241810-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
FDP Antrag: Verbesserte Verkehrsführung Endenicher Ei B56, Bauphase 2025/2026
Kerndaten
- Nummer
- 241810-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 04.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 241810-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III FDP Antrag: Verbesserte Verkehrsführung Endenicher Ei B56, Bauphase 2025/2026 Beratungsfolge Rat 12.11.2024 Kenntnisnahme Ausschuss für Mobilität und Verkehr 05.12.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Bei Annahme des Antrags wird die Verwaltung den Vorschlag an die Autobahn GmbH weitergeben. Auf folgende Aspekte weist die Verwaltung für die Beratung des Antrags hin: Die Bundesstadt Bonn ist gegenüber der Autobahn GmbH nicht weisungsbefugt. Die Kosten für diese Maßnahme wären daher von der Stadt Bonn zu übernehmen. Die Aufgabe der Verkehrsbehörde besteht in erster Linie darin, auf den vorhandenen öffentlichen Wegeflächen Umleitungen anzuordnen. In einzelnen Fällen werden dabei Anpassungen zur Optimierung der Verkehrssituation vorgeschlagen und abgestimmt. Forderungen nach Ersatzbauten/Hilfsbrücken in diesem Umfang sind dagegen nicht Teil einer verkehrsrechtlichen Anordnung. Nach erster Sichtung des Vorschlags nimmt die Verwaltung weiterhin Stellung: Die skizzierte Brückentrasse überspannt neben den vier Richtungsfahrbahnen auch zwei Böschungen, den Mittelstreifen sowie Teile der Auf- und Abfahrt. Erforderlich wären hier Widerlager, von denen ungeklärt ist, wo sie bzw. eine unter Umständen erforderliche Mittelabstützung errichtet werden sollten. Die der Skizze folgend weitere Wegeführung des Radverkehrs verläuft in Längsrichtung auf der Auf- und Abfahrt und führt über zwei 90-Grad-Kurven am Brückenanfang und –ende auf den Ursprungsradweg. Hierbei wären die Querung der Kfz-Spuren sowie die unterschiedlichen Höhenlagen von Brücke und Straße zu berücksichtigen. Aufgrund der o.a. Ausführungen kann folgende, grundsätzliche Aussage getroffen werden: Die Errichtung einer solchen Brücke würde umfangreiche Planungsleistungen sowie statische Berechnungen erforderlich machen. Diese wären sehrSeite 1 von 2 Seite 2 zeitaufwendig und würden sich voraussichtlich nicht bis zur geplanten Änderung der Verkehrsführung umsetzen lassen. Die vorherige Inbetriebnahme einer solchen Hilfsbrücke würde folglich den Bauablauf am Endenicher Ei um voraussichtlich mehrere Monate verzögern. Neben der Verlängerung der Gesamtbauzeit würde dies zu massiven Nachtragsforderungen des Bauunternehmens führen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de