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241950-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Wärmenetzversorgung in Bonn - Stellungnahme der Verwaltung

Nummer
241950-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
28.11.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 10.12.2024 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 241950 Bürgerantrag: Wärmenetzversorgung in Bonn

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
241950-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
16.10.2024
Bürgerantrag: Wärmenetzversorgung in Bonn -
Stellungnahme der Verwaltung
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
10.12.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Seit Februar 2024 bis voraussichtlich Mai 2025 arbeitet die Verwaltung
zusammen mit dem Auftragnehmer Bonn-Netz und seinen Partnern an der
kommunalen Wärmeplanung. Folgende Zwischenergebnisse liegen bisher vor:
Im Mai 2024 wurden die Bestands- und Potenzialanalyse veröffentlicht
(Drucksache 240943), im Oktober 2024 Zielszenarien für die Jahre 2045 und
2035 sowie eine Wärmeversorgungskarte, die Hinweise gibt, wo eher eine
zentrale Versorgung über Wärmenetze und wo eher dezentrale, individuelle
Versorgung in Form von Wärmepumpen geeignet sind (Drucksache 241427).
Die Verwaltung teilt die grundsätzliche Einschätzung des Antragstellers, dass
die proaktive Erstellung von Machbarkeitsstudien und
Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei der Gewinnung von Investoren für die
Wärmewende hilfreich sein könnte.
Es ist finanziell aber nicht leistbar und planerisch auch nicht sinnvoll,
flächendeckend für ganz Bonn für alle Ortsteile BEW-Machbarkeitsstudien und
Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufzustellen. Auf Basis der Ergebnisse der
kommunalen Wärmeplanung sollte hier eine Fokussierung auf diejenigen
Gebiete der Wärmeversorgungskarte erfolgen, die für Wärmenetze
„wahrscheinlich geeignet“ (hellorange) und „sehr wahrscheinlich geeignet“
(dunkelorange) sind. Diese Eignungskarte wurde genau mit diesem Ziel
erarbeitet – nämlich zur Voreingrenzung, wo Wärmenetze geeignet sein
könnten.
Der kommunale Verteilnetzbetreiber Bonn Netz wird ab 2025 eigene
Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführen, um
erste Ausbauplanungen für die Fernwärme vorzulegen. Die Beteiligung von
Bürgerenergie-Genossenschaften am Aufbau von Wärmenetzen und
Wärmeversorgungsanlagen, insbesondere Nahwärme-Lösungen im Quartier,
ist wünschenswert und soll verwaltungsseitig unterstützt werden. Nach
Abschluss des Wärmeplans – voraussichtlich im Mai 2025 – kann geprüft
werden, ob und ggf. wo Wärmenetze aus Gründen der Versorgungssicherheit
so erstrebenswert sind, dass die Stadt zwecks Gewinnung von Investoren für
Nahwärmelösungen in Einzelfällen solche Machbarkeitsstudien undSeite 1 von 2
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Wirtschaftlichkeitsberechnungen proaktiv (ggf. gefördert) durchführen lässt.
Es wird empfohlen, dem Bürgerantrag in seiner ursprünglichen Fassung nicht
zuzustimmen. Es erscheint zugleich ratsam, im Einzelfall zu prüfen, ob zwecks
Gewinnung von Investoren für den Bau von Wärmeerzeugungsanlagen und
Wärmenetzen in einzelnen Ortsteilen Machbarkeitsstudien und
Wirtschaftlichkeitsberechnungen (ggf. über eine Förderung) durchgeführt
werden sollten.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de