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240679 · Beschlussvorlage

Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024

Nummer
240679
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
07.05.2024
Letzte Änderung
22.10.2026
  • Sankt Augustiner Straße Straße· Vilich, Beuel Hauptort
  • Ennertstraße Straße· Holzlar, Beuel
  • Meindorfer Straße Straße· Geislar, Beuel
  • Oscar-Romero-Allee Straße· Gronau, Bonn
  • Am Hauptbahnhof Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Schevastesstraße Straße· Vilich, Beuel
  • Pantheon Beuel Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Waldenburger Ring Straße· Meßdorf, Bonn
  • Kennedyallee Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg
  • Maria-Montessori-Allee Straße· Vilich, Beuel
  • Danziger Straße Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Eduard-Pflüger-Straße Straße· Gronau, Bonn
  • Saarstraße Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Ahrstraße Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg
  • Beueler Bahnhofsplatz Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Rheinallee Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Robert-Schuman-Platz Straße· Friesdorf, Bad Godesberg
  • Willy-Brandt-Allee Straße· Gronau, Bonn
  • Coburger Straße Straße· Gronau, Bonn
  • Hauptbahnhof Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Straßburger Weg Straße· Gronau, Bonn
  • Konrad-Zuse-Platz Straße· Küdinghoven, Beuel
  • F Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Mittelstraße Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Bonner Straße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Bundeskanzlerplatz Straße· Gronau, Bonn
  • Marie-Kahle-Allee Straße· Gronau, Bonn
  • Hangelarer Straße Straße· Holzlar, Beuel
  • Mondorfer Fähre Straße· Tannenbusch, Bonn
  • Kopenhagener Straße Straße· Tannenbusch, Bonn
  • Gotenstraße Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg
  • Löbestraße Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Joseph-Beuys-Allee Straße· Gronau, Bonn
  • Oppelner Straße Straße· Dransdorf, Bonn
  • Baunscheidtstraße Straße· Gronau, Bonn
  • Siegburger Straße Straße· Vilich, Beuel
  • Im Wingert Straße· Poppelsdorf, Bonn
  • Rheinweg Straße· Gronau, Bonn
  • Rathausgasse Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Emil-Nolde-Straße Straße· Gronau, Bonn
  • Agnetendorfer Straße Straße· Dransdorf, Bonn
  • Konrad-Adenauer-Platz Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Eifelstraße Straße· Weststadt, Bonn
  • Fritz-Erler-Straße Straße· Gronau, Bonn
  • Vilich-Müldorf Ortsteil· Beuel
  • Ramersdorf Ortsteil· Beuel
  • Plittersdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Buschdorf Ortsteil· Bonn
  • Endenich Ortsteil· Bonn
  • Pützchen Ortsteil· Beuel
  • Graurheindorf Ortsteil· Bonn
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Tannenbusch Ortsteil· Bonn
  • Venusberg Ortsteil· Bonn
  • Heiderhof Ortsteil· Bad Godesberg
  • Hochkreuz Ortsteil· Bad Godesberg
  • Friesdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Röttgen Ortsteil· Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Hardtberg Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 19.06.2024 Empfehlung
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 04.07.2024 Empfehlung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 05.06.2024 Anhörung
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 04.06.2024 Anhörung
  5. Sitzung des Hauptausschusses 11.06.2024 Empfehlung
  6. Sitzung des Rates 20.06.2024 Entscheidung federführend
  7. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 28.05.2024 Anhörung
  8. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.06.2024 Anhörung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 16,9 MB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 240679-15 ST BBB-Antrag Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen für einen schnellstmöglichen Fahrplanwechsel
  2. 240679-03 AA Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679
  3. 240679-09 BBB-Antrag Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – hier Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Juni 2025 Drucksachenfolge 240679
  4. 240679-01 AA Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679
  5. 240679-014 AA CDU-Änderungsantrag: Auswirkungen von Tempo-30-Zonen und E-Buseinsatz auf die Zuverlässigkeit und Linienführung im öffentlichen Nahverkehr -Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679
  6. 240679-07 AA Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679
  7. 240679-10 ST BBB-Antrag Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – hier Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Juni 2025 Drucksachenfolge 240679
  8. 240679-12 ST BBB-Antrag Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen für einen schnellstmöglichen Fahrplanwechsel Antrag zur Vorlage 240679
  9. 240679-05 ST Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024
  10. 240679-06 ST Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024
  11. 240679-02 AA CDU-Änderungsantrag: Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679
  12. 240679-04 AA BBB-Änderungsantrag: Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024
  13. 240679-11 BBB-Antrag Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen für einen schnellstmöglichen Fahrplanwechsel Antrag zur Vorlage 240679
  14. 240679-013 AA Änderungsantrag der Koalition - Fortschreibung des Nahverkehrsplanes – Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 Antrag zur Vorlage 240679

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Beschlussvorlage
öffentlich
240679
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Fortschreibung des Nahverkehrsplanes –
Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im Dezember
2024
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 23.05.2024 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 28.05.2024 Anhörung
Bezirksvertretung Hardtberg 04.06.2024 Anhörung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 05.06.2024 Anhörung
Bezirksvertretung Beuel 05.06.2024 Anhörung
Hauptausschuss 11.06.2024 Empfehlung
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
19.06.2024 Empfehlung
Rat 20.06.2024 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Aufnahme der folgenden Maßnahmen in den Nahverkehrsplan der Stadt
Bonn zum Fahrplanwechsel 2024 wird zugestimmt:
A) Umzusetzende Maßnahmen
Der Rat stimmt zu, dass folgende Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2024 umgesetzt werden:
1. Das ÖPNV-Angebot vom Hauptbahnhof in Richtung
Universitätsklinikum wird folgendermaßen erweitert:
a. Die bereits heute an Schultagen bestehenden Verstärkerfahrten
auf der Linie 601 ab dem Hauptbahnhof zwischen 7:07 Uhr und
7:37 Uhr werden in Fahrtrichtung Uniklinikum um insgesamt 5
Fahrten bis ca. 8:22 Uhr erweitert.
b. In der Gegenrichtung wird nachmittags eine Verstärkerfahrt auf
der Linie 601 vom Uniklinikum zum Hauptbahnhof im Zeitraum
zwischen 15:00 und 15:20 Uhr ergänzt.
Die zusätzlich entstehenden Betriebskosten für diese Maßnahmen
in Höhe von voraussichtlich 50.000 Euro pro Jahr sind aus dem
städtischen Haushalt bereitzustellen.
2. Auf den Nachtbuslinien N3, N4, N7 und N10 werden die in der
Begründung beschriebenen Veränderungen im LinienwegSeite 1 von 25
Seite 2
vorgenommen, um die Umsteigebeziehungen am Hauptbahnhof
sicherzustellen. Zusätzlich wird das Angebot auf der Linie N8 wie in der
Begründung beschrieben angepasst.
Die durch diese Maßnahmen eingesparten Betriebskosten in Höhe von
voraussichtlich 20.000 Euro pro Jahr dienen der teilweisen Deckung der
Mehrkosten der unter Ziff. 1 genannten Maßnahme zur Erweiterung des
ÖPNV-Angebotes.
