241439 · Beschlussvorlage
Entwicklung Digitales Jugendzentrum das flax – Konzept zur Beteiligung
Kerndaten
- Nummer
- 241439
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 26.08.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
- Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung Empfehlung
- Sitzung des Beirates Kinder- und Jugendbeteiligung Empfehlung
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Beschlussvorlage öffentlich 241439 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 51 Amt für Kinder, Jugend und Familie Dezernat: Dez. V Entwicklung Digitales Jugendzentrum das flax – Konzept zur Beteiligung Beratungsfolge Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung 13.09.2024 Empfehlung Beirat Bürgerbeteiligung 20.09.2024 Empfehlung Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 25.09.2024 Empfehlung Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 24.09.2024 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird beauftragt, das vorliegende Beteiligungskonzept umzuset- zen Begründung Das Jugendzentrum „das flax“ (Ringstraße 68, 53225 Bonn) wird seit vielen Jahren als Jugendzentrum nach den Prinzipien der Offenen Jugendarbeit be- trieben. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie beabsichtigt, diese Einrichtung in das erste digitale Jugendzentrum in Bonn umzugestalten. Hierzu wird ein Konzept entwickelt, dass bedarfsgerechte Angebote zur Ver- mittlung von Medienkompetenz und digitale Bildung an einem Ort beschreibt und gleichzeitig neue Methoden der Jugendarbeit in Bonn erarbeitet und in der Praxis anwendet. Im Sinne eines ganzheitlichen Angebotes und zur Deckung des sozialräumlichen Bedarfs sollen auch allgemeine („analoge“) Angebote der Offenen Jugendarbeit bedarfsgerecht vorgehalten werden. Das zukünftige Angebot richtet sich in erster Linie an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis einundzwanzig Jahren (in begründe- ten Ausnahmefällen bis siebenundzwanzig Jahren) aus dem gesamten Bonner Stadtgebiet, die Interessen in den Bereichen Gaming, Medien(-produktion), Technik oder im Bereich Coding/Making haben. Darüber hinaus sollen medien- pädagogische Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Eltern angebo- ten werden. Die Einrichtung soll mit (medien-)pädagogischen Fachkräften besetzt werden, die hierfür besonders qualifiziert und geeignet sind. Im Projektverlauf sollen die notwendigen technischen Voraussetzungen (u.a.Seite 1 von 9 Seite 2 ausreichende Elektroinstallation, Netzwerkverkabelung, schnelle Internetanbin- dung, WLAN, Lüftung, Einbruch-/Diebstahlschutz) geschaffen werden. Durch die Entwicklung des Digitalen Jugendzentrums „das flax“ soll die Offene Jugendarbeit in Bonn besser an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst und zukunftsorientiert gestaltet werden. Die Umsetzung soll bis An- fang 2026 erfolgen. Wichtiger Bestandteil der Konzeptentwicklung ist aufgrund der gesetzlichen und fachlichen Ansprüche an Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit einerseits sowie aufgrund der städtischen Leitlinien zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger andererseits die Beteiligung von jungen Menschen. Die Beteiligung soll wie im beigefügten Beteiligungskonzept beschrieben als 2,5-tägiger Workshop „Ideenschmiede das flax“ mit jungen Menschen durchgeführt werden. Den Leitlinien Bürgerbeteiligung folgend wird die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger als komplexes Beteiligungsverfahren durchgeführt. Entsprechend wird das Vorhaben hiermit auf Grundlage eines ausführlichen Beteiligungskon- zeptes in den zuständigen politischen Gremien beraten und anschließend durchgeführt. Die Kosten des Beteiligungsverfahrens werden gemäß Beschluss des Aus- schusses für Kinder, Jugend und Familie vom 19.6.2024 (DS-Nr. 240985) in Höhe von bis zu 15.000 Euro aus dem Budget des Kinder- und Jugendförder- plans gedeckt. