241666 · Beschlussvorlage
Klimaplan Steckbrief 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! – Smarte Thermostate für Mieter*innen
Kerndaten
- Nummer
- 241666
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 14.10.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Untergeordnet
- Klimaplan Steckbrief 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! – Smarte Thermostate für Mieter*innen hier: Verweis auf den Abschlussbericht unter DS 241666-04 zur Beantwortung der Großen Anfrage des BBB DS 241666-02
- BBB-Anfrage Klimaplan Smarte Thermostate für Mieter Drucksachengruppe 241666
- Klimaplan Steckbrief 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! – Smarte Thermostate für Mieter*innen
- Klimaplan Steckbrief 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! – Smarte Thermostate für Mieter*innen hier: Auswertung und Abschlussbericht
- Vertagungsbitte zur BBB-Anfrage Klimaplan Smarte Thermostate für Mieter Drucksachengruppe 241666
Volltext
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Beschlussvorlage öffentlich 241666 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB Klimaplan Steckbrief 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! – Smarte Thermostate für Mieter*innen Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 29.10.2024 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 31.10.2024 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird entsprechend des beschlossenen Änderungsantrages zu Punkt 6.4 des Bonner Klimaplans(DS 222006, 222006-41 AA)beauftragt, 50.000 Euro aus dem Sachmittel- Ansatz des Steckbriefs 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! für die Ausgabe von „smarten“ Thermostaten zu verwenden und nach dem entwickelten Konzept umzusetzen. Begründung Durch das Heizen von Gebäuden entsteht ein erheblicher Anteil der lokalen CO2 Emissionen. Auch, wenn Mieterinnen und Mieter keinen Einfluss auf die in ihrer Wohnung genutzte Heizungstechnologie haben, kann das Nutzungsverhalten den Energieverbrauch deutlich beeinflussen und damit unmittelbar zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen. Smarte Thermostate ermöglichen eine bedarfsangepasste Steuerung von Heizkörpern oder Heizkreisverteilern. Mieterinnen und Mieter können durch die Nutzung von smarten Thermostaten nicht nur Energie sondern auch Heizkosten einsparen. Zur sozialverträglich Ausgestaltung des Bonner Klimaplans wurde die Verwaltung im Rahmen des Steckbriefs "4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt!" unter Punkt 4 des Änderungsantrages 41 damit beauftragt,mindestens 50.000 Euro für die Ausgabe von „smarten“ Thermostaten für Bonn Ausweis Inhaber*innen vorzusehen und ein Konzept für die Vergabe zu entwickeln. Die Verwaltung schlägt vor, zunächst einmalig aus den Sachmitteln 2024 des Steckbriefes 4.2.2.4 50.000 € für die Ausgabe von Smarten Thermostaten einzusetzen. Die Federführung des Steckbriefes 4.2.2.4. liegt bei der Bonner Energie Agentur e.V.. Die Ausgabe der smarten Thermostate soll als Projekt durch das Programmbüro Klimaneutrales Bonn 2035 in Kooperation mit der Bonner Energie Agentur, den Stadtwerken Bonn, dem Quartiersmanagement, dem Deutschen Mieterbund und der Verbraucherzentrale umgesetzt werden. DieSeite 1 von 5 Seite 2 Verwaltung schlägt vor, dass Bürger*innen mit Bonn-Ausweis antragsberechtigt sein sollen. Verfahrensvorschlag Mit der Auswahl und Beschaffung der Smarten Thermostate sollen die Stadtwerke Bonn beauftragt werden. Dafür wird Ihnen das Budget von 50.000 Euro (brutto) bereitgestellt. Die Beauftragung läuft bis zum 31.03.25. Für die Zuteilung der Smarten Thermostate ist ein vereinfachter Anmeldeprozess auf einem eigens gestalteten Online-Formular vorgesehen. In der Reihenfolge des Antragseingangs soll eine Auswahl an Abhol-Tagen angeboten werden, aus der die Bewerbenden Termine zur Ausgabe der Geräte möglichst im nächstgelegenen Quartiersmanagement entnehmen können. Pro Haushalt können max. 5 Geräte beantragt werden. Voraussetzung für die Ausgabe der Geräte ist die Vorlage des Bonn-Ausweises sowie die Bestätigung der Nutzung der Thermostate zum Eigenbedarf. Die Information und Beratung der Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeit, Smarte