241423 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Konsequentes Veranstaltungs- und Werbeverbot für Zirkusse mit Tieren auf Bonner Stadtgebiet
Kerndaten
- Nummer
- 241423
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 15.08.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 241423 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 12.08.2024 Bürgerantrag: Konsequentes Veranstaltungs- und Werbeverbot für Zirkusse mit Tieren auf Bonner Stadtgebiet Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 24.09.2024 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: Ich beantrage, dass die Stadt Bonn auf ihrem Stadtgebiet ein umfassendes Veranstaltungs- und Werbeverbot von Zirkusveranstaltungen, die wilde und/oder domestizierte Tiere nutzen, verfügt und durchsetzt. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich) 3 Anlage (öffentlich)Seite 1 von 4 Betreff Konsequentes Veranstaltungs- und Werbeverbot für Zirkusse mit Tieren auf Bonner Stadtgebiet Ihr Antrag Ich beantrage, dass die Stadt Bonn auf ihrem Stadtgebiet ein umfassendes Veranstaltungs- und Werbeverbot von Zirkusveranstaltungen, die wilde und/oder domestizierte Tiere nutzen, verfügt und durchsetzt. Die Stadt Bonn sollte darüber hinaus auch ein klares überkommunales Signal setzen und Werbung auf seinem Stadtgebiet für Zirkusveranstaltungen mit Tieren verbieten, auch wenn diese nicht in Bonn stattfinden. Es ist an der Zeit, dass wir uns für den Schutz und das Wohl der Tiere einsetzen und ihnen ein Leben in artgerechter Umgebung ermöglichen. Zirkusse können auch ohne Tiere faszinierende und beeindruckende Shows bieten, die das Publikum begeistern. Begründung des Antrags Die Haltung und Nutzung von sowohl wilden als auch domestizierten Tieren im Zirkus ist nicht mehr zeitgemäß und widerspricht den Grundsätzen des Tierschutzes. Tiere im Zirkus leiden unter unnatürlichen Lebensbedingungen, ständigen Ortswechseln und der stressigen Dressur. Diese Bedingungen führen zu erheblichen physischen und psychischen Belastungen für die Tiere. Unnatürliche Lebensbedingungen: Tiere im Zirkus werden in engen Käfigen oder Gehegen gehalten, die ihren natürlichen Lebensraum nicht annähernd nachbilden können. Dies führt zu Verhaltensstörungen und gesundheitlichen Problemen. Stress und Leid: Der ständige Transport und die wechselnden klimatischen Bedingungen setzen die Tiere unter enormen Stress. Die Dressurmethoden basieren oft auf Zwang und Gewalt, was zusätzliches Leid verursacht. Gesellschaftlicher Wandel: Die Akzeptanz für Tiere im Zirkus nimmt in der Gesellschaft stetig ab. Immer mehr Menschen erkennen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren im Zirkus nicht mit den Prinzipien des Tierschutzes vereinbar ist. Die Stadt Bonn hat bereits 2012 ein kommunales Zirkus-Wildtierverbot verfügt. Dies ist zu begrüßen, dennoch ist das Thema noch nicht vom Tisch: Aktuell plant der Zirkus „Circus LAOLA“ vom 15.-25.08.2024 in Bornheim-Hersel Veranstaltungen durchzuführen. Der Veranstaltungsort liegt nicht auf Bonner Stadtgebiet. Allerdings wirbt der Zirkus für seine Veranstaltungen großflächig mit Plakaten auch auf Bonner Stadtgebiet (bspw. in Bonn-Buschdort, Otto-Hahn-Straße, siehe Foto). Den Plakaten ist eindeutig zu entnehmen, dass Tiere (Pferde und Kamele) Teil der Veranstaltung sind. Die Plakate bewerben Zirkusveranstaltungen mit Tieren, welche die Stadt Bonn auf eigenem Stadtgebiet nicht erlaubt (bzw. nicht erlauben sollte), und sollten daher verboten werden. Für die aktuellen Veranstaltungen ist es zwar zu spät, allerdings nicht für zukünftige Ereignisse. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. Erstellt mit MACH formsolutions Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 4 Konsequentes Veranstaltungs- und Werbeverbot für Zirkusse mit Tieren auf Bonner Stadtgebiet Antrag Ich beantrage, dass die Stadt Bonn auf ihrem Stadtgebiet ein umfassendes Veranstaltungs- und Werbeverbot von Zirkusveranstaltungen, die wilde und/oder domestizierte Tiere nutzen, verfügt und durchsetzt. Die Stadt Bonn sollte darüber hinaus auch ein klares überkommunales Signal setzen und Werbung auf seinem Stadtgebiet für Zirkusveranstaltungen mit Tieren verbieten, auch wenn diese nicht in Bonn stattfinden. Es ist an der Zeit, dass wir uns für den Schutz und das Wohl der Tiere einsetzen und ihnen ein Leben in artgerechter Umgebung ermöglichen. Zirkusse können auch ohne Tiere faszinierende und beeindruckende Shows bieten, die das Publikum begeistern. Begründung Die Haltung und Nutzung von sowohl wilden als auch domestizierten Tieren im Zirkus ist nicht mehr zeitgemäß und widerspricht den Grundsätzen des Tierschutzes.1 2 Tiere im Zirkus leiden unter unnatürlichen Lebensbedingungen, ständigen Ortswechseln und der stressigen Dressur. Diese Bedingungen führen zu erheblichen physischen und psychischen Belastungen für die Tiere. Unnatürliche Lebensbedingungen: Tiere im Zirkus werden in engen Käfigen oder Gehegen gehalten, die ihren natürlichen Lebensraum nicht annähernd nachbilden können. Dies führt zu Verhaltensstörungen und gesundheitlichen Problemen. Stress und Leid: Der ständige Transport und die wechselnden klimatischen Bedingungen setzen die Tiere unter enormen Stress. Die Dressurmethoden basieren oft auf Zwang und Gewalt, was zusätzliches Leid verursacht. Gesellschaftlicher Wandel: Die Akzeptanz für Tiere im Zirkus nimmt in der Gesellschaft stetig ab. Immer mehr Menschen erkennen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren im Zirkus nicht mit den Prinzipien des Tierschutzes vereinbar ist. Die Stadt Bonn hat bereits 2012 ein kommunales Zirkus-Wildtierverbot verfügt. Dies ist zu begrüßen, dennoch ist das Thema noch nicht vom Tisch: Aktuell plant der Zirkus „Circus LAOLA“ vom 15.-25.08.2024 in Bornheim-Hersel Veranstaltungen durchzuführen. Der Veranstaltungsort liegt nicht auf Bonner Stadtgebiet. Allerdings wirbt der Zirkus für seine Veranstaltungen großflächig mit Plakaten auch auf Bonner Stadtgebiet (bspw. in Bonn-Buschdort, Otto-Hahn-Straße, siehe Foto). Den Plakaten ist eindeutig zu entnehmen, dass Tiere (Pferde und Kamele) Teil der Veranstaltung sind. 1 https://www.peta.de/themen/domestizierte-tiere-zirkus/, letzter Zugriff: 12.08.2024 2 https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/Seiten/tierschutzbund.de/Downloads/Broschueren/Broschuere_Wildtiere_Zirkus.pdf, letzter Zugriff: 12.08.2024Seite 3 von 4 Plakat, Quelle: https://zirkus-laola.de/ Plakat in BN-Buschdorf (Otto-Hahn-Str.), Eigene Aufnahme, 12.08.2024 Die Plakate bewerben Zirkusveranstaltungen mit Tieren, welche die Stadt Bonn auf eigenem Stadtgebiet nicht erlaubt (bzw. nicht erlauben sollte), und sollten daher verboten werden. Für die aktuellen Veranstaltungen ist es zwar zu spät, allerdings nicht für zukünftige Ereignisse. Bonn, 12.08.2024Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de