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241455 · Antrag

CDU-Antrag: Wärmeschutz in Kitas und Schulen

Nummer
241455
Art
Antrag
Veröffentlicht
08.11.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 08.11.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 12.12.2024

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 11.12.2024 Empfehlung
  2. Sitzung des Schulausschusses 26.11.2024 Empfehlung
  3. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 27.11.2024 Empfehlung
  4. Sitzung des Rates 12.12.2024 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 68,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 241455-01 ST Wärmeschutz in Kitas und Schulen
  2. 241455-03 ST Wärmeschutz in Kitas und Schulen
  3. 241455-02 ST Wärmeschutz in Kitas und Schulen
  4. 241455-04 ST Wärmeschutz in Kitas und Schulen

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Text anzeigen (3.600 Zeichen)
Antrag
öffentlich
241455
Antragsteller/in:
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Enno Schaumburg
Georg Schäfer
Feyza Yildiz
21.08.2024
CDU-Antrag: Wärmeschutz in Kitas und Schulen
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 11.09.2024 Empfehlung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 25.09.2024 Empfehlung
Schulausschuss 26.11.2024 Empfehlung
Rat 12.12.2024 Entscheidung
Inhalt des Antrags
1. Situation der Kita Swimmy:
Die Verwaltung möge zum aktuellen Sachstand der Situation bezogen auf die
Wärmebelastung der Kita Swimmy berichten. Dabei ist darauf einzugehen,
welche Maßnahmen ergriffen worden sind, bzw. sich in Planung oder
Umsetzung befinden.
2. Untersuchung und Sofortmaßnahmen:
Die Verwaltung prüft den Handlungsbedarf an Kitas und Schulen hinsichtlich
des Wärmeschutzes. Mit Priorität sind Kitas in vergleichbarer Bauweise der Kita
Swimmy zu prüfen, da hier offensichtlich erhöhter Handlungsbedarf besteht.
Hierzu gehört die Bewertung der bestehenden Wärme- und
Sonnenschutzmaßnahmen sowie die Identifizierung zusätzlicher
Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der Raumtemperaturen. Es sind temporäre
Maßnahmen zu ergreifen, um die Temperaturen zu senken. Dazu zählen die
sofortige Installation mobiler Klimageräte oder Verdunstungskühler, sofern dies
kurzfristig möglich ist, und die Anbringung von effektiven Außenjalousien und -
rollläden an den Fenstern.
3. Langfristige Verbesserungen:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein langfristiges Konzept zur
Verbesserung des Wärmeschutzes in Kitas und Schulen zu entwickeln. Dieses
Konzept soll alle baulichen und technischen Maßnahmen umfassen, die
erforderlich sind, um eine angemessene Temperaturregelung zu gewährleisten.
Dazu zählen unter anderem die Ausstattung mit geeigneten Lüftungs- und
Klimaanlagen sowie die Überprüfung und Anpassung der Fenster- und
Rollosysteme.
4. Kosten und Finanzierung:Seite 1 von 2
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Die Stadtverwaltung wird beauftragt, eine detaillierte Kostenaufstellung für die
erforderlichen Maßnahmen zu erstellen und die Finanzierung durch den
städtischen Haushalt oder andere geeignete Quellen zu sichern.
5. Koordination und Kommunikation:
a. Die Verwaltung wird aufgefordert, regelmäßig den Gremien über den
festgestellten Handlungsbedarf, den Status der Planung und die Umsetzung
der Maßnahmen zu berichten.
b. Es ist sicherzustellen, dass die Kita- und Schulleitungen in die Planungen
einbezogen werden, um ihre Expertise und Bedürfnisse zu berücksichtigen.
6. Krisenmanagement:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein Krisenmanagementsystem zu
etablieren, um künftig bei extremen Wetterbedingungen schnell und effektiv auf
Temperaturprobleme in städtischen Einrichtungen, auch bei defekten Lüftungs-
und Klimaanlagen, reagieren zu können.
Begründung
Die Antragsteller nehmen die Probleme mit der Wärmeregulierung der Kita
Swimmy, über die der General-Anzeiger berichtete, zum Anlass, das Thema
aufzugreifen. Die Kita Swimmy ist wohl die erste Bonner Kita, die aufgrund
extrem hoher Temperaturen schließen musste. Wie die Antragsteller erfahren
haben, stehen hier erste Sofortmaßnahmen unmittelbar vor der Ausführung.
Die bestehenden Sonnenschutz- und Lüftungssysteme sind vermutlich in vielen
Bonner Kitas und Schulen unzureichend und nicht auf die extremen
Sommerbedingungen ausgelegt. Dies gefährdet nicht nur das Wohlbefinden
der betreuten Kinder, sondern auch die Gesundheit und Arbeitsbedingungen
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dringende Maßnahmen sind erforderlich,
um sowohl kurzfristige Erleichterungen zu schaffen als auch langfristig eine
nachhaltige Lösung zu finden.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de