241193 · Beschlussvorlage
Umsetzung eines Urteils des Bundessozialgerichts (sog. Herrenberg-Urteil) zur Sozialversicherungspflicht für freiberuflich tätige Lehrkräfte in Musikschulen
Kerndaten
- Nummer
- 241193
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 19.08.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
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Beschlussvorlage öffentlich 241193 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Umsetzung eines Urteils des Bundessozialgerichts (sog. Herrenberg-Urteil) zur Sozialversicherungspflicht für freiberuflich tätige Lehrkräfte in Musikschulen Beratungsfolge Kulturausschuss 18.09.2024 Empfehlung Hauptausschuss 19.09.2024 Empfehlung Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 25.09.2024 Empfehlung Rat 26.09.2024 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Zum 1.1.2025 werden 7,5 VZÄ-Stellen mit dem Wert TVöD E9b eingerichtet, um den Unterricht der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule im vollen Umfang zu erhalten. 2. Zur teilweisen Deckung der zusätzlichen Personalkosten werden anteilige Mittel des Honoraretats der LvBM verwendet. Die zusätzlichen Personalkosten müssen überplanmäßig bereitgestellt werden, eine Deckung aus anderen Mitteln des Dezernats IV ist nicht möglich. Die mit der Einrichtung der Stellen verbundenen Personalkosten werden im Rahmen der anstehenden Etatberatungen nachgemeldet. 3. Die im Jahr 2025 für 2024 zu zahlenden Beiträge zur Künstlersozialkasse im Umfang von 20.000 EUR verbleiben für das Jahr 2025 im Honorarmitteletat. 4. Zur Fortsetzung des Workshop- und Projektangebots bleibt eine Summe von jährlich 25.000 EUR im Honorarmitteletat (Finanzposition 70.1900) erhalten. Begründung Die Beschäftigung freiberuflicher Musikschullehrkräfte auf Basis von Honorarverträgen an der Ludwig-van-Beethoven Musikschule ist in der Folge des Herrenberg-Urteils (Urt. v. 28.06.2022, Az. B 12 R 3/20 R) in der bisherigen Ausgestaltung nicht mehr möglich. Aus Gründen der Rechtssicherheit wird vomSeite 1 von 11 Seite 2 VdM (Verband deutscher Musikschulen) empfohlen, Musikschullehrkräfte künftig ausschließlich auf Basis von Angestelltenverträgen zu beschäftigen. Daher ist zum Erhalt des vollen Unterrichtsumfangs das Einrichten zusätzlicher 7,5 VZÄ-Stellen der Wertigkeit E9b erforderlich. Ausgangslage An der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn (LvBM) unterrichten derzeit 38 freiberuflich beschäftigte Lehrkräfte (Honorarkräfte). Der Unterrichtsumfang beläuft sich auf ca. 270 Jahreswochenstunden (Stand Juni 2024), was 8,44 VZÄ zzgl. Ferienüberhang entspricht. Auf diese Weise werden über 500 Schüler*innen sowohl in Instrumental-, Vokal- und Ergänzungsfachunterricht des Kernbereichs sowie im Rahmen von Schulkooperationen unterrichtet. Mit den Honorarkräften wird jährlich ein Honorarvertrag für das gesamte Schuljahr (1.8.