Thermostate zu erlangen, sollen in den Quartiersmanagements, durch den Deutschen Mieterbund und im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Beratungsgesprächen der Verbraucherzentrale und der Bonner Energie Agentur erfolgen.Die Partner sind als Anlaufstellen etabliert und verfügen über direkte Ansprechpersonen vor Ort. Um auf das Angebot aufmerksam zu machen, werden Flyer erstellt, die per QR-Code auf die entsprechendeWebsite mit FAQs zu Smarten Thermostaten und den Ausgabeprozess verweisen. Für die Erläuterung der Installation und derProgrammierfunktionen der Smarten Thermostate, wirdim Rahmen der Zusage-Mailals Handreichung eine Video-Anleitung der Verbraucherzentrale versendet. Öffentlichkeitsarbeit Das Angebot soll vorab durch eine Pressemitteilung, Social Media sowie über verschiedene Kanäle des Quartiersmanagements beworben werden. Zudem werden (mehrsprachige) Flyer in Quartiersbüros, beim Deutschen Mieterbund und bei Informationsveranstaltungen der Verbraucherzentrale ausgeteilt. Es wird angestrebt eine Begleitung von einzelnen Haushalten durchzuführen (z.B. per Foto- oder Videotermin), um die Aktion präsent zu machen und somit mehr Menschen für den sparsamen Umgang mit Heizenergie zu sensibilisieren und aktivieren. Die Bereitschaft dazu wird innerhalb der Antragstellung abgefragt. Ebenso soll im Nachgang eine Evaluationsfragebogen durchgeführt werden, um mögliche Energie-Einsparungen erfahrbar zu machen sowie für mögliche zukünftige Projekte Verbesserungen im Vergabeprozess zu identifizieren. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.02.00.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.04 Strategische ProgrammsteuerungSeite 2 von 5 Seite 3 Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 50.000,00 € 102000103 72.1000 2024 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Konzept_Smarte Thermostate (öffentlich)Seite 3 von 5 Konzept: Smarte Thermostate Hintergrund Steckbrief aus Klimaplan - Gebäude: 4.2.2.4 Initiative Sparen jetzt! Ergänzung Ratsbeschluss Klimaplan vom 23.03.2023: Die Zielgruppe wird erweitert um Mieter*innen mit Bonn-Ausweis. Die Verwaltung wird beauftragt, mindestens 50.000 Euro aus dem Sachmittel- Ansatz für die Zurverfügungstellung von „smarten“ Thermostaten vorzusehen, und entwickelt ein Konzept für die Vergabe an Interessierte. Im Rahmen des Bonner Klimaplans stehen der Stadt Bonn aus dem Sachmittel-Ansatz 50.000 Euro zur Verfügung, um an diese Mieter*innen Smarte Thermostate zu verteilen. Ziel ist es, eine möglichst unbürokratische Vergabe zu ermöglichen. Für ein entsprechendes Vorgehen wird hiermit ein Konzept vorgelegt. Heizungsanlagen stellen erhebliche CO2-Emittenten da, auf deren Art Mieter*innen keinen Einfluss haben, deren Inanspruchnahme sie jedoch beeinflussen können. Smarte Thermostate helfen dabei, den Verbrauch zu regulieren, indem sie per Smartphone-App gesteuert werden können und ein planmäßiges, bedarfsangepasstes Heizen ermöglichen. Somit können Energie und Kosten eingespart werden. Die Maßnahme ist ein Ansatz im Rahmen einer sozialverträglichen Ausgestaltung des Bonner Klimaplans. Antragsberechtigt sind Bürger*innen mit Bonn-Ausweis. Das vorliegende Konzept wurde mit allen Beteiligten abgestimmt. Die Federführung des Steckbriefes 4.2.2.4 liegt bei der BEA. Die Vergabe der smarten Thermostate wird darin als gesondertes Projekt von OB-23 in Kooperation mit den SWB, der BEA, dem Quartiersmanagement, des Deutschen Mieterbundes und der Verbraucherzentrale umgesetzt. Dies ermöglicht das Projekt schon vorgreifend umzusetzen. Smarte Thermostate an den Heizkörpern können eine wichtige Stellschraube für die Reduzierung der Heizkosten sein. Um die Funktion der Thermostate vollends zu nutzen wird geraten jeden Heizkörper damit auszustatten. Ein Thermostat-Wechsel kann meist unkompliziert ohne handwerkliche Unterstützung erfolgen. Entsprechend der Kosten für aktuell angebotene Thermostate beläuft sich die maximale Anzahl der möglichen geförderten Haushalte auf 300 (bei 6 Thermostaten/Haushalt) bis 600 (bei 3 Thermostaten/Haushalt) Haushalte. Beauftragung Für die Auswahl und Besorgung der Smarten Thermostate werden die Stadtwerke