241091 · Mitteilungsvorlage
Zusammenstehen eG - Jahresabschluss 2023
Kerndaten
- Nummer
- 241091
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 22.07.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 241091 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue- rung Dezernat: Dez. OB Zusammenstehen eG - Jahresabschluss 2023 Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 28.08.2024 Kenntnisnahme Rat 29.08.2024 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Generalversammlung der Zusammenstehen eG hat am 19.06.2024 den von der Steuerberatungsgesellschaft Broich Oepen Schneider & Partner (BOS) erstellten Jahresabschluss 2023 beraten und festgestellt, die damit im Zusammenhang stehenden Berichte des Aufsichtsrates über die gesetzliche Prüfung zur Kenntnis genommen und den Beschluss zur Deckung des Fehlbetrages gefasst. Weiterhin hat die Generalversammlung die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das Wirtschaftsjahr 2023 beschlossen. Begründung der Beteiligung Die Genossenschaft wurde am 28.04.2022 gegründet. Mit Beschluss 231681 vom 12.12.2023 ist die Bundesstadt Bonn der Genossenschaft beigetreten. Mit dem Beitritt der Bundesstadt Bonn in die Genossenschaft wurde daraufhin gewirkt, dass die Bundesstadt Bonn einen Sitz im Aufsichtsrat erhält. In der Sitzung der Generalversammlung vom 19.06.2024 wurde ein entsprechender Beschluss zur Entsendung eines Vertreters der Bundesstadt Bonn in den Aufsichtsrat der zusammenstehen eG. gefasst (DS 241681-10). Mitglieder im Aufsichtsrat sind nach der Beschlussfassung vom 19.06.2024: -Caritasverband für die Stadt Bonn eV., -Diakonische Werk Bonn und Region gGmbH, -Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Bonn Bad Godesberg e.V. -Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. und -Bundesstadt Bonn. Derzeit bereitet die Genossenschaft ein Projekt „Wohnen unter der Godesburg“ vor. Im Einzelnen Die Steuerberatungsgesellschaft Broich Oepen Schneider & Partner (BOS) hat den Jahresabschluss der Zusammenstehen eG zum 31.12.2023 erstellt. Im Berichtsjahr hat die Genossenschaft 17 Mitglieder.Seite 1 von 41 Seite 2 Die Genossenschaft hat 2023 wesentliche Investitionen in Architekten- und Ingenieurleistungen für das Projekt "Wohnen unter der Godesburg" vorgenommen. Das Gesamtergebnis resultiert im Wesentlichen aus der rund dreijährigen Finanzierungsberatung und Organisationskosten. Die Genossenschaft beschäftigt kein Personal. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts ergibt sich eine Gesamtsumme gezeichneten (oder verbindlich zugesagtem) Genossenschaftskapitals von rd. 11,4 Prozent der Projektsumme. Anlage/n 1 DS-241091_Anlage a.d. Jahresabschluss 2023 (öffentlich) 2 240619 Satzung nach Änderung (öffentlich) 3 240608 Sachstand zusammenstehen eG (öffentlich)Seite 2 von 41 Seite 3 von 41 Seite 4 von 41 1 Satzung der Zusammenstehen eG Stand: 19.6.2024Seite 5 von 41 2 Inhaltsverzeichnis Seite I. Firma und Sitz der Genossenschaft.................................................................................... 4 § 1 Firma und Sitz ............................................................................................................. 4 II. Gegenstand der Genossenschaft ...................................................................................... 4 § 2 Zweck und Gegenstand der Genossenschaft ............................................................ 4 III. Mitgliedschaft ................................................................................................................... 5 § 3 Mitglieder .................................................................................................................... 5 § 4 Erwerb der Mitgliedschaft ...........................................................................................5 § 5*Eintrittsgeld ..................................................................................................................6 § 6 Beendigung der Mitgliedschaft ...................................................................................6 § 7 Kündigung der Mitgliedschaft ....................................................................................6 § 8 Übertragung des Geschäftsguthabens .......................................................................7 § 9 Beendigung der Mitgliedschaft im Todesfall .............................................................7 § 9a Insolvenz eines Mitglieds ......................................................................................... 7 § 10 Beendigung der Mitgliedschaft durch Auflösung oder Erlöschen einer juristischen Person oder Personengesellschaft ..................................................... 7 § 11 Ausschließung eines Mitgliedes .............................................................................. 8 § 12 Auseinandersetzung ................................................................................................. 8 IV. Rechte und Pflichten der Mitglieder .................................................................................. 9 § 13 Rechte der Mitglieder ............................................................................................... 9 § 14 Wohnliche Versorgung der Mitglieder ...................................................................10 § 15 Überlassung von Wohnungen ................................................................................10 § 16 Pflichten der Mitglieder ...........................................................................................10 V. Geschäftsanteil, Geschäftsguthaben und Haftsumme ......................................................12 § 17 Geschäftsanteile und Geschäftsguthaben..............................................................12 § 18 Kündigung weiterer Anteile ....................................................................................13 § 19 Ausschluss der Nachschusspflicht .........................................................................13 VI. Organe der Genossenschaft ...........................................................................................13 § 20 Organe ......................................................................................................................13 § 21 Vorstand ...................................................................................................................13 § 22 Leitung und Vertretung der Genossenschaft .........................................................14 § 23 Aufgaben und Pflichten des Vorstandes ................................................................15 § 24 Aufsichtsrat ..............................................................................................................16 § 25 Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrates ...........................................................17 § 26 Sorgfaltspflichten des Aufsichtsrates .....................................................................18 § 27 Sitzungen des Aufsichtsrates ..................................................................................18 § 28 Gegenstände der gemeinsamen Beratungen von Vorstand und Aufsichtsrat .....19 § 29 Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat.......................................20 § 30 Rechtsgeschäfte mit Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern ............................20 § 31 Stimmrecht in der Generalversammlung...............................................................20 § 32 Generalversammlung ..............................................................................................21Seite 6 von 41 3 § 33 Einberufung der Generalversammlung ..................................................................21 § 34 Leitung der Generalversammlung und Beschlussfassung....................................22 § 35 Zuständigkeit der Generalversammlung ................................................................24 § 36 Mehrheitserfordernisse ...........................................................................................24 § 37 Auskunftsrecht .........................................................................................................25 § 37a Schriftliche oder elektronische Durchführung der Generalversammlung (virtuelle Generalversammlung), elektronische Teilnahme an einer Präsenzversammlung ............................................................................................26 § 37b Schriftliche oder elektronische Mitwirkung an der Beschlussfassung einer nur als Präsenzversammlung durchgeführten Generalversammlung ......................27 § 37c Übertragung der Generalversammlung in Bild und Ton .....................................27 VII. Rechnungslegung ..........................................................................................................27 § 38 Geschäftsjahr und Aufstellung des Jahresabschlusses ........................................27 § 39 Vorbereitung der Beschlussfassung über den Jahresabschluss ..........................28 VIII. Rücklagen, Gewinnverteilung und Verlustdeckung........................................................28 § 40 Rücklagen .................................................................................................................28 § 41 Gewinnverwendung ................................................................................................28 § 42 Verlustdeckung ........................................................................................................29 IX. Bekanntmachungen ........................................................................................................30 § 43 Bekanntmachungen .................................................................................................30 X. Prüfung der Genossenschaft, Prüfungsverband ...............................................................31 § 44 Prüfung .....................................................................................................................31 XI. Auflösung und Abwicklung ..............................................................................................32 § 45 Auflösung .................................................................................................................32Seite 7 von 41 4 I. Firma und Sitz der Genossenschaft § 1 Firma und Sitz Die Genossenschaft führt die Firma ZUSAMMENSTEHEN eG. Sie hat ihren Sitz in