241404 · Antrag
Antrag der Beueler Koalition: Prüfung von Tempo 30 Zonen
Kerndaten
- Nummer
- 241404
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 13.08.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 241404 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Beuel Gerhard Baumgärtel SPD Bezirksfraktion Beuel Alexander Frank Paul Achim Joest 13.08.2024, gez. BBM Pfeiffer Antrag der Beueler Koalition: Prüfung von Tempo 30 Zonen Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 25.09.2024 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, eine Umsetzung vonGeschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h für zwei Zonen zuprüfen. Dabei legt die Verwaltung der Bezirksvertretung einen konkreten und zeitnahen Umsetzungszeitplan vor, sollte die Bezirksvertretung die verkehrsberuhigten Zonen nach Vorlage der Prüfung beschließen. Hierbei prüft die Verwaltung die Anfrage unter Berücksichtigung der geänderten Rechtslage (Zehntes Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes). Die Prüfung von den neuen geschwindigkeitsbegrenzten Zonen sollen folgende Straßen umfassen: Siegburger Straße Ecke / Pützchens Chaussee bis Tankstelle Scherer. Die Verwaltung prüft ebenfalls, ob eine deutliche Markierung auf dem Straßenbelag die verminderte Geschwindigkeitszone ausweisen kann (Markierung Geschwindigkeit auf 30 km/h) und Prüfung des Lückenschlusses derGeschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/hin der Hauptstraße in Holzlar vom Kreisel bis zum Anfang der 30 km/h Zonen Hauptstraße/ Gielgenstraße. Gleichzeitig prüft die Verwaltung eine zeitnahe deutliche Markierung von Parkverbotszonen, damit der Verkehr besser fließen kann. Die Verwaltung prüft ebenfalls, ob eine deutliche Markierung auf dem Straßenbelag die durchgehende Geschwindigkeitsreduzierte Zone ausweisen kann.Seite 1 von 3 Seite 2 Begründung Durch die Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes haben die Kommunen deutlich mehr und individuellen Handlungsspielraum bei Einführung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen, auch auf Haupt- und Durchfahrtsstraßen, seitens des Gesetzgebers bekommen. Auf dem Abschnitt Pützchens Chaussee bis Tankstelle Scherer kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern. Die Kreuzung Pützchens Chaussee Ecke Siegburger Straße ist besonders gefährlich. Gleichzeitig überqueren viele Fußgänger die Straßenseiten. Des Weiteren ist die Strecke für die Anwohner*innen sehr laut, der Lärm würde mit der Ausweisung von Tempo 30 deutlich vermindert. Gerade die Anwohner an den Bushaltestellen sind besonders von dem ab- und anfahrenden und bremsenden Autoverkehr klima- und lärmbelastet. Bei dieserhochfrequentierten Straße handelt es sich unter anderem um einen Schulweg zu 2 Beueler Schulen. Die Hauptstraße in Holzlar ist eine von zwei stark befahrenen Straßen, die "auf den Berg" nach Gielgen/Hoholz/Holtorf und in den Rhein-Sieg-Kreis führen. Die Hauptstraße ist bereits heute an zwei Abschnitten auf Tempo 30 reduziert. Zwischen dem Kreisel am Anfang der Hauptstraße bis kurz vor der Kindertagestätte gilt die innerstädtische Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Ca. 300m vor- und nach dem Kindergarten ist heute bereits die Geschwindigkeit auf 30 km/g begrenzt und dann wieder kurz vor der Grundschule in beiden Richtungen. Nach der Grundschule ist Tempo 30 wieder aufgehoben und Tempo 30 beginnt erneut ab dem Berganstieg. Aus Sicht der Koalition ist dieser Lückenschluss unumgänglich, denn die Anwohner in den nicht geschwindigkeitsreduzierten Bereichen mit 30km/h Bereichen werden durch starken und lauten Verkehr belastet, insbesondere durch kurzfristiges Abbremsen und Anfahren. Die Emissionen der Fahrzeuge (Bus, LKW und PKW) sind dabei beträchtlich und ziehen den Anwohnern in die Wohnungen. Gerade auf der Strecke Heideweg/Hauptstraße bis Kreisel ist es durch den stark zugenommenen Bus- und LWK-Verkehr bereits heute sehr laut und es werden viele Emissionen zusätzlich ausgestoßen. Durch die Neueröffnung einer Eisdiele bei der Post ist zunehmender Verkehr aller Art zu beobachten und gerade kurzfristige Straßenquerungen von Kindern/ Eltern/ Radfahrern sind gefährlich. Neben der aktuellen Entwicklung dort ist die gesamte Straße als hochfrequentierte Straße zu sehen, die ein besonderes Schutzbedürfnis benötigt. Die nicht ausreichende Markierung von Park- und Parkverbotszonen Flächen soll in dem Verfahren ebenfalls geprüft und ggf. unabhängig von einerGeschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h realisiert werden. Die Parallelstraßen Küppersgarten und Paul-Langen-Straße sind bereits als Tempo 30 Zonen ausgewiesen, die Hauptstraße wird daher oft als Ausweichroute benutzt. Anlage/n KeineSeite 2 von 3 Seite 3Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de