-31.7.) geschlossen. Die Honorarkräfte sind an keine Pflichten gebunden und müssen keinen Weisungen folgen: Die Teilnahme an Konzerten, Konferenzen und sonstigen Musikschulveranstaltungen ist freiwillig und wird nach einem bestimmten Satz honoriert. Zudem steht es den Honorarkräften frei, den Unterricht stattfinden zu lassen. Dennoch sind die Honorarkräfte in die Organisationsstruktur der Musikschule eingebunden. In dem Zusammenhang ist insbesondere die Zuweisung von Schüler*innen, die durch die Verwaltung erstellten Stundenpläne sowie die Erwartung der persönlichen Arbeitsleistung zu nennen. Da die Organisation des Unterrichts durch die Musikschule erfolgt, bestehen auf Seiten der Lehrkräfte insbesondere auch keine nennenswerten unternehmerischen Chancen und Risiken. Gerade dies wäre nach der neuen Rechtsprechung des BSG jedoch für eine selbständige Tätigkeit charakteristisch. Problemstellung Am 28. Juni 2022 hatte das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Urt. v. 28.06.2022, Az. B 12 R 3/20 R), dass eine Musikschullehrerin, deren Tätigkeit sich durch die Pflicht zur persönlichen Arbeitsleistung in festgelegten Räumen kennzeichnet und die auch in prägender Weise in die Organisationsabläufe der Musikschule eingegliedert ist, in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV zur Musikschule stehe. Die neue Rechtsprechung des BSG führt zu einer Schärfung der Beurteilungsmaßstäbe zur betrieblichen Eingliederung und damit einer Neuausrichtung bei Statusfeststellungsverfahren der Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen, welche sich u.a. auf Honorarverträge von Musikschullehrer*innen auswirkt. Die Spitzenorganisationen einigten sich auf einen neuen Kriterienkatalog zur Beurteilung der Frage, ob aus sozialrechtlicher Sicht ein unselbstständiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Die neuen Beurteilungsmaßstäbe sollen nach Aussage der Spitzenorganisationen spätestens seit dem 01.07.2023 Anwendung finden.Seite 2 von 11 Seite 3 (Siehe KAV-Rundschreiben A 5/2023). Hieran anknüpfend vertreten die Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen die Auffassung, dass Lehrkräfte an Musikschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen eingegliedert sind und in einem Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV zu diesen Schulungseinrichtungen stehen, wenn sie ihre Arbeitsleistung u.a. unter folgenden Umständen erbringen: Pflicht zur persönlichen Arbeitsleitung / Festlegung bestimmter Unterrichtszeiten und Unterrichtsräume durch die Schule / Bildungseinrichtung / Kein Einfluss auf die zeitliche Gestaltung der Lehrtätigkeit / Meldepflicht für Unterrichtsausfall aufgrund eigener Erkrankung oder sonstiger Verhinderung / Ausfallhonorar für unverschuldeten Unterrichtsausfall / Verpflichtung zur