240986-74 AA · Änderungsantrag
SPD-Änderungsantrag: Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2025/2026 und des Finanz- und Investitionsprogramms 2024 bis 2029 Antrag zur Vorlage 240986
Kerndaten
- Nummer
- 240986-74 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 29.01.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Theaterplatz Hauptort
- Alt-Godesberg
- Bad Godesberg
- Rheinaue
Beratungsfolge
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 240986-74 AA Antragsteller/in: Dr. Uli Barth SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg 29.01.2025, gez. BBM Wenzel SPD-Änderungsantrag: Einbringung der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2025/2026 und des Finanz- und Investitionsprogramms 2024 bis 2029 Antrag zur Vorlage 240986 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 29.01.2025 Anhörung Inhalt des Änderungsantrags 1. In den Haushaltsplan werden bei der Haushaltsstelle 6109026 (ISEK Bad Godesberg) zusätzlich investive städtische Eigenmittel in Höhe von 2.500.000 EUR für das Jahr 2025 und von 5.000.000 EUR für das Jahr 2026 eingestellt. 2. Diese Mittel werden gegenfinanziert durch einen Haushaltsvermerk (Sperrvermerk) bei den Mitteln für die Fahrradhauptstadt 2020, Haushaltsstelle 5610012079000 – Fahrradhauptstadt 2020 (Ausz.Tiefbaumaßnahm.), in gleicher Höhe, der solange bestehen bleibt, bis eine alternative Finanzierung, beispielsweise durch Mittel der Städtebauförderung, Anliegerbeiträge, Abwassergebühren oder ähnliches, sichergestellt ist. Begründung Für den Umbau des oberen Teils der Fußgängerzone Bad Godesbergs, Am Fronhof sowie Theaterplatz, konnten vom Bund Fördermittel aus dem Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ in Höhe von 7,2 Mio. EUR gewonnen werden. Von diesen Mitteln sollen nunmehr noch 6 Mio. EUR zuzüglich des städtischen Eigenanteils in Bad Godesberg für Maßnahmen der grünen und blauen Infrastruktur verbaut werden. Diese Maßnahmen müssen bis Ende 2026 durchgeführt und abgerechnet werden. Die Stadtverwaltung hat nunmehr mitgeteilt, dass die Baumaßnahmen ohne eine zusätzliche Förderung durch die Städtebauförderung nicht durchgeführt werden können. Die 6 Mio. EUR an Fördermitteln des Bundes würden dann verfallen. Dieses Ergebnis muss unbedingt verhindert werden. Ansonsten können die beabsichtigten Maßnahmen der Klimafolgenanpassung und auch die dringend nötige Aufwertung des öffentlichen Raums in der BadSeite 1 von 2 Seite 2 Godesberger Innenstadt nicht realisiert werden. Angesichts der Dringlichkeit der klimatischen Veränderungen darf die Stadt die Fördermittel für einen vorbildlichen klimagerechten Umbau der Innenstadt in Bad Godesberg nicht verfallen lassen. Oberbürgermeisterin Katja Dörner hat bei ihrem Besuch in der Bezirksvertretung Bad Godesberg zugesagt, dass die Mittel für die Innenstadtsanierung notfalls aus dem Haushalt finanziert werden müssten, falls keine Fördermittel eingeworben werden könnten. Diese Zusage muss nun für einen Teil der Maßnahme eingelöst werden, gerade mit Blick auf die Fördermittel für die Klimaanpassung, die ansonsten verloren gingen. Aus diesem Grund schlägt die SPD eine Gegenfinanzierung aus dem Haushalt vor, indem Mittel für den Ausbau des Radverkehrs für die konkreten Baumaßnahmen zur Klimafolgenanpassung verwendet werden. Die Mittel aus dem Radentscheid sind in den vergangenen Jahren jeweils nur in Höhe von etwa 1 Mio. EUR abgeflossen. Auch für die Jahre 2025 und 2026 sind noch jeweils 13,9 Mio. EUR im Haushalt eingeplant. Die schleppende Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen durch die Verwaltung, die am Beispiel des srheinischen Radwegs durch die Rheinaue oder der Radstation am Bahnhof Bad Godesberg plastisch wird, machen deutlich, dass mit substantiell größeren Investitionen als in der Vergangenheit auch in 2025 und 2026 nicht zu rechnen ist. Die Markierung von Radstraßen wird keine Kosten in dieser Höhe verursachen, sofern sie überhaupt noch in 2025 Jahr realisiert werden kann. Angesichts dessen ist mit freien Mitteln bei dieser Haushaltsstellen in Höhe des Antrags sowohl in 2025 als auch 2026 zu rechnen, ohne dass dafür eine Maßnahme für die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur zurückgestellt werden müssten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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