241105-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Dringlichkeitsantrag von CDU und FDP: Baumaßnahmen Adenauerallee/Willy-Brandt-Allee
Kerndaten
- Nummer
- 241105-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 01.07.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 241105-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III 19.06.2024 Dringlichkeitsantrag von CDU und FDP: Baumaßnahmen Adenauerallee/Willy-Brandt-Allee Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 04.07.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Allgemein ist anzumerken, dass die Fahrbahndecke der Willy-Brandt-Allee ohne Sperrung der Einfahrt in die Adenauerallee nicht erneuert werden kann und nach und nach tiefgründige Schäden entstehen, die schließlich zur Notwendigkeit der Sanierung des gesamten Fahrbahnaufbaus führen werden. Idealer und erfahrungsgemäß einzig vertretbarer Zeitraum zur Ausführung solcher Maßnahmen sind die Sommerferien. Diese Erfahrungen stützen sich auf zahllose Baumaßnahmen auf der B9. Sicher ist, dass eine Bundesstraße nicht vollkommen störungsfrei gesperrt werden kann. Es werden daher Verkehrsbehinderungen erwartet. 1. Auswirkungen der Sperrung auf den Autoverkehrsfluss in Richtung Innenstadt Erfahrungsgemäß sind in den Sommerferien deutlich geringere Verkehrsmengen zu erwarten. Die Verdrängung des Verkehrs wird in Richtung Norden auf die Reuterstraße erwartet und ausgeschildert auf die Kaiserstraße erfolgen. Dabei werden sich Ortskundige wie bei allen Baustellen alternative Wege suchen, Ortsunkundige werden der Umleitungsbeschilderung folgen. 2. Leistungsfähigkeit der Ausweichroute über die Kaiserstraße Nach Einschätzung des Baustellenmanagements ist die Kaiserstraße grundsätzlich ausreichend leistungsfähig. Die Lage wird jedoch wie üblich nach Beginn der Sperrung beobachtet. Falls nötig und möglich, wird entsprechend nachgeregelt. Hierbei muss ggf. verhindert werden, dass die kleinen Straßen in der Südstadt zu stark belastet werden. 3. Erwartete Auswirkungen auf den ÖPNV, insbesondere die Buslinien 610, 611, 634 Die SWB teilen hierzu Folgendes mit: Eine genaue, quantitative Bewertung der Auswirkungen auf den innerstädtischen Linienverkehr ist nicht möglich. Es ist aber davon auszugehen, dass es zu deutlichen Störungen kommen wird. Wir werden die Situation genau beobachten und wenn möglich gemeinsam mit der Stadtverwaltung Optimierungen anstreben.Seite 1 von 3 Seite 2 4. Auswirkungen auf den Radverkehr entlang der Kaiserstraße Es werden zunächst keine Auswirkung auf den Radverkehr erwartet. Sollte der Verkehr, insbesondere der Busverkehr, unzumutbar behindert werden, könnte der Radverkehr in Richtung Norden von der Fahrbahn auf den Weg entlang der DB-Gleise verlegt werden. Da dies keine optimale Lösung darstellt, würde diese Maßnahme erst bei einer Problemlage ergriffen. 5. Auswirkungen auf die Ausfahrt aus den Parkgaragen der Innenstadt in Stoßzeiten Eine Ursache für die Behinderung der Ausfahrt ist Rückstau, der an der Einmündung Adenauerallee / Am Hofgarten in der Nebenrichtung entsteht. Dieses Problem entsteht, zum Teil weil die Aufstellfläche vor dem Koblenzer Tor eingeschränkt ist (1-spurig). Es können daher in ihrer Grünzeit nur jeweils wenige Linksabbieger von Am Hofgarten in Richtung Koblenzer Tor abbiegen. Die Ausfahrt von Am Hofgarten zur Adenauerallee wird zwar mit zusätzlichem Verkehr beaufschlagt, auf der Adenauerallee in Richtung Norden ist der Verkehr wegen der Sperrung an der Willy-Brandt-Alle aber deutlich reduziert. Zudem wird die Verkehrsmenge während den Sommerferien deutlich reduziert sein. Das Problem an diesem Knoten ist zudem immer schon aufgetreten, wenn sich von Norden ein Rückstau durch das Koblenzer Tor hindurch nach Süden gebildet hat. Bislang gibt es für die auf diesen Knoten zulaufende Verkehrsmenge noch keine schlüssige Erklärung. Es erscheint unwahrscheinlich, dass diese Fahrzeuge allein aus der Markt- u. aus der Uni-Garage kommen. Deshalb hat die Verwaltung einen gesonderten Prüfauftrag zur Analyse dieser Verkehrssituation in Auftrag gegeben, um gezielt nach Abhilfe zu suchen. Die BCP hat auf Nachfrage gemeldet, dass es zwischen 15.02. u. 16.05.24, also in 3 Monaten an 8 Tagen Rückstaus zur Marktgarage u. an 1 Tag zur Uni-Garage gab. 6. Erreichbarkeit der U-Bahn-Haltestellen entlang der Adenauerallee für Fußgänger während der Baumaßnahme Für Fußgänger*innen bestehen keine Einschränkungen/ Sperrungen 7. Beabsichtigte staumindernde Maßnahmen, z.B. im Bereich der Ampelschaltungen oder andere (ausgeschilderte) Verkehrsumleitungen wie Öffnung des City-Rings für diesen Zeitraum Die Vollsperrung der Wesselstraße wegen der dort laufenden Kanalarbeiten (nach derzeitigem Stand noch mindestens bis Ende Juli) erfordert, dass Anlieferungen der Betriebe an der Maximilianstraße und auch die Andienung der Baustelle von der Straße Am Hauptbahnhof aus erfolgen muss. Die Ausfahrt entsprechender Verkehre erfolgt zum Kaiserplatz hin. Eine Öffnung des ehemaligen City-Rings, also eine Freigabe der Maximilianstraße in gegenläufiger Fahrtrichtung, ist aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreiten nicht möglich. Die von Umleitungsverkehren frequentierten Signalanlagen sind bereits auf maximale Verkehrsbelastungen ausgelegt, eine weitere Erhöhung der Leistungsfähigkeit ist daher kaum möglich. Die Signalanlagen laufen mehrheitlich verkehrsabhängig, d.h. die Grünzeiten werden durch die Anlage je nach Verkehrsmengen angepasst. 8. Beabsichtigte zusätzliche Informationen der Bevölkerung über die geplante Sperrung bzw. die BaumaßnahmenSeite 2 von 3 Seite 3 Die Maßnahme wurde auf den üblichen Kanälen (Presse, soziale Medien usw.) mit ausreichendem Vorlauf angekündigt. Eine weitere Medieninformation erfolgt kurz vor Beginn der Maßnahme. Informationen zu verkehrsrelevanten planbaren Baumaßnahmen sind zudem grundsätzlich im Internet unter www.bonn.de/baustellen abrufbar. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de