240986-90 AA · Änderungsantrag
Koalitionsänderungsantrag: Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2025/2026 und des Finanz- und Investitionsprogramms 2024 bis 2029 Änderungsantrag zur Vorlage 240986
Kerndaten
- Nummer
- 240986-90 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 20.02.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (4.081 Zeichen)
Änderungsantrag öffentlich 240986-90 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Claudia Falk Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Fabio Sánchez Copano Prof. Dr. Detmar Jobst 19.02.2025 Koalitionsänderungsantrag: Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2025/2026 und des Finanz- und Investitionsprogramms 2024 bis 2029 Änderungsantrag zur Vorlage 240986 Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 20.02.2025 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags 1. Für die Fortsetzung eines Projekts Freiwilligenmanagement Flüchtlingshelfer*innen werden im Bereich Integration in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 jeweils 15.000 EUR bereitgestellt. 2. Für die weitergeführte Förderung einer Veranstaltungs- und Aktionsreihe zur humanitären Flüchtlingshilfe mit Bonner Bezug der örtlichen Lokalgruppe des Sea Eye e.V. werden im Bereich Integration Mittel in Höhe von jeweils 10.000 EUR für die Jahre 2025 und 2026 eingestellt. 3. Für ein Pilotprojekt der ambulanten psychiatrischen Betreuung in der städtischen Unterkunft Karl-Finkenburg-Str. werden jeweils 15.000 EUR in den Jahren 2025 und 2026 bereitgestellt. Die Verwaltung möge berichten, ob diese Summe sinnvollerweise im Bereich des Sozial- oder des Gesundheitsamtes veranschlagt wird. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, insbesondere mit den Akteur*innen der Wohnungslosenhilfe und VfG kostenlose und rund um die Uhr zugängliche Schließfächer oder andere verschließbare Möglichkeiten für wohnungslose Menschen zu planen und aufzustellen. Hierzu werden 30.000,- € Euro investiv sowie 15.000,- EUR konsumtiv für das Haushaltsjahr 2025 in den Doppelhaushalt 2025/2026 eingestellt. Die Schließfächer oder andere verschließbare Möglichkeiten sollen in räumlicher Nähe zu bestehenden Angeboten der Wohnungslosenhilfe aufgestellt werden, als Pilot ist hierbei insbesondere der Parkplatz des Frankenbades zu prüfen. Die Verwaltung prüftSeite 1 von 2 Seite 2 zudem die Möglichkeit der Finanzierung durch Sponsoring. Begründung Zu 1.: Das Projekt hat sich in den vergangenen Jahren als sehr sinnvoll erwiesen, um das Engagement von Freiwilligen im Bereich der Flüchtlingshilfe und -integration koordinativ zu unterstützen. Dieses freiwillige Engagement kommt letztlich der ganzen Stadtgesellschaft zugute. Einer Demotivierung der ohnehin zunehmenden Anfeindungen ausgesetzten freiwillig in der Flüchtlingshilfe Engagierten sollte keinerlei Vorschub geleistet werden. Zu 2.: Die Ausrichtung des Vereins Sea Eye e.V. mit der Lokalgruppe Bonn entspricht in der Geflüchtetenarbeit und dem Einsatz für eine humanitäre Seenotrettung den Beschlüssen und Willensbekundungen der Stadt Bonn. Die Stadt Bonn ist seit 2019 Mitglied im Städtebündnis „Sichere Häfen“, das sich u.a. dem Ziel verschrieben hat, das Sterben an Europas Außengrenzen und die weiter andauernde humanitäre Katastrophe im Mittelmeer zu beenden. Die Zuwendung soll vor Ort in Bonn stattfindende Aktivitäten der Lokalgruppe des Vereins unterstützen, die der Information und dem Austausch über Flucht, Migration und Integration dienen. Zu 3.: In der städtischen Unterkunft Karl-Finkenburg-Str. sind in höherer Zahl Menschen untergebracht, die psychische Probleme haben bzw. psychisch oder suchterkrankt sind. Zugleich ist die weitere Anfahrt zu einer fachlichen Sprechstunde oder einem Hilfsangebot eine Hürde, die sich für die Betroffenen, die häufig auch körperliche Einschränkungen haben, oft als zu hoch erweist. In einer ersten Testphase sollte deshalb versucht werden, einen ambulanten psychiatrischen Dienst vor Ort anzubieten. Eine grundsätzliche Bereitschaft des UKB liegt hierzu vor. Zu 4.: Mit Schließfächern werden für betroffene Personen Möglichkeiten geschaffen, ihre Wertsachen zu sichern und so den ohnehin sehr herausfordernden Lebensalltag etwas zu erleichtern und den Verlust von Wertgegenständen (u.a. Ausweisdokumente, Medikamente) zu reduzieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de