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241432 · Mitteilungsvorlage

Jahresabschluss 2023 der VEBOWAG

Nummer
241432
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
17.09.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 06.11.2024 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Rates 12.11.2024 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
241432
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
Jahresabschluss 2023 der VEBOWAG
Beratungsfolge
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
06.11.2024 Kenntnisnahme
Rat 12.11.2024 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Der Aufsichtsrat der VEBOWAG hat in seiner Sitzung am 29.05.2024 die
Tagesordnung für die 54. ordentliche Hauptversammlung der VEBOWAG
festgelegt. In der Hauptversammlung der VEBOWAG am 14.08.2024 ist der
Vertreter der Bundesstadt Bonn den Beschlüssen und Empfehlungen des
Aufsichtsrates der VEBOWAG gefolgt.
Im Einzelnen
Die Hauptversammlung hat den, in der vom Vorstand vorgelegten Form und
vom Aufsichtsrat der VEBOWAG gebilligten, Jahresabschluss zum 31.12.2023
und den Lagebericht 2023 der VEBOWAG festgestellt und
den Konzernabschluss zum 31.12.2023 und den Konzernlagebericht 2023 der
VEBOWAG entgegengenommen.
Die Hauptversammlung ist den Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat der
VEBOWAG gefolgt, wonach aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023
in Höhe von 3.866 T€ eine Dividende in Höhe von 1.050 T€ (entspricht einer
Dividende von 2,04 € je dividendenberechtigter Aktie) auszuschütten und den
danach verbleibenden Restbetrag des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres
2023 in Höhe von 2.815 T€ in die Bauerneuerungsrücklage einzustellen.
Dem Vorstand und Aufsichtsrat der VEBOWAG wurde für das Geschäftsjahr
2023 Entlastung erteilt.
Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wurde die Ebner Stolz GmbH &
Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft bestimmt.
Zum Geschäftsjahr 2023
Die Gesellschaft war in dem Berichtsjahr unverändert in den Bereichen
Wohnungsbewirtschaftung und Immobilienmanagement tätig. Die Gesellschaft
weist 2023 einen Jahresüberschuss von 3,9 Mio.€ (Vj. 4,1 Mio. €) aus. Nach
Ausschüttung einer Dividende verbleibt ein Bilanzgewinn iHv. 2,8 Mio. €, der in
die Bauerneuerungsrücklage eingestellt wird.Seite 1 von 13
Seite 2
Das Jahresergebnis wurde maßgeblich durch die Entwicklung der Nettomieten
positiv beeinflusst. Im Wesentlichen tragen hier der Vermietungsbeginn der
Neubauobjekte, die ganzjährigen Auswirkungen aus den erstmaligen
Vermietungen und Mietanpassungen, die im Vorjahr nur zeitanteilig zum
Tragen kamen, Mietanpassungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete bei
Mieterwechsel sowie bei Auslauf von Belegungsbindungen und
Mieterhöhungen entsprechend der Förderbestimmungen zur Verbesserung der
Ertragslage bei.
Die VEBOWAG bewirtschaftet eigene Mietobjekte und managt Immobilien
Dritter. Der Immobilienbestand der VEBOWAG umfasst 6.608 Mietwohnungen,
82 gewerbliche Einheiten, 895 Häuser sowie 2.108 Garagen und Einstellplätze
in Tiefgaragen. Das Management von Immobilien Dritter umfasst 94
Mietwohnungen, 10 gewerbliche Einheiten und 101 Garagen und Einstellplätze
in Tiefgaragen.
Die Investitionen in den Bestand des Unternehmens - bestehend aus
Aufwendungen für Instandhaltung, geplante Instandsetzungsmaßnahmen,
Modernisierung und Neubau sowie Ankauf - betrugen im Berichtsjahr 31,6
Mio.€ (Vj. 34,2 Mio.€) und verteilen sich auf Neubauinvestitionen und
Bestandzukäufe (rd.18,1 Mio.€), auf die laufende Instandhaltung (rd. 8,4 Mio.€)
und auf umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen (rd. 5 Mio.€).
Prognose
Die Gesellschaft geht auch in den kommenden Geschäftsjahren von einer
positiven Ertragslage aus. Ertragsspielräume, die sich über das geplante
Ergebnis hinaus eröffnen, wird die Gesellschaft bevorzugt zur Erhaltung der
nachhaltigen Vermietbarkeit und der energetischen Verbesserung in die
Bestände investieren.
Der Vorstand erwartet für das Jahr 2024 einen Jahresüberschuss von 7,4
Mio.€.
Entsprechend dem satzungsmäßigen Auftrag wird der Schwerpunkt der
Unternehmenstätigkeit auch in der Zukunft die Bewirtschaftung und
Erweiterung der Wohnungsbestände sein. Modernisierungen und
Verbesserungen des eigenen Bestandes werden fortgeführt, dort wo auf Dauer
eine hohe Vermietbarkeitsquote und eine gute Mieterstruktur zu erwarten sind.
Anlage/n
1 Anlage zu MV 241432 (öffentlich)Seite 2 von 13
Bilanz der Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft, Bonn
zum 31. Dezember 2023
A k t i v a
Stand am
31.12.2023
Stand am
31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten 355.446,58 279.413,02
2. Geleistete Anzahlungen 72.209,20 0,00
427.655,78 279.413,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 303.184.659,43 302.004.846,81
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen
Bauten 31.654.165,15 30.981.321,99
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 474.694,41 486.967,77
4. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 68.364,33 68.364,33
5. Technische Anlagen und Maschinen 8.594,98 5.139,04
6. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.493,91 582.239,00
7. Anlagen im Bau 11.208.519,01 3.891.748,67
8. Bauvorbereitungskosten 574.965,57 599.467,87
9. Geleistete Anzahlungen 2.738.076,81 1.520.730,23
350.498.533,60 340.140.825,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 276.129,19 276.129,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.640.000,00 4.640.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.600,00 1.600,00
4. Sonstige Ausleihungen 6.380,67 6.856,41
4.924.109,86 4.924.585,60
355.850.299,24 345.344.824,33
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,51 0,51
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit fertigen Bauten 250.051,75 250.051,75
3. Unfertige Leistungen 16.089.993,00 16.069.724,73
4. Andere Vorräte 153.443,57 167.957,89
16.493.488,83 16.487.734,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 516.461,89 392.994,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 52.856,59 52.655,61
3. Sonstige Vermögensgegenstände 377.656,68 194.345,09
946.975,16 639.994,85
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 28.713.220,50 15.153.329,70
46.153.684,49 32.281.059,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 310.202,01 308.555,55
402.314.185,74 377.934.439,31Seite 1 von 11
Anlage zu 241432Seite 3 von 13
P a s s i v a
Stand am
31.12.2023
Stand am
31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.368.000,00 26.368.000,00
II. Kapitalrücklage 1.419.170,69 1.419.170,69
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 5.307.242,86 4.900.290,34
2. Bauerneuerungsrücklage 55.997.840,55 49.132.511,56
3. Andere Gewinnrücklagen 2.401.109,89 2.401.109,89
63.706.193,30 56.433.911,79
IV. Genussrechtskapital 16.923.162,50 16.923.162,50
V. Bilanzgewinn 3.866.048,82 4.049.880,17
112.282.575,31 105.194.125,15
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 302.395,00 328.290,00