3. Der grenzüberschreitende Busverkehr zwischen Bonn und dem Rhein-
Sieg-Kreis wird folgendermaßen angepasst:
a. Die Linien 529 und 635 werden zu einer Linie zusammengefasst,
die zwischen Hennef Bf und Ramersdorf verkehrt. Die neue Linie
erhält die Liniennummer 529.
b. Das Angebot auf der neuen Linie 529 wird an Wochentagen auf
einen durchgängigen 30-Minuten-Takt zwischen ca. 6 Uhr und
21 Uhr für den Abschnitt Ramersdorf – Sankt Augustin Zentrum
ausgeweitet.
c. Ergänzend wird das Angebot auf der Linie 516 an Wochentagen
auf einen durchgängigen 30-Minuten-Takt verdichtet.
d. Die Linie 552 behält ihren aktuellen Fahrplan bei und wird damit
dauerhaft in den Ferien ausgesetzt.
4. Die mit der Mitteilungsvorlage DS 240460 kommunizierte notwendige
Linienwegänderung der Linie 855 wird bis zu einem für die Durchfahrt
von Bussen mit alternativer Antriebstechnik notwendigen Umbau der
Rheinallee dauerhaft umgesetzt.
5. Der Einrichtung bzw. dem Entfall von Haltestellen wird zugestimmt:
Es werden folgende Haltestellen auf Bonner Stadtgebiet neu
eingerichtet:
- Löbestraße (Fahrtrichtung Meckenheim)
- Agnetendorfer Straße (Fahrtrichtung Robert-Schuman-Platz)
- Oppelner Straße
- Im Wingert (Fahrtrichtung Innenstadt)
- Straßburger Weg
- Bundeskanzlerplatz (Fahrtrichtung Hauptbahnhof)
- Oscar-Romero-Allee
Es entfallen folgende Haltestellen auf Bonner Stadtgebiet:
- Maria-Montessori-Allee (Positionen auf der Siegburger Straße)
- Schevastesstraße
- Kautex-Werk
B) Prüfaufträge
Der Rat beauftragt die Verwaltung, folgende Maßnahmen im Hinblick auf eine
Umsetzung im Rahmen von späteren Fahrplanwechseln zu prüfen:
6. Eine vorzeitige Abbindung der Linie 16 wird im Zuge der Entwicklung
eines überarbeiteten Stadtbahnkonzeptes geprüft.Seite 2 von 25
Seite 3
7. Die Verwaltung prüft alternative Linienkonzepte für Buslinien, die auf
ihrem Linienweg Unterführungen durchfahren müssen, die nicht für
Busse mit alternativen Antriebstechniken geeignet sind.
C) Nicht umzusetzende Maßnahmen
Der Rat stimmt zu, dass folgende Maßnahmen, die aufgrund von
Anhörungsergebnissen aus Bezirksvertretungen geprüft wurden, nicht
umgesetzt werden:
8. Der Verlängerung von sonntäglichen Kurzfahrten auf der Linie 631 (DS
230661-01) wird nicht zugestimmt.
9. Der Einrichtung von zwei zusätzlichen Fahrten auf den Buslinien 606
und 607 im Übergang zum Nachtverkehr (DS 232341) wird nicht
zugestimmt.
Begründung:
A) Umzusetzende Maßnahmen
Zu 1.: Erweiterung des ÖPNV Angebotes zum Uniklinikum
In der beschlossenen Neubetrauung der SWBV (DS 220835) wurde festgelegt,
dass die Empfehlungen des VDV bezüglich der zulässigen Auslastung nicht
übermäßig überschritten werden dürfen. Diese empfehlen,eine Auslastung von
65% in der Spitzenstunde sowie 80% während einer 20-Minuten Spitze nicht
regelmäßig zu übersteigen.
Aktuelle Fahrgastzählungen haben auf der Linie 601 eine zu hohe Auslastung
in Richtung UKB, besonders in der morgendlichen Spitzenstunde, aufgezeigt
(bis zu 90% auf einzelnen Fahrten), da das UKB in den vergangenen Jahren
ein kontinuierlich positives Wachstum an Mitarbeitenden, Studierenden und
Patient*innen aufweist. Von 7:07 Uhr bis 7:37 Uhr gibt es an Schultagen aktuell
schon Verstärkerfahrten auf der Linie 601, die für diesen Zeitraum einen 5-
Minuten-Takt zwischen dem Hbf. und dem Uniklinikum herstellen. Durch diese
Taktverdichtung gibt es im genannten Zeitraum keine Überlastung auf der Linie.
In den anschließenden Zeiten sind jedoch Kapazitätsausweitungen notwendig.
Daher soll die bereits bestehende Taktverdichtung an Schultagen durch 5
zusätzliche Fahrten auf den Zeitraum bis 8:22 Uhr ausgeweitet werden, um die
bisher besonders stark ausgelasteten Fahrten zu entlasten.
Auch in der nachmittäglichen Spitzenstunde gibt es einzelne Fahrten mit einer
zu hohen Auslastung (bis zu 80%). Um diese zu entlasten wird von Montag bis
Freitag an Schul- und Ferientagen eine einzelne Verstärkerfahrt im Zeitraum
zwischen 15:00 und 15:20 Uhr vom Uniklinikum zum Hbf. eingerichtet.
Der beschriebene Angebotsausbau verursacht Mehrkosten in Höhe von ca.
50.000 € pro Jahr.Seite 3 von 25
Seite 4
Zu 2.: Anpassungen im Nachtbusnetz
In den vergangenen Jahren wurden im Stadtgebiet eine Reihe an neuen
Tempo-30-Abschnitten eingerichtet. Die Reduzierung der erlaubten
Höchstgeschwindigkeiten wirkt sich v.a. in den Schwachverkehrszeiten auf die
Fahrzeiten und Fahrpläne im Busbetrieb aus. Im Nachtbusnetz führt die
notwendige Erhöhung der Fahrzeiten dazu, dass einzelne Busse im heutigen
System ihre Anschlüsse am Hauptbahnhof verpassen können, was für die
umsteigenden Fahrgäste zu längeren und unattraktiven Wartezeiten führt.
Zugleich ergeben sich für die Nachtbusse in Teilen Wendezeiten von ca. 60
Minuten, mit entsprechenden, vermeidbaren Sprungkosten auf Seiten der
SWBV (Sprungkosten beschreiben kleine Maßnahmen die in einer
Folgewirkung sehr hohe Kosten verursachen). Um das Bonner Nachtbusnetz
auch künftig stabil, möglichst kosteneffizient und zuverlässig betreiben zu
können, sind auf den Linien N3, N4, N7 und N10 zum Fahrplanwechsel
folgende Anpassungen im Linienverlauf notwendig (Anlage 1):
N3: Der N3 fährt in Bad Godesberg zwischen den Haltestellen „Plittersdorf
Mitte“ und „Hochkreuz“ über die Gotenstraße, anstelle der Mittelstraße und
Kennedyallee. Die Haltestellen „Saarstraße“, „Danziger Str./ Dt. Museum
Bonn“, „Kennedyallee“, „Ahrstr./ Dt. Museum Bonn“ und „Dt.