beauftragt. Dafür wird Ihnen das Budget von 50.000 Euro (brutto) bereitgestellt. Die Beauftragung läuft bis zum 31.03.25. Verteilung Die Informierung und Beratung zu der Vergabe soll im Quartiersmanagement sowie in Beratungen des Deutschen Mieterbundes stattfinden. Darüber hinaus wird im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Beratungen der Verbraucherzentrale auf das Angebot aufmerksam gemacht. Dabei würden Informationen zur Sensibilisierung verbreitet sowie ebenfalls die Flyer zur Bewerbung/Anmeldung ausgehändigt werden. Da die Verbraucherzentrale mit Expert*innenwissen dabei direkt vor Ort zur Verfügung steht, wäre eine direkte Beratung möglich. Dies sind bereits als Anlaufstelle im Quartier etabliert und bieten eine direkte Ansprechperson vor Ort. Um auf das Angebot aufmerksam zu machen, werden Flyer erstellt und zur Verfügung gestellt, die auf die entsprechende Website mit sowohl FAQs zu den Smarten Thermostaten und dem Vergabeprozess verweisen als auch per QR-Code zu einem Online-Formular zur Bewerbung/Anmeldung führen. Durch diese wird eineSeite 4 von 5 Bedarfsabfrage für Interessierte gestellt, die eigenständig oder in den entsprechenden Beratungsgesprächen vor Ort ausgefüllt wird und anhand dessen der Bedarf, die Art und Menge der Thermostate eingestuft wird. Des Weiteren wird daraus eine Ansprechperson (klimaschutz@Bonn.de) ersichtlich, an die sich bei Fragen gewendet werden kann. Die Antragstellung über das Online-Formular dient dazu den Bedarf sowie den Umfang der nötigen Thermostate zu erfassen. Dabei wird u.a. abgefragt: Wie viele Personen leben in dem Haushalt? Wie viele Heizkörper gibt es? Wie groß ist die Wohnfläche? Wie viele Zimmer hat der Haushalt? Was ist der derzeitige Energieverbrauch beim Heizen/Heizkosten? WLAN vorhanden ja/nein? Nach Prüfung der Bewerbungen werden entsprechende Zu- und Absagen per E-Mail-Verteiler versendet. Die Entscheidung über die Berücksichtigung bei geeigneten Bewerbungen fällt entsprechend des zeitlichen Eingangs. Nach der Entscheidung werden Rückmeldungen versendet, denen eine Auswahl an Abhol- Tagen beiliegt, aus der die Bewerber*innen wählen können. Rückfragen werden per E-Mail beantwortet. Die Ausgabe der Thermostate ist für November/Dezember vorgesehen und könnte aufgrund der begrenzten Menge direkt in Räumlichkeiten des Quartiersmanagements stattfinden. Dafür werden festen Ausgabetermine festgelegt, von denen alle Interessierten einen Tag auswählen können. Die Thermostate könnten direkt dorthin bestellt werden, wenn die Quittierung an die SWB geht. Zur Erfassung und Kontrolle werden entsprechende Listen angefertigt, in denen eine Abholung dokumentiert wird. Sinnvoll dabei wäre zudem die Erfassung der PLZ, um im Anschluss einen kartographischen Überblick zu erstellen, wo das Angebot genutzt wurde und welche Stadtteile erreicht wurden. Als Handreichung zur selbstständigen Installation der Thermostate wird im Rahmen der Zusage-Mail eine Video-Anleitung der Verbraucherzentrale versendet. Wichtig für eine angestrebte Energieeinsparung ist, dass die Programmierfunktionen der Smarten Thermostate verstanden und genutzt werden. Über das Angebot der Smarten Thermostate wird vorab durch eine Pressemitteilung im Generalanzeiger sowie über verschiedene Kanäle des Quartiersmanagements aufgerufen. Zudem werden (mehrsprachige) Flyer in den Quartiersbüros ausgeteilt. Die Verteilung Smarter Thermostate nach diesem Konzept findet zunächst einmalig statt. Auf längerfristige Sicht könnte sie im Förderprogramm sozialgerechte Altbaumodernisierung, welches im Programmbüro Soziale Gerechtigkeit angesiedelt ist, aufgenommen werden. Es wird angestrebt eine Begleitung von einzelnen Haushalten durchzuführen (z.B. per Foto- oder Videotermin), um das Thema und die Aktion präsent zu machen. Die Bereitschaft dazu wird innerhalb der Antragstellung abgefragt. Nach der Durchführung soll eine Evaluierung des Verfahrens angestrebt werden. Zu diesem Zweck soll vorab im Anmeldefragebogen das Einverständnis für einen Evaluations- Fragebogen abgefragt werden, um den Nutzen und mögliche Verbesserungen für zukünftige Projekte zu identifizieren.Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de