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240947 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Verbesserte Lebensqualität in der Quirinstraße durch Klimaanpassung, Verkehrssicherheit und soziales Miteinander

Nummer
240947
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
27.05.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 27.05.2024
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 05.11.2024

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.11.2024 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 240947-01 ST Bürgerantrag: Verbesserte Lebensqualität in der Quirinstraße durch Klimaanpassung, Verkehrssicherheit und soziales Miteinander

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
240947
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
22.05.2024
Bürgerantrag: Verbesserte Lebensqualität in der
Quirinstraße durch Klimaanpassung,
Verkehrssicherheit und soziales Miteinander
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 27.08.2024 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Wir beantragen, dass die Stadt Bonn die nötigen Voraussetzungen für ein kli-
maangepasstes, sichereres und sozialeres Leben für die BewohnerInnen der
Quirinstraße schafft. Konkret beantragen wir, dass
- Parkplätze wegfallen und an gleicher Stelle Flächenentsiegelung und Begrü-
nung, z.B. durch Baumpflanzungen, stattfinden und
- damit einhergehend zu prüfen, ob eine geänderte Verkehrsführung / Ver-
kehrsregelung wie etwa eine Einbahnstraßenregelung, AnwohnerInnenstraße
oder zumindest ein temporäres Durchfahrtverbot zu Schulzeiten durchsetzbar
ist und für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen kann.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)
3 Foto 1 (öffentlich)
4 Foto 2 (öffentlich)
5 Foto 3 (öffentlich)Seite 1 von 6
Betreff
bessere Lebensqualität durch Klimaanpassung, Verkehrssicherheit und mehr soziales Miteinander in der
Quirinstraße
Ihr Antrag
Wir beantragen, dass die Stadt Bonn die nötigen Voraussetzungen für ein klimaangepasstes, sichereres und
sozialeres Leben für die BewohnerInnen der Quirinstraße schafft. Konkret beantragen wir, dass
-Parkplätze wegfallen und an gleicher Stelle Flächenentsiegelung und Begrünung, z.B. durch Baumpflanzungen,
stattfinden und
-damit einhergehend zu prüfen, ob eine geänderte Verkehrsführung / Verkehrsregelung wie etwa eine
Einbahnstraßenregelung, AnwohnerInnenstraße oder zumindest ein temporäres Durchfahrtverbot zu
Schulzeiten
durchsetzbar ist und für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen kann.
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 6
Begründung des Antrags
In den letzten Sommern war es auf der Quirinstraße und den zugehörenden Häusern unerträglich heiß. Es gibt
keine Vorgärten und nur bedingt Möglichkeiten für die AnwohnerInnen, ihre Hauswände / Eingangsbereiche zu
begrünen. Die Straße und die Bürgersteige sind durchgehend versiegelt. Da in den kommenden Jahren mit
längeren und heftigeren Hitzephasen sowie Starkregenereignissen zu rechnen ist, bedarf es dringend
Klimaanpassungsmaßnahmen in dieser Straße (vgl. auch Klimaanpassungskonzept der Stadt Bonn).
Teilentsiegelung und Pflanzung von Bäumen oder je nach Platzangebot Sträuchern sind dringend notwendig.
Ebenso würden entsiegelte Bereiche die Kanalisation entlasten und weniger Keller voll laufen.
Das Beseitigen von Parkflächen für Begrünung und Entsiegelung hätte einen weiteren und sehr gewichtigen
Vorteil:
Die Straße würde mit weniger und versetzt parkenden Autos verkehrssicherer. Aktuell ist es so, dass bei
regelkonformem Parken die Durchfahrt auf der Quirinstraße so eng ist, dass z.B. Feuerwehrfahrzeuge gar nicht
oder nicht ohne parkende Autos zu beschädigen, passieren können. Parken Autos jedoch so, dass die Durchfahrt
weit genug ist, blockieren sie die – ohnehin schon engen – Bürgersteige (siehe Fotos). Immer wieder kommt es
vor, dass Menschen – Kinder auf Rollern, Kinderwagen, Rollstuhlfahrende – auf die Straße ausweichen müssen,
weil sie auf dem Bürgersteig nicht weiterkommen. Auch parken Autos mitunter so, dass AnwohnerInnen mit
Kinderwagen oder Gepäck nicht durch die eigene Haustür aus dem Haus gelangen (wie z.B. Hausnr. 23, siehe
Fotos). Besonders unübersichtlich ist die Situation für Schulkinder, welche die Montessori Grundschule auf der
Quirinstraße besuchen. Enge Bürgersteige, Parkreihen und eine schmale Durchfahrt auf der Straße führen
regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Eine Einbahnstraßenregelung für Autos oder ein Durchfahrtverbot für
NichtanwohnerInnen würde die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende weiter steigern und für alle
AnwohnerInnen mehr Lebensqualität bedeuten.
Das Einrichten von „Grünzonen“ mit gleichzeitigem Wegfall von Parkflächen hätte als positiven Nebeneffekt zu
Klimaaschutz, Klimaanpassung und mehr Verkehrssicherheit eine freiere Sicht auf diese an sich wunderschöne
Straße mit tollen restaurierten und unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern, hübsch renovierten
sonstigen Ein- und Mehrfamilienhäusern und mit der Aussicht auf den bewaldeten Venusberg. Die Menschen auf
dieser Straße hätten mehr Gelegenheit, ein sozialeres bzw. nachbarschaftlicheres Leben führen zu können, da
man sich wahrnehmen und begegnen könnte, anstatt hinter Autoreihen versteckt zu sein. Kinder könnten
sicherer alleine über die Straße gehen, sich selbstverständlicher bewegen, ältere (und jüngere) Menschen
könnten sich unter Umständen sogar auf einer Bank treffen und sich austauschen und plaudern. Es fallen uns
BewohnerInnen nur wichtige und gute Gründe ein, unserem Antrag stattzugeben.
Der Wegfall von Parkmöglichkeiten würde unseren Berechnungen nach nicht zu Problemen wie Parkplatzmangel
führen:
-einige AnwohnerInnen besitzen kein Auto und bedienen sich des carsharing Prinzips
-einige AnwohnerInnen haben eigene Einfahrten
-Seit August 2023 finden auf der Quirinstraße Erdarbeiten statt, in deren Verlauf immer wieder abschnittsweise
oder auf
der gesamten Straße Parkverbot herrscht. Diese Situation hat nicht zu Problemen bzgl. fehlender
Parkmöglichkeiten für
AnwohnerInnen geführt.
- Sehr viele / evtl. sogar die meisten Parkplätze werden von NichtanwohnerInnen genutzt.
AntragsstellerInnen:
und weitere AnwohnerInnen der Quirinstraße
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 6
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Datenstand: 02.11.2026, 20:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de