2. Steuerrückstellungen 70.378,59 254.084,59
3. Sonstige Rückstellungen 4.665.380,86 4.627.106,97
5.038.154,45 5.209.481,56
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 236.699.746,09 224.194.474,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 9.918.847,56 9.990.631,27
3. Erhaltene Anzahlungen 17.680.288,92 15.979.288,99
4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 1.195.998,64 1.167.704,66
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.664.433,57 2.559.386,02
6. Sonstige Verbindlichkeiten 326.979,76 318.539,59
- davon aus Steuern: EUR 84.713,58 (i. V. EUR 87.770,68)
267.486.294,54 254.210.025,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 17.507.161,44 13.320.807,55
402.314.185,74 377.934.439,31Seite 2 von 11Seite 4 von 13
Gewinn- und Verlustrechnung
der Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft, Bonn
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse
a) Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung 55.568.214,50 53.251.259,17
b) Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit 16.410,22 16.410,22
c) Umsatzerlöse aus anderen Lieferungen und Leistungen 37.261,95 36.938,36
55.621.886,67 53.304.607,75
2. Erhöhung des Bestands an zum Verkauf bestimmten
Grundstücken mit fertigen oder unfertigen Bauten sowie
unfertigen Leistungen 20.268,27 308.865,27
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 345.443,18 326.422,44
4. Sonstige betriebliche Erträge 936.207,70 1.339.470,21
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung -28.180.851,73 -26.092.787,19
b) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen -19.785,59 -21.445,89
-28.200.637,32 -26.114.233,08
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.818.549,10 -3.689.855,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung -939.247,07 -960.371,48
-4.757.796,17 -4.650.227,04
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen -7.880.748,92 -7.508.509,21
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.897.183,30 -2.644.875,59
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 278.486,36 278.885,91
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 320,25 348,81
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 731.995,91 232.534,83
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.643.911,20 -3.886.494,06
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -64.740,20 -144.013,13
14. Ergebnis nach Steuern 10.489.591,23 10.842.783,11
15. Sonstige Steuern -1.930.846,64 -1.897.025,16
16. Vergütung für Genussrechtskapital -419.694,43 -419.694,43
17. Jahresüberschuss 8.139.050,16 8.526.063,52
18. Einstellungen in Gewinnrücklage
a) in die gesetzliche Rücklage -406.952,52 -426.303,18
b) in die Bauerneuerungsrücklage -3.866.048,82 -4.049.880,17
-4.273.001,34 -4.476.183,35
19. Bilanzgewinn 3.866.048,82 4.049.880,17Seite 3 von 11Seite 5 von 13
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft, Bonn
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Vereinigte Bonner Wohnungsbau Aktiengesellschaft,
Bonn, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vereinigte Bonner Wohnungsbau
Aktiengesellschaft, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur
Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 und
§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen
gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung
mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig
in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften
und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Der gesetzliche Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen
verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung
nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), aber nicht den Jahresabschluss, nicht die
inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht und nicht unseren dazugehörigen
Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im
Übrigen ist der gesetzliche Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die
sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch
irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.Seite 4 von 11Seite 6 von 13
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten
sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
§ wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im
Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
§ anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass
eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir
verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu
berichten.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und
den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als
notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei
von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h.
Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des
Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür
verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche
Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen
wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften
zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht
erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss
als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen
oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie
mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile
zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.Seite 5 von 11Seite 7 von 13
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass
eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus
dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische
Grundhaltung. Darüber hinaus
§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern,
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie
erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da
dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen
und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser
Systeme der Gesellschaft abzugeben.
§ beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen
Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht,
die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen
oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach
und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen
Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie
zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten
Angaben abweichen.Seite 6 von 11Seite 8 von 13
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten
Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 15. Mai 2024
RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
//Linksunterzeichner// //Rechtsunterzeichner//
Dr. Werner Holzmayer Werner Metzen
Wirtschaftsprüfer WirtschaftsprüferSeite 7 von 11Seite 9 von 13
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https://www.vebowag.de/unternehmen/die-vebowag/Seite 11 von 11Seite 13 von 13

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 02.11.2026, 22:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de