240729 · Anregungen und Beschwerden
Bürgerantrag: Kindern mehr Freiraum gewähren: Schulhöfe und Spielplätze sollten keine Parkplätze sein
Kerndaten
- Nummer
- 240729
- Art
- Anregungen und Beschwerden
- Veröffentlicht
- 24.04.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Anregungen und Beschwerden öffentlich 240729 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 23.04.2024 Bürgerantrag: Kindern mehr Freiraum gewähren: Schulhöfe und Spielplätze sollten keine Parkplätze sein Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 14.05.2024 Entscheidung Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: Es wird daher folgendes beantragt: 1. Die Parkplätze auf dem Schulhof der Marienschule werden abgeschafft. Die nicht mehr zeitgemäße, über zwanzig Jahre alte Ausnahmeregelung vom 19.03.2002 des Hauptausschusses (DS.Nr. 0210075EB2) wird aufgehoben. 2. Der entstandene Freiraum wird für Schülerinnen, Schüler und Spielplatzbe- suchende genutzt. Ggfs. können bei Bedarf Fahrradstellplätze für Lehrpersonal zusätzlich eingerichtet werden. 3. Für das Beliefern sowie Be- und Entladevorgänge ist weiterhin das Befahren ausnahmsweise möglich, für die Schulleiter:Innen wird eine Abstellmöglichkeit als Ausnahmeparkgenehmigung ermöglicht. 4. Lehrende können alternativ in der fünf Gehminuten entfernten Stadthausga- rage oder auf sonstigen nahen städtischen Flächen Parkgelegenheiten wahr- nehmen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 6 Seite 2 2 Bürgerantrag (öffentlich) 3 Ausführung zum Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 6 Betreff Schulhöfe keine Parkplätze, sondern Spielplätze für Bewegung Ihr Antrag Siehe beiliegende Ausführungen "Kindern mehr Freiraum gewähren" Begründung des Antrags Jede Behinderung von Bewegung ist nicht gesundheitsförderlich, für jeden der sich zu wenig bewegt steigt das Unfallrisiko, in der Schule sitzen Kinder und Jugendliche zu viel, das Bewegung steigert das Wohlbefinden und hilft dem Kopf. Schulhöfe dienen dieser Bewegung und dürfen daher in Ihrer Nutzung nicht beschränkt werden. Auch nach Schulschluss sind Schulhöfe sichere Treff- und Bewegungsorte, die Kindern- und Jugendlichen vorbehalten sein sollten. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 6 Bürger*Innenantrag Kindern mehr Freiraum gewähren: Schulhöfe und Spielplätze sollten keine Parkplätze sein. Abbildung 1. Parkplätze auf Spielplätzen gibt es in dieser Form nur in der Altstadt, und damit gerade dort, wo Kindern besonders wenig Freiraum zur Verfügung steht. Bildnachweis: Google Street View „Insbesondere in den Innenstadtbereichen und den Offenen Ganztagsschulen sollten Schulhöfe Spielplätze und keine Parkplätze sein!“ (aus: Große Anfrage zur Marienschule von AM Dörner, Bündnis 90 / GRÜNE v. 28.8.2007. Drucksachen-Nr. 0712372) Es wird daher folgendes beantragt: 1. Die Parkplätze auf dem Schulhof der Marienschule werden abgeschafft. Die nicht mehr zeitgemäße, über zwanzig Jahre alte Ausnahmeregelung vom 19.03.2002 des Hauptausschusses (DS.Nr. 0210075EB2) wird aufgehoben. 2. Der entstandene Freiraum wird für Schülerinnen, Schüler und Spielplatzbesuchende genutzt. Ggfs. können bei Bedarf Fahrradstellplätze für Lehrpersonal zusätzlich eingerichtet werden. 3. Für das Beliefern sowie Be- und Entladevorgänge ist weiterhin das Befahren ausnahmsweise möglich, für die Schulleiter:Innen wird eine Abstellmöglichkeit als Ausnahmeparkgenehmigung ermöglicht. 4. Lehrende können alternativ in der fünf Gehminuten entfernten Stadthausgarage oder auf sonstigen nahen städtischen Flächen Parkgelegenheiten wahrnehmen.Seite 4 von 6 Begründung und Anlagen (nächste Seite): 1. Die Parkplätze auf dem Schulhof und Spielplatz nehmen einen unverhältnismäßig großen Teil der Fläche, über 20%, ein. 2. Zusätzliche Autos werden oft verbotswidrig abgestellt (Abbildung 2, 3), die Schulhof- und Spielplatznutzung ist dann erheblich eingeschränkt. 3. Privilegien für Autofahrer, noch dazu auf Schulhöfen und Spielplätzen, die eigentlich Kindern zur Verfügung stehen sollten, sind in der heutigen Zeit nicht mehr vertretbar. 4. Die veraltete Begründung, Lehrer müssten dicke Aktentaschen mit Material in die Schule schleppen, entfällt aufgrund der auch in Bonn sich allmählich entwickelnden Digitalisierung. 5. Lehrer:*Innen könnten, sofern sie noch mit dem Auto anreisen müssen, im nahegelegenen (fußläufig 5 Minuten entfernten) Stadthaus parken. 6. Die Feuerwehrzufahrt zum hinteren Gebäudeteil ist im Brandfall nicht möglich, weil parkende Autos die Zufahrt behindern. Abbildung 2 und 3, Bildnachweis: eigene Fotos der Antragstellerin Problem zugeparkter Schulhof und Spielplatz: Kfz werden oft außerhalb der Parktaschen verbotswidrig auf dem gesamten Schulhof abgestellt. Freiraum für Kinder entfällt, Spielmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.Seite 5 von 6 Abbildung 4, Bildnachweis: eigenes Foto der Antragstellerin Überbelegung Schulhof, zugeparkte Feuerwehrzufahrt zum Schulgebäude während des Schulbetriebes.Seite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de