240771-01 · Mitteilungsvorlage
Bericht zu bedeutenden Verkehrsprojekten
Kerndaten
- Nummer
- 240771-01
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 17.06.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
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Liste MoVe -2024.07.04 - aktueller Sachstand(1) Regelmäßiger Bericht zu bedeutenden Verkehrprojekten Beschluss des Hauptausschusses vom 02.11.2023 - DS 231817 Amt 66 Maßnahme / Aktueller Sachstand Seilbahn_kein neuer Sachstand In der aktuell bearbeiteten Vorplanungsphase der Seilbahn wurde die Trasse sowohl in ihrem Höhenverlauf als auch teilweise in ihrer Lage an wesentliche örtliche Zwangspunkte wie z.B. Bahnquerungen, Straßenräume etc. angepasst. Fortlaufend haben die Ergebnisse der zurzeit mit substanziell betroffenen Anliegern entlang der Trasse geführten Abstimmungsgespräche Einfluss auf die weitere Optimierung der Trasse. Zur fundierten Ermittlung sämtlicher Planungsrandbedingungen sind auch erste Stufen von Gutachten verschiedener Fachbereiche notwendig wie z.B. meteorologische- und aerodynamische Gutachten, geotechnische Gutachten, naturschutzfachliche Gutachten, Schallschutz etc. Ein Großteil der für die spätere Ausschreibung des Seilbahnherstellers notwendigen Vorgutachten wurde bereits vergeben und befindet sich in der Ausführung. Im Rahmen des geotechnischen Vorgutachtens beispielsweise werden aktuell bereits die ersten Baugrunderkundungsarbeiten am Venusberghang und in den Rheinauen durchgeführt. Zu den Windgutachten liegen bereits erste Ergebnisse vor. Die beauftragten Gutachten werden im Laufe des Jahres bearbeitet und deren Ergebnisse fließen in die funktionale Ausschreibung zum Seilbahnhersteller ein. Über den aktuellen Sachstand wurde am 27. April ein Anliegendenforum im Stadtteilzentrum Dottendorf gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dörner durchgeführt. Über 300 Anmeldungen von Anwohner*innen der Trasse lagen vor. Insgesamt wurde in zwei Gruppen vormittags und nachmittags an acht Expert*innenabteilungen in kleinen Gruppen der Sachstand vermittelt. Fragen und Anregungen der Anwohnerschaft wurden erfasst und werden auf der Homepage schnellstmöglich aufgearbeitet. Der spätere Betrieb der Seilbahn wird durch die SWB als kommunales Verkehrsunternehmen erfolgen. Ein frühzeitiges Einbinden der SWB bereits in der Planungsphase ist folglich angezeigt, um die Belange des Betriebs (Personal/Arbeitsabläufe) von Anfang an zu berücksichtigen. Dies führte zum Bestreben, ein gemeinsames "Planungsteam Seilbahn" von SWB und Stadt Bonn zu bilden. Aktuell führen die SWB ein Vergabeverfahren zur Beauftragung einer Projektsteuerung durch, die mit dem Seilbahnplaner und weiteren neu hinzukommenden Fachplaner*innen (Architektur, Tragwerksplanung, Spezialist*innen für Technische Gebäudeausrüstung etc.) die Vorplanung in größerer fachlicher Breite vorantreibt. Dies ist zur Erstellung der funktionalen Vergabeunterlagen für die Beauftragung des Seilbahnherstellers notwendig. Als nächster großer Meilenstein wird die Seilbahnherstellung bereits zur Leistungsphase 3 der Planung, der sogenannten Entwurfsphase, ausgeschrieben. Es ist vorgesehen, dass der Hersteller die Planung der Seilbahn bereits ab diesem Zeitpunkt unter Berücksichtigung seiner firmenspezifischen Module und Patente weiter bis in die Ausführungsplanung vorantreibt, das Planfeststellungsverfahren begleitet und schließlich die Seilbahn baut. # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 1 von 2 Liste MoVe -2024.07.04 - aktueller Sachstand(1) Stadtbahnverlängerung Buschdorf Die HGK / Stadtwerke Köln werden erneut angeschrieben, um den Grundstückserwerb für die Bahntrasse abzuschließen; die generelle Bereitschaft zum Verkauf wurde signalisiert. Der Grunderwerb einer Lagerhalle an der Friedrich-Wöhler-Straße wird mit dem Amt für Wirtschaftsförderung abgestimmt. Die Erstellung der standardisierten Bewertung wurde dem Verkehrsministerium bei mehreren Abstimmungsterminen vorgestellt. Änderungen aus den Abstimmungen werden eingearbeitet. Der Abschluss der standardisierten Bewertung steht bevor. Die Vorlage zur Information der politischen Gremien wird zurzeit abgestimmt. Westbahn_kein neuer Sachstand Auf Basis der 2020 beschlossenen Vorzugsvariante für den Abschnitt Thomas-Mann-Straße bis Provinzialstraße wurden verschiedene Trassenführungen entwickelt. Zur Vorstellung der standardisierten Bewertung und zur Auswahl der Trassenführung für die weitere Planung ist eine Vorzugsvariante den Gremien vorgelegt und durch diese beschlossen worden. Aktuell erfolgt die Projektvorstellung bei der DB. Danach wird der zweite Abstimmungstermin mit dem Verkehrsministerien von Land und Bund bezüglich der standardisierten Bewertung stattfinden (voraussichtlich im 3. Quartal 2024). Parallel wird die Ausarbeitung der Vorzugsvariante fortgeführt. Brücke Immenburgstraße / BAB_kein neuer Sachstand Aufgrund der Beschlusslage, die Brücke vor dem Umbau der BAB zu errichten, ist der Erwerb weiterer Grundstücke und der Umbau von Zufahrten zu Grundstücken erforderlich. Das Ergebnis der Gespräche und Kaufverhandlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern ist abzuwarten. Weiterhin soll das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau BAB 565 abgewartet werden. Brücke Am Propsthof_kein neuer Sachstand Der Baubeginn kann erst nach Abschluss der Grundstücksgeschäfte erfolgen, ein Termin ist im Moment nicht absehbar. Die Beantragung eventueller Fördermittel kann erst nach Kenntnis des möglichen Baubeginns erfolgen. Als Übergangslösung wird geprüft, eine signalsierte Führung des Radverkehrs über die Straße Am Probsthof zu ermöglichen. Brücke Innovationsdreieck_kein neuer Sachstand Die Umsetzung der Brücke Immenburgstraße über die DB wird aktuell mit dem Zeitziel der DB- Sperrpausennutzung für Dezember 2025 zusammen mit der QBW geplant. Hierzu sind aktuell die Ingenieurleistungen (Lph. 1-9), sowie die Bodenerkundungsarbeiten und die Artenschutzprüfung 1 ausgeschrieben. Ergänzend läuft die Beauftragung des "Bauüberwachers Bahn". Förderanträge wurden bei der Bezirksregierung Köln und go.Rheinland eingereicht. Rheinquerung Fuß/Rad In einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Standorte gesichtet und auf ihre Machbarkeit untersucht. Für die Bestimmung von Vorzugsvarianten wird im nächsten Schritt eine Potenzialanalyse erstellt, in der u.a. die Integration in das Radverkehrsnetz untersucht wird. Die entsprechende Vergabe der Potenzialanalyse ist in Vorbereitung. Nach Bestimmung der Vorzugsvarianten und Beteiligung der politischen Gremien zu den Ergebnissen soll eine Bürgerbeteiligung stattfinden. # Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de