Bonn. II. Gegenstand der Genossenschaft § 2 Zweck und Gegenstand der Genossenschaft (1) Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. (2) Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirt- schaften, errichten, erwerben, vermitteln, veräußern und betreuen; sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und lmmobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infra- struktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanla- gen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirt- schaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. (3) Die Genossenschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, so- weit diese Beteiligungen eine untergeordnete Hilfs- oder Nebentätigkeit der Ge- nossenschaft darstellen. (4) Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist nicht zugelassen.Seite 8 von 41 5 III. Mitgliedschaft § 3 Mitglieder (1) Die Mitgliedschaft können erwerben: a) natürliche Personen, b) Personengesellschaften, c) juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts. (2) Aufnahmefähig ist nur, wer die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Ein- richtungen der Genossenschaft erfüllt oder dessen Mitgliedschaft im Interesse der Genossenschaft liegt. . (3) Die Mitgliedschaft wird erworben durch a) eine von dem Beitretenden zu unterzeichnende unbedingte Erklärung des Bei- tritts und b) die Zulassung durch den Vorstand. (4) Das Mitglied ist unverzüglich in die Mitgliederliste (§ 23 Abs. 2 Buchstabe e) einzu- tragen und hiervon unverzüglich zu benachrichtigen. (5) Wer für die Nutzung oder Erbringung der Dienste der Genossenschaft nicht oder nicht mehr in Frage kommt, kann auf seinen Antrag vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates als investierendes Mitglied zugelassen werden. Auch die Über- nahme weiterer Geschäftsanteile durch investierende Mitglieder bedarf der Zulas- sung durch den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Investierende Mit- glieder sind in der Mitgliederliste als solche zu kennzeichnen. § 4 Erwerb der Mitgliedschaft Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es einer vom Bewerber zu unterzeichnenden un- bedingten Beitrittserklärung und der Zulassung durch die Genossenschaft. Über die Zu- lassung beschließt der Vorstand. Dem Bewerber ist vor Abgabe seiner Beitrittserklärung die Satzung in der jeweils gültigen Fassung zur Verfügung zu stellen. Es reicht aus, wenn die Satzung im Internet unter der Adresse der Genossenschaft abrufbar ist und dem Bewerber ein Ausdruck der Satzung angeboten wird. Eine Vollmacht zur Abgabe der Beitrittserklärung bedarf der Schriftform.Seite 9 von 41 6 § 5 Eintrittsgeld (1) Bei der Aufnahme ist neben dem Pflichtanteil bzw. den Pflichtanteilen gemäß § 17 Abs. 2 ein Eintrittsgeld zu zahlen. Über die Höhe des Eintrittsgeldes bis zum Höchstbetrag eines Geschäftsanteils be- schließen Vorstand und Aufsichtsrat nach gemeinsamer Beratung gemäß § 28 der Satzung. (2) Das Eintrittsgeld kann dem Ehegatten bzw. dem eingetragenen Lebenspartner, den minderjährigen Kindern eines Mitgliedes, dem die Mitgliedschaft fortsetzenden Er- ben erlassen werden. Hierüber entscheidet der Vorstand. (3) Einem Beitretenden, der bereits Mitglied einer anderen Wohnungsgenossenschaft ist, kann das Eintrittsgeld auf Antrag erlassen werden. § 6 Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft endet durch a) Kündigung, b) Tod, c) Übertragung des Geschäftsguthabens, d) Auflösung oder Erlöschen einer juristischen Person oder einer Personengesell- schaft, e) Ausschluss. § 7 Kündigung der Mitgliedschaft (1) Das Mitglied hat das Recht, durch Kündigung seinen Austritt aus der Genossen- schaft zu erklären. (2) Die Kündigung erfolgt ausschließlich zum Ende eines Geschäftsjahres. Sie muss mindestens zwölf Monate vorher schriftlich erfolgen. (3) Das Mitglied hat ein auf einen Monat befristetes außerordentliches Kündigungs- recht nach Maßgabe des § 67 a GenG, insbesondere wenn die Generalversamm- lung a) eine wesentliche Änderung des Gegenstandes der Genossenschaft, b) eine Erhöhung des Geschäftsanteils, c) die Einführung oder Erweiterung einer Pflichtbeteiligung mit mehreren Ge- schäftsanteilen, d) die Einführung oder Erweiterung der Verpflichtung der Mitglieder zur Leistung von Nachschüssen, e) eine längere Kündigungsfrist als zwei Jahre, f) die Einführung oder Erweiterung der Verpflichtung zur Inanspruchnahme von Einrichtungen oder von anderen Leistungen der Genossenschaft oder zur Er- bringung von Sach- oder DienstleistungenSeite 10 von 41 7 beschließt. (4) Das Mitglied scheidet aus der Genossenschaft zu dem Jahresschluss aus, zu dem die Kündigung fristgerecht erfolgt ist. § 8 Übertragung des Geschäftsguthabens (1) Ein Mitglied kann jederzeit, auch im Laufe des Geschäftsjahres, sein Geschäftsgut- haben durch schriftlichen Vertrag einem anderen übertragen und hierdurch aus der Genossenschaft ohne Auseinandersetzung ausscheiden, sofern der Erwerber an sei- ner Stelle Mitglied ist oder wird. Ist der Erwerber bereits Mitglied, so ist die Übertra- gung des Geschäftsguthabens nur zulässig, sofern sein bisheriges Geschäftsgutha- ben nach Zuschreibung des Geschäftsguthabens des Veräußerers den zulässigen Gesamtbetrag der Geschäftsanteile, mit denen der Erwerber beteiligt ist oder sich beteiligt, nicht übersteigt. (2) Ein Mitglied kann sein Geschäftsguthaben, ohne aus der Genossenschaft auszu- scheiden, teilweise übertragen und damit die Anzahl seiner Geschäftsanteile verrin- gern. Abs. 1 gilt entsprechend. (3) Die Übertragung des Geschäftsguthabens bedarf außer in den Fällen des § 76 Abs. 2 GenG der Zustimmung des Vorstands. § 9 Beendigung der Mitgliedschaft im Todesfall Stirbt ein Mitglied, so geht die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist, auf die Erben über. Sie endet mit dem Schluss des Ge- schäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist. Mehrere Erben können ein Stimmrecht in dieser Zeit nur durch einen gemeinschaftlichen Vertreter ausüben. § 9a Insolvenz eines Mitglieds Wird über das Vermögen eines Mitglieds ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröff- nung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt, so endet die Mitgliedschaft mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde. § 10 Beendigung der Mitgliedschaft durch Auflösung oder Erlöschen einer juristischen Person oder Personengesellschaft Wird eine juristische Person oder eine Personengesellschaft aufgelöst oder erlischt sie, so endet die Mitgliedschaft mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem die Auflösung oder das Erlöschen wirksam geworden ist. Führt die Auflösung oder das Erlöschen zu einer Gesamtrechtsnachfolge, so setzt der Gesamtrechtsnachfolger die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres fort.Seite 11 von 41 8 § 11 Ausschließung eines Mitgliedes (1) Ein Mitglied kann zum Schluss des Geschäftsjahres aus der Genossenschaft aus- geschlossen werden, a) wenn es durch ein genossenschaftswidriges Verhalten schuldhaft oder unzu- mutbar das Ansehen oder die wirtschaftlichen Belange der Genossenschaft oder ihrer Mitglieder schädigt oder zu schädigen versucht, b) wenn es trotz schriftlicher Aufforderung unter Androhung des Ausschlusses den satzungsmäßigen oder sonstigen der Genossenschaft gegenüber beste- henden Verpflichtungen nicht nachkommt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Gefahr einer erheblichen Beeinträchtigung der Genossenschaft besteht, c) wenn über sein Vermögen ein Antrag auf Eröffnung eines lnsolvenzverfahrens gestellt worden ist, d) wenn es unbekannt verzogen oder sein Aufenthalt länger als sechs Monate un- bekannt ist. (2) Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Dem auszuschließenden Mitglied ist vorher die Möglichkeit zu geben, sich zu dem Ausschluss zu äußern. (3) Der Ausschließungsbeschluss ist dem ausgeschlossenen Mitglied unverzüglich vom Vorstand durch eingeschriebenen Brief (z. B. Einwurfeinschreiben) mitzutei- len. Von dem Zeitpunkt der Absendung desselben kann das ausgeschlossene Mit- glied nicht mehr an der Generalversammlung teilnehmen. (4) Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb eines Monats nach Zugang des Aus- schließungsbeschlusses durch einen an den Vorstand gerichteten eingeschriebe- nen Brief (z. B. Einwurfeinschreiben) gegen den Ausschluss Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet der Aufsichtsrat. (5) In dem Verfahren vor dem Aufsichtsrat müssen die Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Der Aufsichtsrat entscheidet mit der Mehrheit der abge- gebenen Stimmen. Der Beschluss ist den Beteiligten durch eingeschriebenen Brief (z. B. Einwurfeinschreiben) mitzuteilen. (6) Ein Mitglied des Vorstandes oder des Aufsichtsrates kann erst ausgeschlossen wer- den, wenn die Generalversammlung den Widerruf der Bestellung oder die Abbe- rufung (§ 35 Abs. 1 Buchst. g) beschlossen hat. § 12 Auseinandersetzung (1) Mit dem Ausgeschiedenen hat sich die Genossenschaft auseinanderzusetzen. Maßgebend ist die Bilanz, die für das Geschäftsjahr, zu dessen Ende das Mitglied ausgeschieden ist, festgestellt worden ist (§ 35 Abs. 1 Buchst. b). (2) Der Ausgeschiedene kann lediglich sein Auseinandersetzungsguthaben, nicht auch einen Anteil an den Rücklagen und dem sonstigen Vermögen der Genossenschaft verlangen. Das Auseinandersetzungsguthaben wird berechnet nach dem Ge- schäftsguthaben des Mitgliedes (§ 17 Abs. 7). Die Genossenschaft ist berechtigt,Seite 12 von 41 9 bei der Auseinandersetzung die ihr gegen das ausgeschiedene Mitglied zustehende fällige Forderung gegen das Auseinandersetzungsguthaben aufzurechnen. Der Ge- nossenschaft gegenüber haftet das Auseinandersetzungsguthaben des Mitgliedes für einen etwaigen Ausfall. (3) Die Abtretung und die Verpfändung des Auseinandersetzungsguthabens an Dritte sind unzulässig und der Genossenschaft gegenüber unwirksam. Eine Aufrechnung des Auseinandersetzungsguthabens durch das Mitglied gegen seine Verbindlich- keiten gegenüber der Genossenschaft ist nicht gestattet. Der Vorstand kann Aus- nahmen zulassen. (4) Das Auseinandersetzungsguthaben ist dem Ausgeschiedenen binnen sechs Mona- ten seit dem Ende des Geschäftsjahres, zu dem das Ausscheiden erfolgt ist, auszu- zahlen, nicht jedoch vor Feststellung der Bilanz. Der Anspruch auf Auszahlung ver- jährt in drei Jahren. IV. Rechte und Pflichten der Mitglieder § 13 Rechte der Mitglieder (1) Die Mitglieder üben ihre Rechte in