241952 · Einwohnerfrage
Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen
Kerndaten
- Nummer
- 241952
- Art
- Einwohnerfrage
- Veröffentlicht
- 30.10.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Einwohnerfrage öffentlich 241952 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Bezirksverwaltungsstelle Bonn Dezernat: Dez. I 28.10.2024 Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 26.11.2024 Kenntnisnahme Die Verwaltung möge zur Sitzung der Bezirksvertretung Bonn am 26.11.2024 nachfolgende Fragen zur klimagerechten Umgestaltung von Schulhöfen beant- worten: 1. An welchen Schulen im Stadtbezirk Bonn werden zurzeit Begrü- nungsmaßnahmen wie Fassadenbegrünung, Entsiegelung und/oder die (Teil-)Begrünung von Schulhöfen durchgeführt? 2. An welchen Schulen sind Begrünungsmaßnahmen geplant? Begründung: An vielen Grundschulen muss wegen des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung, an Gymnasien wegen der Umstellung von G8 auf G9 und wegen steigender Schüler*innenzahlen infolge von Migration ausgebaut, um- gebaut und erweitert werden. Wo immer möglich, könnten dabei auch Schulhö- fe neugestaltet werden. Das ist umso wichtiger, als Kinder und Jugendliche heute infolge des zuneh- menden Ganztagsbetriebs den größten Teil ihres Alltags auf dem Schulgelände verbringen. Die meisten Schulhöfe sind noch immer versiegelt, grau und trost- los, weder klimaangepasst noch lernförderlich. Schülerinnen und Schüler brau- chen Schulhöfe zum Lernen, Spielen, Toben, Naturerleben und Erholen. Ohne Pflanzenvielfalt, Freiflächen, „grüne Klassenzimmer“, Schulgärten, „wilde“ Ecken mit Büschen und Bäumen etc. ist das nicht möglich. Ein gegliederter grüner Schulhof fördert die unmittelbare Wahrnehmung der Natur und entlastet zudem als sogenannter „dritter Pädagoge“ das Schulpersonal. Das Klimaanpassungsgesetz, das zum 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, fordert von den Kommunen als Trägern öffentlicher Schulen Risikoanalysen und Kli- maanpassungsmaßnahmen. Schulhöfe bieten dafür bisher ungenutzte Potenti- alflächen. Auch mit geringen finanziellen Mitteln lassen sich in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern dort vor- bildlich grüne Oasen schaffen. Anlage/nSeite 1 von 3 Seite 2 1 Einwohnerfrage öff. (öffentlich) 2 Einwohnerfrage nöff. (nichtöffentlich)Seite 2 von 3 An die Bezirksverwaltungsstelle Bonn Bonn, den 27.10.2024 Zwei Einwohnerfragen Die Verwaltung möge zur Sitzung der Bezirksvertretung Bonn am 26.11.2024 nachfolgende Fragen zur klimagerechten Umgestaltung von Schulhöfen beantworten: An welchen Schulen im Stadtbezirk Bonn werden zurzeit Begrünungsmaßnahmen wie Fassadenbegrünung, Entsiegelung und/oder die (Teil)Begrünung von Schulhöfen durchgeführt? An welchen Schulen sind Begrünungsmaßnahmen geplant? Begründung: An vielen Grundschulen muss wegen des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreu- ung, an Gymnasien wegen der Umstellung von G8 auf G9 und wegen steigender Schüler*in- nenzahlen infolge von Migration ausgebaut, umgebaut und erweitert werden. Wo immer mög- lich, könnten dabei auch Schulhöfe neugestaltet werden. Das ist umso wichtiger, als Kinder und Jugendliche heute infolge des zunehmenden Ganz- tagsbetriebs den größten Teil ihres Alltags auf dem Schulgelände verbringen. Die meisten Schulhöfe sind noch immer versiegelt, grau und trostlos, weder klimaangepasst noch lernför- derlich. Schülerinnen und Schüler brauchen Schulhöfe zum Lernen, Spielen, Toben, Naturer- leben und Erholen. Ohne Pflanzenvielfalt, Freiflächen, „grüne Klassenzimmer“, Schulgärten, „wilde“ Ecken mit Büschen und Bäumen etc. ist das nicht möglich. Ein gegliederter grüner Schulhof fördert die unmittelbare Wahrnehmung der Natur und entlastet zudem als sogenann- ter „dritter Pädagoge“ das Schulpersonal. Das Klimaanpassungsgesetz, das zum 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, fordert von den Kom- munen als Trägern öffentlicher Schulen Risikoanalysen und Klimaanpassungsmaßnahmen. Schulhöfe bieten dafür bisher ungenutzte Potentialflächen. Auch mit geringen finanziellen Mit- teln lassen sich in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern dort vorbildlich grüne Oasen schaffen. Bonn, den 27.10.2024Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:05 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de