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbe- zeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.06.04 Einrichtungen der Jugend- arbeit 1.06.04.01 Offene Kinder- und Jugendarbeit in städtischen Einrichtungen Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 15.000,00 € 151000604/ 731000 2024 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlichSeite 2 von 9 Seite 3 Anlage/n 1 241439 Beteiligungskonzept Digitales Jugendzentrum das flax_DN (öffentlich)Seite 3 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Beteiligungskonzept Entwicklung Digitales Jugendzentrum „das flax“ - Komplexes Verfahren gemäß den Leitlinien der Stadt Bonn 1. Beschreibung des Beteiligungsgegenstands und der Zielsetzungen des Mitwirkungsprozesses 1.1 Projektbeschreibung Das Jugendzentrum „das flax“ (Ringstraße 68, 53225 Bonn) wird seit vielen Jahren als Jugendzentrum nach den Prinzipien der Offenen Jugendarbeit betrieben. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie beabsichtigt, diese Einrichtung in das erste digitale Jugendzentrum in Bonn umzugestalten. Hierzu wird ein Konzept entwickelt, dass bedarfsgerechte Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz und digitale Bildung an einem Ort beschreibt und gleichzeitig neue Methoden der Jugendarbeit in Bonn erarbeitet und in der Praxis anwendet. Im Sinne eines ganzheitlichen Angebotes und zur Deckung des sozialräumlichen Bedarfs sollen auch allgemeine („analoge“) Angebote der Offenen Jugendarbeit bedarfsgerecht vorgehalten werden. Das zukünftige Angebot richtet sich in erster Linie an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis einundzwanzig Jahren (in begründeten Ausnahmefällen bis siebenundzwanzig Jahren) aus dem gesamten Bonner Stadtgebiet, die Interessen in den Bereichen Gaming, Medien(-produktion), Technik oder im Bereich Coding/Making haben. Darüber hinaus sollen medienpädagogische Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Eltern angeboten werden. Die Einrichtung soll mit (medien-)pädagogischen Fachkräften besetzt werden, die hierfür besonders qualifiziert und geeignet sind. Im Projektverlauf sollen die notwendigen technischen Voraussetzungen (u.a. ausreichende Elektroinstallation, Netzwerkverkabelung, schnelle Internetanbindung, WLAN, Lüftung, Einbruch-/Diebstahlschutz) geschaffen werden. Durch die Entwicklung des Digitalen Jugendzentrums „das flax“ soll die Offene Jugendarbeit in Bonn besser an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst und zukunftsorientiert gestaltet werden. Die Umsetzung soll bis Anfang 2026 erfolgen. 1.2 Themen der Beteiligung - Neukonzeption des Jugendzentrums „das flax“ zu einem digitalen Jugendzentrum - Bedarfs- und Interessenabfrage bei jungen Menschen als Zielgruppe der späteren Nutzung Um die Bedarfe und Anforderung aus der Nutzer*innen-Sicht kennen zu lernen, wurde das Konzept „Ideenschmiede das flax“ als Beteiligungsmethode für junge Menschen entwickelt.Seite 4 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) 1.3 Ziel der Beteiligung Junge Menschen bringen zur geplanten Entwicklung des Digitalen Jugendzentrums „das flax“ ihre eigenen Ideen, Vorstellungen und Bedarfe in den Planungsprozess ein. 2. Rahmenbedingungen 2.1 Einordnung in Bezug auf die Frühzeitigkeit und Ergebnisoffenheit Das Beteiligungsvorhaben wurde im Vorhabenblatt Bürgerbeteiligung veröffentlicht. Die