Forschungsgemeinschaft“ entfallen. Stattdessen werden auf dem neuen
Linienweg die Haltestellen „Nicolaus-Cusanus-Gymnasium“, „Gotenstr.“ und
„Elisabeth-Selbert-Gesamtschule“ bedient.
N4: Der N4 fährt ab der Haltestelle „Pantheon Beuel“ über die Königswinterer
Straße und Sankt Augustiner Straße zur Haltestelle „Konrad-Adenauer-Platz“.
Die Haltestellen „Beueler Bahnhofsplatz“, „Doktor-Weiss-Platz“ und „Beuel
Rathaus“ entfallen. Diese Haltestellen werden ebenfalls durch die Linie N8
bedient, die wenige Minuten zuvor abfährt. Umsteigemöglichkeiten am „Beueler
Bahnhofsplatz“ bestehen zu diesen Zeiten nicht.
N7: Der N7 wird künftig beschleunigt, indem er in Richtung „Hauptbahnhof“
(Rückweg) ab der Haltestelle „Hochkreuz“ keine weiteren Haltestellen mehr
bedient (Schnellbus zwischen den Haltestellen „Hochkreuz“ und
„Hauptbahnhof“). Die entfallenen Haltestellen werden ebenfalls von der Linie
N10 bedient.
N10: Der N10 wird in beiden Fahrtrichtungen über die Haltestelle
„Bundeskanzlerplatz“ geführt, die Haltestellen „Straßburger Weg“ und „UN
Campus Bf“ entfallen (Führung wie die Linien 610/611 vor der Inbetriebnahme
des UN Campus Bf). Im Zeitbereich findet kein SPNV-Verkehr an UN Campus
Bf statt, alle Anschlüsse der Nachtbusse erfolgen an Bonn Hbf im
Rendezvoussystem.
Des Weiteren wird die letzte Fahrt der Linie N8 in den Nächten von So/Mo bis
Do/Fr an der Haltestelle „Ramersdorf“ vorzeitig abgebunden. Aktuelle
Fahrgastzählungen haben ergeben, dass es auf dem betreffenden
Streckenabschnitt an diesen Tagen keine Nachfrage gibt.
Durch die Maßnahmen werden Betriebskosten in Höhe von ca. 20.000 Euro proSeite 4 von 25
Seite 5
Jahr eingespart. Die hierdurch eingesparten Betriebskosten können zur Teil-
Refinanzierung des Angebotsausbaus auf der Linie 601 verschoben werden.
Zu 3.: Anpassung des grenzüberschreitenden Busverkehres
a. Zusammenlegung der Linien 529 und 635
Aufgrund von Personalmangel bei der RSVG mussten im Sommer 2023
temporäre Angebotsreduzierungen vorgenommen werden, um den Fahrbetrieb
zu stabilisieren. Betroffen war von diesen Maßnahmen unter anderem die Linie
529, die bis zu diesem Zeitpunkt von Hennef Bf bis Bonn Hbf verkehrte. Eine
Herausnahme der Linie 529 aus der Bonner Innenstadt (sowie stattdessen ihre
Weiterführung ab Sankt Augustin über den Weg der heutigen Linie 635 nach
Ramersdorf) war aufgrund der Parallelverkehre zur Linie 66 bereits Bestandteil
des „Angebotskonzeptes Bus 2008“ (DS 0713060). In der seinerzeitigen
Abstimmung mit dem Rhein-Sieg-Kreis war jedoch vereinbart worden, diese
Maßnahme erst im Zusammenhang mit einer Taktverdichtung auf der Linie 66
zu erörtern.
Die Linie 529 wurde deshalb jedoch als Linie identifiziert, die gekürzt werden
konnte, um der angespannten Personalsituation bei der RSVG
entgegenzuwirken. Die Linie wurde daher in Sankt Augustin Zentrum
abgebunden. Dabei zeigte sich schnell, dass die Herausnahme der Linie aus
der Bonner Innenstadt sachgerecht ist, dass jedoch kleinräumige
Verkehrsbeziehungen mit dem aktuellen ÖPNV-Netz, besonders der
grenzüberschreitende Schülerverkehr, nicht ausreichend bedient werden
konnten. Daher wurden kurzfristig Schulverstärker eingesetzt, um die
Schulstandorte in Pützchen und Niederpleis ausreichend anzubinden.
Gleichzeitig wurde zwischen den Aufgabenträgern Bonn und RSK und den
beteiligten Verkehrsunternehmen damit begonnen, eine dauerhafte und
zuverlässige Lösung für die grenzüberschreitenden Verkehre in diesem Gebiet
zu finden.
Durch die Zusammenlegung der beiden Linien 529 und 635 entsprechend der
ursprünglichen Planung (s.o.) kann diese Lösung hergestellt werden.
Nachfolgend wird der neue Linienweg sowie relevante Änderungen
beschrieben (Anlage 2):
- Die neue Linie fährt zukünftig als neue Direktverbindung zwischen
Hennef Bf und Ramersdorf, was auf dieser Relation Reisezeitgewinne
für die Fahrgäste ermöglicht. (Je nach Start- und Zielhaltestelle sowie
gewählter Uhrzeit sind Reisezeitgewinne von bis zu 8 Minuten möglich.
Zusätzlich können bis zu 2 Umstiege eingespart werden.)
- Zwischen den Haltestellen „Ramersdorf“ und „Hangelarer Str.“ folgt die
neue Linie dem bisherigen Linienweg der Linie 635. Danach wird von
der Alten Bonner Str. rechts in die Hangelarer Str. abgebogen. Ab der
Kommunalgrenze fährt die neue Linie über Kohlkauler Str., Eifelstr. und
Konrad-Adenauer-Str. zur B56. Ab der B56 folgt die Linie dem
bisherigen Linienweg der Linie 529 Richtung Hennef Bf.Seite 5 von 25
Seite 6
- Im Bereich der Kohlkauler Str. und der Eifelstr. ist seitens des Rhein-
Sieg-Kreises die Einrichtung von 2 neuen Haltestellen vorgesehen.
- Die bisher auf dem Linienweg der Linie 635 liegenden Haltestellen
„Ennertstr.“ und „Kautex-Werk“ werden mit dieser neuen Linienführung
nicht mehr bedient. Die Haltestelle „Kautex-Werk“ entfällt komplett. Dies
wird, aufgrund der seit Jahren sinkenden Ein- und Aussteigerzahlen an
der Haltestelle (von 2018 bis 2024 haben sich die schon vorher
geringen Ein- und Aussteigerzahlen um ca. 50% verringert), als
vertretbar angesehen. Die Haltestelle „Ennertstr.“ wird weiterhin von der
Linie 609 bedient.
