240944-01 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Ausweisung der Straße "Im Erlengrund" zur Fahrradstraße und Wegfall von Parkplätzen
Kerndaten
- Nummer
- 240944-01
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 24.05.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 240944-01 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 20.05.2024 Bürgerantrag: Ausweisung der Straße "Im Erlengrund" zur Fahrradstraße und Wegfall von Parkplätzen Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 26.06.2024 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: hiermit beantrage ich die Überprüfung der bekannt gewordenen Pläne zur Um- setzung der Fahrradstraße „Im Erlengrund“. Auf den Plänen ist ersichtlich, dass u.a. der Wegfall von vielen Parkplätzen geplant wird. Weitere Einzelheiten – auch zur Begründung – ergeben sich aus dem beigefüg- ten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2 Betreff Fahrradstrasse Im Erlengrund und Wegfall von Parkplätzen Ihr Antrag Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantrage ich die Überprüfung der bekannt gewordenen Pläne zur Umsetzung der Fahrradstraße „Im Erlengrund“. Auf den Plänen ist ersichtlich, dass u.a. der Wegfall von vielen Parkplätzen geplant wird. 1. Derzeit ist es so, dass die Anwohner „Im Erlengrund“ von Bad Godesberg kommend auf dem Stück vom „Im Buschacker“ bis hoch zur „Hochkreuzallee“ auf der linken Straßenseite parken. Nach ihren Plänen ist die Strasse „Im Erlengrund“ auf diesem Stück ca. 5,90 m breit. Davon ausgehend, dass die parkenden Autos ca. 2,10 m an Platz der Strasse einnehmen, ein Fahrradfahrer von Bad Godesberg nach Bonn fahrend ca. 0,5-0,8 m vom Bürgersteig Abstand hält und ein von hinten kommender Autofahrer zum Überholen des Radfahrers einen Abstand von 1,50 m einhalten muss, verbleiben dem Autofahrer gerade mal 1,80 m Platz zum Überholen. Heißt, er kann aufgrund der Breite seines Autos sowieso nicht überholen und muss hinter dem Fahrradfahrer bleiben. Hier die Berechnung: 5,90 m (Strassenbreite) – 2,10 (parkende Autos) – 0,5 m (Abstand des Fahrradfahrers zum Bürgersteig) – 1,50 m (Abstand zum Überholen eines Fahrradfahrers) = 1,80 m. Somit würde sich mit einer Fahrradstrasse nichts ändern, nur dass den Anwohnern der Strasse die Parkplätze wegfallen. Durch den oben dargestellten Sachverhalt mussten Autofahrer und Fahrradfahrer in unserem Strassenabschnitt bereits immer ein gegenseitiges Miteinander, Rücksicht und Verständnis leisten und haben. Uns sind keine Vorfälle bekannt, wo dies nicht so war. 2. Alternativ sollte man bedenken, dass man einen Großteil der Parkplätze erhalten könnte, wenn diese einen geringen Teil des Bürgersteigs nutzen könnten, auch, wenn Vorschriften keine Parkplätze aufgrund der Bürgersteigbreite mehr zulassen! 3. Wir sind in unserem Haushalt selbst intensive Fahrradfahrer und finden Fahrradstrassen OK, dort, wo sie Sinn machen. Eine Fahrradstrasse bringt den Fahrradfahrern eine entsprechende Sicherheit. Wird die hier geplante Fahrradstrasse in Zukunft wirklich als Tangente zwischen Bad Godesberg und Bonn jedoch so intensiv genutzt? Beispiel: Wenn Bewohner von Friesdorf zum Beispiel aus den Straßen „Im Erlengrund“, „Im Buschacker“, „Promenadenweg“ oder auch „Friesdorfer Strasse“ in den Ortskern von Friesdorf „Am Klufterplatz“ mit dem Fahrrad wollen, dann fahren die meisten sicher den Weg über die „Klufterstrasse“. Das Beispiel kann man auch in Richtung Bonn Zentrum nehmen. Dann fährt man entweder die „Bernkasteler Strasse“ oder direkt an der Eisenbahn entlang in Richtung Bonn, aber so gut wie nie, über eine „Fahrradstrasse“ „Im Erlengrund“ über „In der Kumme“, „Frankengraben“ und so weiter. Wir möchten darauf hinweisen, dass es bereits Fahrradwege gibt, die auch intensiv genutzt werden. 4. Auch stellen wir uns die Frage, wie wir von der geplanten Fahrradstrasse „In der Kumme“ bis zum „Frankengraben“ kommen. Lassen Sie uns abschließend noch hinzufügen, dass wir als Radfahrer größtes Verständnis für Radwege und Radstraßen haben!!! Jedoch wurden bei dieser Planung der Fahrradstrasse wohl nicht alle Tatsachen berücksichtigt und entsprechend bitten wir, die Umsetzung der geplanten Durchführung der Fahrradstrasse zu bedenken. Mit freundlichen Grüßen Begründung des Antrags Überprüfung der geplanten Durchführung zu einer Fahrradstrasse „Im Erlengrund Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2
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