240574 · Mitteilungsvorlage
Nachhaltige Bauleitplanung: Evaluation zur Anwendung einer Prüffragencheckliste 1.0
Kerndaten
- Nummer
- 240574
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 25.04.2024
- Letzte Änderung
- 22.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 240574 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Nachhaltige Bauleitplanung: Evaluation zur Anwendung einer Prüffragencheckliste 1.0 Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 15.05.2024 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 06.06.2024 Kenntnisnahme Rat 20.06.2024 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Verwaltung kommt den Beschlusspunkten 2 und 3 des Beschlusses „Nach- haltige Bauleitplanung: Einführung und Anwendung einer Prüffragencheckliste“ mit der DS-Nr.: 220501-01 nach. Neben dem Beschlusspunkt 1 („Die Anwendung einer Prüffragencheckliste Nachhaltige Planung im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung wird be- schlossen“) wurden die Punkte 2 und 3 der DS-Nr.: 220501-01 wie folgt formu- liert und beschlossen: „2. Die vorliegende Version 1.0 einer Prüffragencheckliste wird regelmäßig eva- luiert und bei Bedarf weiterentwickelt. 3. Die Verwaltung informiert über Veränderungen.“ Der Kurzbericht zur Evaluierung der Prüffragencheckliste 1.0 ist dieser Mittei- lung beigefügt. Ebenso beigefügt ist in einer transparenten Zusammenschau die Checkliste 1.0 mit Anmerkungen aus dem Evaluationsprozess bzw. mit Er- kenntnissen aus der praktischen Anwendung und die Weiterentwicklung zur Checkliste 2.0. Auch bei der Checkliste 2.0 handelt es sich um ein dynamisches Tool. Die Liste wird als „work in progress“ gesehen und unterliegt der Dynamik zunehmender bzw. sich wandelnder Fragestellungen innerhalb eines Planungsprozesses, immer im Kontext der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie betrachtet. Die Checkli- ste und deren Anwendung soll aus diesem Grunde Anfang 2026 erneut evalu- iert werden. Vorlagen, die sich zum Zeitpunkt der vorliegenden politischen Information (Juni 2024) bereits in der Ämterabstimmung befanden, aber erst nach diesem Zeit- punkt in die Gremien gehen, werden noch mit der Checkliste 1.0 versehen sein, so dass es eine Übergangsphase geben wird, in denen es Vorlagen mit einer Checkliste 1.0 und Vorlagen mit einer Checkliste 2.0 geben wird.Seite 1 von 33 Seite 2 Anlage/n 1 Evaluierungsbericht Checkliste Nachhaltige Planung (öffentlich) 2 Checkliste Nachhaltige Planung 1.0 und 2.0 Synopse (öffentlich)Seite 2 von 33 1 01.02.2024 Stadtplanungsamt Evaluierung der Anwendung einer Prüffragencheckliste im Rahmen einer nachhaltigen Bauleitplanung Evaluierungszeitpunkt: 31.01.2024Seite 3 von 33 2 Inhaltsverzeichnis: 1. Hintergrund ..................................................................................................................................... 3 2. Monitoring der Anwendung „Checkliste Nachhaltige Planung“ ..................................................... 3 Grundsätzliches Anwendungsfälle 3. Rückmeldung aus den Planungsbüros ............................................................................................. 4 4. Verwaltungsinterne Reflexion ......................................................................................................... 4 Grundsätzliches Ergebnisse 5. Fazit ................................................................................................................................................. 5Seite 4 von 33 3 1. Hintergrund In Bonn, der deutschen UN-Stadt für Nachhaltigkeit weltweit, nimmt das Thema Nachhaltigkeit auch im kommunalen Kontext eine zentrale Rolle ein. So engagiert sich die Bundesstadt in besonderem Maße für die lokale Umsetzung der 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigkeitsziele, den sogenannten Sustainable Development Goals (SGD’s). In diesem Kontext steht die erste Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, die 2019 vom Rat der Stadt (BoRis alt DS 1812770) beschlossen wurde. Damit wird auf kommunaler Ebene konkret und anschaulich, was auf übergeordneter Ebene eher abstrakt und vage klingt. Für die für Bonn zunächst sechs prioritären Handlungsfelder wurden Leitlinien, strategische und operative Ziele entwickelt, die idealerweise in sämtlichen Prozessen integriert berücksichtigt werden sollen. Auch für den Prozess der Bauleitplanung gilt es, dieses beschlossene Handlungskonzept mit Zielvorstellungen ganz unterschiedlicher Belange zu berücksichtigen. Ausgelöst durch den Ratsauftrag vom 07.11.2019 (DS Nr.: 190441) hat das Stadtplanungsamt für den Bereich der nachhaltigen Planung einen mehrstufigen Nachhaltigkeitscheck entwickelt. Der Vorschlag der Verwaltung, dazu eine strukturierte Prüffragen-Checkliste 1.0 (DS Nr.: 220501) einzusetzen, wurde am 25.08.2022 vom Rat der Stadt beschlossen (DS Nr.: 220501-01). 2. Monitoring der Anwendung „Checkliste Nachhaltige Planung“ Grundsätzliches: Alle Vorlagen, die ab August 2022 in die Gremien gehen, sollen mit der Checkliste Nachhaltige Planung versehen werden. Diesem Verfahren stimmte der Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda in seiner Sitzung am 19.05.2022 zu, unabhängig von der Erhebung der Mitteilungsvorlage (DS-Nr.: 220501) zum Beschluss für die Sitzung nach der Sommerpause 2022. Ausgenommen waren diejenigen Vorlagen, die sich bereits bis zum Zeitpunkt April 2022 in der Ämterabstimmung befanden, aber erst nach den Sommerferien 2022 in die Gremien gingen. Den Ausschussmitgliedern wurde kommuniziert, dass es in 2022 eine Übergangsphase geben würde, in denen es Vorlagen mit und ohne Checkliste geben werde. Anwendungsfälle: Mit Stand 31.01.2024 war die Checkliste Nachhaltige Planung Bestandteil von 20 Beschlussvorlagen im Rahmen von Bauleitplanverfahren. Die Checkliste wurde dabei als Anhang zum Beschluss in das Ratsinformationssystem der Stadt Bonn öffentlich eingestellt. Planungsphase Checklisten - Stufe Anzahl Anwendungen Zielbeschluss 1 6 Zur frühzeitigen Beteiligung 2 4 Zur Offenlage 3 10Seite 5 von 33 4 3. Rückmeldung aus den Planungsbüros Durch ein Informationsschreiben des Stadtplanungsamtes wurden die Planungsbüros, mit denen die Stadt üblicherweise zusammenarbeitet, darüber unterrichtet, dass die Checkliste Nachhaltige Planung ab August 2022 verpflichtender Bestandteil der Beschlüsse ist und sorgsam auszufüllen ist. Seitens der Planungsbüros erfolgten anfangs in der Einführungsphase kleinere Nachfragen, die hauptsächlich das Dateiformat und das Layout der Checkliste betrafen. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde die Checkliste als neues Tool grundsätzlich von den Planungsbüros begrüßt. Bis zum Evaluierungszeitpunkt (31.01.2024) wurden Hinweise, Anregungen, Fragen zentral gesammelt. Darüber hinaus wurden im Oktober 2023 neun Planungsbüros und vier Vorhabenträger, mit denen zusammengearbeitet wurde, angeschrieben mit der Bitte, Hinweise und Anregungen für eine mögliche Weiterentwicklung der Checkliste zu übermitteln. Von den neun angeschriebenen Planungsbüros meldeten sich drei Büros mit Hinweisen zurück. Vorhabenträger meldeten sich nicht zu Wort. Die Hinweise der Planungsbüros sind anonymisiert in den Evaluierungsprozess eingeflossen. Generell kann aus den Rückmeldungen mitgeteilt werden, dass das Ausfüllen der Checkliste kein Problem darstellte und es als nicht störend empfunden wurde, dass es bei speziellen Planungen Punkte in der Checkliste gibt, die entweder nicht zutreffen oder interpretationsbedürftig sind. Im Austausch mit der Verwaltung war immer eine Klärung möglich, so die Rückmeldung der Planungsbüros. Auch wurde geäußert, dass eine solche Checkliste nur aus Bonn bekannt sei. 4. Verwaltungsinterne Reflexion Grundsätzliches: Bereits für die Entwicklung eines Prüfschemas haben alle an der Bauleitplanung beteiligten Ämter der Bonner Stadtverwaltung intensiv