- Ein Umstieg auf die Stadtbahnlinie 66, der bisher in „Hangelar Ost“
stattgefunden hat, kann zukünftig an der Haltestelle „Sankt Augustin
Zentrum“ erfolgen, wo es zusätzlich noch eine Vielzahl an
Umsteigebeziehungen auf die Busse der RSVG und SWB gibt. Die
Fahrzeit zwischen den Beueler Stadtteilen und Siegburg bleibt dabei,
trotz der veränderten Umsteigebeziehung auf die Stadtbahnlinie 66,
gleich. Wichtige Fahrziele innerhalb von Sankt Augustin (z.B. Zentrum,
Hochschule, Schulcampus Niederpleis) können aus den Beueler
Stadtteilen durch die neue Direktfahrbeziehung schneller erreicht
werden als heute.
- Da sich der Großteil des Linienweges im Rhein-Sieg-Kreis befindet, wird
für die neue Linie die Liniennummer 529 übernommen. Die
Liniennummer 635 wird aktuell nicht neu vergeben und steht somit bei
der Neuaufstellung des Bonner NVP zur Verfügung.
- Die neue Linie 529 wird weiterhin mit einer Gemeinschaftskonzession
der beiden Verkehrsunternehmen SWB und RSVG betrieben.
- Aufgrund der besseren Integration in die Betriebsabläufe der RSVG wird
die Linie zukünftig voraussichtlich vollständig von der RSVG gefahren.
Die dadurch auftretende Mehrleistung der RSVG auf Bonner
Stadtgebiet wird durch die SWBV – im Rahmen des Naturalausgleiches
– im Rhein-Sieg-Kreis auf anderen Gemeinschaftslinien ausgeglichen.
Nur durch diese Umschichtung der Fahrleistungen und Verknüpfung der
bisherigen Linien 529 und 635 ist es möglich, die vorher eingekürzte
Linie 529 nun neu zu verlängern.
Durch diese Maßnahme kann zusätzlich ein zuverlässiges und dauerhaftes
Angebot im Taktfahrplan für den auch grenzüberschreitenden Schülerverkehr in
diesem Bereich hergestellt werden. Des Weiteren werden neue
Direktverbindungen zwischen den stadtbahnfernen Stadtteilen in Beuel und
Sankt Augustin hergestellt, während ein zentraler Umsteigepunkt zur Stadtbahn
weiterhin bestehen bleibt.
In die neue Linie werden sämtliche grenzüberschreitenden Schulfahrten zu den
Schulstandorten in Pützchen (SAG), Sankt Augustin Zentrum und Niederpleis
integriert. Zu den Hauptanfangs- und Endzeiten werden bei Bedarf
Verstärkerfahrten eingesetzt. Zusätzliche Schulfahrten auf abweichenden
Wegen sind nicht mehr vorgesehen.Seite 6 von 25
Seite 7
b. Ausweitung des Taktangebotes auf der neuen Linie 529
Auf der aktuellen Linie 635 gibt es in der morgendlichen NVZ noch ein ca. 3-
stündiges Zeitfenster, in dem die Linie nur in einem 60-Minuten-Takt verkehrt.
Mit den unter Punkt a beschriebenen Umstellungen, erfolgt eine Aufwertung der
Linie für den grenzüberschreitenden Verkehr. Um dieser gestiegenen
Bedeutung der Linie gerecht zu werden, wird die aktuell bestehende Taktlücke
geschlossen. Dadurch verkehrt die neue Linie 529 zukünftig während der
gesamten in Bonn vorgesehen Betriebszeit von ca. 6:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
in einem durchgängigen 30-Minuten-Takt. Am Wochenende werden das
Taktangebot und die Betriebszeiten der bisherigen Linie 635 übernommen
(samstags zwischen ca. 9:00 und 21:00 Uhr in einem 60-Minuten-Takt,
sonntags kein Angebot). Abends ab ca. 21 Uhr verkehrt die Linie weiterhin nur
zwischen Hennef und Sankt Augustin.
Aufgrund der Integration in die bestehende Linie 529, welche auf dem Abschnitt
Hennef Bf – Sankt Augustin Zentrum, heute schon längere Betriebszeiten hat,
entsteht die Möglichkeit, zukünftig weitere Angebotserweiterungen bis
Ramersdorf umzusetzen, falls dies durch eine gesteigerte Nachfrage auf der
Linie nötig wird.
c. Ausweitung des Taktangebotes auf der Linie 516
Parallel, zu der unter Punkt a und b beschriebenen Maßnahme für die Linien
529 und 635, soll das Angebot auf der Linie 516 (Vilich-Müldorf Kirche - Hennef
Bf) ausgeweitet werden. Die Linie 516 wäre nach dieser Umstellung die einzige
Linie auf Bonner Stadtgebiet die wochentags tagsüber teilweise nur in einem
60-Minuten-Takt verkehrt. Dieses in diesem Zeitraum unattraktive Angebot soll
aufgewertet werden, indem auf der Linie wochentags ein durchgängiger 30-
Minuten-Takt eingeführt wird. Dazu werden zwischen ca. 9:00 und 12:00 Uhr
drei zusätzliche Fahrtenpaare eingerichtet um die Taktlücke zu schließen.
Durch diese Maßnahme wird die Anbindung der östlichen Beueler Stadtteile an
die Stadtbahnlinie 66 weiter verbessert.
d. Dauerhafte Anpassung des Fahrplanes der Linie 552
Neben der Linie 529 war die Linie 552 ebenfalls von den temporären
Angebotskürzungen im Sommer 2023 betroffen. Diese wurde zum damaligen
Zeitpunkt in den Ferien ausgesetzt und verkehrte seitdem nur noch an
Schultagen. Da die Linie hauptsächlich von Schülerinnen und Schülern genutzt
wird, hat sich diese Kürzung als sachgerecht erwiesen und wird daher
dauerhaft umgesetzt. Auch aktuelle Fahrgastzählungen haben dies bestätigt.
Die Maßnahmen a) bis d) sind mit dem Rhein-Sieg-Kreis abgestimmt worden.
Dieser wird parallel eine entsprechende Beschlussvorlage zur entsprechendenSeite 7 von 25
Seite 8
Fortschreibung seines Nahverkehrsplans in die Gremien einbringen.
Durch die Zusammenlegung der beiden Linien 529 und 635 entfällt der
ehemalige Abschnitt der Linie 529 in Richtung Bonn Hbf. dauerhaft. Dies ist im
Einklang mit dem aktuellen Bonner Ratsbeschluss zu „Uni trifft City“ (DS
222489), welcher das Ziel hat, den Busverkehr im Bereich der Rathausgasse
zu reduzieren. Auch hilft es dabei die angespannte Situation der Pausenplätze
für Regionalbusse im Zuge der Neuplanung des ZOB zu entlasten.
