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240927-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Vorstellung Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans 2026-2030 hier: Ergebnisse der Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen in 2024

Nummer
240927-03 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
04.12.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 11.12.2024 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 756,4 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 240927 Vorstellung Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans 2026-2030

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
240927-03 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Vorstellung Fortschreibung des Kinder- und
Jugendförderplans 2026-2030
hier:
Ergebnisse der Beteiligungsworkshops mit Kindern
und Jugendlichen in 2024
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 11.12.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Als Ergänzung zur N-Vorlage 240927-01 werden im Anhang die Ergebnisse der
Beteiligungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen beigefügt, die im Rah-
men der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans stattgefunden ha-
ben.
Am 21.11.2024 wurden diese Ergebnisse der AG 78 Jugendförderung vorge-
stellt.
Anlage/n
1 Auswertung Beteiligungsworkshops_Ergebnisse (öffentlich)Seite 1 von 7
Misch mit beim
nächsten Kinder- und
Jugendförderplan
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS MIT KINDERN
UND JUGENDLICHEN IN 2024Seite 2 von 7
MISCH MIT BEIM NÄCHSTEN KINDER- UND
JUGENDFÖRDERPLAN
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN 2024
1
Beteiligungsvorhaben zur Fortschrei-
bung des Kinder- und Jugendförder-
plans
Für die Fortschreibung des Kinder- und Ju-
gendförderplans wurden zur Ermittlung der
Bedarfe junger Menschen vier Workshops
an vier unterschiedlichen Standorten in
Bonn Ende August/Anfang September
2024 durchgeführt.
Die Beteiligung junger Menschen in den
Workshops verfolgt das Ziel, herauszufin-
den, welche Themen der jungen Ziel-
gruppe am wichtigsten sind und was sie
konkret beschäftigt.
Erreichbarkeit der Teilnehmenden
Es sind viele Wege gewählt worden, um
Kinder und Jugendliche zwischen 10 und
21 Jahren zu erreichen, damit sie an den
Beteiligungsworkshops teilnehmen kön-
nen:
• 700 Kinder und Jugendliche zwi-
schen 10 und 17 Jahren wurden
per Zufallspanel ausgewählt und
angeschrieben: 344 Kinder zwi-
schen 10 und 13 Jahren über ihre
Erziehungsberechtigten und 356
Jugendliche zwischen 14 und 17
Jahren
• 14 Mitglieder des Kinder- und
Jugendbeirates und 50 Interes-
sierte zwischen 12 und 17 Jah-
ren wurden per E-Mail über die
Stabstelle Bürgerbeteiligung einge-
laden
• Die AG 78 Jugendförderung und
die Einrichtungsleitungen wur-
den über die Jugendhilfeplanung
per E-Mail angeschrieben, um Kin-
der und Jugendliche zwischen
10 und 21 Jahren einzuladen
• Die Workshop Termine wurden im
Veranstaltungskalender auf
https://bonn-macht-mit.de/veran-
staltungen veröffentlicht
• Es erfolgte eine Bewerbung der
Workshops über die Jugendpfle-
ger*innen
• In einer Pressemitteilung vom
28.08.2024 wurde zusätzlich auf
die Workshop Termine hingewie-
sen
• Auch im Radio Bonn/Rhein Sieg
wurden die Termine vorgestellt
Insgesamt haben sich 58 Kinder und Ju-
gendliche zwischen 10 und 17 Jahren
an den vier Workshops beteiligt:
33 Kinder und Jugendliche kamen über
ein Einladungsschreiben. Dies entspricht
57 % der Gesamtteilnehmenden und ist
somit die effektivste Form der Einladung
gewesen.
Zudem haben Kinder und Jugendliche mit
einem inklusiven und kultursensiblen Hin-
tergrund teilgenommen.Seite 3 von 7
MISCH MIT BEIM NÄCHSTEN KINDER- UND
JUGENDFÖRDERPLAN
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN 2024
2
Abfrage zu Alter, Geschlecht und
Schulform
In der Altersstruktur der Teil-
nehmenden ergab sich eine He-
terogenität: Den größten Anteil
mit 13 Teilnehmenden stellen
die 12-Jährigen dar.
Mit jeweils neun Teilnehmenden
die 10 und 13-Jährigen.
Die 11- und 14-Jährigen waren
mit jeweils acht Teilnehmenden
dabei.
Fünf 15-Jährige und jeweils drei
16- und 17-Jährige haben zu-
dem beim Workshop mitge-
macht.
Das Geschlechterverhältnis
war relativ ausgewogen bzw.
ausgeglichen:
Von den insgesamt 58 Teilneh-
menden waren 25 weiblich
und 33 männlich.
Das Geschlecht divers wurde
nicht angegeben.
43%
57%
"Bist du männlich, weiblich,
divers?"
weiblich
männlichSeite 4 von 7
MISCH MIT BEIM NÄCHSTEN KINDER- UND
JUGENDFÖRDERPLAN
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN 2024
3
Die Abfrage nach der Schulform ergab,