zusammengearbeitet. Die Fachämter brachten ihre Prüffragen ein, damit sichergestellt wird, dass bei allen Planungsschritten eines Vorhabens die in der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie formulierten Ziele der unterschiedlichen Handlungsfelder, das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Grundsätze einer mehrfachen Innenentwicklung laufend im Blick gehalten werden und im Handeln von Verwaltung und Politik verankert werden. Seit Anwendung der Checkliste 1.0 wurden verwaltungsinterne Änderungswünsche zentral gesammelt. In einem Workshop Ende November 2023 sowie bilateralen Abstimmungsgesprächen wurden in einem kollaborativen ämterübergreifenden Prozess alle Fragestellungen der Checkliste 1.0 bzw. neu gewünschte Fragestellungen für eine Liste 2.0 mit den aus den Planungsbüros gegebenen Hinweisen kritisch beleuchtet.Seite 6 von 33 5 Ergebnis: Insgesamt wird aber nur ein geringer Veränderungsbedarf gesehen, der aus nur wenigen neu aufzunehmenden Fragestellungen, aus Zusammenfassungen von Fragestellungen bzw. aus Fragestellungen, die der Erfahrung nach zukünftig entfallen können, besteht. Die Synapse der Checkliste 1.0 und 2.0 ist mit Anmerkungen aus dem Evaluationsprozess als Anhang Bestandteil dieses Kurzberichts. 5. Fazit Die Checkliste Nachhaltige Planung 1.0 greift die aufeinander folgenden Beschlüsse im Planverfahren (Zielbeschluss, Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung sowie Offenlagebeschluss) auf und formuliert dem jeweiligen Planungsstand entsprechende Fragen. Intendiert war mit diesem neuen Tool, dass sichergestellt werden sollte, dass bei allen Planungsschritten eines Vorhabens die Ziele der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Grundsätze einer mehrfachen Innenentwicklung laufend im Blick gehalten werden und im Handeln von Verwaltung und Politik verankert werden. Die Ermöglichung eines frühzeitigen, umfassenden Blicks auf die Auswirkungen eines Vorhabens war Ziel der Einführung des neuen Tools „Checkliste Nachhaltige Planung“. Durch die klar strukturierte Dokumentation der unterschiedlichen Belange, sollte die Aufgabe der Abwägung und das Finden von situationsgerechten Lösungen erleichtert werden. Die Evaluation des neuen Tools ist ein wichtiger Prozess, um die Wirksamkeit und den Erfolg zu bewerten. Insgesamt wird seitens der an einem Planungsprozess beteiligten Akteure festgestellt, dass sich die Checkliste Nachhaltige Planung als Tool etabliert hat und weiterhin fester Bestandteil im Planungsprozess sein sollte. Auch das Verfahren, d.h. das Aufgreifen der aufeinander folgenden Beschlüsse im Planverfahren mit dem jeweiligen Planungsstand entsprechenden Fragestellungen, hat sich aus Sicht der Akteure bewährt und sollte so in der Weiterentwicklung zu einer Checkliste 2.0 beibehalten werden. Aus der Anwendungspraxis seit Einführung der Checkliste als fester Bestandteil von Beschlussvorlagen im Bauleitplanungsprozess haben sich nur wenige Fragestellungen als nicht zielführend bzw. als zu kleinteilig herausgestellt. In der Weiterentwicklung zur Checkliste 2.0 werden hier kleinere Veränderungen vorgeschlagen. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass es stellenweise zu Redundanzen derart kommen kann, dass sich Sachverhalte im Begründungstext zur Vorlage und Ausführungen zu Fragestellungen der Checkliste teilweise wiederholen. Schon bei der Entwicklung der Checkliste 1.0 waren sich die beteiligten Akteure dessen bewusst und wollten die Erfahrungen in der Praxis dahingehend kritisch begleiten. Bei der Evaluierung des Tools spielte ein erhöhter Arbeitsaufwand durch mögliche Redundanzen aber eherSeite 7 von 33 6 eine untergeordnete Rolle und die Vorteile einer klar strukturierten Checkliste als eigenständiges Dokument wurden betont.Seite 8 von 33 Zum Zielbeschluss Prüffragencheckliste Nachhaltige Planung Bauleitplanverfahren: Gebiet: Planungsziele: Stufe 1 Zielbeschluss (entwickelt aus den strategischen Zielen der BNHS) Fragestellung: Lassen sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zentrale Themen der Nachhaltigkeitsstrategie identifizieren? Welche Themenfelder sind durch das Vorhaben berührt? Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Mobilität Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Welche voraussichtlichen verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens auf das Umfeld des Plangebietes wird es geben? Es wird generell angemerkt, dass die Vorhabenträger in dieser Phase des Projekts keine Gutachten beauftragen, weshalb hier nur grobe, verbal- argumentative Aussagen möglich sind. Welche voraussichtlichen verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens auf das Umfeld des Plangebietes wird es geben? Ist eine Verkehrsvermeidung durch Nutzungsmischung im Projekt / für das Quartier möglich? Ist eine Verkehrsvermeidung durch Nutzungsmischung im Projekt / für das Quartier möglich? Kann im weiteren Verfahren voraussichtlich ein zielführendes Mobilitätskonzept vereinbart/realisiert werden, um Verkehre nach Möglichkeit auf den Umweltverbund zu verlagern? Es wird angemerkt, dass sich Vorhabenträger in der Regel erst im Durchführungsvertrag verpfichtend äußern. Nach Auffassung der Fachverwaltung sollte diese Prüffrage dennoch an dieser Stelle weiter gestellt werden. Kann im weiteren Verfahren voraussichtlich ein zielführendes Mobilitätskonzept vereinbart/realisiert werden, um Verkehre nach Möglichkeit auf den Umweltverbund zu verlagern? Umweltverbund: Ist die Erschließung des Plangebietes durch den Umweltverbund (Fuß-, Radverkehr und ÖPNV/SPNV) grundsätzlich gegeben? Ist die Erschließung des Plangebietes durch den Umweltverbund (Fuß-, Radverkehr und ÖPNV/SPNV) grundsätzlich gegeben? Seite 1 von 7Seite 9 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Klima und Energie Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Allgemein: Wurde dem Vorhabenträger das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung kommuniziert? Wurde der Vorhabenträger über öffentlich zugängliche Informationen für das Handlungsfeld informiert? Bspw. über Planungshinweiskarten Hitze, Starkregengefahrenkarten, kommunale Wärmeplanung (sobald vorliegend). Klimaanpassung: Wurde dem Vorhabenträger der Zielbeschluss zur Klimaanpassung kommuniziert (DS 231893)? Ist eine Ersteinschätzung des Vorhabens unter klimarelevanten Aspekten insbesondere unter der Berücksichtigung folgender Fragestellung erfolgt? Es wird angemerkt, dass es wünschenwert wäre, wenn das Umweltamt mehr Informationen online öffentlich zugänglich stellen würde. Die Verwaltung schlägt obenstehende neue allegmeine Frage vor. Desweiteren führte das Layout zu Verwirrungen, da diese Frage nicht zur Beantwortung gedacht war, sondern die folgende Frage als Unterfrage. Die Verwaltung schlägt daher eine Überarbeitung des Layouts vor. Ist eine Ersteinschätzung des Vorhabens unter klimarelevanten Aspekten insbesondere unter der Berücksichtigung folgender Fragestellung erfolgt: Wird das Ziel des Freihaltens von Kaltluftleitbahnen beachtet? Wird das Ziel des Freihaltens von Kaltluftleitbahnen beachtet? Werden im weiteren Verfahren voraussichtlich zu klimafachlichen Fragestellungen Detailgutachten notwendig? Im Regelfall muss ein Klimagutachten / stadtklimatische Analysen erstellt werden, deshalb kann diese Frage in Checkliste 2.0 entfallen. Ist eine Bestandsaufnahme der allgemeinen Rahmenbedingungen zu den Themen Gewässer, Niederschlagswasser und Starkregen erfolgt mit Berücksichtigung folgender Fragestellungen: Ist eine Bestandsaufnahme der allgemeinen Rahmenbedingungen zu den Themen Gewässer, Niederschlagswasser und Starkregen erfolgt mit Berücksichtigung folgender Fragestellungen: Gibt es Starkregengefährdung im Gebiet? Gibt es Starkregengefährdung im Gebiet? Gibt es Hochwassergefährdung im Gebiet? Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten geben darüber Aufschluss. Es wird nachgefragt, ob diese Frage mit Prüfung Überschwemmungsgebiet zusammenfassen werden kann? Die Fachverwaltung vertritt die Auffassung, dass es in manchen Fällen durchaus sinnvoll sein kann, zu prüfen, ob das Projekt in einem Risikogebiet liegt und schlägt die Beibehaltung der Frage vor. Gibt es Hochwassergefährdung im Gebiet? Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten geben darüber Aufschluss. Gibt es Fließgewässer im Gebiet? Gibt es Fließgewässer im Gebiet? Seite 2 von 7Seite 10 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Besteht Pflicht der Offenlegung/Renaturierung im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie? Es wird nachgefragt, auf welcher Grundlage diese Frage erfolgt? Die EU-Wasserrahmenrichtlinie wurde wie jede EU-Richtlinie in nationalstaatliches Recht umgesetzt. Sie ist damit Teil des Wasserhaushaltsgesetzes und der Wassergesetze der Länder. Der 1. Grundsatz der WRRL lautet den guten ökologischen Zustand oder ein gutes ökologisches Potential aller Wasserkörper herzustellen. Dieser Grundsatz wurde in die nationalstaatlichen Gesetze übernommen. Demnach sind Renaturierung und insbesondere Offenlegungen der Fließgewässer gesetzlich vorgeschrieben. Es wird nachgefragt, wo man dies nachsehen kann? Alle Maßnahmen an allen berichtspflichtigen Gewässern, die notwendig sind, um einen guten ökologischen Zustand oder ein gutes ökologisches Potential zu erreichen, wurden in einem Umsetzungsfahrplan zur Wasserrahmen Richtlinie festgehalten, welcher vom Rat beschlossen und in Maßnahmenübersichten weitergeführt wurde. Besteht Pflicht der Offenlegung/Renaturierung im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie? Welche Bereiche deckt das gesetzlich festgelegte /vorläufige gesicherte Überschwemmungsgebiet ab? Welche Bereiche deckt das gesetzlich festgelegte /vorläufige gesicherte Überschwemmungsgebiet ab? Sind für die Planung relevante Wasserschutzzonen betroffen? Sind für die Planung relevante Wasserschutzzonen betroffen? Klimaschutz und Energie: Sind dem Vorhabenträger zu beachtende Ratsbeschlüsse aus den Bereichen Klimaschutz/Energie (Bsp.: DS9500876NV2,DS1512547,DS210919) kommuniziert worden? Sind dem Vorhabenträger zu beachtende Ratsbeschlüsse aus den Bereichen Klimaschutz/Energie (Bsp.: DS9500876NV2,DS1512547,DS210919) kommuniziert worden? Seite 3 von 7Seite 11 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Wurde dem Vorhabenträger das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung kommuniziert? Durch die Bildung eines neuen Themenfeldes "Allgemein" erfolgt die Verschiebung der Fragestellung dorthin. Wurde geprüft, ob der Bestand nachhaltig saniert und umgenutzt werden kann? (bei -Teil-Abriss/Neubau) Es wird angemerkt, dass gerade bei Bestandsgebäuden der 60er bis 80er Jahre ist regelmäßig von Gebäudeschadstoffen auszugehen ist. Die Fachverwaltung hält diese pauschale Aussage und eine Prüfung zum Zeitpunkt des Zielbeschlusses für schwierig. Sie ist jedoch der Auffassung, dass jedoch eine Info erfolgen muss, dass Bestandsschutz eine hohe Bedeutung hat und Bestandserhaltung im weiteren Verfahren überprüft werden muss. Deshalb wird eine Umformulierung der Frage vorgeschlagen. Wurde dem Vorhabenträger kommuniziert, dass Bestandsschutz eine hohe Bedeutung hat und überprüft werden muss? Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe und graue Energie Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Ist zu erwarten, dass die Planung/das Vorhaben Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat? Ist zu erwarten, dass die Planung/das Vorhaben Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat? Ist die Planung / das Vorhaben mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden? Ist die Planung / das Vorhaben mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden? Finden Flächeninanspruchnahmen von Schutzgebieten statt oder können Auswirkungen auf Schutzgebiete nicht ausgeschlossen werden? (FFH-Gebiete, NSG, LSG, geschützte oder schutzwürdige Biotope, Naturdenkmale, geschützte LS-Bestandteile z.B. Alleen) Finden Flächeninanspruchnahmen von Schutzgebieten statt oder können Auswirkungen auf Schutzgebiete nicht ausgeschlossen werden? (FFH- Gebiete, NSG, LSG, geschützte oder schutzwürdige Biotope, Naturdenkmale, geschützte LS-Bestandteile z.B. Alleen) Ist der Planungsraum bislang unversiegelt? Ist der Planungsraum bislang unversiegelt? Die Fachverwaltung schlägt die Aufnahme dieser neuen Fragestellung vor, da die Schutzwürdigkeit von Böden vom Landesministerium NRW eindeutig definiert ist. Zu finden sind die Informationen für Jedermann/-frau auf dem Portal TIM online. Die Überlegung, ob eine Fragestellung zum Thema "Altlasten" aufgenommen werden sollte, wird nicht weiter verfolgt. Die Thematik zeigt keine unmittelbaren Bezüge zur Nachhaltigkeitsstrategie und wird aus Sicht der Fachverwaltung im Zuge der Aufstellung von Bebauungsplänen ohnehin zwingend berücksichtigt und frühzeitig in einem etablierten Verfahren behandelt. Sind schützenswerte Böden vorhanden? Welche Entscheidung über die Art des B-Plan Verfahrens wurde getroffen?: Welche Entscheidung über die Art des B-Plan Verfahrens wurde getroffen?: § 13a BauGB ohne Eingriffsermittlung und ohne Kompensationsmaßnahmen oder im Vollverfahren mit Eingriffskompensation? § 13a BauGB ohne Eingriffsermittlung und ohne Kompensationsmaßnahmen oder im Vollverfahren mit Eingriffskompensation? Wird dem Primat der Innenentwicklung gefolgt? Wird dem Primat der Innenentwicklung gefolgt? Seite 4 von 7Seite 12 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Handelt es sich um eine Arrondierung? Handelt es sich um eine Arrondierung? Handelt es sich um Konversion bzw. Abriss und Neubau statt erstmaliger baulicher Inanspruchnahmen? Handelt es sich um Konversion bzw. Abriss und Neubau statt erstmaliger baulicher Inanspruchnahmen? Handelt es sich um eine Intensivierung der Nutzung derzeit bebauter Flächen? Handelt es sich um eine Intensivierung der Nutzung derzeit bebauter Flächen? Seite 5 von 7Seite 13 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Vegetation: Ist im Plan- / Vorhabengebiet Baumbestand vorhanden, der ggf. satzungsgeschützt sein kann? Ist im Plan- / Vorhabengebiet Baumbestand vorhanden, der ggf. satzungsgeschützt sein kann? Kulturelles Erbe: Sind die Belange von Baukultur, Denkmalschutz, erhaltenswerten Gebäuden / Ortsteilen, Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes allgemein angesprochen? Sind die Belange von Baukultur, Denkmalschutz, erhaltenswerten Gebäuden / Ortsteilen, Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes allgemein angesprochen? Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Arbeitsplätze: Lässt sich im Plangebiet Arbeiten und Wohnen vereinbaren? Lässt sich im Plangebiet Arbeiten und Wohnen vereinbaren? Gewerbeansiedlung und Bestand: Werden Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben geschaffen? Werden Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben geschaffen? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Führt das Vorhaben zu einer Stärkung oder Ergänzung sozialer Infrastruktur, z.B. durch Bau einer Kita oder eines öffentlichen Spielplatzes? Führt das Vorhaben zu einer Stärkung oder Ergänzung sozialer Infrastruktur, z.B. durch Bau einer Kita oder eines öffentlichen Spielplatzes? Trägt das Vorhaben zum bedarfsgerechten Ausbau des Bildungsbereichs bei (Elementarbereichs, Ganztagsschule und außerschulische Bildungseinrichtungen)? Trägt das Vorhaben zum bedarfsgerechten Ausbau des Bildungsbereichs bei (Elementarbereichs, Ganztagsschule und außerschulische Bildungseinrichtungen)? Strukturen: Wird eine kleinteilige Nutzungsmischung (Wo/Arbeit/Versorgung/Freizeit) angestrebt? Wird eine kleinteilige Nutzungsmischung (Wo/Arbeit/Versorgung/Freizeit) angestrebt? Hat das Vorhaben Innovations- und Modellcharakter? Hat das Vorhaben Innovations- und Modellcharakter? Welchen Bonner Bedarfen dient das Vorhaben? (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur …) Welchen Bonner Bedarfen dient das Vorhaben? (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur …) Seite 6 von 7Seite 14 von 33 Zum Zielbeschluss Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Inwiefern besteht eine Adaptabilität der Gebäude für eine möglichst lange (Um)Nutzung und Lebensdauer? Welchen Bonner Bedarfen dient das Vorhaben? (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur …) Wohnungsbau Kommt das Bonner Baulandmodell zur Anwendung? Kommt das Bonner Baulandmodell zur Anwendung? Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHS Stufe I Seite 7 von 7Seite 15 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Prüffragencheckliste Nachhaltige Planung Bauleitplanverfahren: Gebiet: Planungsziele: Frühzeitige Beteiligung (u.a. entwickelt aus den strategischen und den operativen Zielen der BNHS) Fragestellung: Wie werden die berührten Themen umgesetzt? Welche Aussagen lassen sich treffen? Wie setzt sich das Vorhaben mit den relevanten Themen auseinander? Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Mobilität Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Welche Prognoseverkehre werden durch das Vorhaben ausgelöst (Erste grundsätzliche Aussagen aus Voruntersuchung)? Welche Prognoseverkehre werden durch das Vorhaben ausgelöst (Erste grundsätzliche Aussagen aus Voruntersuchung)? Wie sieht die Erreichbarkeit von / Ausstattung mit Nahversorgungseinrichtungen mit Ziel der Verkehrsvermeidung aus? Wie sieht die Erreichbarkeit von / Ausstattung mit Nahversorgungseinrichtungen mit Ziel der Verkehrsvermeidung aus? Wie stellen sich die Grundstrukturen des Mobilitätskonzeptes dar bzw. können erste Maßnahmen benannt werden? Es wird angemerkt, dass diese Frage besser in zur Offenlage gestellt werden sollte. Seitens der Fachverwaltung wird das nicht befürwortet, da die Grundstrukturen zum Zeitpunkt der Frühzeitigen Beteiligung erfasst sein sollten. An dieser Stelle wird keine Finalisierung erwartet, so dass die Frage hier in der Checkliste so bestehen bleiben soll. Wie stellen sich die Grundstrukturen des Mobilitätskonzeptes dar bzw. können erste Maßnahmen benannt werden? Umweltverbund: Welche Maßnahmen sind zur Verbesserung der Erschließung durch den Umweltverbund geplant? (Verkehrliche Ersteinschätzung) Welche Maßnahmen sind zur Verbesserung der Erschließung durch den Umweltverbund geplant? (Verkehrliche Ersteinschätzung) Anbindung des Vorhabens an den ÖPNV / SPNV? Anbindung des Vorhabens an den ÖPNV / SPNV? Bessere Vernetzung mit vorhandenen Fußwegen? Bessere Vernetzung mit vorhandenen Fußwegen? Stufe 2 Seite 1 von 13Seite 16 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Ausbau der Radinfrastruktur im Quartier notwendig/verbesserungsbedürftig? Ausbau der Radinfrastruktur im Quartier notwendig/verbesserungsbedürftig? Angebote der kombinierten Verkehrsmittelwahl – Mobilstationen im Umfeld vorhanden? Angebote der kombinierten Verkehrsmittelwahl – Mobilstationen im Umfeld vorhanden? Berücksichtigt die „Innere Erschließung“ des Plangebietes den Umweltverbund gut ? Berücksichtigt die „Innere Erschließung“ des Plangebietes den Umweltverbund gut ? Erscheint eine Modal-Split-Verschiebung i.R. des Umweltverbundes möglich? Erscheint eine Modal-Split-Verschiebung i.R. des Umweltverbundes möglich? Werden E-Ladestationen vorgesehen? Es wird angemerkt, dass diese Frage hier verfrüht gestellt wird. Seitens der Fachverwaltung wird diese Aufassung nicht geteilt, da mittels allgemein gehaltener Fragestellungen die Thematik frühzeitig im Blick behalten werden sollte. Vielmehr sollte die Fragestellung dahingehend präzisiert werden, indem allgemein nach E-Ladestationen im öffentlichen Bereich/ öffentlichem Straßenraum gefragt wird. Darüberhinaus wird seitens der Fachverwaltung angeregt, dass der Vorhabenträger mittels einer Fragestellung, sich mit der Pflicht, E-Ladesäulen auf privaten Flächen vorzuhalten, auseinander setzt. Werden E-Ladestationen im öffentlichen Bereich/ öffentlichen Straßenraum vorgesehen? Ist dem Vorhabenträger bekannt, dass E-Ladesäulen auf privaten Flächen vorzuhalten sind? Seite 2 von 13Seite 17 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Klima und Energie Themenfelder Prüffragen Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Wird die bioklimatische Bedeutung bzw. Situation einer Fläche durch die Planung voraussichtlich eher verbessert oder verschlechtert? Gibt es Optimierungspotenziale? Wird die bioklimatische Bedeutung bzw. Situation einer Fläche durch die Planung voraussichtlich eher verbessert oder verschlechtert? Gibt es Optimierungspotenziale? Ist die bioklimatische Bedeutung von Freiflächen bzw. der bioklimatischen Situation in Siedlungsgebieten berücksichtigt worden? Die Fachverwaltung ist der Auffassung, das diese Fragestellung in einer Checkliste 2.0 unter der ersten Fragestellung in diesem Fragenblock beantwortet werden kann und somit entfallen kann. Ist die aktuelle stadtklimatische Situation im Planungsraum sowie der voraussichtlichen Auswirkungen der Planung geprüft worden? Die Fachverwaltung ist der Auffassung, das diese Fragestellung in einer Checkliste 2.0 unter der ersten Fragestellung in diesem Fragenblock beantwortet werden kann und somit entfallen kann. Ist die verbale Beschreibung der Kaltluftleitbahnen/Strömungsfelder/Kaltluftentstehung sgebiete im Planvorentwurf bzw. in den Allgemeinen Zielen und Zwecken der Planung enthalten? Die Fachverwaltung ist der Auffassung, das diese Fragestellung in einer Checkliste 2.0 unter der ersten Fragestellung in diesem Fragenblock beantwortet werden kann und somit entfallen kann. Ist eine verbale Beschreibung und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung der Durchlüftung und Reduktion zusätzlicher Wärmebelastung erfolgt? Die Fachverwaltung ist der Auffassung, das diese Fragestellung in einer Checkliste 2.0 unter der ersten Fragestellung in diesem Fragenblock beantwortet werden kann und somit entfallen kann. Wie ist der lokale Wasserhaushalt (Niederschlag, Verdunstung, Grundwasserneubildung, Abbfluss) im zu bebauenden Gebiet? Wie ist der lokale Wasserhaushalt (Niederschlag, Verdunstung, Grundwasserneubildung, Abbfluss) im zu bebauenden Gebiet? Ist bereits erkennbar, ob der lokale Wasserhaushalt durch das Vorhaben verschlechtert wird? Ist bereits erkennbar, ob der lokale Wasserhaushalt durch das Vorhaben verschlechtert wird? Wie berücksichtigt der Planvorentwurf die Anforderungen an gesunde Wohn-und Arbeitsbedingungen auch in sommerlichen Hitzeperioden? Wie berücksichtigt der Planvorentwurf die Anforderungen an gesunde Wohn-und Arbeitsbedingungen auch in sommerlichen Hitzeperioden? Seitens der Fachverwaltung wird an dieser Stelle eine ergänzende Fragestellung eingebracht. Wie berücksicht der Planvorentwurf die Aspekte der Trockenheitsvorsorge/Schwammstadt? Ist eine Nutzung durch vulnerable Bevölkerungsgruppen angedacht? Ist eine Nutzung durch vulnerable Bevölkerungsgruppen angedacht? Wenn ja, ist der erhöhte Schutzanspruch vor klimatischen Belastungen berücksichtigt worden? Wenn ja, ist der erhöhte Schutzanspruch vor klimatischen Belastungen berücksichtigt worden? Seite 3 von 13Seite 18 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Ist bei Hanglagen eine Erosionsproblematik beim städtebaulichen Konzept berücksichtigt worden? Ist bei Hanglagen eine Erosionsproblematik beim städtebaulichen Konzept berücksichtigt worden? Wasserwirtschaftliche Potentialanalyse Ist eine getrennte Regen- und Abwasserbeseitigung geplant? Es wird angeregt, ein wasserwirtschaftliches Konzept im Hinblick auf die Offenlage zu erarbeiten. Die Fachverwaltung hält an der Fragestellung an dieser Stelle in dieser Form fest. Ist eine getrennte Regen- und Abwasserbeseitigung