Vorbereitung und Durchführung gesonderter Schülerveranstaltungen / Verpflichtung zur Teilnahme an Lehrer- und Fachbereichskonferenzen / Selbstgestalteter Unterricht auf der Grundlage von Lehrplänen als Rahmenvorgaben / Keine eigene betriebliche Organisation / Keine unternehmerischen Chancen, Risiken. Die Verwaltung prüfte anhand des neuen Kriterienkatalogs der Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen, welche dieser Kriterien für die bei der LvBM unter Vertrag stehenden Honorarkräfte einschlägig sind. Im Ergebnis sind nur zwei der Kriterien nicht erfüllt, nämlich die Verpflichtung zur Durchführung von Schülerveranstaltungen sowie die Verpflichtung zur Teilnahme an Konferenzen. Unter den beteiligten Ämtern besteht nach Prüfung der von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen entwickelten Kriterien daher Einigkeit, dass die bisherigen Honorarkräfte nach der neuen Rechtsprechung des BSG (s.o.) grundsätzlich unter die Sozialversicherungspflicht fallen. Die neue Rechtsprechung des BSG bezieht sich zunächst ausschließlich auf die Beurteilung der Frage, ob für die betreffenden Beschäftigungsverhältnisse grundsätzlich eine Sozialversicherungspflicht besteht. Für die Beurteilung der Frage, ob es sich um Arbeitsverhältnisse handelt, wären die Arbeitsgerichte zuständig. Von Seiten der Verwaltung wird derzeit weiterhin davon ausgegangen, dass es sich bei den aktuellen Honorarverträgen für Musikschullehrer*innen nicht um Arbeitsverhältnisse handelt. Daher erfolgte diesbezüglich zunächst keine erneute rechtliche Prüfung. Ob die Arbeitsgerichte aufgrund der Rechtsprechung des BSG zukünftig ihre Rechtsprechung ebenfalls anpassen, ist unklar. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) berät als Fach- und Trägerverband der öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen dahingehend, dass aus dortiger Sicht eine Beschäftigung von Lehrkräften an Musikschulen als Honorarkräfte in der Regel nicht mehr möglich sei, und sieht zudem keine sinnvolle Möglichkeit, zukünftig noch Honorarverträge abzuschließen, welche aufgrund der Organisationsstruktur der Musikschulen die neu entwickelten sozialrechtlichen Kriterien der Selbständigkeit erfüllen. Daher empfiehlt derSeite 3 von 11 Seite 4 VdM ausdrücklich, zukünftig mit Musikschullehrkräften Anstellungsverträge abzuschließen. Auswirkungen Wie erwähnt, wird an der LvBM derzeit Unterricht im Umfang von 270 Jahreswochenstunden von Honorarkräften erteilt. Das macht ca. 12% des Gesamtunterrichts aus. Sollte Unterricht in diesem Umfang wegfallen, hätte dies folgende Konsequenz: • Der Unterricht für eine Vielzahl an Schüler*innen müsste eingestellt werden. • Die Wartezeit für einige Unterrichtsfächer würde sich weiter verlängern. • Das Angebot in den Schulkooperationen, insb. JeKits, müsste reduziert werden, was auch eine Reduzierung