Angelegenheiten der Genossenschaft durch Be- schlussfassung in der Generalversammlung aus. (2) Aus den Aufgaben der Genossenschaft ergibt sich insbesondere das Recht jedes Mitgliedes auf Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Einrichtungen der Ge- nossenschaft nach den dafür getroffenen Bestimmungen sowie das Recht auf Teil- nahme an sonstigen Vorteilen, die die Genossenschaft ihren Mitgliedern gewährt, nach Maßgabe der folgenden Satzungsbestimmungen und der gemäß § 28 aufge- stellten Grundsätze. (3) Das Mitglied ist aufgrund der Mitgliedschaft vor allem berechtigt, a) weitere Geschäftsanteile zu übernehmen (§ 17), b) das Stimmrecht in der Generalversammlung auszuüben (§ 31), c) in einer vom zehnten Teil der Mitglieder in Textform abgegebenen Eingabe die Einberufung einer Generalversammlung oder die Ankündigung von Gegen- ständen zur Beschlussfassung in einer bereits einberufenen Generalversamm- lung, soweit diese zur Zuständigkeit der Generalversammlung gehören, zu for- dern (§ 33 Abs. 3), d) die Ernennung oder Abberufung von Liquidatoren in einer vom zehnten Teil der Mitglieder unterschriebenen Eingabe beim Gericht zu beantragen, e) Auskunft in der Generalversammlung zu verlangen (§ 37), f) das Geschäftsguthaben durch schriftliche Vereinbarung ganz oder teilweise auf einen anderen zu übertragen (§ 8), g) den Austritt aus der Genossenschaft zu erklären (§ 7), h) weitere Geschäftsanteile nach Maßgabe von § 18 zu kündigen, i) die Zahlung des Auseinandersetzungsguthabens gemäß § 12 zu fordern,Seite 13 von 41 10 j) Einsicht in die Niederschrift über die Beschlüsse der Generalversammlung zu nehmen sowie auf seine Kosten eine Abschrift des in der Geschäftsstelle aus- gelegten Jahresabschlusses, des Lageberichts und der Bemerkungen des Auf- sichtsrates zu fordern, k) die Mitgliederliste einzusehen, l) das zusammengefasste Ergebnis des Prüfungsberichts einzusehen. § 14 Wohnliche Versorgung der Mitglieder (1) Die Nutzung einer Genossenschaftswohnung stehen ebenso wie die Inanspruch- nahme von Betreuungs-/Dienstleistungen ausschließlich Mitgliedern der Genos- senschaft zu. (2) Ein Anspruch des einzelnen Mitgliedes kann aus dieser Bestimmung nicht abgelei- tet werden. § 15 Überlassung von Wohnungen (1) Die Überlassung einer Genossenschaftswohnung begründet grundsätzlich ein dau- erndes Nutzungsrecht des Mitgliedes. Ein Mitglied kann unabhängig von der An- zahl seiner Geschäftsanteile sein Nutzungsrecht nur für eine Genossenschaftswoh- nung in Anspruch nehmen. (2) Das Nutzungsverhältnis an einer Genossenschaftswohnung kann während des Be- stehens der Mitgliedschaft nur unter den im Nutzungsvertrag festgesetzten Bedin- gungen aufgehoben werden. § 16 Pflichten der Mitglieder (1) Aus der Mitgliedschaft ergibt sich die Verpflichtung, zur Aufbringung der von der Genossenschaft zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigten Eigenmittel beizutragen durch: a) Übernahme von Geschäftsanteilen nach Maßgabe des § 17 und fristgemäße Zahlungen hierauf, b) Teilnahme am Verlust (§ 42), c) weitere Zahlungen gemäß Beschluss der Generalversammlung nach Auflösung der Genossenschaft bei Mitgliedern, die ihren Geschäftsanteil noch nicht voll eingezahlt haben (§ 87 a GenG). (2) Das wohnungsnutzende Mitglied ist verpflichtet, für die Errichtung und Erhaltung des genossenschaftlichen Eigentums Gemeinschaftshilfe nach Maßgabe von Richtlinien zu leisten, die die Generalversammlung beschließt. (3) Das Mitglied hat bei der Erfüllung von Pflichten und der Wahrnehmung von Rech- ten auch aus abgeschlossenen Verträgen die Belange der Gesamtheit der Mitglie- der im Rahmen der genossenschaftlichen Treuepflicht angemessen zu berücksich- tigen.Seite 14 von 41 11 (4) Das Mitglied ist verpflichtet, jede Änderung seiner Anschrift oder E-Mail-Adresse oder Telefon-Nummern unverzüglich dem Vorstand der Genossenschaft mitzuteilen.Seite 15 von 41 12 V. Geschäftsanteil, Geschäftsguthaben und Haftsumme § 17 Geschäftsanteile und Geschäftsguthaben (1) Der Geschäftsanteil beträgt 500,00 EUR. (2) Für den Erwerb der Mitgliedschaft ist jedes Mitglied verpflichtet, einen Anteil zu übernehmen. Jedes Mitglied, dem eine Wohnung überlassen worden ist, hat einen angemessenen Beitrag zur Aufbringung der Eigenleistung durch Übernahme wei- terer Geschäftsanteile zu übernehmen. Je angefangene 28 qm Wohnfläche ist ein weiterer Geschäftsanteil zu übernehmen. Diese nutzungsbezogenen Anteile sind Pflichtanteile. Soweit das Mitglied bereits weitere Anteile gemäß Abs. 4 gezeichnet hat, werden diese auf die Pflichtanteile angerechnet. (3) Jeder Pflichtanteil ist sofort einzuzahlen. Der Vorstand kann Ratenzahlungen zulassen, jedoch sind in diesem Falle sofort nach Zulassung der Beteiligung 100,00 EUR (mindestens 1/5 je Geschäftsanteil) einzuzahlen. Vom Beginn des folgenden Quartals ab sind monatlich weitere 100,00 EUR einzuzahlen, bis die Pflichtanteile voll erreicht sind. Die vorzeitige Volleinzah- lung der Pflichtanteile ist zugelassen. (4) Über die Geschäftsanteile gemäß Abs. 2 hinaus können die Mitglieder weitere An- teile übernehmen, wenn die vorhergehenden Anteile bis auf den zuletzt übernom- menen voll eingezahlt sind und der Vorstand die Übernahme zugelassen hat. Für die Einzahlung gilt Abs. 3 entsprechend. (5) Solange ein Geschäftsanteil nicht voll eingezahlt ist, ist die Verzinsung gemäß § 41 Abs. 2 dem Geschäftsguthaben zuzuschreiben. Im Übrigen gilt § 41 Abs. 4 der Sat- zung. (6) Die Einzahlungen auf den/die Geschäftsanteil(e), vermehrt um zugeschriebene Zin- sen gemäß § 41 Abs. 2, vermindert um abgeschriebene Verlustanteile, bilden das Geschäftsguthaben des Mitgliedes. (7) Die Abtretung oder Verpfändung des Geschäftsguthabens an Dritte ist unzulässig und der Genossenschaft gegenüber unwirksam. Eine Aufrechnung des Geschäfts- guthabens durch das Mitglied gegen seine Verbindlichkeiten gegenüber der Ge- nossenschaft ist nicht gestattet. Für das Auseinandersetzungsguthaben gilt § 12 der Satzung. (8) Das Mindestkapital der Genossenschaft beträgt 80 Prozent der Summe der Ge- schäftsguthaben zum letzten Bilanzstichtag. Es darf durch Auszahlung eines Aus- einandersetzungsguthabens von Mitgliedern, die ausgeschieden sind oder ein- zelne Geschäftsanteile gekündigt haben, nicht unterschritten werden. Die Auszah- lung des Auseinandersetzungsguthabens ist im Verhältnis aller Auseinanderset- zungsansprüche ganz oder teilweise ausgesetzt, solange durch die Auszahlung das Mindestkapital unterschritten würde; von einer Aussetzung betroffene AnsprücheSeite 16 von 41 13 aus Vorjahren werden, auch im Verhältnis zueinander, mit Vorrang bedient. § 8 Abs. 3 findet keine Anwendung. § 18 Kündigung weiterer Anteile (1) Das Mitglied kann die Beteiligung mit einem oder mehreren seiner weiteren Ge- schäftsanteile i. S. von § 17 Abs. 4 zum Schluss eines Geschäftsjahres durch schrift- liche Erklärung kündigen, soweit es nicht nach einer Vereinbarung mit der Genos- senschaft zur Beteiligung mit mehreren Geschäftsanteilen verpflichtet ist oder die Beteiligung mit mehreren Geschäftsanteilen Voraussetzung für eine von dem Mit- glied in Anspruch genommene Leistung der Genossenschaft ist. Die Kündigung findet nur zum Schluss eines Geschäftsjahres statt. Sie muss mindestens zwölf Mo- nate vorher schriftlich erfolgen. (2) Ein Mitglied, das einzelne Geschäftsanteile gekündigt hat, kann nur den Teil seines Geschäftsguthabens beanspruchen, der die auf die verbleibenden Geschäftsanteile geleisteten Einzahlungen, vermehrt um zugeschriebene Gewinnanteile, vermindert um abgeschriebene Verlustanteile, übersteigt. Für die Ermittlung des auszuzahlen- den Teils des Geschäftsguthabens gilt § 12 sinngemäß. Soweit ein verbleibender Geschäftsanteil noch nicht voll eingezahlt ist (§ 17 Abs. 3 bis 5), wird der auszah- lungsfähige Teil des Geschäftsguthabens hiermit verrechnet. § 19 Ausschluss der Nachschusspflicht Eine Nachschusspflicht der Mitglieder besteht – auch im Falle der Insolvenz – nicht. VI. Organe der Genossenschaft § 20 Organe Die Genossenschaft hat als Organe - den Vorstand, - den Aufsichtsrat, - die Generalversammlung. § 21 Vorstand (1) Der Vorstand besteht aus zwei Personen. Sie müssen Mitglied der Genossenschaft und natürliche Personen sein. Gehören juristische Personen oder Personengesellschaften der Genossenschaft an, können die zur Vertretung befugten Personen in den Vorstand bestellt werden. Investierende Mitglieder können nicht dem Vorstand angehören.Seite 17 von 41 14 (2) Mitglieder des Vorstandes können nicht sein die Ehegatten und eingetragenen Le- benspartner sowie weitere nahe Angehörige eines Vorstands- oder Aufsichtsrats- mitgliedes. (3) Die Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat auf die Dauer von höchstens fünf Jahren bestellt. Ihre Wiederbestellung ist zulässig. Die Bestellung endet spä- testens mit Ende des Kalenderjahres, in dem das Vorstandsmitglied das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht; die Bestellung eines nebenamtlichen oder ehrenamt- lichen Vorstandsmitgliedes endet spätestens mit Vollendung des 80. Lebensjahres. Die Bestellung kann vorzeitig nur durch die Generalversammlung widerrufen wer- den (§ 35 Abs. 1 Buchst. g). (4) Der Aufsichtsrat kann Mitglieder des Vorstandes bis zur Entscheidung durch die Generalversammlung vorläufig ihres Amtes entheben. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln aller Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Generalver- sammlung ist unverzüglich einzuberufen. Den vorläufig ihres Amtes enthobenen Mitgliedern des Vorstandes ist in der Generalversammlung mündlich Gehör zu ge- ben. (5) Anstellungsverträge mit hauptamtlichen und nebenamtlichen Vorstandsmitglie- dern sollen auf die Dauer der Bestellung abgeschlossen werden. Der Aufsichtsrats- vorsitzende unterzeichnet namens der Genossenschaft die Anstellungsverträge mit den Vorstandsmitgliedern. Für die Kündigung des Anstellungsverhältnisses eines Vorstandsmitgliedes unter Einhaltung der vertraglichen oder gesetzlichen Frist so- wie für den Abschluss von Aufhebungsvereinbarungen ist der Aufsichtsrat, vertre- ten durch seinen Vorsitzenden, zuständig. Für die außerordentliche Kündigung des Anstellungsvertrages aus wichtigem Grund (fristlose Kündigung) ist die General- versammlung zuständig. Im Übrigen gilt § 25 Abs. 2 Satz 1. (6) Bei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern erlischt das Auftragsverhältnis mit dem Ablauf oder dem Widerruf der Bestellung. Sie können eine angemessene Auf- wandsentschädigung erhalten, über die der Aufsichtsrat bestimmt. § 22 Leitung und Vertretung der Genossenschaft (1) Der Vorstand leitet die Genossenschaft unter eigener Verantwortung. Er hat nur solche Beschränkungen zu beachten, die Gesetz und Satzung festlegen. (2) Die Genossenschaft wird vertreten durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem anderen Vorstandsmitglied oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. (3) Vorstandsmitglieder zeichnen für die Genossenschaft, indem sie der Firma der Ge- nossenschaft oder der Benennung des Vorstandes ihre Namensunterschrift beifü- gen. Der Prokurist zeichnet in der Weise, dass er der Firma seinen Namen mit ei- nem die Prokura andeutenden Zusatz beifügt. (4) Ist eine Willenserklärung gegenüber der Genossenschaft abzugeben, so genügt die Abgabe gegenüber einem Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.Seite 18 von 41 15 (5) Der Vorstand führt die Geschäfte der Genossenschaft aufgrund seiner Beschlüsse, die mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu fassen sind. Er ist mit zwei sei- ner Mitglieder beschlussfähig. Eine Beschlussfassung ist ohne Einberufung einer Sitzung im Wege schriftlicher Abstimmung oder durch andere Fernkommunikati- onsmedien zulässig, wenn kein Mitglied des Vorstands diesem Verfahren wider- spricht. Niederschriften über Beschlüsse sind von allen bei der Beschlussfassung beteiligten Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Die Vollständigkeit und Ver- fügbarkeit der Niederschriften sind sicherzustellen. (6) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie ist von jedem Mitglied des Vor- standes zu unterschreiben. (7) Die Mitglieder des Vorstandes sind berechtigt, an den Sitzungen des Aufsichtsrates teilzunehmen, wenn nicht durch besonderen Beschluss des Aufsichtsrates die Teil- nahme ausgeschlossen wird. In den Sitzungen des Aufsichtsrates hat der Vorstand die erforderlichen Auskünfte über geschäftliche Angelegenheiten zu erteilen. Bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrates haben die Mitglieder des Vorstandes kein Stimmrecht. § 23 Aufgaben und Pflichten des Vorstandes (1) Die Vorstandsmitglieder haben bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines or- dentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einer Genossenschaft anzuwen- den. Über vertrauliche Angaben und Geheimnisse der Genossenschaft, namentlich Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse, die ihnen durch die Tätigkeit im Vorstand bekannt geworden sind, haben sie auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt Stillschweigen zu wahren. (2) Der Vorstand ist insbesondere verpflichtet, a) die Geschäfte entsprechend genossenschaftlicher Zielsetzung zu führen, b) die für einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb notwendigen personellen, sachlichen und organisatorischen Maßnahmen rechtzeitig zu planen und durch- zuführen, c) für ein ordnungsgemäßes Rechnungswesen gemäß § 38 ff der Satzung zu sor- gen, d) über die Zulassung des Mitgliedschaftserwerbs und über die Beteiligung mit weiteren Geschäftsanteilen zu entscheiden, e) die Mitgliederliste nach Maßgabe des Genossenschaftsgesetzes zu führen, f) im Prüfungsbericht festgehaltene Mängel abzustellen und dem Prüfungsver- band darüber zu berichten. (3) Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat zu berichten über die beabsichtigte Geschäfts- politik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung (insbeson- dere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung). Der Vorstand hat den Jahres- abschluss, den Lagebericht sowie den Wirtschaftsplan für das folgende Wirt- schaftsjahr unverzüglich nach Aufstellung dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vor- zulegen. Darüber hinaus hat der Vorstand einen Wirtschaftsplan für das laufende Wirtschaftsjahr aufzustellen und dem Aufsichtsrat zur Zustimmung vorzulegen. § 25 Abs. 3 ist zu beachten.Seite 19 von 41 16 (4) Vorstandsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Genossenschaft zum Er- satz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet. Sie ha- ben nachzuweisen, dass sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einer Genossenschaft angewandt haben. (5) Die Ersatzpflicht gegenüber der Genossenschaft tritt nicht ein, wenn die Handlung auf einem gesetzmäßigen Beschluss der Generalversammlung beruht. Die Ersatz- pflicht wird dagegen nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Aufsichtsrat die Handlung gebilligt hat. § 24 Aufsichtsrat (1) Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens vier Mitgliedern. Die Generalversamm- lung kann eine höhere Zahl festsetzen. Die Zahl der investierenden Mitglieder im Aufsichtsrat darf ein Viertel der Aufsichtsratsmitglieder nicht übersteigen. Als in- vestierende Mitglieder der Genossenschaft erhalten der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V., das Diakonische Werk Bonn und Region gGmbH, der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Bonn Bad Godesberg e.V. der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. und die Bundesstadt Bonn jeweils das Recht, einen ihrer Vertreter in den Aufsichtsrat zu entsenden, solange ihr jeweiliges Geschäftsguthaben mindestens 100.000 EUR beträgt (in Worten: Ein- hunderttausend Euro). Sofern sie nicht entsandte Mitglieder des Aufsichtsrates sind, müssen diese persönlich Mitglied der Genossenschaft und natürliche Perso- nen sein. Gehören juristische Personen oder Personengesellschaften der Genos- senschaft an, können die zur Vertretung befugten Personen in den Aufsichtsrat ge- wählt werden. Wahl bzw. Wiederwahl kann nur vor Vollendung des 80. Lebensjah- res erfolgen. (2) Aufsichtsratsmitglieder können nicht zugleich Vorstandsmitglieder oder dauernde Vertreter von Vorstandsmitgliedern sein. Sie dürfen auch nicht als Mitarbeiter in einem Arbeitsverhältnis zur Genossenschaft stehen. Mitglieder des Aufsichtsrates können nicht sein die Ehegatten und eingetragenen Lebenspartner sowie weitere nahe Angehörige eines Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedes oder eines Mitar- beiters, der in einem Arbeitsverhältnis zur Genossenschaft steht. (3) Ehemalige Vorstandsmitglieder können erst nach erteilter Entlastung in den Auf- sichtsrat gewählt werden. (4) Die Aufsichtsratsmitglieder werden von der Generalversammlung für drei Jahre gewählt. Ihre Amtszeit endet mit dem Schluss der Generalversammlung, die über die Entlastung für das zweite Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, nicht mitgerech- net. Wiederwahl ist zulässig. Dauernd verhinderte Aufsichtsratsmitglieder sind durch die Generalversammlung abzuberufen und durch Wahl zu ersetzen.Seite 20 von 41 17 (5) Scheiden Mitglieder im Laufe ihrer Amtszeit aus, so besteht der Aufsichtsrat bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung, in der die Ersatzwahlen vorgenom- men werden, nur aus den verbleibenden Mitgliedern. Frühere Ersatzwahlen durch eine außerordentliche Generalversammlung sind nur dann erforderlich, wenn die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder unter vier herabsinkt oder der Aufsichtsrat nicht mehr beschlussfähig im Sinne von § 27 Abs. 4 ist. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Amtsdauer ausgeschiedener Aufsichtsratsmitglieder (6) Nur für einen im Voraus begrenzten Zeitraum kann der Aufsichtsrat einzelne seiner Mitglieder zu Vertretern von verhinderten Vorstandsmitgliedern bestellen. In dieser Zeit und bis zur erteilten Entlastung wegen ihrer Tätigkeit im Vorstand dürfen sie keine Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied ausüben. (7) Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, einen Schriftführer und deren Stellvertreter. Das gilt auch, soweit sich seine Zusammensetzung durch Wahlen nicht verändert hat. § 25 Aufgaben und Pflichten des Aufsichtsrates (1) Der Aufsichtsrat hat den Vorstand in seiner Geschäftsführung zu fördern und zu überwachen. Die Rechte und Pflichten des Aufsichtsrates werden durch Gesetz und Satzung begrenzt. Hierbei hat er insbesondere die Leitungsbefugnis des Vorstan- des gemäß § 27 Abs. 1 GenG zu beachten. (2) Der Aufsichtsrat vertritt die Genossenschaft gegenüber den Vorstandsmitgliedern gerichtlich und außergerichtlich. Über die Führung von Prozessen gegen Vor- standsmitglieder entscheidet die Generalversammlung. (3) Der Aufsichtsrat kann vom Vorstand jederzeit Auskünfte über die Angelegenheiten der Genossenschaft verlangen. Ein einzelnes Aufsichtsratsmitglied kann Auskünfte nur an den gesamten Aufsichtsrat verlangen. Jedes Aufsichtsratsmitglied hat das Recht und die Pflicht, von den Vorlagen des Vorstandes Kenntnis zu nehmen. (4) Jedes Mitglied des Aufsichtsrates hat den Inhalt des Prüfungsberichts zur Kenntnis zu nehmen. (5) Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Vorschläge des Vorstandes für die Verwendung eines Jahresüberschusses oder die Deckung eines Jahresfehlbetrages zu prüfen und der Generalversammlung vor Feststellung des Jahresabschlusses darüber Bericht zu erstatten. (6) Der Aufsichtsrat kann aus seiner Mitte Ausschüsse bestellen, insbesondere um seine Verhandlungen und Beschlüsse vorzubereiten oder um deren Ausführung zu überwachen. (7) Die Mitglieder des Aufsichtsrates und seiner Ausschüsse können ihre Obliegenhei- ten nicht anderen Personen übertragen. Der Aufsichtsrat kann sich zur Erfüllung seiner Überwachungspflicht der Hilfe sachverständiger Dritter bedienen. (8) Beschlüsse des Aufsichtsrates werden vom Vorsitzenden ausgeführt.Seite 21 von 41 18 (9) Der Aufsichtsrat gibt sich eine Geschäftsordnung. § 26 Sorgfaltspflichten des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentli- chen und gewissenhaften Aufsichtsratsmitgliedes einer Wohnungsgenossenschaft an- zuwenden. Sie haben über alle vertraulichen Angaben und Geheimnisse der Genossen- schaft sowie der Mitglieder und von Dritten, die ihnen durch die Tätigkeit im Aufsichtsrat bekannt geworden sind, Stillschweigen zu bewahren; dies gilt auch nach ihrem Aus- scheiden aus dem Amt. Im Übrigen gilt gemäß § 41 GenG für die Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Aufsichtsratsmitglieder § 34 GenG sinngemäß. § 27 Sitzungen des Aufsichtsrates (1) Der Aufsichtsrat hält nach Bedarf Sitzungen ab. Er soll einmal im Kalenderviertel- jahr, er muss einmal im Kalenderhalbjahr zusammentreten. