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241758 · Einwohnerfrage

Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen

Nummer
241758
Art
Einwohnerfrage
Veröffentlicht
09.10.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.11.2024 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 241758-01 ST Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen
  2. 241758-02 ST Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen

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Einwohnerfrage
öffentlich
241758
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Bezirksverwaltungsstelle Bad Godesberg
Dezernat:
Dez. I
08.10.2024
Klimagerechte Umgestaltung von Schulhöfen
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 30.10.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Einwohnerfragen:
An welchen Schulen in Bad Godesberg werden zurzeit Begrünungsmaßnah-
men wie Fassadenbegrünung, Entsiegelung und/oder die (Teil-)Begrünung von
Schulhöfen durchgeführt?
An welchen Schulen sind Begrünungsmaßnahmen geplant?
Begründung:
An vielen Grundschulen muss wegen des kommenden Rechtsanspruchs auf
Ganztagsbe-treuung, an Gymnasien wegen der Umstellung von G8 auf G9 und
wegen steigender Schü-ler*innenzahlen infolge von Migration ausgebaut, um-
gebaut und erweitert werden. Wo immer möglich, könnten dabei auch Schulhö-
fe neugestaltet werden.
Das ist umso wichtiger, als Kinder und Jugendliche heute infolge des zuneh-
menden Ganz-tagsbetriebs den größten Teil ihres Alltags auf dem Schulgelän-
de verbringen. Die meisten Schulhöfe sind noch immer versiegelt, grau und
trostlos, weder klimaangepasst noch lernför-derlich. Schülerinnen und Schüler
brauchen Schulhöfe zum Lernen, Spielen, Toben, Naturer-leben und Erholen.
Ohne Pflanzenvielfalt, Freiflächen, Draußenlernorte, Schulgärten, „wilde“ Ecken
mit Büschen und Bäumen etc. ist das nicht möglich. Ein gegliederter grüner
Schulhof fördert die unmittelbare Wahrnehmung der Natur und entlastet zudem
als sogenannter „drit-ter Pädagoge“ das Schulpersonal.
Das Klimaanpassungsgesetz, das zum 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, fordert
von den Kommunen als Trägern öffentlicher Schulen Risikoanalysen und Kli-
maanpassungsmaßnah-men. Schulhöfe bieten dafür bisher ungenutzte Poten-
tialflächen. Auch mit geringen finanziel-len Mitteln lassen sich in Kooperation
mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern dort
vorbildlich grüne Oasen schaffen.
Anlage/n
1 Einwohnerfrage zur Schulhofbegrünung ö (öffentlich)
2 Einwohnerfragen zur Schulhofbegrünung n-ö (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
An die Bezirksverwaltungsstelle Bonn Bad Godesberg
Bonn, den 08. Oktober 2024
Zwei Einwohnerfragen
Die Verwaltung möge zur Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 30.10. 2024
nachfolgende Fragen zur klimagerechten Umgestaltung von Schulhöfen beantworten:
An welchen Schulen in Bad Godesberg werden zurzeit Begrünungsmaßnahmen wie
Fassadenbegrünung, Entsiegelung und/oder die (Teil-)Begrünung von Schulhöfen
durchgeführt?
An welchen Schulen sind Begrünungsmaßnahmen geplant?
Begründung:
An vielen Grundschulen muss wegen des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung, an
Gymnasien wegen der Umstellung von G8 auf G9 und wegen steigender Schüler*innenzahlen infolge
von Migration ausgebaut, umgebaut und erweitert werden. Wo immer
möglich, könnten dabei auch Schulhöfe neugestaltet werden.
Das ist umso wichtiger, als Kinder und Jugendliche heute infolge des zunehmenden Ganztagsbetriebs
den größten Teil ihres Alltags auf dem Schulgelände verbringen. Die meisten
Schulhöfe sind noch immer versiegelt, grau und trostlos, weder klimaangepasst noch lernförderlich.
Schülerinnen und Schüler brauchen Schulhöfe zum Lernen, Spielen, Toben, Naturerleben und
Erholen. Ohne Pflanzenvielfalt, Freiflächen, Draußenlernorte, Schulgärten, „wilde“
Ecken mit Büschen und Bäumen etc. ist das nicht möglich. Ein gegliederter grüner Schulhof
fördert die unmittelbare Wahrnehmung der Natur und entlastet zudem als sogenannter „dritter
Pädagoge“ das Schulpersonal.
Das Klimaanpassungsgesetz, das zum 1. Juli 2024 in Kraft getreten ist, fordert von den
Kommunen als Trägern öffentlicher Schulen Risikoanalysen und Klimaanpassungsmaßnahmen.
Schulhöfe bieten dafür bisher ungenutzte Potentialflächen. Auch mit geringen finanziellen Mitteln
lassen sich in Kooperation mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern
sowie deren Eltern dort vorbildlich grüne Oasen schaffen.
Bonn, den 08. 10. 2024Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 20:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de