der Förderungen durch das Land NRW nach sich ziehen würde. • Im Rahmen des NRW-Förderprogramms „Musikschuloffensive“ fördert das Land NRW in der Musikschule eine befristete Vollzeitstelle. Da die Förderkriterien u.a. den Erhalt des Angebots mindestens auf dem Niveau von 2019 vorsieht, wäre u.U. mit dem Wegfall der Förderung zu rechnen. • Es ist mit einem Einnahmeverlust von Öffentlich-Rechtlichen Leistungsentgelten (Unterrichtsgebühren) in Höhe von schätzungsweise jährlich ca. 291.000 EUR zu rechnen. Lösungsvorschlag Aus Gründen der Rechtssicherheit, um den Unterricht im vollen Umfang erhalten zu können und um zudem die Förderungen des Landes NRW nicht zu verlieren, empfiehlt die Musikschulleitung, künftig Festanstellungen vorzunehmen, mit dem Ziel, die bisherigen Stundenanteile der Honorarkräfte aufzufangen. Da in Folge der Umstrukturierung mit einem leichten Rückgang des Unterrichtsumfangs zu rechnen ist, hält die Musikschulleitung 7,5 VZÄ für ausreichend. Die Personalkosten für den zusätzlichen Personalbedarf von 7,5 VZÄ in der Entgeltgruppe E9b betragen ab dem Jahr 2025 voraussichtlich: 2025 2026 2027 2028 2029 580.019,97 € 597.420,57 € 615.343,19 € 633.803,49 € 652.817,59 € Zur teilweisen Deckung dient der anteilige Honoraretat der LvBM. Für die darüber hinausgehenden Personalkosten müssen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden, wobei eine Deckung aus Mitteln des Dezernats IV nicht möglich ist. Außerdem gibt es Folgendes zu beachten: 1. Die Honorarverträge haben üblicherweise eine Laufzeit vom 1.8. bis zum 31.7. Da die Umstellung aufgrund der Komplexität der Rechtslage und derSeite 4 von 11 Seite 5 umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen nicht kurzfristig möglich war, wurden letztmalig Honorarverträge bis zum 31.12.2024 abgeschlossen,. 2. Mit dem Beschluss über den Haushalt 2023/2024 hatte der Rat der Stadt Bonn entschieden, den Honoraretat der Musikschule zur Verbesserung des Honorarsatzes zu erhöhen, auf 475.000 EUR im Jahr 2023 und auf 525.000 EUR im Jahr 2024. Für den Doppelhaushalt 2025/2026 erfolgte im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplanentwurfes allerdings eine Kürzung auf 400.000 EUR. 3. Neben den Honorarzahlungen werden die Beiträge zur Künstlersozialkasse in Höhe von 5% der ausgezahlten Honorare, 20.000 EUR, aus dem Honoraretat beglichen. Diese Summe wird in der Regel im Laufe des Folgejahres fällig. Es ist daher erforderlich, eine entsprechende Summe im Honorarmitteletat für das Jahr 2025 stehen zu lassen. 