241327-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bürgerantrag: Nutzung stillgelegter Bankfilialen in Bonner Ortsteilen für Klimabüros und Bürgertreffs
Kerndaten
- Nummer
- 241327-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 21.11.2024
- Letzte Änderung
- 03.11.2026
Orte
- Medinghoven Hauptort
- Bonner Straße
- Alt-Godesberg
- Beuel
- Bonn
Beratungsfolge
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 241327-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 04.08.2024 Bürgerantrag: Nutzung stillgelegter Bankfilialen in Bonner Ortsteilen für Klimabüros und Bürgertreffs Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 10.12.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Leerstehende Ladenlokale wie z.B. ehemalige Filialen der Sparkasse KölnBonn können grundsätzlich für eine Nutzung als städtische Begegnungsorte in Betracht gezogen werden. Der Bürgerantrag nennt konkret die Mitmachzentren der Klimaviertel und Bürgertreffs. Ausgangspunkt für die Suche nach Räumlichkeiten der Klimaviertel ist jeweils das Umsetzungskonzept und der sich daraus ergebende Bedarf. Für das Klimaviertel Godesberg Nord wurden in Verbindung mit dem Impuls- Quartiersmanagement in der Bonner Str. 17 bereits ein ehemaliger Leerstand durch die Stadt angemietet. Im Klimaviertel Beuel Mitte können Räumlichkeiten der Brotfabrik als Mitmachzentrum genutzt werden. Für die weiteren geplanten Klimaviertel stehen noch keine Räumlichkeiten fest. In Medinghoven laufen bereits Vorab-Gespräche mit den betreffenden Eigentümer*innen, darunter auch hinsichtlich der Nutzung von Leerständen in der Ladenzeile, wie etwa der ehemaligen Filiale der Sparkasse. Zur Durchführung von Quartiersmanagement werden in der Regel Träger beauftragt, die bereits eine Anlaufstelle/ ein Angebot im Quartier vorhalten, so dass die Immobilie in der Regel vom Träger bereitgestellt wird. Sofern keine Immobilie vorhanden ist, wird eine geeignete Immobilie gesucht, die den Anforderungen an Sichtbarkeit, Lage, Ausstattung, Nutzung und Größe entspricht: Hierbei werden vorhandene Leerstände geprüft. Von den in Bonn einzurichtenden 8 Quartiersmanagements gibt es bereits 6 Anlaufstellen. Für eine flächendeckende Anmietung oder Kauf von leerstehenden Filialen durch die Stadt sind auch im Rahmen der Quartiersentwicklung keine Ressourcen vorhanden. Es besteht die Möglichkeit der Schaffung von wohnortnahen Begegnungseinrichtungen in vorhandenen Leerständen, die durch bürgerschaftliches Engagement getragen werden. Hierfür kann die Übernahme einer Miete bei Vorlage eines tragfähigen Konzeptes im Rahmen der Richtlinienförderung „Richtlinie zur Förderung von Begegnungsangeboten durch bürgerschaftliches Engagement im Quartier“ beim Amt für Soziales und Wohnen beantragt werden. Weitere Informationen dazu sind auf derSeite 1 von 2 Seite 2 städtischen Website unter https://www.bonn.de/service-bieten/stadtpolitik- ortsrecht/ortsrecht/soziales-gesundheit-sport/richtlinie-zur-foerderung-von- begegnungsangeboten-durch-buergerschaftliches-engagement-im-quartier.php zu finden. Beschlussvorschlag: Der Ausschuss nimmt Kenntnis von der Stellungnahme der Verwaltung und erklärt den Bürgerantrag damit für erledigt. Mit diesem Votum ist das in § 24 GO NRW für die formelle Beratung von Bürgeranträgen vorgesehene Verfahren abgeschlossen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de