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates einberufen und geleitet. Als Sitzungen des Aufsichtsrates gelten auch die gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Auf- sichtsrat gemäß § 29. Die Geschäftsordnung trifft die näheren Bestimmungen. (2) Der Aufsichtsrat soll den Vorstand in der Regel zu seinen Sitzungen einladen. Der Vorstand nimmt ohne Stimmrecht an den Sitzungen teil. (3) Der Vorsitzende des Aufsichtsrates muss den Aufsichtsrat unverzüglich einberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder des Aufsichtsrates oder der Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe dies verlangen. (4) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder mit- wirkt. Er fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stim- mengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. (5) Eine Beschlussfassung ist ohne Einberufung einer Sitzung im Wege schriftlicher Abstimmung oder durch andere Fernkommunikationsmedien zulässig, wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder sein Stellvertreter eine solche Beschlussfas- sung veranlasst und kein Mitglied des Aufsichtsrats diesem Verfahren wider- spricht. (6) Über die Beschlüsse sind Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben sind. Die Vollständigkeit und Verfügbarkeit der Niederschriften sind sicherzustellen. § 28 Gegenstände der gemeinsamen Beratungen von Vorstand und Aufsichtsrat Vorstand und Aufsichtsrat beschließen auf der Grundlage von Vorlagen des Vorstandes nach gemeinsamer Beratung durch getrennte Abstimmung über a) die Aufstellung des Neubau- und Modernisierungsprogramms,Seite 22 von 41 19 b) die Grundsätze für die Errichtung und Vergabe von Genossenschaftswohnungen, für die Durchführung von Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen, für die Be- nutzung von Einrichtungen der Genossenschaft und für die Verwaltung fremder Wohnungen. c) die Grundsätze für die Leistung von Selbsthilfe, d) die Grundsätze für die Veräußerung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie über die Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten und Dauerwohn- rechten, e) die Grundsätze für die Betreuung der Errichtung von Eigenheimen und Wohnun- gen in der Rechtsform des Wohnungseigentums oder des Dauerwohnrechts, für die Durchführung von Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen und die Verwal- tung fremder Wohnungen, f) das Konzept für den Rückbau von Gebäuden, g) das Eintrittsgeld, h) die Beteiligungen, i) die Erteilung einer Prokura, j) die Beauftragung des Prüfungsverbandes, die gesetzliche Prüfung um die Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts zu erweitern, k) die im Ergebnis des Berichts über die gesetzliche Prüfung zu treffenden Maßnah- men, l) die Einstellung in und die Entnahme aus Ergebnisrücklagen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie über den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns oder zur Deckung des Verlustes (§ 39 Abs. 2), m) die Festlegung von Termin und Ort der Generalversammlung, die Durchführung der Generalversammlung ohne physische Präsenz der Mitglieder (§ 37a Abs. 1), die Möglichkeit der Teilnahme der Mitglieder an der Generalversammlung im Wege der elektronischen Kommunikation (§ 37a Abs. 5), die Möglichkeit der Mitwirkung an der Beschlussfassung einer nur als Präsenzversammlung durchgeführten Gene- ralversammlung (§ 37b) und die Bild- und Tonübertragung der Generalversamm- lung (§ 37c), o) die Vorbereitung gemeinsamer Vorlagen an die Generalversammlung, p) der Abschluss von Verträgen mit besonderer Bedeutung, insbesondere von sol- chen Verträgen, durch die wiederkehrende Verpflichtungen in erheblichem Um- fang für die Genossenschaft begründet werden; die weiteren Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung des Aufsichtsrates, q) Bestimmungen über das Wahlverfahren bei der Einführung der Vertreterversamm- lung.Seite 23 von 41 20 § 29 Gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat (1) Gemeinsame Sitzungen des Vorstandes und des Aufsichtsrates sollen regelmäßig abgehalten werden. Die Sitzungen werden in der Regel auf Vorschlag des Vorstan- des vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates einberufen. Die Sitzungen leitet der Vor- sitzende des Aufsichtsrates oder ein von diesem benannter Vertreter. Auf Verlan- gen des Prüfungsverbandes ist eine gemeinsame Sitzung des Vorstandes und Auf- sichtsrates einzuberufen. (2) Zur Beschlussfähigkeit der gemeinsamen Sitzungen ist erforderlich, dass jedes der Organe für sich beschlussfähig ist. Jedes Organ beschließt getrennt. Anträge, de- ren Annahme nicht jedes der beiden Organe ordnungsmäßig beschließt, gelten als abgelehnt. (3) Über die Beschlüsse der gemeinsamen Sitzungen sind vom Schriftführer des Auf- sichtsrates Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden, dem Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben sind. Die Vollständigkeit und Ver- fügbarkeit der Niederschriften ist sicherzustellen. § 30 Rechtsgeschäfte mit Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern (1) Geschäfte und Rechtsgeschäfte mit der Wohnungsgenossenschaft dürfen die Mit- glieder des Vorstandes sowie ihre Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner und weiteren nahen Angehörigen nur nach vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrates, die Mitglieder des Aufsichtsrates sowie ihre Ehegatten, eingetragenen Lebens- partner und weiteren nahen Angehörigen nur nach vorheriger Zustimmung des Vorstandes und des Aufsichtsrates abschließen. Dies gilt auch für einseitige Rechtsgeschäfte sowie für die Änderung und Beendigung von Verträgen. Die Be- troffenen haben bei der Beschlussfassung kein Stimmrecht. Der Zustimmung des Aufsichtsrates bedarf weiterhin die gewerbliche oder freibe- rufliche Tätigkeit im selben Geschäftsbereich wie dem der Genossenschaft. (2) Abs. 1 gilt auch für Rechtsgeschäfte zwischen der Genossenschaft und juristischen Personen oder Personengesellschaften, an denen ein Organmitglied oder seine in Abs. 1 genannten Angehörigen beteiligt sind oder auf die sie maßgeblichen Ein- fluss haben. (3) Rechtsgeschäftliche Erklärungen und Verträge im Sinne von Abs. 1 sind namens der Genossenschaft vom Vorstand und vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates bzw. seinem Stellvertreter zu unterzeichnen. Die Betroffenen sind von der Mitunterzeich- nung ausgeschlossen. § 31 Stimmrecht in der Generalversammlung (1) In der Generalversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Das Mitglied soll sein Stimmrecht persönlich ausüben. Investierende Mitglieder haben ebenfalls eine Stimme.Seite 24 von 41 21 (2) Das Stimmrecht geschäftsunfähiger oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkter natürlicher Personen sowie das Stimmrecht von juristischen Personen wird durch ihre gesetzlichen Vertreter, das Stimmrecht von Personengesellschaften durch zur Vertretung ermächtigte Gesellschafter ausgeübt. (3) Das Mitglied oder sein gesetzlicher Vertreter können schriftlich Stimmvollmacht erteilen. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitglieder vertreten. Be- vollmächtigte können nur Mitglieder der Genossenschaft oder Ehegatten, eingetra- gene Lebenspartner, Eltern und volljährige Kinder des Mitgliedes sein. Die Bevoll- mächtigung von Personen, an die die Mitteilung über den Ausschluss abgesandt ist (§ 11 Abs. 3), sowie von Personen, die sich geschäftsmäßig zur Ausübung des Stimmrechts erbieten, ist ausgeschlossen. Investierende Mitglieder können nur von anderen investierenden Mitgliedern bevollmächtigt werden. (4) Stimmberechtigte gesetzliche bzw. ermächtigte Vertreter oder Bevollmächtigte müssen ihre Vertretungsbefugnis auf Verlangen des Versammlungsleiters schrift- lich nachweisen. Die Regelung in § 37a Abs. 4 bleibt unberührt. (5) Niemand kann für sich oder einen anderen das Stimmrecht ausüben, wenn darüber Beschluss gefasst wird, ob er oder das vertretene Mitglied zu entlasten oder von einer Verbindlichkeit zu befreien ist, oder ob die Genossenschaft gegen ihn oder das vertretene Mitglied einen Anspruch geltend machen soll. § 32 Generalversammlung (1) Die ordentliche Generalversammlung hat in den ersten sechs Monaten des Ge- schäftsjahres stattzufinden. (2) Der Vorstand hat der ordentlichen Generalversammlung den Jahresabschluss (Bi- lanz, Gewinn- und Verlustrechnung und einen Anhang) sowie den Lagebericht nebst Bemerkungen des Aufsichtsrates vorzulegen. Der Aufsichtsrat hat der Gene- ralversammlung über seine Tätigkeit zu berichten. (3) Außerordentliche Generalversammlungen sind, abgesehen von den im Genossen- schaftsgesetz oder in dieser Satzung ausdrücklich bestimmten Fällen, einzuberu- fen, wenn es im Interesse der Genossenschaft erforderlich ist. Dies ist besonders dann anzunehmen, wenn der Prüfungsverband die Einberufung zur Besprechung des Prüfungsergebnisses oder zur Erörterung der Lage der Genossenschaft für not- wendig hält. § 33 Einberufung der Generalversammlung (1) Die Generalversammlung wird in der Regel vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates einberufen. Das gesetzliche Recht des Vorstandes auf Einberufung der Generalver- sammlung wird dadurch nicht berührt. (2) Die Generalversammlung wird durch unmittelbare Benachrichtigung sämtlicher Mitglieder in Textform unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen, die zwischen dem Tag des Zugangs und dem Tag der Generalversammlung liegenSeite 25 von 41 22 muss, einberufen. Bei der Einberufung ist die Tagesordnung bekannt zu machen. Die §§ 37a bis 37c bleiben unberührt. (3) Die Generalversammlung muss unverzüglich einberufen werden, wenn mindes- tens der zehnte Teil der Mitglieder dies in einer in Textform abgegebenen Eingabe unter Anführung des Zwecks und der Gründe verlangt. Fordert der zehnte Teil der Mitglieder in gleicher Weise die Beschlussfassung über bestimmte, zur Zuständig- keit der Generalversammlung gehörende Gegenstände, so müssen diese auf die Tagesordnung gesetzt werden. (4) Beschlüsse können nur über Gegenstände der Tagesordnung gefasst werden. Nachträglich können Anträge auf Beschlussfassung, soweit sie zur Zuständigkeit der Generalversammlung gehören, aufgenommen werden. (5) Gegenstände der Tagesordnung müssen rechtzeitig vor der Generalversammlung durch eine den Mitgliedern zugegangene schriftliche Mitteilung angekündigt wer- den. Zwischen dem Tag der Generalversammlung und dem Tag des Zugangs der schriftlichen Mitteilung muss ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen. Dasselbe gilt für Anträge des Vorstandes oder des Aufsichtsrates. Anträge zur Lei- tung der Versammlung sowie der in der Generalversammlung gestellte Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung brauchen nicht ange- kündigt zu werden. Über nicht oder nicht fristgerecht angekündigte Gegenstände können Beschlüsse nur gefasst werden, wenn alle Mitglieder anwesend sind. § 34 Leitung der Generalversammlung und Beschlussfassung (1) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder sein Stellvertreter. Sofern die Generalversammlung durch den Vorstand ein- berufen worden ist, führt ein Mitglied des Vorstands den Vorsitz. Durch Beschluss kann der Vorsitz einem anderen Mitglied der Genossenschaft oder einem Vertreter des gesetzlichen Prüfungsverbandes übertragen werden. Der Vorsitzende der Ge- neralversammlung ernennt einen Schriftführer und die erforderlichen Stimmen- zähler. (2) Förderfähige und investierende Mitglieder stimmen getrennt ab. Vor jeder Be- schlussfassung ist die Zahl der anwesenden Stimmen förderfähiger und investie- render Mitglieder festzustellen. Abstimmungen und Wahlen erfolgen in der Gene- ralversammlung nach Ermessen des Versammlungsleiters offen (z.B. durch Hand- zeichen). Abstimmungen oder Wahlen müssen geheim durchgeführt werden, wenn der Vorstand, der Aufsichtsrat oder die Mehrheit der bei einer Beschlussfas- sung hierüber abgegebenen Stimmen es verlangt. (3) Bei der Feststellung des Stimmverhältnisses werden nur die abgegebenen Stim- men gezählt; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden dabei nicht be- rücksichtigt. Erhält ein Antrag die nach Gesetz oder Satzung erforderliche Mehrheit sowohl bei den investierenden wie den förderfähigen Mitgliedern, werden den Ja- und Nein-Stimmen der förderfähigen Mitglieder die Ja- und Nein-Stimmen der in- vestierenden Mitglieder hinzugerechnet. Wird ein Antrag von den förderfähigen Mitgliedern angenommen, den die investierenden Mitglieder ablehnen, so werden den Ja- und Nein-Stimmen der förderfähigen Mitglieder die Ja- und Nein-StimmenSeite 26 von 41 23 der investierenden Mitglieder insoweit nicht zugerechnet, als dies dazu führen würde, dass der Antrag abgelehnt wird. Satz 2 und 3 gelten entsprechend für den Fall, dass ein Antrag bei den förderfähigen Mitgliedern nicht die nach Gesetz und Satzung erforderliche Mehrheit findet. (4) Wahlen zum Aufsichtsrat erfolgen aufgrund von Einzelwahlvorschlägen. Listenvor- schläge sind unzulässig. Erfolgt die Wahl geheim, so bezeichnet der Wahlberechtigte die Bewerber, die er wählen will. Dabei darf für jeden Bewerber nur eine Stimme abgegeben werden. Jeder Wahlberechtigte hat so viele Stimmen, wie Aufsichtsratsmitglieder zu wäh- len sind. Erfolgt die Wahl offen, so ist über die zu wählenden Personen einzeln abzustim- men. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhalten die Bewerber im 1. Wahlgang nicht mehr als die Hälfte der abgege- benen Stimmen, so sind im 2. Wahlgang die Bewerber gewählt, die die meisten Stimmen erhalten. Bei Stimmengleichheit entscheidet das durch den Versammlungsleiter zu ziehende Los. Der Gewählte hat spätestens nach der Wahl gegenüber der Genossenschaft zu er- klären, ob er die Wahl annimmt. (5) Über die Beschlüsse der Generalversammlung ist spätestens innerhalb von zwei Wochen nach dem Schluss der Generalversammlung eine Niederschrift anzuferti- gen. Sie soll den Ort und den Tag oder Zeitraum der Versammlung, den Namen des Versammlungsleiters sowie Art und Ergebnis der Abstimmung und die Fest- stellung des Versammlungsleiters über die Beschlussfassung enthalten. Bei Wah- len sind die Namen der vorgeschlagenen Personen und die Zahl der auf sie entfal- lenden Stimmen anzugeben. Eine Aufbewahrung der Stimmzettel – sofern vorhan- den - ist nicht erforderlich. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter, dem/der Schriftführer/in und mindestens einem anwesenden Mitglied des Vorstandes zu unterschreiben. Die Belege über die Einberufung sind als Anlagen beizufügen. Wird eine Satzungsänderung beschlossen, die die Erhöhung des Geschäftsanteils, die Einführung oder Erweiterung der Pflichtbeteiligung mit weiteren Anteilen, die Einführung oder Erweiterung der Nachschusspflicht, die Verlängerung der Kündi- gungsfrist über zwei Jahre hinaus, ferner die Fälle des § 16 Abs. 3 GenG oder eine wesentliche Änderung des Gegenstandes des Unternehmens betrifft oder wird die Fortsetzung der Genossenschaft nach § 117 GenG beschlossen, so ist der Nieder- schrift ein Verzeichnis der erschienenen oder vertretenen Mitglieder mit Vermerk der Stimmenzahl beizufügen. Zusätzlich ist der Niederschrift im Fall der §§ 37a, 37b der Satzung ein Verzeichnis über die an der Beschlussfassung mitwirkenden Mit- glieder beizufügen und darin die Art der Stimmabgabe zu vermerken. Jedem Mitglied ist die Einsicht in die Niederschrift zu gestatten. Die Niederschrift ist von der Genossenschaft aufzubewahren.Seite 27 von 41 24 § 35 Zuständigkeit der Generalversammlung (1) Die Generalversammlung beschließt über die im Genossenschaftsgesetz und in dieser Satzung bezeichneten Angelegenheiten, insbesondere über a) Änderung der Satzung, b) Feststellung des Jahresabschlusses (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang), c) die Deckung des Bilanzverlustes, d) die Verwendung der gesetzlichen Rücklage zum Zwecke der Verlustdeckung, e) Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates, f) Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrates sowie Festsetzung einer Vergütung, g) Widerruf der Bestellung von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsra- tes, h) fristlose Kündigung des Anstellungsvertrages von Vorstandsmitgliedern, i) Ausschluss von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern aus der Genossen- schaft, j) die Führung von Prozessen gegen im Amt befindliche und ausgeschiedene Vor- stands- und Aufsichtsratsmitglieder wegen ihrer Organstellung, k) Festsetzung der Beschränkungen bei der Kreditgewährung gemäß § 49 GenG, l) die Umwandlung der Genossenschaft durch Verschmelzung, Spaltung oder Formwechsel, m) die Auflösung der Genossenschaft, n) die Zustimmung zu einer Wahlordnung für die Wahl von Vertretern zur Vertre- terversammlung. (2) Die Generalversammlung berät über a) den Bericht des Vorstandes, b) den Bericht des Aufsichtsrates, c) den Bericht über die gesetzliche Prüfung gemäß § 59 GenG; gegebenenfalls be- schließt die Generalversammlung über den Umfang der Bekanntgabe des Prü- fungsberichtes. § 36 Mehrheitserfordernisse (1) Die Beschlüsse der Generalversammlung werden mit der Mehrheit der abgegebe- nen Stimmen gefasst, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung eine größere Mehr- heit oder weitere Erfordernisse bestimmt sind. (2) Beschlüsse der Generalversammlung über a) die Änderung der Satzung, b) die Umwandlung der Genossenschaft durch Verschmelzung, Spaltung oder Formwechsel, c) den Widerruf der Bestellung und die fristlose Kündigung von Vorstandsmitglie- dern sowie die Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern, d) die Auflösung der Genossenschaft,Seite 28 von 41 25 bedürfen zu ihrer Gültigkeit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. (3) Beschlüsse über die Auflösung gemäß Abs. 2 d) können nur gefasst werden, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend oder vertreten ist. Trifft das nicht zu, so ist erneut unter Wahrung der Einladungsfrist nach höchstens vier Wochen eine weitere Generalversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen die entsprechenden Beschlüsse fassen kann. Hierauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen. (4) Beschlüsse, durch die eine Verpflichtung der Mitglieder zur Inanspruchnahme von Einrichtungen oder anderen Leistungen der Genossenschaft oder zur Leistung von Sachen oder Diensten eingeführt oder erweitert wird, bedürfen einer Mehrheit von mindestens neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen. (5) Vor der Beschlussfassung über die Verschmelzung, die Spaltung oder den Form- wechsel nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes, sowie vor der Be- schlussfassung über die Auflösung und die Fortsetzung der aufgelösten Genossen- schaft ist der Prüfungsverband zu hören. Ein Gutachten des Prüfungsverbandes ist vom Vorstand rechtzeitig zu beantragen und in der Generalversammlung zu verle- sen. § 37 Auskunftsrecht (1) Jedem Mitglied ist auf Verlangen in der Generalversammlung vom Vorstand oder Aufsichtsrat Auskunft über Angelegenheiten der Genossenschaft zu geben, soweit das zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstandes der Tagesordnung erforder- lich ist. Die Auskunft hat den Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Re- chenschaft zu entsprechen. (2) Die Auskunft darf verweigert werden, soweit a) die Erteilung der Auskunft nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ge- eignet ist, der Genossenschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zuzufügen, b) die Erteilung der Auskunft strafbar wäre oder eine gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Geheimhaltungspflicht verletzt würde, c) das Auskunftsverlangen die persönlichen oder geschäftlichen Verhältnisse ei- nes Dritten betrifft, d) es sich um arbeitsvertragliche Vereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Mitarbeitern der Genossenschaft handelt, e) die Verlesung von Schriftstücken zu einer unzumutbaren Verlängerung der Ge- neralversammlung führen würde. (3) Wird einem Mitglied eine Auskunft verweigert, so kann es verlangen, dass die Frage und der Grund, aus dem die Auskunft verweigert worden ist, in die Nieder- schrift aufgenommen werden. § 37aSeite 29 von 41 26 Schriftliche oder elektronische Durchführung der Generalversammlung (virtuelle Generalversammlung), elektronische Teilnahme an einer Präsenzversammlung (1) Die Generalversammlung kann auch ohne physische Präsenz der Mitglieder abge- halten werden (virtuelle Generalversammlung). In diesem Fall sind den Mitgliedern zusammen mit der Einberufung sämtliche Informationen mitzuteilen, die zur un- eingeschränkten Teilnahme an der Generalversammlung benötigt werden. Dazu gehören insbesondere Informationen über evtl. Zugangsdaten sowie darüber hin- aus, auf welche Weise das Rede-, Antrags-, Auskunfts- und Stimmrecht ausgeübt werden kann und wie und bis wann die schriftliche oder elektronische Stimmab- gabe zu erfolgen