Beteiligung erfolgt bereits in einer frühen Phase des Projekts. So wirken junge Menschen aktiv am Projekt im Vorfeld der Entscheidungen mit. Die Einbindung erfolgt zu einem frühen Zeitpunkt, der es ermöglicht, die Ideen und Anregungen aus der Beteiligung in allen weiteren Entwicklungsschritten zu berücksichtigen. Konkret heißt das, dass die Ergebnisse des Beteiligungsworkshops sowohl bei der Klärung der Anforderungen an die Gebäudestruktur und deren Umsetzung als auch bei der weiteren Konzeptentwicklung berücksichtigt werden können. Dazu gehört, welche Angebote gemacht werden sollen und welche Hardware dafür benötigt wird. 2.2 Vorfestlegungen (z.B. rechtlicher Rahmen, Beschlüsse, Eigentumsverhältnisse) Die konzeptionellen Möglichkeiten werden durch das Rahmenkonzept Offene Jugendarbeit in Bonn und den Freizeitstättenbedarfsplan vorgegeben. Alle Angebote der Offenen Jugendarbeit müssen diese Grundlagen umsetzen bzw. erfüllen. Weitere rechtliche Rahmenbedingungen sind unter anderem die gesetzlichen Grundlagen zum Jugendschutz, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und zum Datenschutz. Das Gebäude ist im Besitz der Stadt Bonn. Im selben Gebäude ist die städtische Kita Am Stadion untergebracht. Das Projekt wurde zur Umsetzung als städtisches Digitalisierungsprojekt durch den Lenkungsausschuss Digitale Transformation (LADT) ausgewählt und wird durch diesen begleitet. Zur Umsetzung stehen in diesem Jahr Haushaltsmittel zur Verfügung. Weitere Haushaltsmittel wurden für den Doppelhaushalt 2025/2026 sowie die mittelfristige Finanzplanung angemeldet. 2.3 Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume Die äußeren Rahmenbedingungen Gebäude, nutzbare Räume und die personellen Ressourcen sowie das finanzielle Budget sind festgelegt. Die technische Ausstattung und die inhaltliche Ausgestaltung bezüglich der „Hardware“, Angebote und Methoden der künftigen Offenen Jugendarbeit sind noch offen und im Rahmen der oben genannten Vorfestlegungen gestaltbar. 2.4 Konfliktlagen Da die Beteiligung in einem frühen Projektstadium als Mitwirkungsveranstaltung zur Einbringung eigener Ideen von möglichen Nutzer*innen durchgeführt wird, werden zunächst keine Konfliktlagen gesehen. Die Teilnehmer*innen des Beteiligungsworkshops werden zu Beginn der Veranstaltung über die Rahmenbedingungen und Vorfestlegungen aufgeklärt. Während der Veranstaltung, spätestens aber zum Abschluss mit der Ausarbeitung der Workshop-ErgebnisseSeite 5 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) werden bereits Rückmeldungen gegeben und auf mögliche Konflikte mit den Vorfestlegungen hingewiesen. Da die Veranstaltung von pädagogischen Fachkräften konzeptioniert und durchgeführt wird, werden keine Konflikte der Teilnehmer*innen untereinander erwartet. Sollten wider Erwarten doch solche Konflikte entstehen, werden diese pädagogisch geklärt. 2.5 Ergebnissicherung Die Ergebnisse der Ideenschmiede werden durch die (Foto-)Dokumentation der Veranstaltung gesichert. Im Nachgang sollen sie auf www.bonn-macht-mit.de und auf der Internetseite des Jugendzentrums „das flax“ auf www.bonn.de veröffentlicht werden. Die Projektbeauftragte trägt Sorge dafür, dass die Ergebnisse in die weiteren Planungsprozesse einfließen und dort so weit wie möglich berücksichtigt werden. Über den Fortgang bzw. die Umsetzbarkeit wird an den oben genannten Stellen berichtet. Sollten einzelne Ergebnisse nicht umsetzbar sein, so wird dies ebenso dort dokumentiert und begründet. 