen oder Busse gerade die Kreuzung erreichen, aber dann Rot
bekommen bevor sie passieren kommen. Durch Vorrang an Kreuzungen können ebenfalls Fahrzeuge und
Personal eingespart werden, da die Umläufe schneller gelingen. Noch dazu wird Energie und Material eingespart,
da zusätzlich sehr viele Brems- und Wiederbeschleunigungsvorgänge entfallen. Für Fahrgäste wäre der ÖPNV
noch attraktiver und für viele Autofahrer eine Alternative zum Umstieg, wenn künftig das Ziel wäre, dass Busse
und Bahnen nicht mehr an Kreuzungen halten müssten und Zeit verlieren, sondern nur noch an den
vorgesehenen Haltestellen die Zeit nutzen, Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Auch für den motorisierten
Verkehr (Handwerker, Pflegedienste und Lieferdienste) wären Kreuzungen schneller wieder Grün, da die Busse
und Bahnen ja schneller durchkommen.
Es wird darüber hinaus hingewiesen auf "E Klima 2022" der FGSV: Empfehlungen zur Anwendung und
Weiterentwicklung von FGSV-Veröffentlichungen im Bereich Verkehr zur Erreichung von Klimaschutzzielen.
Klimarelevante Vorgaben, Standards und Handlungsoptionen zur Berücksichtigung bei der Planung, dem Entwurf
und dem Betrieb von Verkehrsangeboten und Verkehrsanlagen. Insbesondere Seite 18:
"Die Maßnahmen zur Reduzierung der Fahrtweiten der Kfz führen zu modalen Verlagerungen. Das
Angebot im Rad- und Fußverkehr und im ÖPNV muss insofern so ausgebaut werden, dass die verlagerte
Nachfrage bedient werden kann. Gleichzeitig entsteht durch diesen Ausbau ein Pull-Effekt, der zusätzliche
modale Verlagerungen mit sich bringt. Ergebnis: Mindestanforderungen an den Ausbau des Umweltverbundes."
Eine priorisierte Beschleunigung an Kreuzungen ist demnach als zeitnah erforderlich zu bewerten und
umzusetzen. Möglicherweise können solche Maßnahmen sogar ohne politischen Beschluß als "laufendes
Geschäft" der Stadtverwaltung beurteilt werden.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Mit herzlichem Gruß
--Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 21:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de