240715-01 AA · Änderungsantrag
Architektonische Qualifizierung zum Bebauungsplan "Kaiser-Karl-Ring 59-63 und Dorotheenstraße 103" - Besetzung des Preisgerichts Antrag zur Vorlage 240715
Kerndaten
- Nummer
- 240715-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 15.05.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
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Änderungsantrag öffentlich 240715-01 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Rainer Grotegut SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabriel Kunze DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Holger Schmidt Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Frank Fremerey Architektonische Qualifizierung zum Bebauungsplan "Kaiser-Karl-Ring 59-63 und Dorotheenstraße 103" - Besetzung des Preisgerichts Antrag zur Vorlage 240715 Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 15.05.2024 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags 1. Der Architekturwettbewerb soll für dieses bedeutende innerstädtische Areal die bestmögliche Lösung für eine Bebauung finden und nicht nur wie in der Beschlussvorlage dargestellt, die Fassaden der bereits entwickelten Lösung betrachten. Zwar ist die städtebauliche Figur angesichts der als sinnvoll angesehenen Blockrandbebauung mehr oder weniger vorgegeben, aber es soll im Wettbewerb durchaus die Chance genutzt werden, ggfs. auch alternative Ideen zu den Grundrissen und der Wohnungsaufteilung zu entwickeln. 2. Auch die Gestaltung der Freiflächen und der Bebauung im Blockinnenbereich soll nicht vorgeben sein, sondern hier ist den Ideen der Teilnehmer*innen des Wettbewerbs Raum zu bieten. 3. Die Ideen aus der Bürgerbeteiligung sollen explizit aufgeführt werden. Die Auslobung des Wettbewerbs soll vor Veröffentlichung der BV Bonn und dem Ausschuss WPB zur Kenntnis vorgelegt werden. Begründung Zu 1) In der Beschlussvorlage ist als Ziel des Wettbewerbs die „bestmöglicheSeite 1 von 2 Seite 2 Entwicklung einer Gebäudehülle“ genannt. Auch in der zwischenzeitlich zugesandten Vorlage (mail vom 8.5.24, Swisslife) für die Auslobung des Wettbewerbs ist von einer sehr weitgehenden Festsetzung der „Grundzüge der baulichen Form, Nutzungsmix, Freianlagenplanung und weiterer Punkte“ die Rede. Das widerspricht der Intention eines Wettbewerbs, engt die planerischen Möglichkeiten unnötig ein und kann nicht dazu beitragen hier die besten kreativen Lösungen zu finden. Im Vorgespräch mit SwissLife und der Verwaltung wurde ausdrücklich benannt, dass es nicht nur um einen „Fassadenwettbewerb“ geht. Es geht eben auch darum, Lösungen für unterschiedliche Wohnungsgrößen zu entwickeln, der Wohnraum für die Breite der Bevölkerung auch im sozialen Wohnungsbau liefert. Zu 2) Maßnahmen zur Klimaanpassung sollen bestmöglich umgesetzt werden. Dies ist besonders wichtig, weil dieses Areal angesichts der Lage in der Stadt als Hitzeinsel besondere Anforderungen stellt. Daraus ergibt sich, dass auch hier der Wettbewerb genutzt werden soll, um Freiflächen und auch mögliche Bebauungen im Innenbereich zu gestalten. Zu 3) Die Bürgerbeteiligung ist eine wichtige Grundlage die Ziele der Planung zu erreichen und auch die Akzeptanz der Bevölkerung zum Planungsprozess zu gewährleisten. Die Ergebnisse aus der Online-Beteiligung „Bonn macht mit“ und der Initiativen, die sich gebildet haben, sollen deshalb in der Auslobung aufgeführt werden. Es ist sinnvoll, wenn die politischen Gremien vor dem Wettbewerb Ziele und Inhalte mitgestalten. So können Fehlentwicklungen vermieden und darüber hinaus auch der weitere Planungsprozess verschlankt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de