Veränderungen der Kilometerleistung, die die RSVG auf Stadtgebiet Bonn
erbringen, werden durch die von der SWBV im Rhein-Sieg-Kreis erbrachten
Kilometer ausgeglichen. Da die bereits in der Vergangenheit kurzfristig
notwendigen Fahrplananpassungen innerhalb des aktuellen Ausgleichs und
SWB-Kostensatzes schon berücksichtigt sind, entstehen durch die
Angebotsanpassungen auf Seiten der SWBV keine Mehrkilometer im Jahr.
Durch diese Maßnahmen entstehen daher keine Mehrkosten.
Zu 4.: Linienwegänderung der Linie 855
Mit der Mitteilungsvorlage DS 240460 hat die Verwaltung bereits über die
notwendige, kurzfristige Linienwegänderung der Linie 855 informiert.
Die dort beschriebene, notwendige Anpassung des Linienweges der Linie 855
wird hiermit dauerhaft beschlossen, bis eine Durchfahrung der Unterführung
Rheinallee für Busse mit alternativen Antriebstechniken wieder möglich ist.
Sobald die Baumaßnahmen an der Unterführung Rheinallee durchgeführt
worden sind, durch die Wasserstoff- bzw. Elektrobusse die Unterführung wieder
durchfahren können, wird die Linie 855 wieder auf ihren ursprünglichen
Linienweg zurückverlegt.
Zu 5.: Einrichtung bzw. Entfall von Haltestellen
Folgende Haltestellen werden zum Fahrplanwechsel im Dezember neu
eingerichtet bzw. entfallen (Anlage 3):
Haltestelle Löbestraße:
In Fahrtrichtung Meckenheim muss eine neue Halteposition der Haltestelle
„Löbestraße“ eingerichtet werden. Diese wird von der umgeleiteten Linie 855
bedient und schafft eine zusätzliche Umsteigemöglichkeit zu den Zügen der DB
sowie der Stadtbahn.
Wie unter Punkt 7 erwähnt, werden auch die Linien der SWBV zukünftig von
einer Umleitung betroffen sein, wodurch diese Halteposition zukünftig an
Bedeutung gewinnen wird.
Um die Halteposition einzurichten, müssen in diesem Bereich 5 ParkplätzeSeite 8 von 25
Seite 9
entfallen.
In diesem Zusammenhang wird die Haltestelle „Löbestr.“ in „Bad Godesberg
Bf./ Löbestraße“ umbenannt und mit den anderen bestehenden Positionen zu
einer Haltestelle zusammengefasst. Durch diese Umbenennung wird für die
Fahrgäste die Relevanz der Haltestelle für Umstiege auf die DB deutlicher. Des
Weiteren befinden sich die Haltepositionen „Löbestr.“ im direkten Umfeld der
Haltestelle „Bad Godesberg Bf./ Löbestr.“ sodass eine Zusammenführung der
beiden Haltestellen sinnvoll ist.
Haltestelle Maria-Montessori-Allee:
Die Halteposition der Haltestelle „Maria-Montessori-Allee“ auf der Siegburger
Str. wurde durch die beschriebene Kürzung der Linie 529 bereits seit Sommer
2023 nicht mehr vom regulären Linienverkehr bedient. Durch die unter Punkt 3
beschriebene Linienwegänderung der Linie 529 wird die Halteposition
dauerhaft nicht mehr angefahren.
Daher wird die Halteposition inklusive der dortigen Busbucht im Rahmen der
Neubebauung an der Siegburger Str. zurückgebaut, um mehr Platz für den
Fuß- und Radverkehr zu schaffen.
Haltestelle Schevastesstraße:
Wie die Halteposition der Haltestelle „Maria-Montessori-Allee“ entfällt auch die
Haltestelle „Schevastesstraße“ aufgrund der Linienwegänderung der Linie 529
dauerhaft.
Haltestelle Kautex-Werk:
Wie unter Punkt 3a bereits beschrieben, entfällt die Haltestelle „Kautex-Werk“
aufgrund der Linienwegänderung der neuen Linie 529.
Haltestelle Agnetendorfer Straße:
Aufgrund der bereits beschlossenen Umstellungen der Linien 605, 630 und 631
ist eine neue, provisorische Haltestellenposition in Fahrtrichtung Süden
notwendig, die unabhängig von der dort befindlichen Wendeanlage liegt.
Andernfalls kommt es in der Wendeschleife an der Haltestelle „Agnetendorfer
Straße“ zu Kapazitätsproblemen und Behinderungen durch die dort wendenden
Fahrzeuge. Um diese Problematik zu lösen, wird für die Linie 631 eine
provisorische Halteposition auf der Agnetendorfer Straße vor den
Hausnummern 35 bis 39 eingerichtet. Dadurch entfallen 2-3 Parkplätze in
diesem Bereich.Seite 9 von 25
Seite 10
Langfristig ist die Einrichtung einer (barrierefreien) Halteposition weiter südlich
auf der Agnetendorfer Straße vorgesehen (ungefähr auf Höhe der Realschule
bzw. des Gymnasiums des dortigen Schulzentrums). Die Planung dieser
Halteposition kann mit der Umgestaltung Agnetendorfer Straße gekoppelt
werden.
Haltestelle Oppelner Straße:
Wie mit dem Ratsbeschluss DS 230661 festgelegt, wird für die neugestaltete
Linie 631 eine zusätzliche Haltestelle im Bereich des Kreisverkehres
Agnetendorfer Straße/ Oppelner Straße eingerichtet. Diese soll die Anbindung
an das Einkaufszentrum Tannenbusch verbessern. Dadurch müssen in diesem
Bereich Parkplätze entfallen. In Fahrtrichtung Waldenburger Ring sind 3
Parkplätze betroffen. In Fahrtrichtung Agnetendorfer Straße sind 4 Parkplätze
betroffen.
Sowohl die Verwaltung als auch die SWBV stehen der Neueinrichtung dieser
Haltestelle kritisch gegenüber, da sie zu Fahrzeitverlängerungen auf dem
Linienweg führt. Dadurch kann es zu weiteren Sprungkosten kommen. Dies
widerspricht den angestrebten Zielen eines möglichst effizienten Mitteleinsatzes
und der Linienbeschleunigungen. Des Weiteren ist die barrierefrei ausgebaute
Haltestelle „Waldenburger Ring“ nur ca. 150m von diesem Standort entfernt.
Der Zugangsbereich des Einkaufszentrums ist von der Haltestelle
„Waldenburger Ring“ in ca. 350m erreichbar und weist somit eine vertretbare
Fußwegedistanz auf. Der nördliche Bereich des Einkaufszentrums kann über
die Haltestelle „Agnetendorfer Straße“ fußläufig gut erreicht werden. Hier
beträgt die Distanz ebenfalls ca. 350m. Die Einrichtung der Haltepositionen
hätte nachteilige Effekte für den Radverkehr in diesem Bereich, da die
markierten Radschutzstreifen unterbrochen werden müssten. Der Radverkehr
müsste in diesem Bereich gemeinsam mit dem fließenden Verkehr geführt
werden.
