241657 · Mitteilungsvorlage
Bericht zu bedeutenden Verkehrsprojekten
Kerndaten
- Nummer
- 241657
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 24.09.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 241657 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Bericht zu bedeutenden Verkehrsprojekten Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 10.10.2024 Kenntnisnahme Mitteilung: Entsprechend Beschluss des Hauptausschusses vom 02.11.2023 (DS 231817) berichtet die Verwaltung mit beigefügter Liste über den Sachstand bzw. die Fortschritte der folgenden bedeutenden Verkehrsprojekte: · Zentraler Busbahnhof (ZOB) · Seilbahn · Stadtbahn-Verlängerung Buschdorf · Westbahn · Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln · Nahverkehrsplan · Rad- und Fußbrücken Zusätzlich wurde die Liste um die ehemals Viktoria- bzw. heute Westerwellebrücke ergänzt. Anlage/n 1 Aktueller Sachstand 61 (öffentlich) 2 Aktueller Sachstand 66 (öffentlich)Seite 1 von 5 Aktueller Sachstand 61 Regelmäßiger Bericht zu bedeutenden Verkehrprojekten Beschluss des Hauptausschusses vom 02.11.2023 - DS 231817 Amt 61 Maßnahme / Aktueller Sachstand ZOB Derzeit erarbeitet die Verwaltung zusammen mit dem für das Projekt beauftragten Architekturbüro an der Prüfung der eingegangen Rückmeldungen, um Aspekte zu identifizieren, die entweder zum jetzigen Planungsstand oder im weiteren Planungsverlauf berücksichtigt werden müssen. Aufgrund der zahlreichen und teilweise umfangreichen Rückmeldungen dauert dies länger als ursprünglich geplant. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse der Politik zur Information und zum Beschluss vorgelegt. Dies ist aufgrund der Datierung der Gremien und den damit einhergehenden Fristen im November und Dezember 2024 möglich (BV Bonn 26.11., MoVe 05.12., Rat 12.12.). Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln Für die Planung einer rechtsrheinischen Stadtbahn Bonn – Niederkassel – Köln ist der Rhein-Sieg-Kreis federführend. Zur Zeit laufen die Abtimmungen für die Ausschreibungen zum Projektmanagement und zur UVS. Ein Lenkungskreis mit Teilnahme der Stadt Bonn ist eingerichtet. Die Ausschreibung der weiteren Planungsleistungen wird vorbereitet. Die öffentlich rechtliche Vereinbarung zwischen den am Projekt Beteiligten ist abgeschlossen. Nahverkehrsplan In den vergangenen Wochen fanden verwaltungsinterne Vorbereitung für die Neuaufstellung des Nahverkehrsplans statt. Der Grundsatzbeschluss zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans wurde vor der Sommerpause in die politischen Gremien eingebracht werden. Die politische Beratung steht hier aus. Brücke K12n Eine nötige Artenschutzprüfung hat stattgefunden Die Verwaltungsvereinbarung zwischen den Kommunen Bonn und Alfter befindet sich in der Vorbereitung. # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 2 von 5 Aktueller Sachstand 66 Regelmäßiger Bericht zu bedeutenden Verkehrprojekten Beschluss des Hauptausschusses vom 02.11.2023 - DS 231817 Amt 66 Maßnahme / Aktueller Sachstand Seilbahn In der aktuell bearbeiteten Vorplanungsphase der Seilbahn wurde die Trasse sowohl in ihrem Höhenverlauf als auch teilweise in ihrer Lage an wesentliche örtliche Zwangspunkte wie z.B. Bahnquerungen, Straßenräume etc. angepasst. Fortlaufend haben die Ergebnisse der zurzeit mit substanziell betroffenen Anliegern entlang der Trasse geführten Abstimmungsgespräche Einfluss auf die weitere Optimierung der Trasse. Zur fundierten Ermittlung sämtlicher Planungsrandbedingungen sind auch erste Stufen von Gutachten verschiedener Fachbereiche notwendig wie z.B. meteorologische- und aerodynamische Gutachten, geotechnische