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241914 · Antrag

Koalitionsantrag: Neue Anforderungen an Senior*innenarbeit als Teil des Demographischen Wandels

Nummer
241914
Art
Antrag
Veröffentlicht
25.10.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 25.10.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 03.12.2024

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Hauptausschusses 03.12.2024 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 14.11.2024 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 65,7 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 241914-01 ST Koalitionsantrag: Neue Anforderungen an Senior*innenarbeit als Teil des Demographischen Wandels

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Antrag
öffentlich
241914
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Prof. Dr. Detmar Jobst
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Peter Kox
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Claudia Falk
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Fabio Sánchez Copano
24.10.2024
Koalitionsantrag: Neue Anforderungen an
Senior*innenarbeit als Teil des Demographischen
Wandels
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
14.11.2024 Empfehlung
Hauptausschuss 03.12.2024 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Antragstellenden bitten die Verwaltung zu prüfen und darzulegen, ob und
welche Ergänzungen der Altenarbeit/Altenpolitik in Bonn erforderlich sind. Es
sollen u.a. die bestehenden Komponenten der Altenarbeit, wie das Haus der
Bonner Altenhilfe, der Pflegeplan, die SPOTs und Altenbegegnungsstellen
daraufhin untersucht werden, ob und wie sie zukünftige Entwicklungen
berücksichtigen.
Die Prüfung zielt auf die erwartbaren demografischen Veränderungen.
Besonderes Augenmerk sollte der aufsuchenden Arbeit mit dem Grundsatz
„ambulant vor stationär“ gelten, andererseits der Erreichbarkeit und örtlichen
Verteilung von Beratungs-, Pflege- und Teilhabeangeboten bzw. den
Quartiersstandards für Seniorinnen und Senioren. Für die wachsende Zahl
zugewanderter Menschen, die bei uns alt werden, gibt es bislang u. W. nur
Überlegungen, keine Versorgungskonzepte. Diese könnten, wie für die
gesamte Altenarbeit, (ehrenamtliche) Peer-Unterstützung und
generationenübergreifende Projekte einschließen. Schließlich sollte auch ein
Städtevergleich bzgl. der Standes der Altenarbeit/Altenpolitik berücksichtigt
werden. Die erbetene Prüfung soll durch die Bonner (Sozial-)Verwaltung
erfolgen.
Begründung
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2040 mehr als
83.820 Bonner Bürger*innen 65 Jahre und älter sein werden. Dies hat zur
Folge, dass zunehmend auch die Bonner Stadtgesellschaft geprägt sein wirdSeite 1 von 2
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von mehreren Generationen im Rentenalter, aktive jüngere Ältere, Ältere und
Hochbetagte, alle mit jeweils unterschiedlichen Ansprüchen und Bedarfen.
Veränderte Familienstrukturen sowie eine insgesamt höhere Mobilität führen
fortlaufend zu einer Abnahme familiärer und nachbarschaftlicher Einbindung
und Unterstützung. Erschwerend kommt hinzu, dass in Bonn mit steigender
Tendenz bereits heute fast 52% der Bürgerinnen/Bürger in Singlehaushalten
leben, sehr viele davon in der zweiten Lebenshälfte. Ältere sind somit
insgesamt stärker als früher auf gute Vernetzung, insbesondere aber auch auf
Unterstützung durch Dritte angewiesen.
Die bereits heute bestehenden Problemlagen wie schwindende Pflege-,
Unterstützungs- und Versorgungsmöglichkeiten, Fachkräftemangel oder
Vereinsamung werden sich auch in Bonn stark zuspitzen. Kommunen obliegt
gemäß § 71 SGB XII eine besondere Verantwortung für ihre älteren
Bürgerinnen und Bürger, der sie mit konkreten, zukunftsfähigen Konzepten und
zielgerichtetem Handeln nachkommen müssen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 01:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de