240762-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung
CDU Anfrage - Ausfälle Fahrleistungen SWB
Kerndaten
- Nummer
- 240762-03 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 22.11.2024
- Letzte Änderung
- 03.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 240762-03 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III CDU Anfrage - Ausfälle Fahrleistungen SWB Beratungsfolge Rat 12.12.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die SWB hat nachfolgende, ergänzende Stellungnahme zur Verfügung gestellt: 1. Wie viele Ausfälle hat die SWB (Zeitraum 01.01.2024 - 30.04.2024) bei ihren eigenen Leistungen? (Bitte um tabellarische Ansicht) Die durchschnittliche Leistungsquote der von der SWBV selbst erbrachten Busverkehrsleistungen betrug vom 01.01. bis 30.04.2024 96,91 %. 2. Wenn es Ausfälle gab, wie und durch wen wurden diese kompensiert? Der kurzfristige Einsatz von Subunternehmen auf Fahrten, die regulär von der SWBV selbst durchgeführt werden, ist vergaberechtlich nicht möglich. Zurzeit erbringt die SWBV 74 % der regulären Busverkehrsleistungen selbst, 26 % werden von anderen Unternehmen – RVK und Univers – gefahren. 3. Worauf waren diese Ausfälle zurückzuführen (z.B. Personalmangel, Krankheit, Ausfall Fahrzeuge, usw.) 76 % der Ausfälle waren personalbedingt, 8 % Fahrzeug- und 16 % Streckenbedingt 4. Wie viele Ausfälle hat das Subunternehmen Univers Reisen (Zeitraum 01.01.2024 - 30.04.2024) bei ihren beauftragten Leistungen? (Bitte um tabellarische Ansicht) Die Leistungsquote der Firma Univers lag bei 99,95 %, 2 % der Ausfälle waren Personalbedingt, 98 % Streckenbedingt 5. Wenn es bei Univers Reisen Ausfälle gab wie und durch wen wurden diese kompensiert? Ausfälle werden nicht kompensiert. 6. Wie viele Ausfälle hat das Subunternehmen RVK (Zeitraum 01.01.2024 - 30.04.2024) bei ihren beauftragten Leistungen? (Bitte um tabellarische Ansicht)Seite 1 von 3 Seite 2 Die Leistungsquote des Subunternehmers RVK lag bei 96,57 %, 69 % der Ausfälle waren Personalbedingt, 8 % Fahrzeug- und 23 % Streckenbedingt 7. Wenn es bei der RVK Ausfälle gab wie und durch wen wurden diese kompensiert? Ausfälle werden nicht kompensiert. 8. Haben die Subunternehmen dafür Sorge zu tragen ihre Ausfälle selbst zu kompensieren, z.B. durch Vorhalten eines Fahrerpools? (bitte für Univers Reisen und RVK separat antworten) Bei der Vergabe von Subunternehmerleistungen müssen die Unternehmer Konzepte vorlegen, wie Ausfälle vermieden bzw. minimiert werden sollen. 9. Welche Strategie hat die SWB bis jetzt in die Wege geleitet, um den Fahrausfällen entgegenzuwirken? (z.B. Einrichtung eines Notfahrplans? oder Mehrvergaben an einen Subunternehmer?) Notfahrpläne wie sie die KVB z. B. Anfang 2022 eingeführt hat, entschärfen zwar das Problem des Fachkräftemangels, verschärfen aber die Auslastungssituation der Busse und Bahnen vor allem in der Hauptverkehrszeit und können größere Verspätungen zur Folge haben. Zahlreiche Verkehrsunternehmen im Bonner Umland, aber auch deutschlandweit haben Notfahrpläne eingeführt und wenden diese zum Teil inzwischen dauerhaft an. Die Ausfallquoten der KVB lagen dennoch im Jahr 2023 (wie auch 2022) sowohl im Bus- als auch im Stadtbahnbereich höher als bei der SWBV. Die Kundenzufriedenheitsumfragen im VRS zeigen, dass die Zufriedenheit der Bürger mit dem ÖPNV in Bonn die höchsten Werte im VRS erreicht, was die Strategie der SWBV ohne Notfahrpläne den schwierigen Rahmenbedingungen der Branche entgegenzuwirken bestärkt. SWB Bus und Bahn hat bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, der es nach wie vor sehr schwierig macht, die notwendigen Fahrpersonale zu gewinnen und zu halten. Die Tarifabschlüsse verschärfen die Situation der Branche allerdings weiter, da die vereinbarten zusätzlichen freien Tage den Personalbedarf der Unternehmen bei gleichbleibendem Fahrtenangebot erhöhen. So werden vermehrt Ausbildungsmöglichkeiten angeboten und attraktiver gestaltet. Aktuell befinden sich insgesamt 9 Kolleginnen und Kollegen in der Bahnfahrschule, die Mitte November dem Fahrdienst zur Verfügung stehen werden. Ab dem 02.11.2024 fangen weitere 8 Kolleginnen und Kollegen mit der Ausbildung an. Gemeinsam mit dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen wird um Fahrpersonal aus dem Ausland geworben. Auch die Arbeitsbedingungen wurden und werden verbessert, die Vereinbarkeit von Schichtdiensten, Nacht- und Wochenendarbeit mit dem Familienleben sind aber für viele Mitarbeitende eine Herausforderung. Anlage/nSeite 2 von 3 Seite 3 KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:36 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de