Gutachten, naturschutzfachliche Gutachten, Schallschutz etc. Ein Großteil der für die spätere Ausschreibung des Seilbahnherstellers notwendigen Vorgutachten wurde bereits vergeben und befindet sich in der Ausführung. Im Rahmen des geotechnischen Vorgutachtens beispielsweise werden aktuell bereits die ersten Baugrunderkundungsarbeiten am Venusberghang und in den Rheinauen durchgeführt. Zu den Windgutachten liegen bereits erste Ergebnisse vor. Die beauftragten Gutachten werden im Laufe des Jahres bearbeitet und deren Ergebnisse fließen in die funktionale Ausschreibung zum Seilbahnhersteller ein. Über den aktuellen Sachstand wurde am 27. April ein Anliegendenforum im Stadtteilzentrum Dottendorf gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dörner durchgeführt. Über 300 Anmeldungen von Anwohner*innen der Trasse lagen vor. Insgesamt wurde in zwei Gruppen vormittags und nachmittags an acht Expert*innenabteilungen in kleinen Gruppen der Sachstand vermittelt. Fragen und Anregungen der Anwohnerschaft wurden erfasst und werden auf der Homepage bis Juni aufgearbeitet. Der spätere Betrieb der Seilbahn wird durch die SWB als kommunales Verkehrsunternehmen erfolgen. Ein frühzeitiges Einbinden der SWB bereits in der Planungsphase ist folglich angezeigt, um die Belange des Betriebs (Personal/Arbeitsabläufe) von Anfang an zu berücksichtigen. Dies führte zum Bestreben, ein gemeinsames "Planungsteam Seilbahn" von SWB und Stadt Bonn zu bilden. Aktuell führen die SWB ein Vergabeverfahren zur Beauftragung einer Projektsteuerung durch, die mit dem Seilbahnplaner und weiteren neu hinzukommenden Fachplaner*innen (Architektur, Tragwerksplanung, Spezialist*innen für Technische Gebäudeausrüstung etc.) die Vorplanung in größerer fachlicher Breite vorantreibt. Dies ist zur Erstellung der funktionalen Vergabeunterlagen für die Beauftragung des Seilbahnherstellers notwendig. Als nächster großer Meilenstein wird die Seilbahnherstellung bereits zur Leistungsphase 3 der Planung, der sogenannten Entwurfsphase, ausgeschrieben. Es ist vorgesehen, dass der Hersteller die Planung der Seilbahn bereits ab diesem Zeitpunkt unter Berücksichtigung seiner firmenspezifischen Module und Patente weiter bis in die Ausführungsplanung vorantreibt, das Planfeststellungsverfahren begleitet und schließlich die Seilbahn baut. Aktualisierung: Derzeit wird das Lärmschutzgutachten erarbeitet. Hier wird im ersten Schritt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie der rechtliche Weg zur Einordnung der Seilbahn in den Schallschutzverordnungen aufgezeigt. Weiterhin befinden wir uns in enger Abstimmung mit den Betroffenen der Seilbahntrasse wie UKB / DHL etc. Brandschutztechnische Belange werden betrachtet. Die Bietergespräche für die Vergabe der Projektsteuerung laufen gerade bei den SWB. Diese wird voraussichtlich erst bis Ende des 1. Quartals 25 beauftragt werden können. Durch die verspätete Vergabe ist eine Verzögerung im Projekt nicht auszuschließen. Am 21. September findet eine Kinder- und Jugendwerkstatt zur Seilbahn im Wasserland statt. # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 3 von 5 Aktueller Sachstand 66 Stadtbahnverlängerung Buschdorf Die HGK / Stadtwerke Köln werden erneut angeschrieben, um den Grundstückserwerb für die Bahntrasse abzuschließen; die generelle Bereitschaft zum Verkauf wurde signalisiert. Der Grunderwerb einer Lagerhalle an der Friedrich-Wöhler-Straße wird mit dem Amt für Wirtschaftsförderung abgestimmt. Die Erstellung der standardisierten Bewertung wurde dem Verkehrsministerium bei mehreren Abstimmungsterminen vorgestellt. Änderungen aus den Abstimmungen werden eingearbeitet. Der Abschluss