Haltestelle Im Wingert:
Die Haltestelle „Im Wingert“ ist derzeit eine Einrichtungshaltestelle in
Fahrtrichtung Venusberg. Zum Fahrplanwechsel wird eine Halteposition in
Gegenrichtung auf Höhe der Hausnummer 9 eingerichtet.
Haltestelle Straßburger Weg:
Nach Beendigung der Arbeiten rund um den Bundeskanzlerplatz wurde dort
auch eine barrierefreie Haltestelle in Betrieb genommen. Diese trägt seit
Inbetriebnahme den Namen „Straßburger Weg“. Die seinerzeit provisorisch
eingerichtete Ersatzhaltestelle Straßburger Weg zwischen der Hausnummer 25
und Einmündung Coburger Straße wurde deswegen aufgelöst. Aufgrund eines
politischen Beschlusses der Bezirksvertretung Bonn (vgl. DS 240215) soll eine
Haltestelle im Straßburger Weg, vorrangig zwischen Rheinweg undSeite 10 von 25
Seite 11
Einmündung Eduard-Pflüger-Straße, jedoch weiterhin bestehen bleiben. Da die
Entfernung zwischen der nächstgelegenen Haltestelle UN Campus Bf und dem
neuen Standort der Haltestelle Straßburger Weg auf Höhe des
Bundeskanzlerplatzes zwischen 550 und 600m beträgt, ist die Einrichtung einer
Haltestelle zwischen den beiden Standorten prinzipiell gerechtfertigt, auch
wenn das Fahrgastpotenzial eher gering eingeschätzt wird. Aufgrund der
örtlichen Begebenheiten (u.a. Privatzufahrten, Privatparkplätze) im Straßburger
Weg ist die Einrichtung einer Haltestelle jedoch nur am bisherigen Standort der
Ersatzhaltestelle möglich und nicht, wie im Antrag erwähnt, im Bereich
zwischen Einmündung Eduard-Pflüger-Straße und Rheinweg. Für einen
späteren barrierefreien Ausbau der Haltestelle müsste die Position erneut
angepasst werden.
Für die Wiedereinrichtung ist ggf. die Neusetzung des Haltestellenmastes
notwendig. Auch die Namensgebung ist noch offen. Durch die neue Haltestelle
kommt es zu verlängerten Fahrzeiten was den angestrebten Zielen der
Linienbeschleunigung entgegenläuft.
Haltestelle Bundeskanzlerplatz:
Durch die unter Punkt 3 aufgeführte Änderung des Linienweges des N10 über
den Bundeskanzlerplatz, ist die Wiedereinrichtung einer Halteposition
notwendig. In Fahrtrichtung Hbf kann die Position der Linie 634 genutzt werden.
Für die Gegenrichtung (Richtung Heiderhof) muss jedoch die ehemalige
Halteposition der Linien 610/611 auf der Willy-Brandt-Allee wiedereingerichtet
werden.
Haltestelle Oscar-Romero-Allee:
Im Zuge des Fahrplanwechsels 2023 wurde die Einrichtung einer Haltestelle an
diesem Standort für die Linie 634 bereits politisch beschlossen (vgl. DS
230724-03 AA). Aufgrund der örtlichen Begebenheiten (Baumstandorte,
Grünflächen, (Feuerwehr-)Zufahrten) kann ohne bauliche Maßnahmen keine
verkehrssichere Haltestellensituation geschaffen werden. Ohne ausdrückliche
politische Zustimmung können keine Baumstandorte und Grünflächen
versiegelt werden, um eine Haltestelle einzurichten. In den bereits versiegelten
Bereichen ist eine Einrichtung ebenfalls nicht möglich. Der Standort neben der
Tiefgaragenzufahrt liegt im Kreuzungsbereich zur Baunscheidtstraße,
weswegen die Polizei aus Gründen der Verkehrssicherheit den Standort
ablehnt. Zwischen dem Knotenpunkt Joseph-Beuys-Allee/Oscar-Romero-
Allee/Marie-Kahle-Allee und der Einmündung Baunscheidtstraße befindet sich
eine Feuerwehrzufahrt, die durch haltende Fahrzeuge nicht blockiert werden
darf. Weitere versiegelte Flächen befinden sich im Bereich des
Fernbusbahnhofes, deren Positionen jedoch Reisebussen vorbehalten sind und
aus Kapazitätsgründen nicht anderweitig genutzt werden können.
Aufgrund dessen wird zum Fahrplanwechsel 2024 vorgeschlagen, dass
lediglich eine Einrichtungshaltestelle (Fahrtrichtung Fritz-Erler-Straße) im
Bereich des Fernbusbahnhofes neben der Zufahrt des B+B ParkhausesSeite 11 von 25
Seite 12
eingerichtet werden soll. Eine Einrichtung an diesem Standort ist ohne bauliche
Maßnahmen und ohne Versiegelung von weiteren Flächen umsetzbar. Es muss
lediglich der Haltestellenmast gesetzt werden. Die Einrichtung einer
Einbahnregelung (Zufahrt aus Marie-Kahle-Allee und Ausfahrt über Emil-Nolde-
Straße auf Joseph-Beuys-Allee) ist hierfür jedoch erforderlich, da nicht
ausreichend Fläche für eine Pkw-Bus-Begegnung zur Verfügung steht. Dies
würde die Zufahrtsmöglichkeiten zum Parkhaus beeinflussen, ist jedoch aus
verkehrsrechtlicher Sicht umsetzbar.
Sollte der Vorschlag seitens der Politik abgelehnt werden, kann die Haltestelle
nur unter Versiegelung von Grünflächen und Fällung von Bäumen realisiert
werden, um eine ausreichend lange und vor allem verkehrssichere Ein- und
Ausstiegsfläche für die Fahrgäste zu gewährleisten. Dies sieht die Verwaltung
aus Gründen des Umweltschutzes und aufgrund des geringen
Fahrgastpotenzials und der aufzuwendenden Kosten kritisch. Des Weiteren
sollte beachtet werden, dass in diesem Bereich zukünftig die Errichtung einer
Seilbahnstation geplant ist und sich in diesem Zusammenhang sowohl die
Umgebung als auch die Buslinienführung noch verändern kann.
B) Prüfaufträge
Zu 6.: Abbindung der Linie 16
Aufgrund ihres langes Linienweges, aus Köln kommend, ist die Stadtbahnlinie
16 eine der verspätungsanfälligsten Linien in Bonn. Dies führt zu einem aktuell
unzuverlässigen Angebot zwischen der Bonner Innenstadt und Bad Godesberg.
Um das Angebot auf diesem Abschnitt zu verbessern, wurde eine Abbindung
der Linie, bei Schaffung eines Alternativangebotes Richtung Bad Godesberg,
diskutiert. Die Verwaltung und SWBV haben dieses Szenario untersucht.