3. Festlegung Projektbeauftragter Projektbeauftragte und Ansprechperson für die Einwohner*innen ist Suriama Velasco Guisbert. Sie ist Fachberaterin Medienpädagogik im Amt für Kinder, Jugend und Familie (51-52). Frau Velasco Guisbert ist telefonisch unter 0228 77 57 71 und unter suriama.velascoguisbert@bonn.de per E-Mail erreichbar. 4. Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden und, konkrete Zielgruppen Zielgruppe des Beteiligungsworkshops Ideenschmiede Digitales Jugendzentrum „das flax“ sind junge Menschen im Alter von 12 bis einschließlich 16 Jahren, die sich für digitale Themen wie Gaming, Coding, E-Sport, Video- und Bildbearbeitung, Making, Social Media usw. interessieren und die motiviert sind, das erste digitale Jugendzentrum in Bonn mitzugestalten. Konkrete Vorerfahrungen zu den oben genannten Themen sind nicht erforderlich. Das Interesse an einem dieser oder ähnlicher Themen ist ausreichend. Da sich das künftige Angebot an junge Menschen aus Bonn richtet, sollen auch die Teilnehmer*innen der Ideenschmiede in Bonn wohnen. Nicht nur das künftige digitale Jugendzentrum soll möglichst barrierearm sein, sondern bereits das vorgeschaltete Beteiligungsverfahren. Es wird eine möglichst diverse und vielfältige Gruppe junger Menschen im Beteiligungsverfahren angestrebt. Dementsprechend wird hierauf bereits in der Einladung eingegangen, z.B. durch Verwendung von einfacher Sprache, Hinweisen zu Barrieren in der Einrichtung, Teilnahmemöglichkeit auch bei vermeintlichen Teilhabeeinschränkungen. Da das Gebäude allerdings nur eingeschränkt barrierefrei ist (Keller und Obergeschosse sind nur über Treppen zu erreichen, eine behindertengerechte Toilette ist nicht vorhanden), müssen individuelle Unterstützungsbedarfe im Vorfeld geklärt werden. Es wird versucht, in diesen Fällen passende Lösungen und Unterstützung zu finden bzw. Helfer*innen einzusetzen. Hierfür stehen finanzielle Mittel zur Verfügung. An der Ideenschmiede können 25 junge Menschen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Zielgruppe wird auf verschiedenen Wegen jugendgerecht angesprochen und eingeladen:Seite 6 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) - Auf verschiedenen Veranstaltungen der Code Week Bonn-Rhein-Sieg (7.- 24.10.2024). Die Code Week ist die größte Coding-Bewegung in Deutschland. Sie soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Programmieren begeistern. - Auf dem FutureCamp (26.10.2024). Das FutureCamp ist ein Barcamp zu digitalen Themen für Jugendliche, das von der Deutschen Telekom Stiftung veranstaltet wird und im Haus der Jugend in Bonn stattfindet. An ihm nehmen jährlich etwa 100 junge Menschen teil. - Im Jugendzentrum „das flax“ - In allen anderen Jugendzentren in Bonn, speziell die Jugendzentren, die beim Kooperationsprojekt MakeCityBonn mitmachen - Über eine Pressemeldung - Über https://bonn-macht-mit.de/jugend - dem Portal für Bürgerbeteiligung in Bonn Alle Interessierten müssen sich per E-Mail anmelden und ihre Motivation zur Teilnahme kurz beschreiben. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung. Um eine möglichst vielfältige Gruppe mit unterschiedlichen Interessen sicherzustellen, werden bei einer größeren Anzahl von Bewerbungen als verfügbaren Plätzen auch Kriterien wie Alter, Geschlecht und Interessen berücksichtigt. Hierauf wird mit der Einladung bzw. Ausschreibung hingewiesen. Alle Teilnehmer*innen erhalten am Ende des Workshops eine Teilnahmebestätigung. 5. Kinder- und Jugendbeteiligung Dieser Beteiligungsprozess wird einzig als Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt. Eine Beteiligung von Erwachsenen ist nicht vorgesehen. 