der standardisierten Bewertung steht bevor. Die Vorlage zur Information der politischen Gremien wird zurzeit abgestimmt. Aktualisierung: Die Planung wird entsprechend Ratsbeschluss vom 29.08.2024 fortgeführt. Westbahn Auf Basis der 2020 beschlossenen Vorzugsvariante für den Abschnitt Thomas-Mann-Straße bis Provinzialstraße wurden verschiedene Trassenführungen entwickelt. Zur Vorstellung der standardisierten Bewertung und zur Auswahl der Trassenführung für die weitere Planung ist eine Vorzugsvariante den Gremien vorgelegt und durch diese beschlossen worden. Aktuell erfolgt die Projektvorstellung bei der DB. Kurzfristig wird der zweite Abstimmungstermin mit dem Verkehrsministerien von Land und Bund bezüglich der standardisierten Bewertung stattfinden. Parallel wird die Ausarbeitung der Vorzugsvariante fortgeführt. Brücke Immenburgstraße / BAB (ohne Änderung) Aufgrund der Beschlusslage, die Brücke vor dem Umbau der BAB zu errichten, ist der Erwerb weiterer Grundstücke und der Umbau von Zufahrten zu Grundstücken erforderlich. Das Ergebnis der Gespräche und Kaufverhandlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern ist abzuwarten. Weiterhin soll das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau BAB 565 abgewartet werden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass ein Enteignungsverfahren voraussichtlich länger dauern wird, als die Umsetzung des ursprünglichen Entwurfs der Verwaltung im Rahmen des Umbaus der Autobahn. Brücke Am Propsthof (ohne Änderung) Der Baubeginn kann erst nach Abschluss der Grundstücksgeschäfte erfolgen, ein Termin ist im Moment nicht absehbar. Die Beantragung eventueller Fördermittel kann erst nach Kenntnis des möglichen Baubeginns erfolgen. Als Übergangslösung wird geprüft, eine signalsierte Führung des Radverkehrs über die Straße Am Probsthof zu ermöglichen. Brücke Innovationsdreieck # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 4 von 5 Aktueller Sachstand 66 Die Umsetzung der Brücke Immenburgstraße über die DB wird aktuell mit dem Zeitziel der DB- Sperrpausennutzung für Dezember 2025 zusammen mit der QBW geplant. Hierzu sind aktuell die Ingenieurleistungen (Lph. 1-9), sowie die Bodenerkundungsarbeiten und die Artenschutzprüfung 1 beauftragt. Ergänzend läuft die Beauftragung des "Bauüberwachers Bahn". Förderanträge wurden bei der Bezirksregierung Köln und go.Rheinland eingereicht. Erste Bohrungen wurden im Juli durchgeführt. Die Förderfähigkeit wird momentan mit der BezReg besprochen. Aufgrund der Nähe zur Viktoriabrücke und dem um 30 % gekürzten Budget der BezReg konnte bisher noch keine Förderung für 2025 durch die BezReg bestätigt werden. Aktualisierung: Gemeinsam mit der SWB bzw. QWB wurde der ursprüngliche Zeitplan verworfen, da er nicht umsetzbar ist. Der Einhub des Brückenüberbaus nun für das Jahr 2028 (Sperrpausen im Rahmen des Hochleistungskorridors) geplant. Rheinquerung Fuß/Rad In einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Standorte gesichtet und auf ihre Machbarkeit untersucht. Für die Bestimmung von Vorzugsvarianten wird im nächsten Schritt eine Potenzialanalyse erstellt, in der u.a. die Integration in das Radverkehrsnetz untersucht wird. Ein Angebot liegt bereits vor. Hierzu wird aktuell vom Stadtplanungsamt geprüft, ob die Potenzialanalyse personell betreut und beauftragt werden kann. Nach Bestimmung der Vorzugsvarianten und Beteiligung der politischen Gremien zu den Ergebnissen soll eine Bürgerbeteiligung stattfinden. Aktualisierung: Die Potenzialanalyse ist beauftragt. Erste Ergebnisse sind laut Stadtplanungsamt im 1. Quartal 2025 zu erwarten. # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de