Seitens der SWBV gibt es folgende Stellungnahme:
„Unter Beibehaltung der heutigen Fahrplanlagen der Linie 16 erscheint eine
vorzeitige Abbindung unrealistisch. Eine kurzfristige Abbindung der Linie 16
erfordert zudem ein alternatives Stadtbahnangebot auf den wegfallenden
Linienästen. Folglich müssen entweder die Fahrplanlagen der Linie 16 oder des
alternativen Angebots von den heutigen Fahrplanlagen verschoben werden,
was das gesamte Stadt- und Straßenbahnnetz tangiert. Die Auswirkungen auf
die Wendeanlagen und anderen Linien können deshalb nur in einem gesamten
Betriebskonzept bewertet werden, da sicherheitsrelevante Trassenkonflikte in
der Planung unbedingt auszuschließen sind – was auch in Anbetracht der
späteren Betriebsqualität relevant ist.
Fragen zu Kosten, Personal- oder Fahrzeugbedarf können ebenfalls nur in
einem Gesamtkonzept, bei dem jede einzelne Fahrt und jeder Umlauf für jeden
Betriebstag systemseitig anzulegen und abzubilden ist, bewertet werden.
Da diese Systemanlagen und -bewertungen zusätzlich zum Tagesgeschäft
erfolgen, kann eine Prüfung aus Sicht der SWBV nicht kurzfristig erfolgen.
Final ist anzumerken, dass ein kurzfristiges Stadtbahnnetz auch mit einer
Stadtbahnvariante ab 2026 harmonieren sollte, um zu häufige Änderungen fürSeite 12 von 25
Seite 13
die Fahrgäste und zusätzliche Kosten auf Seiten der SWBV zu vermeiden.“
Aktuell erarbeitet die Verwaltung in Kooperation mit der SWBV eine neue
Vorzugsvariante für ein zukünftiges Stadtbahnkonzept. Diese soll nach
Möglichkeit eine vorzeitig abgebundene Linie 16 enthalten. Nachdem die
Abstimmungen mit allen relevanten Akteuren abgeschlossen sind, wird die
neue Vorzugsvariante zeitnah den politischen Gremien vorgestellt werden. Ein
vorzeitiges Abbinden der Linie 16 kann jedoch nur im Einvernehmen mit allen
beteiligten Aufgabenträgern erfolgen.
Die Verwaltung empfiehlt daher, eine Abbindung der Linie 16 mit der
Umstellung auf das neue Stadtbahnkonzept umzusetzen, sofern dies möglich
und verkehrsplanerisch zielführend ist. Dies führt dazu, dass das
Stadtbahnnetz nur einmalig umgestellt werden muss. Die Änderungen sind
dadurch für die Fahrgäste einfacher nachzuvollziehen und zusätzliche Kosten
werden vermieden.
Eine Umstellung auf das finale Konzept ist dabei in mehreren Schritten
denkbar. Ob die Umstellung der Linien erfolgen kann, bevor alle neuen Bahnen
für die angedachten Taktverdichtungen zur Verfügung stehen, wird sich im
Prüfergebnis zeigen. Das neue Konzept würde dann in einem ersten Schritt mit
den bisherigen Takten umgesetzt werden. Dadurch ist eine frühere Abbindung
der Linie 16 wahrscheinlicher.
Über dann ebenfalls erforderliche infrastrukturelle Begleitmaßnahmen werden
Verwaltung und SWBV bei der Vorstellung der Vorzugsvariante berichten.
Zu 7.: Prüfung von alternativen Linienkonzepten
Basierend auf der unter Punkt 4 beschriebenen Maßnahme, verweisen
Verwaltung und SWBV auf die Drucksache DS 231974, da auch für die SWBV
eine Anpassung der Linienwege im Bereich der Rheinallee notwendig wird.
Nach aktuellem Stand ist ein Umbau der Unterführung frühestens in der
geplanten Sperrpause zur Sanierung der linken Rheinstrecke der Deutschen
Bahn im Jahr 2028 möglich. Je nach Umfang der Lieferungen von
Elektrobussen, ist es auch für die SWBV bereits ab dem Jahr 2026 nicht mehr
möglich die Unterführung zu durchfahren. Es muss also ein Übergangskonzept
für die Buslinienführung in diesem Bereich erarbeitet werden.
Mit Beschluss wird die Verwaltung daher beauftragt in Kooperation mit den
SWBV ein temporäres Alternativkonzept für die Busanbindung im Bereich der
Bad Godesberger Innenstadt zu entwickeln und der Politik zum Beschluss
vorzulegen.
Ergänzend verweist die Verwaltung auch auf die weiteren problematischen
Unterführungen für Linien der SWBV. In der Machbarkeitsstudie werden die
Unterführungen Konrad-Zuse-Platz in Beuel und Meindorfer Straße in Menden
untersucht. Für die Unterführung Konrad-Zuse-Platz wird aufgrund des
Baualters ein Umbau durch die DB AG abgelehnt. Die Unterführung MeindorferSeite 13 von 25
Seite 14
Straße liegt im Aufgabenbereich des Rhein-Sieg-Kreises. Diese
Unterführungen können ebenfalls nicht von Bussen mit alternativen
Antriebstechniken durchfahren werden. Daher wird die Verwaltung auch für
diese Unterführungen alternative Fahrkonzepte erarbeiten und der Politik zum
Beschluss vorlegen.
C) Nicht umzusetzende Maßnahmen
Zu 8.: Verlängerung der sonntäglichen Kurzfahrten der Linie 631
Mit der Drucksache (DS 230661) hat der Stadtrat bereits im vergangenen Jahr
die Umstrukturierung der Linien 605, 630 und 631 zum Fahrplanwechsel
12/2024 grundsätzlich beschlossen. In der BV Bonn gab es mit der Drucksache
(DS 230661-01) einen weiterführenden Antrag zum Beschluss. Der Antrag
fordert, dass die sonntäglichen Kurzfahrten der Linie 631 zwischen den
Haltestellen „Mondorfer Fähre“ und „Agnetendorfer Straße“ bis zur Haltestelle
„Endenich Nord Bahnhof (S)“ verlängert werden sollen.
Die Prüfung dieser Verlängerung durch die SWBV kommt zu folgendem
Ergebnis:
„Um den Wegfall der Linie 605 in Graurheindorf zu kompensieren, sollte die
neue Linie 631 bestmöglich an die Linien 61 und 16 (Kopenhagener Str. und
Buschdorf) angeschlossen werden, um kurze Umsteigezeiten zu ermöglichen.
Werden die Kurzfahrten bis Endenich verlängert, gehen aufgrund der benötigen
Fahr- und Wendezeiten die Anschlüsse in eine Richtung verloren. Durch die
verlängerten Fahrzeiten ergeben sich für die Kurzfahrten an beiden
Endhaltestellen sehr kurze Wendezeiten. Will man dieses Problem beheben,
müsste man von einem gleichmäßigen 30-Minuten-Takt zwischen Lang- und
Kurzfahrten abweichen, was zu einem unattraktiveren Angebot für die
Fahrgäste führen würde und wiederum Probleme bei den Anschlüssen bereit.