dass 41 % der Teilnehmenden ein Gym-
nasium besuchen und damit die Mehrheit
darstellen (= 24).
Darauffolgend mit 21 % die Gesamtschü-
ler*innen (= 12) und mit 19 % die Real-
schüler*innen (= 11).
Auswertung der Wünsche der Oberbür-
germeister*innen
Die 58 Teilnehmenden hatten auf die
Frage was ihnen am allerwichtigsten wäre,
wenn sie Oberbürgermeister*in von Bonn
wären, die Möglichkeit, drei Karten mit
Wünschen auszufüllen.
Insgesamt wurden 99 Wünsche geäußert,
die in acht Kategorien aufgeteilt wurden.
Die am meisten geäußerten Wünsche (=
28) gab es in der Kategorie (digitale) Frei-
zeitangebote/Spielplätze/Sport.
Von der Grundschule bis zum Berufskolleg
und einer Internationalen Schule waren
alle Schulformen vertreten. Zwei Teil-
nehmende gaben an, keine Schule zu be-
suchen.
An zweiter Stelle steht die Kategorie Be-
rufliche Bildung/Orientierung und Änderun-
gen in der Schule mit 25 Wünschen und
mit 21 Wünschen die Nachhaltigkeit/Um-
weltbewusstsein/Mobilität
Alle anderen Kategorien werden in der
dargestellten Reihenfolge (Platz vier bis
Platz acht) inklusive Beispielen genannter
Wünsche abgebildet:Seite 5 von 7
MISCH MIT BEIM NÄCHSTEN KINDER- UND
JUGENDFÖRDERPLAN
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN 2024
4
 „Digitale Online-Spieleangebote“
 „Freizeitaktivitäten für Kinder und
Jugendliche (günstig und spaßig)
 „Jugendzentren sichtbarer ma-
chen“
 „mehr Spielplätze“
 „mehr Sportvereine“
 „BMX-Strecke (Ausbau)“
 „Digitalisierung der Schulen“
 „Schule soll später anfangen“
 „saubere, öffentliche Toiletten und
Räume, besonders in Schulen“
 „mehr Berufstest wie Girls-/Boys-
day“
 „Stadt schöner machen und verbie-
ten, dass man Müll auf den Boden
schmeißt“
 „Mehr Grünflächen“
 „make public transport more fre-
quent and should cover many parts
of Bonn“
 „Mehr Fahrradwege“
 „Dönerpreise senken“
 „kostenfreie Angebote“
 „mehr Freizeitparks, die auch vom
Taschengeld bezahlbar sind“
 „dass es genug Einrichtungen für
obdachlose Leute oder Leute, die
nicht genug Geld haben gibt.“
 „mehr Therapieplätze“
 „Kinder sollten auch eine Stimme
haben für Parks und Jugendzent-
rum, was noch dazu kommt“
 „Mir ist wichtig, dass Kinder und
Jugendliche viel Freiheit haben“
 „Gleichberechtigung, alle sollen
sich wohl fühlen“
 „mehr Inklusion“
 „barrierefreie Wohnungen“
 „1 Tag länger Wochenende“Wunsch nach (digitalen)
Freizeitangeboten/
Spielplätzen/ SportWunsch nach Beruflicher
Bildung/Orientierung und
Änderungen in der SchuleWunsch nach
Nachhaltigkeit/
Umweltbewusstsein/
MobilitätWunsch nach
kostengünstigen AngebotenWunsch nach sozialer
Gerechtigkeit und
GesundheitWunsch nach
Mitbestimmung/
Teilhabe/KinderrechteWunsch nach InklusionWunsch nach mehr
(Frei)ZeitSeite 6 von 7
MISCH MIT BEIM NÄCHSTEN KINDER- UND
JUGENDFÖRDERPLAN
ERGEBNISSE DER BETEILIGUNGSWORKSHOPS
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IN 2024
5
Auswertung Punkteregen zur Priorisie-
rung der (Fokus)Themen
Im zweiten „work together“ Teil des Work-
shops wurden die Fokusthemen des aktu-
ellen Kinder- und Jugendförderplans be-
handelt und mit Punkten priorisiert. Die
meisten Punkte und damit das wichtigste
Thema ist Kinderrechte:
Resümee
Zusammengefasst hat die offene Befra-
gung im Rahmen eines Rollenspiels erge-
ben, dass der Wunsch nach (digitalen)
Freizeitangeboten/ Sport und Spielplät-
zen an erster Stelle steht. Gefolgt vom
Wunsch nach Änderungen in der Schule
und nach beruflicher Orientierung und
dem Wunsch nach Nachhaltigkeit/ Um-
weltbewusstsein/ Mobilität.
Kinderrechte erhalten im zweiten Teil des
Workshops die meisten Punkte und
Bei der Priorisierung der Fokusthemen
stehen Kinderrechte an erster, Digitalisie-
rung und Gewaltprävention an jeweils
zweiter und Kinder- und Jugendarmut an
dritter Stelle.
werden demnach als wichtigstes Thema
identifiziert, gefolgt von Digitalisierung und
Gewaltprävention mit derselben Punkt-
zahl. Auch das Thema Kinder- und Jugen-
darmut ist den jungen Menschen wichtig.
Die ermittelten Wünsche und Bedarfe bil-
den für die Umsetzung einer neuen und
konkreten Maßnahmenplanung, ergänzt
durch Ergebnisse aus Jugendstudien, eine
gute Grundlage, die im Workshop mit den
Trägern der Jugendförderung behandelt
werden kann.Fokusthema
Gesamtpunkte
aller vier
Veranstaltungen
Priorisierung
Kinderrechte 48 1.
Digitalisierung 41 2.
Gewaltprävention/
Schutz vor Gewalt 41 2.
Kinder- und
Jugendarmut 31 3.
Nachhaltige
Entwicklung 29
Junges Ehrenamt 16
Pluralität 14
220Seite 7 von 7

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Datenstand: 02.11.2026, 23:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de