geplant? Besteht eine Versickerungspflicht oder nicht? Besteht eine Versickerungspflicht oder nicht? Ist das Gebiet geeignet zur Regenwasserversickerung/ - rückhalt? Ist das Gebiet geeignet zur Regenwasserversickerung/ -rückhalt? Wie können Maßnahmen zur dezentralen Regenwasserversickerung/natürlichem Regenrückhalt in der Fläche nach dem Schwammstadtprinzip/wassersensible Stadtentwicklung umgesetzt werden? Wie können Maßnahmen zur dezentralen Regenwasserversickerung/natürlichem Regenrückhalt in der Fläche nach dem Schwammstadtprinzip/wassersensible Stadtentwicklung umgesetzt werden? Gibt es Verdachtsflächen und schränken diese die Versickerungsfähigkeit ein? (Bodenaltlasten, Beschaffenheit, Flurabstand GW, Möglichkeiten städtischer Flächen, auf die das Wasser geleitet werden kann) Gibt es Verdachtsflächen und schränken diese die Versickerungsfähigkeit ein? (Bodenaltlasten, Beschaffenheit, Flurabstand GW, Möglichkeiten städtischer Flächen, auf die das Wasser geleitet werden kann) Seite 4 von 13Seite 19 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Können bei Maßnahmen zur Versickerung/Rückhalt gesetzlich festgelegte Abstände/Normen in der Fläche eingehalten werden? Können bei Maßnahmen zur Versickerung/Rückhalt gesetzlich festgelegte Abstände/Normen in der Fläche eingehalten werden? Wasserwirtschaftliche Bedarfsanalyse Welche Art der Regenwasserbewirtschaftung soll ausgeführt werden? Kann das Niederschlagswasser genutzt werden? Welche Art der Regenwasserbewirtschaftung soll ausgeführt werden? Kann das Niederschlagswasser genutzt werden? Erfolgte eine Anpassung des Bebauungskonzepts an Ergebnisse des Überflutungsnachweises? Erfolgte eine Anpassung des Bebauungskonzepts an Ergebnisse des Überflutungsnachweises? Wie gestaltet sich die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten, Zwischenspeichern für Niederschlagswasser? Wie gestaltet sich die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten, Zwischenspeichern für Niederschlagswasser? Ist Regenrückhalt für Starkregen im Bereich notwendig und möglich? Ist Regenrückhalt für Starkregen im Bereich notwendig und möglich? Liegt eine topographische Gefährdungsanalyse vor? Liegt eine topographische Gefährdungsanalyse vor? Bieten die jeweiligen Maßnahmen Vor-/Nachteile für angrenzende Gebiete/ggf. Unteranlieger? Wird das Verschlechterungsgebot beachtet? Bieten die jeweiligen Maßnahmen Vor-/Nachteile für angrenzende Gebiete/ggf. Unteranlieger? Wird das Verschlechterungsgebot beachtet? Sollen Bereiche für Regenwasserversickerung/- speicherung „dienen“? Ist die Art, der Bedarf und die Notwendigkeit von Regenrückhalt/-versickerung in der jeweiligen Fläche identifiziert worden? Sollen Bereiche für Regenwasserversickerung/- speicherung „dienen“? Ist die Art, der Bedarf und die Notwendigkeit von Regenrückhalt/-versickerung in der jeweiligen Fläche identifiziert worden? Können Verkehrswege als Notwasserweg zur Ableitung genutzt werden? Können Verkehrswege als Notwasserweg zur Ableitung genutzt werden? Wasserwirtschaftliche Maßnahmen/Umsetzung Wie kann das Niederschlagswasser genutzt werden um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren? Wie kann das Niederschlagswasser genutzt werden um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren? Welcher Flächenbedarf ergibt sich für die jeweiligen Maßnahmen? Welcher Flächenbedarf ergibt sich für die jeweiligen Maßnahmen? Ist eine Reduktion des abgeleiteten Niederschlags durch Gründächer machbar? Ist eine Reduktion des abgeleiteten Niederschlags durch Gründächer machbar? Ist eine multifunktionale Flächennutzung hinsichtlich wasserwirtschaftlicher Maßnahmen möglich? Ist eine multifunktionale Flächennutzung hinsichtlich wasserwirtschaftlicher Maßnahmen möglich? Seite 5 von 13Seite 20 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Kann das Niederschlagswasser durch gestalterische Mittel erlebbar gemacht werden? Erläuterung: Ausrichtung der Gebäude für die passiven Gewinne wichtig und wegen Schutz vor sommerlicher Überhitzung. Die Fachverwaltung ist der Auffassung, dass diese Fragestgellung beibehalten werden muss. Kann das Niederschlagswasser durch gestalterische Mittel erlebbar gemacht werden? Klimaschutz und Energie: Wurde das Vorhaben vor dem Hintergrund eines solarenergetisch optimierten Städtebaus/Gebäude überprüft? Es wurde angemerkt, dass durch den hohe Wirkungsgrad der PV- Anlagen und überwiegend Flachdachbebauung die Ausrichtung der Gebäude eher zu vernachlässigen sei. Fachverwaltung hält an Fragestellung fest. Wurde das Vorhaben vor dem Hintergrund eines solarenergetisch optimierten Städtebaus/Gebäude überprüft? Sind Dachflächen- oder ggf. Fassadenflächen zur Nutzung für Photovoltaik vorgesehen? Sind Dachflächen- oder ggf. Fassadenflächen zur Nutzung für Photovoltaik vorgesehen? Welcher Energieeffizienzstandard wird angestrebt? Welcher Energieeffizienzstandard wird angestrebt? Welche Energieversorgungsvarianten werden betrachtet? Hinweis: Beachtung der kommunalen Wämeplanung sobald diese vorliegt. Ggfls. neue Fragestellung in Checkliste 3.0 Welche Energieversorgungsvarianten werden betrachtet? Ist eine Prüfung auf mögliche Fern- oder Nahwärmeversorgung erfolgt? Ist eine Prüfung auf mögliche Fern- oder Nahwärmeversorgung erfolgt? Welche Bauart ist vorgesehen? Frage beibehalten aber "umweltverträgliche" streichen, nur nach Einsatz klimaschonender Baumaterialien fragen Werden umweltverträgliche und klimaschonende Konstruktionen und Baumaterialien vorgesehen? Es wird angeregt, diese Frage hier nicht zu stellen. Die Fachverwaltung folgt dieser Auffassung nicht, auch wenn "Festlegung" erst später gefasst werden. Die Fachverwaltung schlägt jedoch eine Modifizierung der Fragestellung vor. Werden klimaschonende Baumaterialien vorgesehen? Seite 6 von 13Seite 21 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Wird ggf. eine Nachhaltigkeitszertifizierung geplant? Es wird angemerkt, dass diese Frage eher Gegenstand des Durchführungsvertrags sei. Die Fachverwaltung hält an der Fragestellung an dieser Stelle des Verfahrens fest, da eine frühzeitige Berücksichtigung wichtig ist, auch wenn die Regelung selbst erst im Vertrag erfolgen. Wird ggf. eine Nachhaltigkeitszertifizierung geplant? Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe und graue Energie Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Wie soll dem Grundsatz des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden Rechnung getragen werden? Wie soll dem Grundsatz des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden Rechnung getragen werden? Ist eine ausreichende bauliche Dichte im Sinne einer behutsamen Nachverdichtung geplant? (WE/ha, Dichte im Vergleich zum Quartier, Ortsteil, Gesamtstadt) Ist eine ausreichende bauliche Dichte im Sinne einer behutsamen Nachverdichtung geplant? (WE/ha, Dichte im Vergleich zum Quartier, Ortsteil, Gesamtstadt) Wurden Szenarien zu unterschiedlichen Dichten erstellt? Wurden Szenarien zu unterschiedlichen Dichten erstellt? Wird dem Vorrang für Mehrfamilienhäuser im Kernbereich Rechnung getragen? Wird dem Vorrang für Mehrfamilienhäuser im Kernbereich Rechnung getragen? Wie hoch ist der Anteil an wiedergenutzter Fläche/ Konversionsfläche/umgenutzter Fläche? Wie hoch ist der Anteil an wiedergenutzter Fläche/ Konversionsfläche/umgenutzter Fläche? Werden Flächen aus der baulichen Nutzung herausgenommen bzw. werden Flächen entsiegelt? Werden Flächen aus der baulichen Nutzung herausgenommen bzw. werden Flächen entsiegelt? Werden Flächen gezielt freigehalten? Werden Flächen gezielt freigehalten? Erfolgte eine bedarfsgerechte Planung der Nutzungen und Nachbarschaften (Wo-Gebäudetypen, Gewerbe, Infrastruktureinrichtungen etc.)? Erfolgte eine bedarfsgerechte Planung der Nutzungen und Nachbarschaften (Wo-Gebäudetypen, Gewerbe, Infrastruktureinrichtungen etc.)