6. Prozessplanung und -umsetzung 6.1 Beteiligungsprozess Mit Jugendlichen wird vom 29.11. – 1.12.2024 unter dem Titel Ideenschmiede „das flax“ an der Grundidee eines digitalen Jugendzentrums für das Flax gearbeitet. Hierzu wurde Fachstelle für Jugendmedienkultur (FJMK, Köln) mit der Entwicklung, Durchführung und Moderation beauftragt. Meilensteine und Ablauf des Beteiligungsprozesses - September 2024: Beschluss des Beteiligungskonzeptes durch den Ausschuss für Bürgerbeteiligung - Oktober 2024: Aufruf zur Bewerbung um Teilnahme + Anmeldung der Zielgruppe Die Ansprache der Zielgruppe erfolgt wie oben beschrieben. - November 2014: Auswahl der Teilnehmer*innen Ca. 14 Tage vor der Beteiligungsveranstaltung erfolgt die Auswahl und Einladung der Beteiligungsgruppe. - 29.11. – 1.12.2024: Durchführung der Ideenschmiede das flax o Kennenlernen der Gruppe, der Ziele der Veranstaltung und des Hauses o Entwicklung erster Ideen o Exkursion in ein digitales Jugendzentrum nach KölnSeite 7 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) o Fortsetzung der Entwicklung von Ideen, Formulierung von Bedarfen o Abschlussrunde - Dezember 2024: Dokumentation und Abschlussbericht 6.2 Beteiligungsmethode Es wird ein mehrtägiger Workshop mit einer festen Gruppe durchgeführt. Im Workshop selbst werden verschiedene Beteiligungsmethoden angewandt. Die genaue Auswahl erfolgt, wenn die Teilnahmegruppe bekannt ist. 6.3 Transparenz Das Beteiligungsverfahren sowie die Ergebnisse werden auf https://bonn-macht- mit.de/jugend und www.bonn.de veröffentlicht. Die Teilnehmer*innen des Workshops erhalten – sofern gewünscht - Rückmeldungen zur Umsetzung (oder gegebenenfalls Nicht-Umsetzbarkeit) ihrer Ergebnisse per E-Mail. 6.4 Zuständigkeiten Die Federführung und Zuständigkeit liegt in der Abteilung Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie. Dieses bindet die zuständigen Gremien des Rates der Bundesstadt Bonn (Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung, Beirat Bürgerbeteiligung, Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie, Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger) sowie die zu beteiligenden Ämter und städtischen Strukturen (z.B. Personal- und Organisationsamt), Städtisches Gebäudemanagement, LADT) mit ein bzw. informiert diese. 7. Umgang mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses Die Ergebnisse werden den zuständigen Ratsgremien über Allris zur Kenntnis gegeben. Die Ergebnisse fließen in die weiteren Planungs- und Umsetzungsprozesse des Gesamtvorhabens mit ein und werden soweit möglich umgesetzt (vergleiche 2.3 und 2.2) 8. Dokumentation, Auswertung und Reflexion Es erfolgt eine (Foto-)Dokumentation und Veröffentlichung der Ergebnisse und Dokumentation wie oben beschrieben (vergleiche u.a. 2.5 und 2.4). 9. Zeitrahmen und Finanzierung Das Beteiligungsverfahren beginnt mit dem Beschluss des Beteiligungskonzeptes durch den Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Es endet mit Veröffentlichung der Dokumentation (geplant: Dezember 2024). Zur Finanzierung des Beteiligungsverfahrens stehen im Jahr 2024 bis zu 15.000 € aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Bonn zur Verfügung (DS.-Nr. 240985). Hieraus werden die Kosten für die Durchführung und Moderation des Workshops durch die Fachstelle für Jugendmedienkultur (FJMK, Köln), die Kosten der Exkursion nach Köln, Verpflegung, weitere Sachkosten und mögliche Maßnahmen zumSeite 8 von 9 Amt für Kinder, Jugend und Familie Jugendförderung (51-5) Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Ausgleich oder Abbau von Teilhabebarrieren beglichen. Hinzu kommen die Personalkosten der städtischen Mitarbeiter*innen, die an dem Verfahren mitwirken.Seite 9 von 9
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de