Zudem könnte eine Verschiebung der Taktfolge den Fahrzeug- und
Personalbedarf steigern, falls in Graurheindorf eine (sonntags sehr teure und
ineffiziente) überschlagene Wende notwendig wird.“
Aus den o.g. Gründen empfiehlt die Verwaltung die vorgeschlagene
Verlängerung der Kurzfahrten abzulehnen und die benötigten Finanzmittel
effizienter an anderen Stellen des Liniennetzes einzusetzen.
Falls der Maßnahme entgegen dem Vorschlag der Verwaltung doch
zugestimmt wird, entstünden Mehrkosten in Höhe von ca. 50.000 € pro Jahr.
Zu 9.: Zusätzliche Fahrten auf den Linien 606 und 607
Der Antrag DS 232341 der BV Hardtberg fordert die Einführung einer
zusätzlichen Fahrt auf der Linie 606 von Ramersdorf in Richtung Hardtberg
Klinikum und auf der Linie 607 von Hardtberg Klinikum in Richtung Hbf nach
dem aktuellen Fahrplanende, um die Taktlücke zwischen dem Ende des
regulären Linienverkehres und dem Einsetzen des Nachtbusverkehres zuSeite 14 von 25
Seite 15
verringern.
Mit der Stellungnahmen DS 232341-01 hat sich die Verwaltung, nach
Rücksprache mit den SWB, bereits ablehnend bezüglich dieser Änderungen
geäußert. Aktuelle Auswertungen der Fahrgastzahlen der Linie 606 und 607
zeigen schon im Bestand nur eine sehr geringe Nachfrage auf den derzeit
letzten Fahrten in Richtung Hardtberg Klinikum. Nach Rücksprache sieht auch
das Klinikum Hardtberg keinen Bedarf für die Einrichtung der zusätzlichen
Fahrten. Um die aktuell limitierten finanziellen Mittel für den ÖPNV möglichst
effektiv einzusetzen, empfiehlt die Verwaltung diesen Antrag abzulehnen.
Sollte die Umsetzung dieser Maßnahmen entgegen dem Vorschlag der
Verwaltung doch beschlossen werden, entstünden Mehrkosten in Höhe von ca.
50.000 Euro pro Jahr.
D) Mitteilungen über den Sachstand weiterer Prüfaufträge
Mit den Prüfaufträgen DS 231000 sowie DS 221471 wurde die Verwaltung
beauftragt zu prüfen, inwiefern eine Busverbindung zwischen Beuel und Bad
Godesberg unter Nutzung der Südbrücke eingerichtet werden kann. Mit der
Mitteilungsvorlage DS 221471-02 hat die Verwaltung bereits mehrere Varianten
für eine solche Verbindung vorgestellt.
Wie im geänderten Beschluss zu DS 231000 gewünscht, wird die Verwaltung
die Einrichtung einer solchen Verbindung bei der Neuaufstellung des
Nahverkehrsplanes mitberücksichtigen und weiterführend prüfen.
Mit dem Prüfauftrag DS 221242 wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen,
inwiefern eine bessere Anbindung des Stadtteiles Friesdorf durch eine
Verlängerung der Linie 634 möglich ist. Wie bereits in der Stellungnahme DS
221242-02 dargestellt, sieht die Verwaltung aktuell kein Szenario die Linie 634
sinnvoll bis Friesdorf zu verlängern.
Für Maßnahmen bzgl. einer besseren Anbindung des Stadtteiles Friesdorf
verweist die Verwaltung daher ebenfalls auf die anstehende Neuaufstellung des
Nahverkehrsplanes. Mit dieser sind weitreichende Umstellungen und
Verbesserungen im ÖPNV-Netz der Stadt Bonn zu realisieren. So könnte in
Abstimmung mit dem RSK die Linie 550, die bislang am ZOB endet, bis
Friesdorf durchgebunden werden.
E) Mitteilung über sonstige Maßnahmen zum Fahrplanwechsel im
Dezember 2024
Der heutige E-Wagen, der zwischen den Haltestellen „Röttgen Schleife“ und
„Hauptbahnhof“ den gleichen Fahrweg der Linie 603 nutzt, wird an Schultagen
in das Fahrplanangebot der Linie 603 überführt.Seite 15 von 25
Seite 16
F) Kostenübersicht
Bei Zustimmung der von der Verwaltung zur Beschlussfassung vorgelegten
Maßnahmen entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von 30.000€. Die
zusätzlichen Kosten werden über die ÖPNV-Finanzierung der SWBV finanziert.
Alle beschriebenen Maßnahmen sind zwischen der Verwaltung und der
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH, sowie falls notwendig mit dem Rhein-Sieg
Kreis und der RSVG bzw. RVK abgestimmt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.12.07 Verkehrsplanung 1.12.07.02 Planung ÖPNV
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
30.000,00
EUR
161001207/
73.1000,
Innenauftrag
6100004
(Defizitausgleich
SWB)
2024
Einzahlungen /
Erträge
0,00 EUR 2024
Haushaltsbelastung 30.000,00 EUR
Anlage/n
1 Anlage 1_Neue Linienwege Nachtbuslinien (öffentlich)
2 Anlage 2_Neuer Linienweg 529+635 (öffentlich)
3 Anlage 3_Neue Haltestellen zum Fahrplanwechsel 2024 (öffentlich)Seite 16 von 25
Seite 17 von 25
Linienverlauf der
Buslinie N4
Start/Ziel:
Hauptbahnhof
Start/Ziel:
Hauptbahnhof
Kartengrundlage: Amtlicher Stadtplan der Stadt Bonn (Maßstab: 1:12.500)
Konzeption und Gestaltung
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH
Stand: März 2024
neuer Linienabschnitt Richtung HbfSeite 18 von 25
Seite 19 von 25
Kartengrundlage: Amtlicher Stadtplan der Stadt Bonn (Maßstab: 1:12.500)
Linienverlauf der
Buslinie 529/635
Ramersdorf 529 635
Hennef Bf
Weiter nach Hennef Bf
635
neuer Linienabschnitt
bisherige Linienführung
529
bisherige Linienführung
Konzeption und Gestaltung
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH
Stand: März 2024Seite 20 von 25
Neue Haltestellen zum Fahrplanwechsel 2024
Haltestelle Löbestraße:
Haltestelle Hangelar Wolfsbach:Seite 21 von 25
Hangelar Eifelstraße:
Haltestelle Agnetendorfer Straße:Seite 22 von 25
Haltestelle Oppelner Straße:Seite 23 von 25
Haltestelle Im Wingert:
Haltestelle Straßburger Weg:Seite 24 von 25
Haltestelle Bundeskanzlerplatz:
Haltestelle Oscar-Romero-Allee:Seite 25 von 25

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 02.11.2026, 19:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de