? Wurden besondere Wohnformen beachtet? Wurden besondere Wohnformen beachtet? Freiraum und Grünkonzeption: Werden die bestehenden und geplanten Freiraumqualitäten nach dem IFS berücksichtigt? Hinweis: IFS ist nach Beschlussfassung des Freiraumplans durch diesen zu ersetzen. Werden die bestehenden und geplanten Freiraumqualitäten nach dem IFS berücksichtigt? Werden private Grünräume auch zum Nutzen der Allgemeinheit geschaffen? Werden private Grünräume auch zum Nutzen der Allgemeinheit geschaffen? Können öffentl. Räume o. grüne Freiräume im Zuge desVorhabeens im Quartire aufgewertet werden? Können öffentl. Räume o. grüne Freiräume im Zuge desVorhabeens im Quartire aufgewertet werden? Gibt es Begrünungskonzepte im Vorhaben? Gibt es Begrünungskonzepte im Vorhaben? Seite 7 von 13Seite 22 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Ergeben sich Grün- Angebote fürs umliegende Quartier? Ergeben sich Grün- Angebote fürs umliegende Quartier? Wurden Grün-Vernetzungsmöglichkeiten genutzt? Wurden Grün-Vernetzungsmöglichkeiten genutzt? Können bestehende Freiraumstrukturen durch Änderung der Nutzung/Zugänglichkeit genutzt werden? Können bestehende Freiraumstrukturen durch Änderung der Nutzung/Zugänglichkeit genutzt werden? Wie sieht die Begrünung von Straßen und Plätzen aus? Wie sieht die Begrünung von Straßen und Plätzen aus? Wie sieht die Erreichbarkeit relevanter Grünstrukturen/Grünausstattung aus? Wie sieht die Erreichbarkeit relevanter Grünstrukturen/Grünausstattung aus? Wie sieht die Weiterentwicklung der blau-grünen Infrastruktur im Bestand / im Neubau aus? Wie sieht die Weiterentwicklung der blau-grünen Infrastruktur im Bestand / im Neubau aus? Ist eine Dach- / Fassadenbegrünung vorgesehen? Ist eine Dach- / Fassadenbegrünung vorgesehen? Werden die Aspekte der Niederschlagswasserversickerung, naturnahen, biodiversitätssteigernden Grünflächengestaltung (Pflanzen, Insekten- und Vogelschutz), Berücksichtigung heimischer trockenresistenter Arten, Entsiegelung ausreichend beachtet? Werden die Aspekte der Niederschlagswasserversickerung, naturnahen, biodiversitätssteigernden Grünflächengestaltung (Pflanzen, Insekten- und Vogelschutz), Berücksichtigung heimischer trockenresistenter Arten, Entsiegelung ausreichend beachtet? Seite 8 von 13Seite 23 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Werden ausreichende Gebäudeabstände zur Sicherstellung ausreichender Belüftung und Besonnung eingehalten? Die Verwaltung schlägt die Streichung der Frage vor, da der Sachverhalt durch die Planung per se berücksichtigt werden muss. Artenschutz: Sind im Plangebiet offensichtlich Habitatstrukturen zu erkennen, die artenschutzrechtlich relevant sein können? Sind im Plangebiet offensichtlich Habitatstrukturen zu erkennen, die artenschutzrechtlich relevant sein können? Wie sehen die Möglichkeiten zum Erhalt, zur Weiterentwicklung und zur Vernetzung der biologischen Vielfalt aus? Wie sehen die Möglichkeiten zum Erhalt, zur Weiterentwicklung und zur Vernetzung der biologischen Vielfalt aus? Liegen Ergebnisse der artenschutz-rechtlichen Vorprüfung (ASP Stufe I) vor? Liegen Ergebnisse der artenschutz-rechtlichen Vorprüfung (ASP Stufe I) vor? Kommt die ASP zu dem Ergebnis, dass Verletzungen artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände (gem. § 44 (1) Nrn. 1-3 BNatSchG), nicht ausgeschlossen werden können? Kommt die ASP zu dem Ergebnis, dass Verletzungen artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände (gem. § 44 (1) Nrn. 1-3 BNatSchG), nicht ausgeschlossen werden können? Ist eine vertiefende Artenschutzprüfung (Art-für Art Prüfung/ASP Stufe II) erforderlich? Ist eine vertiefende Artenschutzprüfung (Art-für Art Prüfung/ASP Stufe II) erforderlich? Sind faunistische Erhebungen durchzuführen? Sind faunistische Erhebungen durchzuführen? Vegetation: Sind Baum- oder Gehölzbestände von einer Überplanung betroffen? Sind Baum- oder Gehölzbestände von einer Überplanung betroffen? Die Verschiebung dieser Frage in diese Planungsphase resultiert aus der Anregung, diese Frage nicht erst zur Offenlage zu stellen. Konnte die Planung / das Vorhaben hinsichtlich des Baumerhalts optimiert werden? Muss ökologisch wertvolle Grünstruktur (Sträucher, Hecken, Obstgehölze) im Rahmen der Bebauung beseitigt werden? Muss ökologisch wertvolle Grünstruktur (Sträucher, Hecken, Obstgehölze) im Rahmen der Bebauung beseitigt werden? Muss für die Umsetzung der Planung / des Vorhabens satzungsgeschützter Baumbestand gefällt werden? Muss für die Umsetzung der Planung / des Vorhabens satzungsgeschützter Baumbestand gefällt werden? Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld gefällt werden? Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld gefällt werden? Wie viele Bäume müssen wegen des Standorts im Arbeitsbereich / Baustelleneinrichtungsfläche während der Bauphase gefällt werden? Es wird angemerkt, dass diese Frage erst nach dem Bebauungsplanverfahren seriös beantworten werden könne. Die Fachverwaltung schließt sich der Auffassung an, dass der Sachverhalt erst während der Bauphase abschließned beurteilt werden kann und schlägt eine Modifizierung der Fragestellung vor. Wie viele Bäume müssen wegen des Standorts im Arbeitsbereich / Baustelleneinrichtungsfläche voraussichtlich während der Bauphase gefällt werden? Ist der Baumbestand gutachterlich in Beziehung zur Planung gesetzt worden bzw. ein Gutachten beauftragt? Ist der Baumbestand gutachterlich in Beziehung zur Planung gesetzt worden bzw. ein Gutachten beauftragt? Seite 9 von 13Seite 24 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Welche Kompensationsflächen sind vorgesehen? Welche Kompensationsflächen sind vorgesehen? Kulturelles Erbe: Ist kulturelles Erbe im Sinne des Denkmalschutzes direkt betroffen? Es wird empfohlen, diese Frage zu präzisieren. Ist kulturelles Erbe im Sinne des Denkmalschutzes direkt oder indirekt (Baudenkmale und Umgebungsschutz, Bodendenkmale und Denkmalbereiche) betroffen? Baudenkmäler Korrektur des Begriffs Baudenkmale Welche gestaltprägenden Merkmale müssen die Neubauvorhaben aufweisen, damit die Denkmalschutzziele ausreichend gewürdigt werden? Welche gestaltprägenden Merkmale müssen die Neubauvorhaben aufweisen, damit die Denkmalschutzziele ausreichend gewürdigt werden? Welche Materialien/Bautechniken sind, auch aus ökologischen Gründen bei den Neubauvorhaben, zu erhalten bzw. adäquat zu ergänzen/fortzuschreiben (bspw. Holz statt Kunststoff, mineralische Anstriche, natürliche/recycelbare Dämmstoffe)? Welche Materialien/Bautechniken sind, auch aus ökologischen Gründen bei den Neubauvorhaben, zu erhalten bzw. adäquat zu ergänzen/fortzuschreiben (bspw. Holz statt Kunststoff, mineralische Anstriche, natürliche/recycelbare Dämmstoffe)? Kann das Planungsziel erneuerbare Energien/Erhöhung Bepflanzungsanteil (Photovoltaik, Sonnenkollektoren, Fassaden- /Dachbegrünung) auch an bzw. auf anderen (Neu)Bauelementen wie z.B. Fahrradabstellanlagen umgesetzt werden, um Beeinträchtigung der Denkmalschutzziele zu verhindern? Kann das Planungsziel erneuerbare Energien/Erhöhung Bepflanzungsanteil (Photovoltaik, Sonnenkollektoren, Fassaden- /Dachbegrünung) auch an bzw. auf anderen (Neu)Bauelementen wie z.B. Fahrradabstellanlagen umgesetzt werden, um Beeinträchtigung der Denkmalschutzziele zu verhindern? Bodendenkmäler Korrektur des Begriffs Bodendenkmale Kann eine archäologische Fläche ungestört erhalten werden? Falls nicht: Kann eine archäologische Fläche ungestört erhalten werden? Falls nicht: Seite 10 von 13Seite 25 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Wie können Funde im Entwicklungsgebiet aufbereitet und präsentiert werden? Es wird angeregt, dass diese Frage eher im Rahmen der Offenlage gestellt werden sollte. Die Fachverwaltung weist hier auf eine amtsinterne Maßgabe hin, dass die Akteure zur frühzeitigen Beteiligung eingebunden werden müssen und hält an der Fragestellung an dieser Stelle fest. Wie können Funde im Entwicklungsgebiet aufbereitet und präsentiert werden? Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Arbeitsplätze: Werden durch die Planungen Arbeitsplätze geschaffen? Werden durch die Planungen Arbeitsplätze geschaffen? Werden Arbeitsplätze gefährdet? Werden Arbeitsplätze gefährdet? Wie gestalten sich die Möglichkeiten für Mitarbeitende zum Arbeitsplatz zu gelangen (ÖPNV, Fahrradwege, KFZ)? Wie gestalten sich die Möglichkeiten für Mitarbeitende zum Arbeitsplatz zu gelangen (ÖPNV, Fahrradwege, KFZ)? Gewerbeansiedlung und Bestand: Werden die vorgesehenen gewerblichen Nutzungen konkretisiert? Werden die vorgesehenen gewerblichen Nutzungen konkretisiert? Sind Unternehmen betroffen? Sind Unternehmen betroffen? Werden bestehende Gewerbegebiete durch den neuen B-Plan im Bestand gefährdet? Werden bestehende Gewerbegebiete durch den neuen B-Plan im Bestand gefährdet? Gefährdet die Planung die Entwicklung/Schaffung eines Gewerbegebietes? Gefährdet die Planung die Entwicklung/Schaffung eines Gewerbegebietes? Wie gestaltet sich die Erschließung (z.B. Anlieferung) von Gewerbebetrieben? Wie gestaltet sich die Erschließung (z.B. Anlieferung) von Gewerbebetrieben? Seite 11 von 13Seite 26 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Haben Festsetzungen der Verkehrsführung Auswirkungen auf Gewerbebetriebe? Gibt es insbesondere negative Auswirkungen auf die Betriebe? Haben Festsetzungen der Verkehrsführung Auswirkungen auf Gewerbebetriebe? Gibt es insbesondere negative Auswirkungen auf die Betriebe? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Greift es unterschiedliche Bedürfnisse auf (Familien, junge, alte, behinderte Menschen …)? Greift es unterschiedliche Bedürfnisse auf (Familien, junge, alte, behinderte Menschen …)? Kann das Wohnumfeld naturnah und mit ausreichend Spielmöglichkeiten gestaltet werden? Kann das Wohnumfeld naturnah und mit ausreichend Spielmöglichkeiten gestaltet werden? Werden Angebote bewegungsaktivierender Infrastruktur geschaffen? Werden Angebote bewegungsaktivierender Infrastruktur geschaffen? Findet eine konkrete Aufwertung des öffentlichen Raums statt? Findet eine konkrete Aufwertung des öffentlichen Raums statt? Fand eine Beteiligung der Behindertengemeinschaft und der städtischen Gleichstellungsstelle an der Planung statt? Fand eine Beteiligung der Behindertengemeinschaft und der städtischen Gleichstellungsstelle an der Planung statt? Strukturen: Wie fügt sich das Vorhaben in gewachsene Strukturen / Identität des Ortes ein? Wie fügt sich das Vorhaben in gewachsene Strukturen / Identität des Ortes ein? In welcher Art und Weise werden bestehende / benachbarte Ortsteile / Quartiere / Nachbarschaften tangiert? In welcher Art und Weise werden bestehende / benachbarte Ortsteile / Quartiere / Nachbarschaften tangiert? Kann eine Aufwertung des öffentlichen Raums stattfinden? Kann eine Aufwertung des öffentlichen Raums stattfinden? Wohnungsbau: Wie hoch soll der Anteil geförderten Wohnraums sein? (Mehr möglich/gewünscht als Vorgaben BBLM) Ist das Vorhaben dann noch sozialverträglich? Wie hoch soll der Anteil geförderten Wohnraums sein? (Mehr möglich/gewünscht als Vorgaben BBLM) Ist das Vorhaben dann noch sozialverträglich? Kann mindestens 1/3 der Grundstücksfläche als Grünfläche gestaltet werden (Fördervoraussetzung!)? Kann mindestens 1/3 der Grundstücksfläche als Grünfläche gestaltet werden (Fördervoraussetzung!)? Seite 12 von 13Seite 27 von 33 Zur Frühzeitigen Beteiligung Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Welche Geschossigkeit ist im Plangebiet vorgesehen (Maßgaben der Wohnraumförderbestimmungen)? Welche Geschossigkeit ist im Plangebiet vorgesehen (Maßgaben der Wohnraumförderbestimmungen)? Berücksichtigt das Vorhaben Baufelder für innovative Wohnformen? Berücksichtigt das Vorhaben Baufelder für innovative Wohnformen? Wie ist das Verhältnis von Einfamilienhäusern zu Geschoßwohnungsbau (Schaffung gemischter Strukturen auch im geförderten Wohnungsbau durch Miet-Einfamilienhäuser und klassischen Mietwohnungsbau)? Wie ist das Verhältnis von Einfamilienhäusern zu Geschoßwohnungsbau (Schaffung gemischter Strukturen auch im geförderten Wohnungsbau durch Miet-Einfamilienhäuser und klassischen Mietwohnungsbau)? Gibt es Aussagen zum geplanten Wohnungsmix? Gibt es Aussagen zum geplanten Wohnungsmix? Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHS Stufe II Seite 13 von 13Seite 28 von 33 Zur Offenlage Prüffragencheckliste Nachhaltige Planung Bauleitplanverfahren: Gebiet: Planungsziele: Stufe 3 Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Mobilität Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Sind Festsetzungen zu Nahversorgungseinrichtungen getroffen,damit Einkaufsverkehre in nicht integrierte Lagen vermieden werden können? Sind Festsetzungen zu Nahversorgungseinrichtungen getroffen,damit Einkaufsverkehre in nicht integrierte Lagen vermieden werden können? Beinhaltet die Verkehrsuntersuchung/ das Mobilitätskonzept konkrete Vereinbarungen zu Redaktionelle Überarbeitung: "Vereinbarungen" durch "Hinweise/Empfehlungen" ersetzen. Beinhaltet die Verkehrsuntersuchung/ das Mobilitätskonzept konkrete Hinweise/ Empfehlungen zu u.a. zur Verlagerung/Neuerrichtung von ÖPNV- Haltestellen, u.a. zur Verlagerung/Neuerrichtung von ÖPNV-Haltestellen, zu Vereinbarungen zur Radinfrastruktur und zu Fahrradabstellanlagen, zu Vereinbarungen zur Radinfrastruktur und zu Fahrradabstellanlagen, zum Bau von Mobilstationen, zum Bau von Mobilstationen, zu Gehwegverbindungen und -breiten, zu Gehwegverbindungen und -breiten, zu Jobticketangebote, Es wird angemerkt, dass eine Aussage zu Jobtickets bei einem Bebauungsplan, der eine gewerbliche Nutzung vorsieht, kaum möglich sei und dass die Vorhabenträger nicht bereit seien, dies an Ihre Mieter/Erwerber weiterzureichen. Nach Auffassung der Fachverwaltung soll die Frage nach Jobtickets jedoch in der Auflistung enthalten bleiben. zu Jobticketangebote, zu Car-/Bike-Sharing-Angeboten, zu Car-/Bike-Sharing-Angeboten, zu Duschmöglichkeiten und Umkleidekabinen für Beschäftigte, etc. zu Duschmöglichkeiten und Umkleidekabinen für Beschäftigte, etc. und werden diese im noch abzuschließenden Vertrag berücksichtigt? und werden diese im noch abzuschließenden Vertrag berücksichtigt? Es wird seitens der Fachverwaltung empfohlen, zur Offenlage präzise nachzufragen. Wie viele E-Ladestationen werden im öffentlichen Bereich/ öffentlichen Straßenraum vorgesehen? Offenlage: Evaluationsergebnis: Umbenennung Stufe 3 in "Zur Veröffentlichung"analog zur Nomenklatur des neugefassten § 3 (2) BauGB Fragestellung: Welche im Verfahren erreichten Qualitäten im Hinblick auf die Themen der Nachhaltigkeitsstrategie lassen sich durch Festsetzungen im Bebauungsplan oder durch Vereinbarungen Seite 1 von 5Seite 29 von 33 Zur Offenlage Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Klima und Energie Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Sind die Ergebnisse aus Detailgutachten dargestellt, insbesondere Auswirkungen auf Mikro-/Makroklima? Sind die Ergebnisse aus Detailgutachten dargestellt, insbesondere Auswirkungen auf Mikro-/Makroklima? Welche Festsetzungen bzw. vertragliche Vereinbarungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung (Gebäudeabstände, -höhen, Wasserflächen, Retentionsflächen Starkregen, Versickerung, Zisternen etc.) werden getroffen? Welche Festsetzungen bzw. vertragliche Vereinbarungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung (Gebäudeabstände, -höhen, Wasserflächen, Retentionsflächen Starkregen, Versickerung, Zisternen etc.) werden getroffen? Ist eine Steuerung der Gebäudeausrichtung durch Baugrenzen/Baulinien aus Gründen der Klimaanpassung erfolgt? Ist eine Steuerung der Gebäudeausrichtung durch Baugrenzen/Baulinien aus Gründen der Klimaanpassung erfolgt? Welche Festsetzungen oder vertraglichen Vereinbarungen