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241383 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Verkehrsberuhigung und Radverkehrsanlagen: Maßnahmen an der Annaberger Straße und im Ortskern Friesdorf

Nummer
241383
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
08.08.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 08.08.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 27.08.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.08.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 331,5 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 241383-01 ST Stellungnahme zum Bürgerantrag: Verkehrsberuhigung und Radverkehrsanlagen: Maßnahmen an der Annaberger Straße und im Ortskern Friesdorf

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Text anzeigen (6.211 Zeichen)
Anregungen und Beschwerden
öffentlich
241383
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
03.08.2024
Bürgerantrag: Verkehrsberuhigung und
Radverkehrsanlagen: Maßnahmen an der
Annaberger Straße und im Ortskern Friesdorf
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 18.09.2024 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich
1) die sofortige Offenlegung von etwaigen Verwaltungsplänen zu o.g. Bereich
"Annaberger Straße" zwecks Beratung in den zuständigen Gremien und dies-
bezüglichen Beschluss in der zuständigen Bezirksvertretung Bad Godesberg.
2) die Anordnung eines gemäß StVO seit Jahrzehnten möglichen "verkehrsbe-
ruhigten Geschäftsbereiches" mit 20km/h, in örtlich zu beratenden Teilen sogar
eher 10km/h, für den Ortstkern von Friesdorf im Bereich der beigefügt umrisse-
nen Straßen.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)
3 Anlage (öffentlich)Seite 1 von 4
Betreff
Annaberger Straße, Radverkehrsanlagen; Friesdorf Ortskern Verkehrsberuhigung
Ihr Antrag
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich
1) die sofortige Offenlegung von etwaigen Verwaltungsplänen zu o.g. Bereich "Annaberger Straße" zwecks
Beratung in den zuständigen Gremien und diesbezüglichen Beschluss in der zuständigen Bezirksvertretung Bad
Godesberg.
2) die Anordnung eines gemäß StVO seit Jahrzehnten möglichen "verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches" mit
20km/h, in örtlich zu beratenden Teilen sogar eher 10km/h, für den Ortstkern von Friesdorf im Bereich der
beigefügt umrissenen Straßen.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 4
Begründung des Antrags
Zu 1)
Ohne Einbeziehung der örtlich zuständigen Gremien - und auch z.T. anscheinend abweichend von deren
bisheriger Beschlusslage - gibt es seit Neuestem in der Sommerlochpause die Erfindung und entsprechende
Benennung von Routen, mit denen anscheinend die Anordnung von Fahrradstraßen im Routenverlauf auf
anderen Wege begründet und anhand von verniedlichenden Bezeichnungen mehr Zustimmung ortsansässiger
Bürgerinnen und Bürger zu Fahrradstraßen erreicht werden soll als bisher.
Getreu nach dem Motto:
"Das allseits doch so geliebte "Friesi" muss doch wohl optimal durch Fahrradstraßen erreichbar gemacht werden,
sonst ist doch sein Bestand gefährdet!" "Wenn Du gegen Fahrradstraßen bist, bist Du auch gegen das Friesi!".
Unabhängig von v.g. rhetorisch-plumpen Annäherungsversuchen fällt im hier betreffenden Bereich auf,
dass die innerörtliche Hauptverkehrsachse "Annaberger Straße" anscheind erstmals Teil einer solchen "Route"
von aneinandergereihten Fahrradstraßen werden soll - obwohl eine solche "Langstrecken-Spaltung" mitten
durch funktionierende Wohn- und Tempo 30-Zonen-Gebiete niemals bei Erfindung der Fahrradstraße
beabsichtigt worden ist.
Von großem örtlichen Interesse ist:
a) wie dies mithilfe welcher künftigen Radverkehrsanlagen dort geplant sein soll,
b) ob und wie dort der Wegfall von weiterer erheblicher Anzahl von Flächen für den ruhenden Verkehrs impliziert
ist,
c) wie die Verträglichkeit dort mit den durchfahrenden Buslinien geplant ist,
d) ob letztendlich auch dort Fahrradverkehr "zügig, komfortabel und sicher" gegenüber anderen
Verkehrsteilnehmern (incl. querendem Fußgängerverkehr) bevorzugt werden soll,
e) wie künftig verhindert werden soll, dass durch u.U. breiter werdende Fahrgassen (durch Stellflächenwegfall)
wiederum auch kfz-Verkehr zur Geschwindigkeitssteigerung animiert wird.
Zur Erleichterung füge ich hier den Internet-Link der Veröffentlichung bei.
https://www.bonn.de/themen-entdecken/verkehr-mobilitaet/fahrradstrassen.php#&gid=1&pid=6
zu 2)
Mit dem v.g. Versuch dokumentiert unsere Stadtverwaltung positiverweise, dass sie Lösungen sucht, um die
erheblichen Widersprüchlichkeiten im Fahrradstraßen-Hype zu überwinden.
Mein Antrag ist ein mindestens ebenso lösungsorientierter Beitrag dazu, da die zonenweise weitere Beruhigung
unter 30km/h dem hier im Ortskern-Bereich wesentlich passenderem "Begegnungszonenkonzept", das es leider
in Deutschland noch nicht, (jedoch in Österreich, Schweiz, Frankreich und Belgien schon erfolgreich) gibt,
sozialverträglicher entgegenkommt als die weiter Gesamt-Aggressivität steigernde Wirkung von linienhaften
Fahrrad-Durchgangsstraßen.
Ich empfehle auch einen Blick über den Tellerrand z.B. in die unmittelbare Nachbarschaft (Rolandswerth, untere
Ortshälfte). Dort ist eine entsprechend sinnvolle Anordnung ohne viel Federlesens möglich gewesen.
Ebenso hat in Bonn die Uni-Klinik auf ihrem eigenen Gelände eine Tempo 10-Zone angeordnet.
Im übrigen ist zu bedauern, dass das Busfahrpersonal z.T. leider immer noch aufgrund viel zu eng getakteten
Fahrzeiten und weggefallenen Pausenzeiten unter dermaßenem Stress zu stehen scheint, dass sowohl deren
ruppiger Fahrstil, als auch die Maximalgeschwindigkeit von 30km/h z.T. eher als Richt- oder
Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Annaberger Straße interpretiert wird.
Zu dem bereits seit Jahrzehnten gegebenen positiven Aufenthaltscharakter dieser Straße passt eher 20 als
30km/h als Maximal-Geschwindigkeit - auch für von oben - insbesondere im Eckbereich Im Bachele - gefährlich
durchrauschenden Rennrad- und von unten hoch brausenden Pedelec-Fahr-Verkehr.
Im übrigen weise ich darauf hin, dass mein Vorschlag - ganz im Sinne der StVO - mit minimalem
Schilderaufwand auskommt: lediglich 4 Schilder kämen hinzu, 4 bestehende Tempo-30-Zonen-Schilder müssten
gegen Tempo-20-Zonen-Schilder ausgetauscht werden. Zur Veranschaulichung habe ich auch das in den
beigefügten Plan eingetragen.
Als negativen Gegensatz dazu stelle ich die leider (nicht StVO-konform) Schilderwald- und Verunsicherung
produzierende Fahrradstraßen-"Strategie" in Tempo-30-Zonen heraus.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 4
Karten-Grundlagen-Quelle: https://www.tim-online.nrw.de/tim-online2/
4 x
neu/zusätzlich
4 x Austausch
gegen die
bisherigen T
30 Z-Schilder
Bürgerantrag Friesdorf Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich
3.8.2024Seite 4 von 4

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Datenstand: 02.11.2026, 19:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de