hat. (2) Die Teilnahme an der virtuellen Generalversammlung kann dergestalt erfolgen, dass die technische Ausgestaltung eine Zwei-Wege-Kommunikation der Mitglieder mit den Organen und untereinander in der Generalversammlung ermöglicht. (3) Die Teilnahme an der virtuellen Generalversammlung kann auch dergestalt erfol- gen, dass die Zwei-Wege-Kommunikation der Mitglieder mit den Organen und un- tereinander in einer dem Abstimmungsvorgang vorgelagerten Diskussionsphase ermöglicht wird. Der Zeitraum zwischen dem Beginn der Diskussionsphase und dem Abschluss der Abstimmungsphase stellt in diesem Fall die Generalversamm- lung dar. Ist eine Frist zu berechnen, ist in diesem Fall hinsichtlich des Tags der Generalversammlung auf den Beginn der Diskussionsphase und hinsichtlich des Schlusses der Generalversammlung auf das Ende der Abstimmungsphase abzu- stellen. (4) Die Ausübung von Stimmvollmachten (§ 31 Abs. 4) in einer virtuellen Generalver- sammlung ist zulässig, wenn die Vollmacht dem Vorstand mindestens eine Woche vor dem Tag der Generalversammlung in schriftlicher Form nachgewiesen wird. (5) Die Mitglieder können an der Generalversammlung auch ohne Anwesenheit in ei- ner Präsenzversammlung teilnehmen und ihre Rechte im Wege elektronischer Kommunikation ausüben (elektronische Teilnahme an einer Präsenzversamm- lung), wenn der Vorstand dies mit Zustimmung des Aufsichtsrats festlegt. Im Übri- gen gelten die vorstehenden Absätze.Seite 30 von 41 27 § 37b Schriftliche oder elektronische Mitwirkung an der Beschlussfassung einer nur als Prä- senzversammlung durchgeführten Generalversammlung (1) Ist gestattet worden, an der Beschlussfassung einer nur als Präsenzversammlung durchgeführten Generalversammlung schriftlich oder im Wege elektronischer Kommunikation mitzuwirken, ist zusammen mit der Einberufung mitzuteilen, wie und bis wann die schriftliche oder elektronische Stimmabgabe zu erfolgen hat. (2) § 37a Abs. 4 gilt entsprechend. § 37c Übertragung der Generalversammlung in Bild und Ton Die Übertragung der Generalversammlung in Bild und Ton ist zulässig. Die Entschei- dung darüber, ob und auf welche Weise die Generalversammlung in Bild und Ton über- tragen wird, obliegt dem Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Die Art und Weise der Übertragung ist mit der Einberufung bekannt zu machen. VII. Rechnungslegung § 38 Geschäftsjahr und Aufstellung des Jahresabschlusses (1) Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis zum 31. Dezember. Das erste Geschäfts- jahr läuft vom Tage der Eintragung der Genossenschaft in das Genossenschaftsre- gister bis zum 31.12. dieses Jahres. (2) Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass das Rechnungswesen und die Betriebsor- ganisation die Erfüllung der Aufgaben der Genossenschaft gewährleisten. (3) Der Vorstand hat nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und einen Anhang) aufzustellen. Der Jahresabschluss muss den gesetzlichen Vorschriften über die Bewertung sowie den gesetzlichen Vorschriften über die Gliederung der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen. Die vorgeschriebenen Formblätter sind anzuwen- den. (4) Zusammen mit dem Jahresabschluss hat der Vorstand einen Lagebericht, sofern gesetzlich vorgeschrieben aufzustellen. Der Lagebericht, sofern gesetzlich erforder- lich, hat den Anforderungen des § 289 HGB zu entsprechen. (5) Der Jahresabschluss und der Lagebericht, sofern gesetzlich erforderlich, sind mit dem Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns oder zur Deckung eines Bilanz- verlustes unverzüglich nach ihrer Aufstellung dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorzu- legen und sodann mit den Bemerkungen des Aufsichtsrates der Generalversamm- lung zuzuleiten.Seite 31 von 41 28 § 39 Vorbereitung der Beschlussfassung über den Jahresabschluss (1) Der durch den Aufsichtsrat geprüfte Jahresabschluss (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und der Lagebericht, sofern gesetzlich erforderlich, des Vorstandes sowie der Bericht des Aufsichtsrates sind spätestens eine Woche vor dem Tag der Generalversammlung in der Geschäftsstelle der Genossenschaft oder an einer anderen bekannt zu machenden Stelle zur Einsicht der Mitglieder ausge- legt, im nicht öffentlichen Mitgliederbereich auf der Internetseite der Genossen- schaft zugänglich gemacht oder ihnen sonst zur Kenntnis zu bringen. (2) Der Generalversammlung ist neben dem Jahresabschluss auch der Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns oder zur Deckung eines Bilanzverlustes zur Be- schlussfassung vorzulegen. VIII. Rücklagen, Gewinnverteilung und Verlustdeckung § 40 Rücklagen (1) Es ist eine gesetzliche Rücklage zu bilden. Sie ist ausschließlich zur Deckung eines aus der Bilanz sich ergebenden Verlustes bestimmt. (2) Der gesetzlichen Rücklage sind mindestens 10 % des Jahresüberschusses abzüg- lich eines Verlustvortrages zuzuweisen, bis die gesetzliche Rücklage 20% der Bi- lanzsumme erreicht hat. Die gesetzliche Rücklage ist bei der Aufstellung der Bilanz zu bilden. (3) Ein nach Dotierung der gesetzlichen Rücklage gemäß § 40 Abs. 2 noch verbleiben- der Jahresüberschuss wird den anderen Ergebnisrücklagen zugewiesen. § 41 Gewinnverwendung (1) Der Bilanzgewinn wird entsprechend der Regelungen in § 40 Abs. 2 und 3 in voller Höhe in die Rücklagen eingestellt; eine Verteilung an die Mitglieder findet nicht statt. (2) Die Geschäftsguthaben investierender Mitglieder werden unabhängig von Absatz 1 mit 2,0 % verzinst. § 21a GenG ist zu beachten. (3) Solange ein Geschäftsanteil nicht voll erreicht ist, wird die Verzinsung gemäß § 41 Abs. 2 nicht ausgezahlt, sondern dem Geschäftsguthaben zugeschrieben. Das gilt auch, wenn das Geschäftsguthaben zur Deckung eines Verlustes vermindert wor- den ist. (4) Gewinn und Rücklagen, die über die Verzinsung gemäß § 41 Abs. 2 an die Mitglie- der hinausgehen, sollen ausschließlich für die Ausweitung der in dieser Satzung bestimmten Geschäftszwecke der Genossenschaft, insbesondere die SchaffungSeite 32 von 41 29 und Instandhaltung von Wohnraum, verwendet werden. Ein Gewinnbezugsrecht ist ausgeschlossen. § 42 Verlustdeckung Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen, so hat die Generalversammlung über die Verlust- deckung zu beschließen, insbesondere darüber, in welchem Umfange der Verlust durch Verminderung der Geschäftsguthaben oder Heranziehung der gesetzlichen Rücklage zu beseitigen ist. Werden die Geschäftsguthaben zur Verlustdeckung herangezogen, so wird der Verlustanteil nicht nach den vorhandenen Geschäftsguthaben, sondern nach dem Verhältnis der satzungsmäßigen Pflichtzahlungen bei Beginn des Geschäftsjahres, für das der Jahresabschluss aufgestellt ist, berechnet, auch wenn diese noch rückstän- dig sind.Seite 33 von 41 30 IX. Bekanntmachungen § 43 Bekanntmachungen Die Bekanntmachungen der Genossenschaft werden, soweit gesetzlich oder in der Sat- zung nichts Abweichendes vorgeschrieben ist, auf der öffentlich zugänglichen Internet- seite der Genossenschaft (www. … .de), der Jahresabschluss und der gesetzliche Lage- bericht sowie die in § 325 HGB genannten Unterlagen werden nur im Bundesanzeiger veröffentlicht. Bei der Bekanntmachung sind die Namen der Personen anzugeben, von denen sie ausgeht.Seite 34 von 41 31 X. Prüfung der Genossenschaft, Prüfungsverband § 44 Prüfung (1) Zwecks Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sind die Einrichtungen, die Vermögenslage sowie die Ge- schäftsführung der Genossenschaft einschließlich der Führung der Mitgliederliste für jedes Geschäftsjahr zu prüfen. (2) Im Rahmen der Prüfung nach Abs. 1 ist bei Genossenschaften, die die Größenkri- terien des § 53 Abs. 2 GenG überschreiten, der Jahresabschluss unter Einbezie- hung der Buchführung und des Lageberichts zu prüfen. (3) Unterschreitet die Genossenschaft die Größenkriterien des § 53 Abs. 2 GenG, kann der Vorstand den Prüfungsverband beauftragen, die Prüfung nach Abs. 1 um die Prüfungsgegenstände des Abs. 2 zu erweitern. Hiervon unberührt bleibt das Recht des Aufsichtsrates, die erweiterte Prüfung in Erfüllung seiner Aufgaben nach § 38 GenG zu veranlassen. (4) Soweit die Genossenschaft Prüfungspflichten aus der Makler- und Bauträgerver- ordnung treffen, ist auch diese Prüfung durchzuführen. (5) Die Genossenschaft ist Mitglied im Genossenschaftsverband – Verband der Regio- nen e.V., Frankfurt a.M.. Sie wird von diesem Prüfungsverband geprüft. (6) Der Vorstand der Genossenschaft ist verpflichtet, die Prüfung sorgfältig vorzube- reiten. Er hat den Prüfern alle Unterlagen und geforderten Aufklärungen zu geben, die für die Durchführung der Prüfung benötigt werden. (7) Der Vorstand der Genossenschaft hat dem Prüfungsverband den durch die Gene- ralversammlung festgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht unverzüglich mit den Bemerkungen des Aufsichtsrates sowie dessen Bericht einzureichen. (8) Über das Ergebnis der Prüfung haben Vorstand und Aufsichtsrat in gemeinsamer Sitzung unverzüglich nach Eingang des Prüfungsberichtes zu beraten. Der Prü- fungsverband ist berechtigt, an der Sitzung teilzunehmen. Die Organe der Genos- senschaft sind verpflichtet, den Beanstandungen und Auflagen des Prüfungsver- bandes nachzukommen. (9) Der Prüfungsverband ist berechtigt, an den Generalversammlungen der Genossen- schaft teilzunehmen und sich jederzeit zu äußern. Er ist daher zu allen Generalver- sammlungen fristgerecht einzuladen.Seite 35 von 41 32 XI. Auflösung und Abwicklung § 45 Auflösung (1) Die Genossenschaft wird aufgelöst a) durch Beschluss der Generalversammlung, b) durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens, c) durch Beschluss des Gerichts, wenn die Zahl der Mitglieder weniger als drei be- trägt, d) durch die übrigen im Genossenschaftsgesetz genannten Fälle. (2) Für die Abwicklung sind die Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes maßge- bend. Diese Satzung ist durch die Generalversammlung vom 28. April 2022 beschlossen und durch die Generalversammlung am 19. Juni 2024 geändert worden. Die Satzung ist am ____________ eingetragen worden. (3) Der Liquidationsüberschuss (Vermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten und Auszah- lung der Geschäftsguthaben) wird einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung ge- stellt. Eine Auszahlung an die Mitglieder erfolgt nicht. Über den oder die Empfänger entscheidet die Generalversammlung.Seite 36 von 41 Seite 1/5 Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben in jüngster Zeit im politischen Raum und darüber hinaus Informationsbedarf hinsichtlich des o.g. Projekts wahrgenommen und können dies aufgrund des im Ortsbild noch nicht sichtbaren Fortschritts der Unternehmung gut nachvoll- ziehen. Daher möchten wir die Gelegenheit der zur Ratssitzung am 20. Juni 2024 gestellten Nachfragen gerne nutzen, um Ihnen aus Sicht der Vorhabenträgerin zusammenstehen eG, deren Aufsichtsratsmitglieder wir sind, einen aktuellen Sachstand mitzuteilen. Dies erfolgt selbstverständlich unbeschadet der von der Stadtverwaltung zur Ratssitzung zu beantwortenden Fragen. Der Grundgedanke der Gründung der zusammenstehen eG im Jahr 2021 ist und bleibt, sozialverantwortlichen Wohnungsbau in der Stadt Bonn zu fördern und dabei deutlich zu machen, dass sich dafür auch zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine und Verbände in der Verantwortung sehen. Deswegen waren die Gründungsmitglieder Deutscher Mieterbund Bonn/Rhein- Sieg/Ahr e.V. und Haus & Grund Bonn-Bad Godesberg e.V. sehr froh, sehr schnell den Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. und das Diakonische Werk Bonn und Region GmbH als maßgebliche Partner „an Bord“ zu haben. Darüber hinaus ist es uns mit unserem Anliegen gelungen, weitere investierende Genossinnen und Genossen gefunden zu haben, die sich diesem Gedanken anschließen können. Angesichts des dramatischen Wegfalls mehrerer Tausend preisgebundener Wohnungen in Bonn zusammenstehen eG Noeggerathstraße 49 | 53111 Bonn An die Fraktionen, Gruppen und Einzelstadtverordneten im Rat der Bundesstadt Bonn zusammenstehen eG Genossenschaftsprojekt „Wohnen unter der Godesburg“, Friesdorfer Straße 57 in Bonn-Bad Godesberg Bonn, 08.06.2024 AR/-- zusammenstehen eG Noeggerathstraße 49 | 53111 Bonn T +49 (0)228.949309-12 post@zusammenstehen-bonn.de www.zusammenstehen-bonn.de VR Bank Bonn / Rhein-Sieg eG IBAN: DE97 3706 9520 6150 5000 18 BIC/SWIFT-Code: GENODED1RST Genossenschaftsregister: GnR 414 Vorstand: Nikolaus Decker Peter Kox Vorsitzender des Aufsichtsrats: Bernhard von Grünberg Genossenschaftsverband: Verband der Regionen e.V. Verwaltungssitz Düsseldorf Ludwig-Erhard-Allee 20 40227 DüsseldorfSeite 37 von 41 Seite 2/5 innerhalb weniger Jahre halten wir dieses Engagement auch für dringend geboten. Die Stadt Bonn hat im Frühjahr 2022 beschlossen, die Grundstücke, auf denen die jetzt geplanten 55 zu 100 % öffentlich geförderten und aufgrund der Satzung der Genossenschaft dauerhaft mietpreisreduzierten Wohneinheiten sowie die von der Stadt Bonn zur Realisierung aufgetragene 4- zügige Kita zu errichten sind, an die zusammenstehen eG zu veräußern. Der Kaufpreis bildete sich anhand der damaligen Wertermittlung und auf der Grundlage von Ratsbeschlüssen. Bereits im damaligen Beschluss bzw. in dessen Begründung ist avisiert worden, dass die Stadt Bonn auch selbst der Genossenschaft beitreten könnte. Insofern ist zumindest diese Entwicklung – also der mittlerweile erfolgte Beitritt der Stadt – nicht weiter verwunderlich. Im Rahmen der weiteren Gespräche im Anschluss an den kommunalen Beschluss aus dem Frühjahr 2022 ist von der Genossenschaft in Richtung der Stadt Bonn kommuniziert und dort auch jederzeit anerkannt worden, dass der Impuls der Genossenschaft und das Gründungsinteresse war und ist, öffentlich geförderten Wohnungsbau zu errichten – und nicht, Eigentum an einer Kita zu erwerben, und schon gar nicht, diese zu betreiben. Allein schon aus diesem Grund - hinzu kommt noch ein steuerliches Interesse, um den Gemeinnützigkeitscharakter der Genossenschaft zu bewahren - war schon vor Abschluss des Kaufvertrages im Dezember 2022 das zukünftige Eigentum der Stadt Bonn an der Kita Gegenstand von Gesprächen. Die Genossenschaft hat dabei ebenfalls nie die Stadt Bonn, die das Projekt sehr konstruktiv begleitet, im Unklaren darüber gelassen, dass die Finanzierung der Kita nicht durch Kapital der Genossenschaft wird erfolgen können. Daher war diese(!) Finanzierungsfrage auch in der Folgezeit Thema der Gespräche mit der Stadt; wir kommen später noch einmal darauf zurück. Die Wohnraumförderbedingungen des Landes NRW sahen im Jahr 2022 noch vor, dass für öffentlich geförderten Wohnungs- bau die notwendige Eigenkapitalquote von 20 % am Projekt- volumen für den Wohnungsbau durch die Anrechnung des hälftigen Tilgungsverzichts erfüllt werden kann. Für die längst- fristige Bindungsdauer der Wohnungen ist ein 40%iger Tilgungs- verzicht vorgesehen. Dies hat nach damaligen Förder- bestimmungen bedeutet, dass der Eigenkapitalbedarf bereits durch diesen Tilgungsverzicht und dessen Anrechenbarkeit gedeckt worden wäre. Die Genossenschaft hat ohnehin nie etwas Anderes vorgehabtSeite 38 von 41 Seite 3/5 als den Wohnraum auch über die Bindungsdauer der Landesförderbestimmungen hinaus mietpreisreduziert zu halten, wie Sie § 41 unserer Satzung entnehmen können. Letztlich entsteht hier ein Mehrwert für die Stadt Bonn, ohne dass sie hierfür eine weitere Gegenleistung zu erbringen hat. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat allerdings im Frühjahr 2023 die Förderbestimmungen dahingehend verändert, dass zwar nur noch 10 % Eigenkapital für Wohnungsbau- vorhaben erbracht werden müssen, allerdings in “bar”. Das heißt letztendlich, dass für unser Projekt, das ein Volumen von etwa 18 Mio. Euro hat, 1,8 Mio. Euro “echtes Eigenkapital” nachgewiesen und insofern vor allem durch Genossenschafts- anteile erbracht werden müssen. Diese Änderung hat uns – wie andere Vorhabenträger auch – vor neue Voraussetzungen gestellt, die dazu geführt haben, dass wir weiteres Eigenkapital einwerben mussten. Wir sind sehr froh und dankbar, dass dies u.a. dadurch gelungen ist, dass auf der Grundlage des vom Rat der Stadt Bonn beschlossenen Bürgerantrags, der allerdings wie gesagt einer Position der Stadt folgt, die bereits im Verkaufsbeschluss zum Ausdruck gebracht worden ist, der Beitritt der Stadt erfolgte. Darüber hinaus haben sich mittlerweile auch die Stadtwerke Bonn durch Beschluss des Aufsichtsrats der Holding an der Genossenschaft beteiligt. Der LVR hat ebenfalls angekündigt, im Rahmen seines Titels „Inklusive Bauprojektförderung“ einen Zuschuss von bis zu 200.000 Euro geben zu wollen. Unser Wohnungsbauprojekt ist ausfinanziert und der Förder- antrag – in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn und der NRW.BANK – gestellt. Wir möchten an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass es gerade die unvorhersehbaren Veränderungen auch der politisch gestalteten der Rahmenbedingungen sind, die manch anderen Investor von seinem Vorhaben abbringen. Man braucht schon einen langen Atem, selbst wenn das Ergebnis von allen mitgetragen wird. Lange Rede kurzer Sinn: Der Eigenkapitalanteil, der für die Wohnraumförderung notwendig ist, ist mittlerweile mehr als vollständig erbracht. Unterdessen wurden die Gespräche mit der Stadt Bonn hinsichtlich der Kita weitergeführt. Ausgangsimpuls waren - abseits der Finanzierungsnotwendigkeiten - Überlegungen, die Grunderwerbssteuerlast für beide Beteiligten zu vermindern. Es schien uns nicht sinnvoll, dass die Stadt am Ende für den Rückerwerb einen beträchtlichen Grunderwerbssteuerbetrag fürSeite 39 von 41 Seite 4/5 den zuzurechnenden Grundstücksanteil plus den Kita-Aufbau zu zahlen hätte. Diese Gespräche sind von der Liegenschaftsverwaltung und dem SGB unter Hinzuziehung des Vergabereferats und des Rechnungsprüfungsamts verwaltungsintern vertieft und fortgeführt worden. Ziel war es, ein gemeinsames Bauherrenkonstrukt zu finden, bei dem der Kita-Anteil direkt bei der Stadt verbleibt und die Stadt als Eigentümerin und ggf. gesellschaftsrechtliche Partnerin der Genossenschaft diese auf eigene Rechnung entwickelt. Nach vielen Runden mussten alle Beteiligten feststellen, dass wohl v.a. vergaberechtliche Bedingungen diesem Konstrukt entgegenstehen. Daher sind wir zum aktuellen Zeitpunkt zurückgekehrt zu den Überlegungen, dass der Kaufvertrag, wie er am 6. Dezember 2022 beurkundet wurde, Gültigkeit erhalten soll. Aktuell endverhandeln wir mit der Stadt Bonn Überlegungen, wie die Finanzierung des Kita-Baus liquiditätsunschädlich für die Genossenschaft darstellbar ist. Ausgehend davon, dass die Kita im Eigentum der Stadt Bonn verbleiben soll - und die Genossenschaft dieses Eigentum eben nicht will und auch auf gar keinen Fall in irgendeiner Weise daran Geld verdienen möchte – scheint uns das nunmehr der richtige Weg zu sein. Diese Verhandlungen können hoffentlich nach der Sommer- pause kurzfristig nicht nur zu Ende geführt worden sein, sondern auch politisch beschlossen werden, damit die Genossenschaft nun endlich mit ihrem Bauprojekt beginnen kann. Eine weitere Verzögerung des Vorhabens sollte nicht zuletzt wegen der weiter steigenden Baukosten vermieden werden. Abschließend sei nochmals erwähnt, dass sich das Wohnungs- bauprojekt trotz der soliden und bundesweit unvergleichbar guten Landesförderung nur deswegen rentierlich gestaltet, da die Genossenschaft zusammenstehen eG mit dem Projekt keinerlei Personalkosten verbindet. So arbeitet nicht nur der Vorstand vollständig ehrenamtlich; für die Vorstandsmitglieder wie auch für die Aufsichtsratsmitglieder gibt es nicht einmal Sitzungsgelder für die Teilnahme an der Unternehmens- steuerung. Wir hoffen sehr, dass wir mit diesen Ausführungen eine nachvollziehbare Darstellung des aktuellen Sachstands geben konnten und laden Sie – wie auch schon in der Vergangenheit – dazu ein, uns jederzeit zu allgemeinen, aber auch konkreten Angelegenheiten des Projektes und der Genossenschaft selbst zu befragen. Wir sind dafür angetreten und verfolgen dieses ZielSeite 40 von 41 Seite 5/5 ohne Zweifel immer noch und jederzeit vollständige Transparenz über unser Handeln zu geben – und freuen uns dabei über jede Unterstützung aus dem politischen Raum für dieses wichtige wohnungsbau- und sozialpolitische Projekt! Mit freundlichen Grüßen Die Mitglieder des Aufsichtsrats Bernhard v. Grünberg, Dt. Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. Dr. Wilhelm Hemmerde, Haus und Grund Bonn-Bad Godesberg Michael Schleicher, Dt. Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. Pitt Hoffmann, Haus und Grund Bonn-Bad Godesberg Mark Keuthen, Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. Tobias Köhler, Diakonisches Werk Bonn und Region gGmbHSeite 41 von 41
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de