4. Im Laufe des Schuljahres finden verschiedene kleine Workshops statt, die meist von externen Dozenten geleitet werden. Diese Workshops sind kostendeckend. Die Ausgaben laufen über den Honoraretat, während die Einnahmen aber in den privatrechtlichen Leistungsentgelten aufgehen. Um weiterhin Workshops und Projekte anbieten zu können, ist es daher erforderlich, dass eine Summe von jährlich ca. 25.000 EUR weiterhin im Honoraretat verbleibt. In dem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Auswirkungen der neuen BSG-Rechtsprechung bislang nur in Bezug auf die dauerhafte bzw. über eine gewisse Dauer beschäftigten Musikschullehrkräfte erfolgt ist. Die Prüfung für zeitlich begrenzte Workshops steht noch aus. Finanzielle Auswirkungen: Es wird insgesamt mit Mehrausgaben in 2025 in Höhe von ca. 225.000,- EUR pro Kalenderjahr gerechnet. In den Folgejahren steigen die Mehrausgaben durch die steigenden Personalkosten (Tariferhöhungen). Ein Teil der Deckung kann durch den Honoraretat in Höhe von 400.000,- EUR anteilig erfolgen (70.1900). Dies wurden bei der Benennung der o.g. Mehrausgaben bereits berücksichtigt. Für die Künstlersozialkasse muss in 2025 für in 2024 gezahlte Honorare einmalig ein Betrag in Höhe von 20.000,- EUR im Honoraretat für das Jahr 2025 verbleiben. Hinzu kommen 25.000,- EUR ab 2025 jährlich für Ausgaben im Honorarbereich für Workshops, die ebenfalls im Honorarmitteletat verbleiben müssen. Geschätzte Personalkosten: 2025 2026 2027 2028 2029Seite 5 von 11 Seite 6 580.019,97 € 597.420,57 € 615.343,19 € 633.803,49 € 652.817,59 € Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.04.05 Kultur und Wissenschaft 1.04.05.07 Musikschule Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 2025:580.019,97 2026:597.420,57 2027:615.343,19 2028:633.803,49 2029:652.817,59 141700405/ 70.1000 Nachmeldung erfolgt zeitnah 2025:580.019,97 2026:597.429,57 2027:615.343,19 2028:633.803,49 2029:652.817,59 2025: 355.000,- 2026: 375.000,- 2027: 375.000,- 2028: 375.000,- 2029: 375.000,- aus: 14170040/70.1900 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich 2025: 225.019,97 2026: 222.420,57 2027: 240.343,19 2028: 258.803,49 2029:277.817,59 Anlage/n 1 anlage-kav-rundschreiben-zu-honorarkraeften (öffentlich)Seite 6 von 11 9HU|IIHQWOLFKXQJMD %HVSUHFKXQJGHV*.96SLW]HQYHUEDQGHVGHU'HXWVFKHQ 5HQWHQYHUVLFKHUXQJ%XQGXQGGHU%XQGHVDJHQWXUIU$UEHLW EHU)UDJHQGHVJHPHLQVDPHQ%HLWUDJVHLQ]XJV DP 9HUVLFKHUXQJVUHFKWOLFKH%HXUWHLOXQJYRQ/HKUHUQXQG'R]HQWHQ 1DFK$EVDW]6*%,9LVW%HVFKlIWLJXQJGLHQLFKWVHOEVWVWlQGLJH$UEHLWLQVEHVRQGHUHLQ HLQHP$UEHLWVYHUKlOWQLV7\SLVFKH$QKDOWVSXQNWHIUHLQH%HVFKlIWLJXQJVLQGHLQH7lWLJNHLW QDFK:HLVXQJHQXQGHLQH(LQJOLHGHUXQJLQGLH$UEHLWVRUJDQLVDWLRQGHV:HLVXQJVJHEHUV 1DFKGHUVWlQGLJHQ5HFKWVSUHFKXQJGHV%XQGHVVR]LDOJHULFKWV %6* VHW]WHLQH %HVFKlIWLJXQJYRUDXVGDVVGHU%HVFKlIWLJWHYRP$UEHLWJHEHUSHUV|QOLFKDEKlQJLJLVW 'DYRQLVWDXV]XJHKHQZHQQGHU%HVFKlIWLJWHVHLQH7lWLJNHLWQLFKWIUHLJHVWDOWHQNDQQ VRQGHUQLQHLQHQIUHPGHQ%HWULHEHLQJHJOLHGHUWLVWXQGGDEHLHLQHP=HLW'DXHU2UWXQG$UW GHU$UEHLWVDXVIKUXQJXPIDVVHQGHQ:HLVXQJVUHFKWGHV$UEHLWJHEHUVXQWHUOLHJW'LHVH :HLVXQJVJHEXQGHQKHLWNDQQ±YRUQHKPOLFKEHL'LHQVWHQK|KHUHU$UW±HLQJHVFKUlQNWXQG ]XUÄIXQNWLRQVJHUHFKWGLHQHQGHQ7HLOKDEHDP$UEHLWVSUR]HVV³YHUIHLQHUWVHLQ 'HPJHJHQEHULVWHLQHVHOEVWVWlQGLJH7lWLJNHLWYRUQHKPOLFKGXUFKGDVHLJHQH 8QWHUQHKPHUULVLNRGDV9RUKDQGHQVHLQHLQHUHLJHQHQ%HWULHEVVWlWWHGLH 9HUIJXQJVP|JOLFKNHLWEHUGLHHLJHQH$UEHLWVNUDIWXQGGLHLP:HVHQWOLFKHQIUHLJHVWDOWHWH 7lWLJNHLWXQG$UEHLWV]HLWJHNHQQ]HLFKQHW2EMHPDQGDEKlQJLJEHVFKlIWLJWRGHU VHOEVWVWlQGLJWlWLJLVWKlQJWGDYRQDEZHOFKH0HUNPDOHEHUZLHJHQ0DJHEHQGLVWVWHWV GDV*HVDPWELOGGHU$UEHLWVOHLVWXQJ 'DV%6*KDWLQVHLQHUMQJHUHQ5HFKWVSUHFKXQJGHUOHW]WHQ-DKUHGDV.ULWHULXPGHU EHWULHEOLFKHQ(LQJOLHGHUXQJJHVFKlUIWXQGGHVVHQPDJHEHQGH%HGHXWXQJIUGLH 6WDWXVEHXUWHLOXQJKHUDXVJHVWHOOW,Q]DKOUHLFKHQ8UWHLOHQ EHLVSLHOVZHLVH]X+RQRUDUlU]WHQ 3IOHJHNUlIWHQ1RWlU]WHQLP5HWWXQJVGLHQVWHLQHP%XFKIKUXQJVKHOIHURGHUHLQHP )DKUNDUWHQNRQWUROOHXUPLWHLJHQHU'HWHNWHL ZXUGHDXIJUXQGGHV8PIDQJVGHUEHWULHEOLFKHQ (LQJOLHGHUXQJXQGGHUGDPLWHLQKHUJHKHQGHQ(LQVFKUlQNXQJGHUIU6HOEVWVWlQGLJH W\SLVFKHQIUHLHQ*HVWDOWXQJGHU(UZHUEVWlWLJNHLWHLQ%HVFKlIWLJXQJVYHUKlOWQLVIHVWJHVWHOOW 'HUKLQUHLFKHQGH*UDGSHUV|QOLFKHU$EKlQJLJNHLW]HLJWVLFKKLHUQDFKQLFKWQXUGDUDQGDVV GHU%HVFKlIWLJWHHLQHP'LUHNWLRQVUHFKWVHLQHV9HUWUDJVSDUWQHUVXQWHUOLHJWZHOFKHV,QKDOW 'XUFKIKUXQJ=HLW'DXHU2UWRGHUVRQVWLJH0RGDOLWlWHQGHU]XHUEULQJHQGHQ7lWLJNHLW $QODJHRundschreiben A 5/2023 - Seite 29 _________________________________________________________________________________________Seite 7 von 11 EHWUHIIHQNDQQVRQGHUQNDQQVLFKDXFKDXVHLQHUGHWDLOOLHUWHQXQGGHQ)UHLUDXPIUGLH (UEULQJXQJGHUJHVFKXOGHWHQ/HLVWXQJVWDUNHLQVFKUlQNHQGHQUHFKWOLFKHQ9HUWUDJVJHVWDOWXQJ RGHUWDWVlFKOLFKHQ9HUWUDJVGXUFKIKUXQJHUJHEHQ'HU*UDGGHUSHUV|QOLFKHQ$EKlQJLJNHLW ZLUGGDEHLDXFKYRQGHU(LJHQDUWGHUMHZHLOLJHQ7lWLJNHLWVRZLHGHUHQ$UWXQG2UJDQLVDWLRQ EHVWLPPW6RNDQQGLHVHUEHLVRJHQDQQWHQ'LHQVWHQK|KHUHU$UWDOVRGHU7lWLJNHLW KRFKTXDOLIL]LHUWHU(UZHUEVWlWLJHUEH]LHKXQJVZHLVH(UZHUEVWlWLJHUPLWEHVRQGHUHU /HLWXQJVIXQNWLRQDXFKLQDEJHVFKZlFKWHU)RUPQRFKIUGDV9RUOLHJHQHLQHU%HVFKlIWLJXQJ DXVUHLFKHQGXQGGLH:HLVXQJVJHEXQGHQKHLW]XUIXQNWLRQVJHUHFKWGLHQHQGHQ7HLOKDEHDP $UEHLWVSUR]HVVYHUIHLQHUWVHLQ'D:HLVXQJVJHEXQGHQKHLWXQG(LQJOLHGHUXQJLQGHQ%HWULHE ZHGHULQHLQHP5DQJYHUKlOWQLV]XHLQDQGHUVWHKHQQRFKNXPXODWLYYRUOLHJHQPVVHQNDQQ HLQHSHUV|QOLFKH$EKlQJLJNHLWGDKHUDXFKDOOHLQGXUFKGLHIXQNWLRQVJHUHFKWGLHQHQGH (LQJOLHGHUXQJLQHLQHQ%HWULHEJHNHQQ]HLFKQHWVHLQ XQWHUDQGHUHP%6*8UWHLOYRP %5586. 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Rundschreiben A 5/2023 - Seite 30 _________________________________________________________________________________________Seite 8 von 11 =XUSHUV|QOLFKHQ$EKlQJLJNHLWJHK|UW]XGHPNHLQHZLUWVFKDIWOLFKH$EKlQJLJNHLW,QVRIHUQLVW HVIUGLH$EJUHQ]XQJHLQHUDEKlQJLJHQ%HVFKlIWLJXQJYRQHLQHUVHOEVWVWlQGLJHQ7lWLJNHLW QLFKWYRQ%HGHXWXQJREGLH7lWLJNHLWDOV+DXSWHUZHUEVTXHOOHRGHULP1HEHQHUZHUE DXVJHEWZLUGXQGREHVVLFKXPNXU]HXQGVHOWHQH$UEHLWVHLQVlW]HRGHUXPHLQHYHUVWHWLJWH *HVFKlIWVEH]LHKXQJKDQGHOW %6*8UWHLOYRP%5586. 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