zur Fassadengestaltung werden getroffen? Welche Festsetzungen oder vertraglichen Vereinbarungen zur Fassadengestaltung werden getroffen? Klimaschutz und Energie: Ist ein Energiekonzept auf der Grundlage einer vergleichenden Betrachtung hinsichtlich der CO2- Emissionen, des Energiebedarfs und der Wirtschaftlichkeit für das Vorhaben unter der Berücksichtigung erneuerbarer Energien (Ratsbeschluss derzeit mindestens KfW55 Effizienzhausstandard) vorhanden? Die Verwaltung schlägt eine Modifizierung der Frage vor. Ist ein Energiekonzept auf der Grundlage einer vergleichenden Betrachtung hinsichtlich der CO2- Emissionen, des Energiebedarfs und der Wirtschaftlichkeit für das Vorhaben unter der Berücksichtigung erneuerbarer Energien und des laut Zielbeschluss vorgegebenen Effizienzstandards vorhanden? Wird die Solarverpflichtung gemäß Ratsbeschluss umgesetzt? Wird die Solarverpflichtung gemäß Ratsbeschluss umgesetzt? Wird ggf. eine zentrale Fernwärmeübergabe- oder Nahwärmestation im B-Plangebiet berücksichtigt? Hinweis: Beachtung kommunale Wärmeplanung sobald diese vorliegt. Wird ggf. eine zentrale Fernwärmeübergabe- oder Nahwärmestation im B-Plangebiet berücksichtigt? Seite 2 von 5Seite 30 von 33 Zur Offenlage Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe und graue Energie Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Welche Festsetzungen zur baulichen Dichte/ Zahl der Vollgeschosse wurden im Hinblick auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden getroffen? Welche Festsetzungen zur baulichen Dichte/ Zahl der Vollgeschosse wurden im Hinblick auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden getroffen? Sind die Empfehlungen des Landschaftspflegerischen Fachbeitrags berücksichtigt worden? Es wird angemerkt, dass eine Kombination mit dem Umweltbericht erfolgen sollte. Dieser Auffassung schließt sich die Fachverwaltung nicht an und hält an der Fragestellung fest. Sind die Empfehlungen des Landschaftspflegerischen Fachbeitrags berücksichtigt worden? Sind Flächen zum Grünerhalt bzw. zur Neu-Anpflanzung verbindlich dargestellt und textlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Sind Flächen zum Grünerhalt bzw. zur Neu- Anpflanzung verbindlich dargestellt und textlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Erfolgt eine konkrete Festsetzung oder vertragliche Vereinbarung von Kompensationsflächen/CEF- Maßnahmen? Erfolgt eine konkrete Festsetzung oder vertragliche Vereinbarung von Kompensationsflächen/CEF-Maßnahmen? Freiraum und Grünkonzeption: Ist eine Auswahl der standortgerechten Vegetation – wärmeresistente Arten im Bebauungsplan festgesetzt ? Es wird angemerkt, dass die Pflanzlisten sollten fortgeschrieben werden sollten. Die Fachverwaltung nimmt die Anregung auf und wird das Anliegen weiter verfolgen. Ist eine Auswahl der standortgerechten Vegetation – wärmeresistente Arten im Bebauungsplan festgesetzt ? Ist ein Gebot der Dachbegrünung auch für Garagen, Carports und für überdachte Fahrradabstellanlagen verankert? Ist ein Gebot der Dachbegrünung auch für Garagen, Carports und für überdachte Fahrradabstellanlagen verankert? Mit welchen Regelungen wird sichergestellt, dass Vorgärten und Gärten unversiegelt und vollflächig zu bepflanzen sind? Präzisierung: "Regelungen" ersetzen durch "Festsetzungen/vertraglichen Regelungen" Mit welchen Festsetzungen/ vertraglichen Regelungen wird sichergestellt, dass Vorgärten und Gärten unversiegelt und vollflächig zu bepflanzen sind? Artenschutz: Wurden die Ergebnisse der Artenschutzprüfung in der Planung berücksichtigt? Wurden die Ergebnisse der Artenschutzprüfung in der Planung berücksichtigt? Sind verbindliche Maßnahmen zum Artenschutz, ggf. CEF-Maßnahmen notwendig und verbindlich festgesetzt? (B-Plan, Städtebaulicher Vertrag) Sind verbindliche Maßnahmen zum Artenschutz, ggf. CEF-Maßnahmen notwendig und verbindlich festgesetzt? (B-Plan, Städtebaulicher Vertrag) Vegetation: Sind externe Kompensationsmaß-nahmen- / SPE Flächen verbindlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Sind externe Kompensationsmaß-nahmen- / SPE Flächen verbindlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Seite 3 von 5Seite 31 von 33 Zur Offenlage Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Konnte die Planung / das Vorhaben hinsichtlich des Baumerhalts optimiert werden? Es wird angeregt, dass diese Frage spätestens im 3.1- Beschluss gestellt werden müsse. Die Fachverwaltung schließt sich der Auffassung an und schlägt diese Fragestellung im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung für die Checkliste 2.0 vor. Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld bzw. wegen des Standorts im Arbeitsbereich / BE-Flächen gefällt werden? Es wird angemerkt, dass diese Frage erst nach dem Bebauungsplanverfahren seriös beantworten werden könne. Die Fachverwaltung schließt sich der Auffassung an, dass der Sachverhalt erst während der Bauphase abschließend beurteilt werden kann und schlägt eine Modifizierung der Fragestellung vor. (analog zu frühzeitiger Beteiligung) Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld bzw. wegen des Standorts im Arbeitsbereich / BE-Flächen voraussichtlich gefällt werden? Kann Baumbestand durch Planoptimierungen, ausreichende Abstände und / oder erhaltende Pflegemaßnahmen erhalten werden? Kann Baumbestand durch Planoptimierungen, ausreichende Abstände und / oder erhaltende Pflegemaßnahmen erhalten werden? Können alle Ersatzpflanzungen im Plangebiet realisiert werden? Präzisierung Können alle Baum-Ersatzpflanzungen im Plangebiet realisiert werden? Wo sollen externe, möglichst ortsnahe Ersatzpflanzungen realisiert werden? Präzisierung Wo sollen externe, möglichst ortsnahe Baum- Ersatzpflanzungen realisiert werden? Kulturelles Erbe: Erfolgte eine Ausweisung betroffener Bau- und Bodendenkmäler und eine Darstellung der getroffenen Schutz- und Kompensationsmaßnahmen? Korrektur des Begriffs Erfolgte eine Ausweisung betroffener Bau- und Bodendenkmale und eine Darstellung der getroffenen Schutz- und Kompensationsmaßnahmen? Immissionsschutz Wurden Festsetzungen / Regelungen zum Immissionsschutz getroffen? Präzisierung Wurden Festsetzungen / vertragliche Regelungen zum Immissionsschutz getroffen? Seite 4 von 5Seite 32 von 33 Zur Offenlage Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen 1.0 Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Prüffragen 2.0 Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Gewerbeansiedlung und Bestand: Wurden Regelungen getroffen, um Gewerbeansiedlung zu fördern und bestehende Betriebe zu sichern? Präzisierung Wurden Festsetzungen/ vertragliche Regelungen getroffen, um Gewerbeansiedlung zu fördern und bestehende Betriebe zu sichern? Wird die notwendige Infrastruktur geschaffen? Wird die notwendige Infrastruktur geschaffen? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen 1.0 Anmerkung Evaluation Prüffragen 2.0 Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Wie gestalten sich die Festsetzungen/vorgesehenen vertraglichen Regelungen zu Gemeinbedarfsanlagen, öff. Spielplätzen etc.? Wie gestalten sich die Festsetzungen/vorgesehenen vertraglichen Regelungen zu Gemeinbedarfsanlagen, öff. Spielplätzen etc.? Wie sieht die Platzgestaltung bei öffentlicher Erschließung aus? Wie sieht die Platzgestaltung bei öffentlicher Erschließung aus? Wohnungsbau: Wie gestalten sich die Regelungen/Festsetzungen zum förderfähigen/geförderten Wohnraum? Präzisierung Wie gestalten sich die vertraglichen Regelungen/Festsetzungen zum förderfähigen/geförderten Wohnraum? Wie erfolgt eine Regelung/Festsetzung zur Umsetzung innovativer Wohnformen? Präzisierung Wie erfolgt eine vertragliche Regelung/Festsetzung zur Umsetzung innovativer Wohnformen? Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHS Stufe III Seite 5 von 5Seite 33 von 33
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